Dr. Annemarie Pilarski wird für ihre Dissertation ausgezeichnet

Dr. Annemarie Pilarski wird für ihre Doktorarbeit mit dem Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise ausgezeichnet. (Foto: © Michael Pilarski)Dr. Annemarie Pilarski wird für ihre Doktorarbeit mit dem Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise ausgezeichnet. (Foto: © Michael Pilarski)Dr. Annemarie Pilarski, Akademische Rätin am Lehrstuhl für Alte Kirchengeschichte der Universität Regensburg, erhält vom „Forschungszentrum Internationale und Interdisziplinäre Theologie“ (FIIT) den „Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise 2023“. Dr. Pilarski wird für ihre von Prof. Dr. Andreas Merkt betreute Dissertation „Der Libellus carminum des Eugenius von Toledo. Poesie als Lebensbewältigung und spirituelle Praxis“ ausgezeichnet. Der Preis ist der bedeutendste internationale Preis für Nachwuchswissenschaftler*innen in der Theologie und den Religionswissenschaften und wird mit 3000 Euro dotiert.
Mit dem „Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise“ werden jährlich zehn Nachwuchswissenschaftlerinnen aus aller Welt für herausragende Dissertationen oder das erste post-doktorale Werk im Themenkomplex „God and Spirituality (broadly understood)“ geehrt. 20 Gutachterinnen aus derzeit 15 Ländern wählen die Preisträgerinnen aus. Diese werden (im kommenden Frühjahr) in einer feierlichen Zeremonie in der Alten Aula der Universität Heidelberg geehrt. Der Preisverleihung folgt ein Kolloquium mit den Preisträgerinnen im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg (IWH), bei dem sie ihre nächsten Forschungsprojekte vorstellen und mit einigen Evaluatoren und Mitgliedern des FIIT diskutieren.
Die Auszeichnung ging in den letzten Jahren meist an Universitäten wie Princeton, Yale oder Oxford. Nun erhält ihn zum zweiten Mal in der Geschichte eine Theologin der Universität Regensburg. Dr. Pilarski ist zudem in diesem Jahr die einzige Preisträgerin einer deutschen Universität.
Dr. Pilarski hatte im vergangenen Jahr neben dem „Promotionspreis 2022 des Fördervereins der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg“ auch den „Bayerischen Kulturpreis“ im Bereich „Wissenschaft“ für Ihre Doktorarbeit erhalten. „Dass meine Arbeit jetzt auch international wahrgenommen wird, bedeutet mir sehr viel und ist eine tolle Motivation für den weiteren Weg. Und ich freue mich natürlich, die anderen Preisträger*innen, denen ich sehr herzlich gratulieren möchte, in Heidelberg kennenzulernen!“, so die Geehrte.
Die Dissertation:
In ihrer Doktorarbeit hat Dr. Pilarski eine Gedichtsammlung des Erzbischofs Eugenius von Toledo aus dem siebten Jahrhundert untersucht. Anhand einer Analyse des „Libellus carminum“ und einer historischen Einordnung desWerkes in emotionsgeschichtlicher Perspektive hat sie herausgearbeitet, dass Eugenius das Verfassen und Rezipieren von Poesie auch als spirituelle Praxis verstanden hat. Ein zentrales Motiv in seinen Gedichten ist dabei die Klage über das existenzielle Leid des Menschen.
Webseite des Manfred Lautenschlaeger Award for Theological Promise
 
 
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UR-Forscher Dr. Sebastian Frank leitet Emmy Noether Nachwuchsgruppe

Emmy Noether Gruppenleiter Dr. Sebastian Frank (Foto: © Dr. Sebastian Frank)Emmy Noether Gruppenleiter Dr. Sebastian Frank (Foto: © Dr. Sebastian Frank)Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die Forschungsarbeit von UR-Forscher Dr. Sebastian Frank zur neuronalen Plastizität des menschlichen Gehirns mit einer Emmy Noether Nachwuchsgruppe, die am Institut für Psychologie der Universität Regensburg angesiedelt ist.
Die Fördersumme beträgt für den Förderzeitraum von 2021 bis 2027, vorbehaltlich einer positiven Zwischenevaluation, mehr als eine Million Euro.
Das menschliche Gehirn weist eine erstaunliche Fähigkeit auf: es kann sich verändern und dadurch an neue Herausforderungen anpassen. Diese Fähigkeit zur dynamischen Veränderung bezeichnet man als neuronale Plastizität. Neuronale Plastizität ist Voraussetzung dafür, neue Fähigkeiten zu erlernen. Die DFG hat entschieden, die Forschungsarbeit von Dr. Sebastian Frank zur neuronalen Plastizität des menschlichen Gehirns mit einer, am Institut für Psychologie der Universität Regensburg angesiedelten Emmy Noether Nachwuchsgruppe zu fördern. Die Emmy Noether Gruppe widmet sich der Frage, wie neuronale Plastizität im menschlichen Gehirn funktioniert und wie sie sich über die Lebensspanne verändert.

