Forscherinnen und Forscher der Universität Regensburg verfolgen den ersten Schritt der Reaktion eines einzelnen Moleküls mit Sauerstoff in beispielloser Auflösung.

Die grafische Darstellung zeigt die Wechselwirkung zwischen dem Triplett-Zustand (blaue Pfeile) eines Pentacen-Moleküls (schwarz-weiß) und einem Sauerstoffmolekül (rot) (Grafik © Jascha Repp)Die grafische Darstellung zeigt die Wechselwirkung zwischen dem Triplett-Zustand (blaue Pfeile) eines Pentacen-Moleküls (schwarz-weiß) und einem Sauerstoffmolekül (rot) (Grafik © Jascha Repp)
Warum bleicht das Lieblings-T-Shirt in der Sonne mit der Zeit aus? Warum bekommt man Sonnenbrand und warum kündigt sich der Herbst mit braunen Blättern an? Diese Fragen haben alle eines gemein: das Wechselspiel zwischen Farbstoffpigmenten und dem Sauerstoff der Luft. Diese chemische Reaktion der „Oxidation“ in der Luft, die wir atmen, lernt jedes Kind in der Schule kennen. Was gibt es da noch zu erforschen? Zum Beispiel die Grundlagen für ein mikroskopisches Verständnis der Oxidationsreaktion, denen Forschende der Universität Regensburg auf den Grund gehen möchten.

Universität Regensburg erhält Prädikat für Gleichstellung und Vielfalt

Die Universität Regensburg erhält das Total-E-Quality-Prädikat für Chancengleichheit und das Zusatzprädikat für Diversity. (Foto:© Antonia Pröls/UR)Die Universität Regensburg erhält das Total-E-Quality-Prädikat für Chancengleichheit und das Zusatzprädikat für Diversity. (Foto:© Antonia Pröls/UR)
Für ihr Engagement und ihre Initiativen in den Bereichen Chancengleichheit und Diversity erhält die Universität Regensburg das Total-E-Quality-Prädikat für Chancengleichheit und das Zusatzprädikat für Diversity. „Gleichstellung und Vielfalt sind unabdingbare Zielsetzungen in der zukunftsgerichteten Entwicklung der Universität Regensburg und in ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Die Total-E-Quality-Prädikate sind Anerkennung und Verpflichtung zugleich, die gleichstellungspolitische Arbeit und die gelebte Chancengleichheit an der Universität Regensburg weiter zu intensivieren“, äußert sich Präsident Prof. Dr. Udo Hebel erfreut. Das Zusatzprädikat „Diversity“ belege, dass mit der Etablierung der Vizepräsidentschaft für Internationalisierung und Diversity und der Erweiterung und Umbenennung der „Koordinationsstelle Chancengleichheit & Familie“ in „Koordinationsstelle für Chancengleichheit & Diversity“ erfolgversprechende Entscheidungen getroffen worden seien. Die Universitätsfrauenbeauftragte Prof. Dr. Isabella von Treskow ergänzt, dass die seit Langem kontinuierliche und am Puls der Zeit orientierte Arbeit für Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit zu dieser Würdigung geführt habe und damit ein Weg eingeschlagen wurde, auf dem die Universität nun gestärkt fortschreitet.

Eine virtuelle Ausstellung feiert das doppelte Jubiläum an der Universität Regensburg

Porträtfoto von Imre Tóth; (Foto: Jonathan Jantsch)Porträtfoto von Imre Tóth; (Foto: Jonathan Jantsch)Professor Dr. Imre Tóth, einer der ungewöhnlichsten und interessantesten Persönlichkeiten der Universität Regensburg, wäre im Dezember dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Der Mathematikhistoriker Tóth, ein jüdischer Rumäne ungarischer Herkunft und Holocaust-Überlebender, verließ in den 1960er Jahren Rumänien, um sich eine Zukunft in Westdeutschland aufzubauen. 1971 wurde er auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Allgemeine Wissenschaftsgeschichte an der Universität Regensburg berufen, den er bis zu seiner Emeritierung im Sommersemester 1990 innehatte. Und so erinnert die Universität Regensburg 2021 nicht nur an Tóths Geburtstag am 26. Dezember, der sich zum hundertsten Mal jährt, sondern feiert auch das 50-jährige Bestehen des Fachbereichs Wissenschaftsgeschichte in Regensburg.