Prof.in Dr. Ursula Regener und Prof. Dr. Nikolaus Korber sind wiedergewählt

Die beiden wiedergewählten Vizepräsident*innen Prof.in Dr. Ursula Regener (links) und Prof. Dr. Nikolaus Korber (rechts), zusammen mit Peter Küspert, Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Regensburg (Mitte). (Foto: © Universität Regensburg / Bastian Schmidt)Die beiden wiedergewählten Vizepräsident*innen Prof.in Dr. Ursula Regener (links) und Prof. Dr. Nikolaus Korber (rechts), zusammen mit Peter Küspert, Vorsitzender des Universitätsrats der Universität Regensburg (Mitte). (Foto: © Universität Regensburg / Bastian Schmidt)
Im Rahmen der Universitätsratssitzung wurden die beiden Vizepräsident*innen Prof.in Dr. Ursula Regener, Vizepräsidentin für Internationalisierung und Diversity, und Prof. Dr. Nikolaus Korber, Vizepräsident für Studium, Lehre und Weiterbildung in ihrem jeweiligen Amt für weitere drei Jahre bestätigt. Die neuen Amtszeiten beginnen am 1. April 2023.
Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel freute sich über die Wiederwahl der beiden Vizepräsidentinnen: „Die Wiederwahl von Prof.in Dr. Regener und Prof. Dr. Korber in ihren jeweiligen Ämtern ist Ausdruck ihrer sehr guten Arbeit und der damit einhergehenden großen Wertschätzung durch die Kollegen. Zugleich bedeutet die Bestätigung beider Vizepräsidentinnen für die gemeinsame Arbeit der kommenden Jahre viel Kontinuität und Stabilität. Es freut mich sehr, zwei so hervorragende Kolleg*innen in unserem Team zu wissen.“

FOR 2858 bekommt weitere 4 Millionen Euro für drei Jahre

Prof. Dr. Rainer Rupprecht ist Sprecher der Forschungsgruppe FOR 2858 (Foto: © Universität Regensburg)Prof. Dr. Rainer Rupprecht ist Sprecher der Forschungsgruppe FOR 2858 (Foto: © Universität Regensburg)Die Förderung der Forschungsgruppe FOR „Bedeutung des Translokator Proteins (18kDa) (TSPO) als diagnostische und therapeutische Zielstruktur im Nervensystem“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für weitere drei Jahre mit insgesamt rund 4 Millionen Euro gefördert. Sprecher der interdisziplinären Forschungsgruppe aus Wissenschaftler:innen der Universität Regensburg (UR), der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen Göttingen (DZNE) ist Prof. Dr. Rainer Rupprecht, Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Regensburg.
„Ich freue mich sehr, dass diese interdisziplinäre Forschungsgruppe zu Bedeutung des Translokator Proteins im Nervensystem von der DFG weitergefördert wird. Diese Förderung ist ein weiterer Beleg für die Sichtbarkeit der Neurowissenschaften an der Universität Regensburg und stärkt die Zusammenarbeit mit der LMU München“, erklärt Prof. Dr. Rupprecht.

UR-Projekt „DataDonations4SustainableChange“ mit 1 Million Euro gefördert

Prof. Dr. Daniel Schnurr (Foto: © Universität Regensburg / Margit Scheid)Prof. Dr. Daniel Schnurr (Foto: © Universität Regensburg / Margit Scheid)Das von Prof. Dr. Daniel Schnurr, Lehrstuhl für Maschinelles Lernen, insbesondere Uncertainty Quantification der Fakultät für Informatik und Data Science (FIDS) an der Universität Regensburg, geleitete Konsortialprojekt „Datenspenden und Digitale Nudges für Nachhaltige Verhaltensänderungen (DataDonations4SustainableChange)“ hat den Zuschlag für eine Förderung durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (bidt)erhalten. Das interdisziplinäre Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst über eine dreijährige Projektlaufzeit von 2023 bis 2026 gefördert. Das Gesamtprojekt umfasst ein Fördervolumen von knapp einer Million Euro, ca. ein Drittel davon an der Universität Regensburg, wo Prof. Dr. Schnurr die Konsortialleitung übernimmt. Konsortialpartner sind Prof. Dr. Verena Tiefenbeck von der FAU Erlangen-Nürnberg und Dr. Jörg Haßler von der LMU München. Das Projekt wird zudem durch Prof. Dr. Lucia A. Reisch von der University of Cambridge unterstützt.