Regensburger Nachwuchsjuristinnen gewinnen Moot Court 2021

Elina Mayer (li.) und Anna Gmehling haben den ELSA Deutschland Moot Court 2021 gewonnen. (Foto: © Nikolaus Schröder/UR)Elina Mayer (li.) und Anna Gmehling haben den ELSA Deutschland Moot Court 2021 gewonnen. (Foto: © Nikolaus Schröder/UR)
Die beiden Regensburger Jurastudentinnen Anna Gmehling (Lehrstuhl Prof. Dr. Michael Heese) und Elina Mayer (Lehrstuhl Prof. Dr. Jürgen Kühling) haben als Regensburger Team den ELSA Deutschland Moot Court (EDMC) 2021 gewonnen. Die Gewinnerinnen des Regensburger Lokalentscheids vom Januar 2021 hatten sich kurz zuvor beim Nationalentscheid in Hamburg gegen neun andere Teams durchsetzen können. Im Finale des Wettbewerbs, dem Bundesentscheid, standen sich das Regensburger Team und ein Team der Universität Osnabrück gegenüber.

Die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille 2021 geht an den Verhaltens- und Evolutionsbiologen Jürgen Heinze

Prof. Jürgen Heinze wird mit der Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille ausgezeichnet. (Foto: © Stefan Buchhauser/UR)Prof. Jürgen Heinze wird mit der Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille ausgezeichnet. (Foto: © Stefan Buchhauser/UR)Der Wissenschaftspreis der Deutschen Zoologischen Gesellschaft (DZG) wird in diesem Jahr zum 20. Mal verliehen. Die Karl-Ritter-von-Frisch Medaille geht heuer an den Zoologen, Verhaltens- und Evolutionsforscher Prof. Dr. Jürgen Heinze aus Regensburg. Die Auszeichnung gilt als bedeutendster Wissenschaftspreis der Zoologie im deutschsprachigen Raum und würdigt hervorragende, insbesondere solche Werke, die eine Integration der Erkenntnisse mehrerer biologischer Einzeldisziplinen darstellen. Die Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille ist mit 10 000 Euro dotiert.
Jürgen Heinze erhält den Preis für seine umfassenden wissenschaftlichen Arbeiten, die unser Verständnis des Verhaltens und der Evolution sozialer Insekten erweitert haben und in Anerkennung seines Einsatzes für die zoologische Forschung im Allgemeinen. Er ist ein weltweit anerkannter Experte für Sozialverhalten, Altern und Reproduktion bei sozialen Insekten. Die Evolution von Gruppenstrukturen, alternativen Fortpflanzungstaktiken und Lebensweisen steht dabei im Fokus seiner Studien. Untersuchungen dazu, wie Ameisen Staaten bilden, wie sie sich organisieren und Konflikte lösen, geben faszinierende Einblicke in Manipulation und Überwachung in komplexen Netzwerken. Tarnungstricks, um Konkurrenten auszuschalten und sogar Heiratsvermittlung sind im Verhaltensrepertoire. Besonders interessant ist, dass bei Ameisen, wie auch bei anderen sozialen Insekten, ein positiver Zusammenhang zwischen Lebensdauer und Fortpflanzungserfolg besteht, im Gegensatz zu den meisten anderen Tierarten.

Virtuelle Hochschule Bayern zeichnet das Lehrgebiet „Deutsch als Fremdsprache“ des Zentrums für Sprache und Kommunikation der Universität Regensburg aus

Dr. Thomes Stahl (1. Reihe, 2.v.li.) hat die Auszeichnung der vhb virtuell entgegengenommen. (Foto: © vhb / Zoom)Dr. Thomes Stahl (1. Reihe, 2.v.li.) hat die Auszeichnung der vhb virtuell entgegengenommen. (Foto: © vhb / Zoom)
In der Wissensvermittlung spitze, bei der Betreuung 1A und gemeinsam einfach unschlagbar: Kursanbieterinnen und -anbieter der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) sind im Bereich CLASSIC vhb durch Jury und Studierende in den Kategorien „Herausragende Mediendidaktik“ und „Herausragende Betreuung“ gekürt worden. Ein Sonderpreis wurde darüber hinaus für die besonders gelungene Umsetzung des vhb-Netzwerkgedankens vergeben.

Von der Universität Regensburg wurde das Lehrgebiet „Deutsch als Fremdsprache“ des Zentrums für Sprache und Kommunikation mit einem Sonderpreis für die besonders gelungene Umsetzung des vhb-Netzwerkgedankens ausgezeichnet. „Gefördert und in allen Belangen bestens unterstützt von der vhb und in enger Kooperation mit unseren Projektpartnern aus Erlangen, Nürnberg und Würzburg beschäftigen wir uns im Lehrgebiet Deutsch als Fremdsprache schon seit über zehn Jahren mit der Entwicklung von digitalen Lernangeboten“, erklärt Dr. Thomas Stahl, Leiter des Zentrums für Sprache und Kommunikation und Lehrgebietsleiter Deutsch als Fremdsprache an der Universität Regensburg. „Die dabei gewonnenen Erfahrungen, der intensive Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen und nicht zuletzt das breite Angebot an Online-Kursen, das im Rahmen unseres Netzwerks bislang entstanden ist, hat uns natürlich immens geholfen, als im vergangenen Jahr „von heute auf morgen“ Online-Lösungen für unsere unterschiedlichen Kursprogramme erarbeitet werden mussten. Ich freue mich sehr über die Auszeichnung durch die vhb und hoffe, dass wir unser Netzwerk weiter ausbauen können – durch neue Partnerinnen und Partner und durch viele weitere Lernangebote, die wir gemeinsam entwickeln“, so Dr. Stahl weiter.

Dank der vielfältigen Förderer konnten in der Vergaberunde 2021/22 insgesamt 50 Deutschlandstipendien an der Universität Regensburg vergeben werden

BMBF Logo Deutschlandstipendium Hochschule (Grafik: BMBF)
Die Stipendiat:innen werden mit 300 Euro monatlich für ein Jahr unterstützt. Neben der finanziellen Förderung legt die Universität Regensburg besonderen Wert auf die ideelle Förderung. Diese bietet die Möglichkeit, Einblicke in das Berufsleben zu bekommen und sich mit Vertreter:innen der stipendiengebenden Unternehmen und Vereinen sowie privaten Förderern zu vernetzen. Der erste persönliche Kontakt zwischen Förderern und Stipendiat:innen erfolgt normalerweise auf der jährlich stattfindenden Vergabefeier. Da aufgrund der aktuellen Lage diese nicht stattfinden konnte, musste die feierliche Urkundenübergabe und das erste Kennenlerntreffen virtuell stattfinden. Um einen besseren Austausch zu Perspektiven und gemeinsamen Zielen zu ermöglichen, hat die Koordinierungsstelle Deutschlandstipendium Ende Juni insgesamt 20 virtuelle Kennenlerntreffen via Zoom durchgeführt. Jeder Förderer traf sich dabei mit all den Stipendiat:innen, die er mit dem Deutschlandstipendium unterstützt. Die Vizepräsidentin für Digitalisierung, Netzwerke und Transfer, Frau Prof. Dr. Susanne Leist, eröffnete die Treffen und überbrachte die Grüße der Universitätsleitung. „Das Engagement der Förderer ist vorbildlich. Sie ermöglichen es ausgezeichnete Studierende zu fördern. Dadurch erhalten die Stipendiatinnen und Stipendiaten eine wichtige finanzielle Basis für die Entfaltung ihrer Leistung und Kreativität“, betonte die Vizepräsidentin.

Universität Regensburg Logo (Grafik: Universität Regensburg)Studie untersucht Zusammenhang zwischen Feinmotorik und Lesenlernen

Unterstützt die Geschicklichkeit der Finger und Hände, also die Feinmotorik, das Lesenlernen? Genau diese Frage möchte eine Forschungsgruppe des Lehrstuhls für Schulpädagogik der Universität Regensburg in einer Studie mit Vorschülern untersuchen. Ergebnisse deuten darauf hin, dass Vorschüler beim Erlernen von Buchstaben und Lesen eine bessere Leistung zeigen, wenn beim Lernen handschriftlich mitgeschrieben wird. Nun möchte die Forschungsgruppe einen Schritt weiter gehen und sowohl das Lesenlernen durch handschriftliches Schreiben als auch durch Tippen am Computer erforschen.

Logo der Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Zwei Termine des Festivals gegen Rassismus stehen noch aus

Der freie Zusammenschluss von Student*innenschaften (fzs) e.V. und der Bundesverband ausländischer Studierender (BAS) e.V haben zu einem bundesweiten Festival Contre le Racisme aufgerufen. Das Ziel der Organisator:innen ist es, eine Plattform für die Multipluralität von Stimmen und ein offenes Diskussionsforum über Privilegien und Solidarität zu bieten. Der Arbeitskreis Divers der Universität Regensburg, eine studentische Gruppe zum Thema Diversität und Antidiskriminierung, beteiligt sich an dem Festival mit einem vielseitigen Aktionsprogramm aus Filmvorführung, Vorträgen und Workshops zu unterschiedlichen Themenfeldern rund um Antirassimus.
Zwei Termine stehen jetzt noch aus. Am 8. Juli 2021 eröffnet der Vortrag von Jennifer Danquah (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pädagogik der Universität Würzburg und Expertin für rassismuskritische Bildung) ab 18 Uhr eine „Rassismuskritische Perspektive auf Gesellschaft und Schule“.
Mit einem Workshop zu „Kritischem Weißsein und Rassismuskritik“ von Akiko Rive (Bildungsreferent:in für Rassismuskritik und Intersektionalität) und Rebecca Renz (Moderatorin und Trainerin, Mitglied bei der BIPOC Gruppe Freiburg) endet das Festival am Dienstag,13. Juli, ab 18 Uhr.
Das Festival ist laut dem Arbeitskreis Divers eine großartige Gelegenheit, um alternative Weisen von Organisation, Wissen und den Umgang damit kennenzulernen. Es ist auch eine große Chance, über die eigenen Privilegien nachzudenken und sie zu nutzen, um eine bessere und gleichberechtigtere Gesellschaft zu gestalten
Anmeldung: Sämtliche Veranstaltungen finden per Zoom statt. Anmeldungen und weitere Informationen beim Arbeitskreis Divers per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie auf Instagram: @ak.divers.ur

Bastian Schmidt
Pressereferent
UR – Universität Regensburg Kommunikation & Marketing
93040 Regensburg
Tel.: 0941 943-5566
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.uni-regensburg.de/newsroom/

Logo der Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Aufklärungstour zum Thema „Corona-Burnout“ und „Corona-Resilienz“ macht Station in Regensburg

Dr. Joachim Galuska, Gründer der Heiligenfeld Kliniken für Psychosomatische Medizin in Bad Kissingen, befindet sich aktuell auf einer Aufklärungstour, um auf die psychischen Folgen der Corona Pandemie aufmerksam zu machen. Am Mittwoch, 07. Juli, um 14 Uhr hält das Poesie-Mobil auf dem St.-Kassiansplatz in Regensburg. Zu Gast sind Prof. Dr. Thilo Hinterberger und Prof. Dr. med. Thomas Loew von der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg - Abteilung für Psychosomatische Medizin. Zusätzlich findet um 15 Uhr ein Austausch mit Prof. Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg, statt.
Dr. Joachim Galuska und seine Frau Uta Galuska sind mit einem umgebauten Feuerwehrauto – dem Poesie-Mobil – an verschiedenen Stationen in Bayern unterwegs. An ihren Stationen gibt es neben künstlerischen Veranstaltungen und Gesprächen mit Vertretern aus Medizin, Politik, Kunst und Kultur auch Raum für Begegnung und Austausch. Joachim und Uta Galuska möchten mit dieser Tour und dem gleichzeitig veröffentlichten „Aufruf zum beseelten Leben“ sowohl auf die Gefahr von „Corona-Burnout“ aufmerksam machen, als auch aufzeigen, wie „Corona-Resilienz“ gelingen kann.

Forscher der Universität Regensburg veröffentlichen ihre Ergebnisse im Fachjournal "Green Chemistry"

 Chemiker der Universität Regensburg haben das vielversprechende, „grüne“ Lösungsmittel „γ-Valerolacton“ (GVL) genauer untersucht. (Foto/Grafik: © Florian Kerkel, Prof. Dr. Werner Kunz) Chemiker der Universität Regensburg haben das vielversprechende, „grüne“ Lösungsmittel „γ-Valerolacton“ (GVL) genauer untersucht. (Foto/Grafik: © Florian Kerkel, Prof. Dr. Werner Kunz)
Das Molekül „γ-Valerolacton“ (GVL) lässt sich leicht aus den Hauptbestandteilen von Pflanzen (zum Beispiel Cellulose) gewinnen und kann in kommerziellen Produkten und möglicherweise auch in großtechnischen Prozessen eine Reihe von synthetischen, teils reproduktionstoxischen Chemikalien zu ersetzen. Dabei ist es ungefährlich für Wasserorganismen und vollständig biologisch abbaubar. Diese Ergebnisse haben Forscher der Universität Regensburg und der TU Dresden gemeinsam im Fachjournal Green Chemistry, der weltweit führenden Zeitschrift für Nachhaltige Chemie, veröffentlich
t und sind damit prompt als Green Chemistry Editor’s Choice auf dem Cover der Ausgabe gelandet.
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