UR-Forscherin ermittelt Zusammenhang zwischen Körperformen und Krebserkrankungen

Dr. Anja Sedlmeier (Foto: Anja Seddlmeier)Dr. Anja Sedlmeier (Foto: Anja Seddlmeier)Ein Forscher:innenteam um Dr. Anja Sedlmeier, Lehrstuhl für Epidemiologie und Präventivmedizin der Universität Regensburg, hat in Zusammenarbeit mit der International Agency for Research on Cancer – der Krebsabteilung der WHO – und weiteren Partnern im Rahmen der Auswertung einer groß angelegten europaweiten Studie herausgefunden, dass vier verschiedene Körperformen in unterschiedlichem Maße mit dem allgemeinen Krebsrisiko und dem Risiko für verschiedene spezifische Krebsarten zusammenhängen. Diese Ergebnisse wurden jetzt unter dem Titel „Body shape phenotypes of multiple anthropometric traits and cancer risk: a multi-national cohort study" im British Journal of Cancer veröffentlicht.
„Die Herleitung und Definition von unterschiedlichen Körperformen ist ein neuer und vielversprechender Ansatz. In Bezug auf die Körperzusammensetzung und die Körperfettverteilung sind sie offensichtlich aussagekräftiger als die klassischen anthropometrischen Maße wie der Body-Mass-Index oder die Körpergröße allein und erlauben daher ein besseres Verständnis und eine genauere Beurteilung des Risikos für Krebserkrankungen", erklärt Dr. Sedlmeier.

Verbundprojekt "Föderiertes Lernen" in der Lymphom Diagnostik

Prof. Dr. Rainer Spang (Foto: © Spang)Prof. Dr. Rainer Spang (Foto: © Spang)Bioinformatiker der Universitäten Regensburg und Göttingen entwickeln zusammen mit Pathologen aus Kiel, Würzburg und Stuttgart ein auf künstlicher Intelligenz beruhendes System zur Unterstützung der Diagnostik von bösartigem Lymphknotenkrebs. Das Verbundprojekt „Föderiertes Lernen in der Lymphompathologie: Infrastruktur, Modelle, Erweiterungsalgorithmen, Detektion von Hochrisikopatienten“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt rund 1 Million Euro gefördert. Der Regensburger Bioinformatiker Prof. Dr. Rainer Spang, ist Koordinator des Projekts. Die weiteren Partner sind Prof. Dr. Michael Altenbuchinger, Bioinformatiker, Universitätsmedizin Göttingen, Prof. Dr. German Ott, Pathologe, Robert Bosch Krankenhaus, Stuttgart, Prof. Dr. Wolfram Klapper, Pathologe Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) Kiel und Prof. Dr. Andreas Rosenwald, Pathologe, Universität Würzburg.
Um die optimale Therapie für einen an Lymphknotenkrebs (Lymphom) erkrankten Patienten zu finden, suchen Pathologinnen und Pathologen mit dem Mikroskop nach charakteristischen zellulären Mustern in einer Gewebsprobe des Patienten. Dabei können sie nur stichprobenweise ins Gewebe schauen. Ein Computer kann hingegen ein hochauflösendes Bild der Gewebeprobe vollständig durchsuchen und mit Hilfe künstlicher Intelligenz interessante Gewebsmuster aufspüren, bewerten und gezielt die Aufmerksamkeit der Ärzte und Ärtztinnen auf die detektierten Muster leiten.
„Künstliche Intelligenz ist einfach schneller und sieht mehr als das menschliche Auge“, sagt Prof. Dr. Rainer Spang aus der neuen Regensburger Fakultät für Informatik und Data Science.
In dem neuen Projekt werden Gewebeschnitte an den drei beteiligten Kliniken (Kiel, Würzburg, Stuttgart) mit Mikroskop-Scannern als digitale Bilder gespeichert. Die Data Science Gruppen in Regensburg und Göttingen trainieren damit neuronale Netze, die die Gewebe durchsuchen und annotieren. „Unser Ziel ist, dass in jedem pathologischen Institut und in jeder pathologischen Praxis ein Computer steht, auf dem Schnitte hochgeladen und mit unserer Software analysiert werden. Das wäre eine Win-Win-Situation für alle. Nicht nur würde das System von den Bildern einer immer größer werdenden Comunity profitieren und sich stetig verbessern, die nutzenden Ärzte und Ärztinnen würden auch in ihrer Arbeit unterstützt, Kosten im Gesundheitswesen reduziert und Patienten besser diagnostiziert und daher auch zielführender therapiert werden“, erklärt Prof. Spang. Das alles ginge dann ohne, dass Patientendate ausgetauscht werden müssten, so Spang weiter. „Die Daten bleiben beim Arzt. Zusammengeführt werden lediglich Gewischte neuronaler Netze, aus denen keinerlei Bezug zu individuellen Patienten hergestellt werden kann.“
 
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Forscher:innen veröffentlichen erste Studie zu ökonomischem Verhalten von Cisgender- und Transgender-Personen

Universität Regensburg Logo (Grafik: Universität Regensburg)Wissenschaftler:innen der Universität Regensburg und der University of Exeter Business School finden, dass sowohl das bei der Geburt zugewiesene biologische Geschlecht (aus dem Englischen „Sex“) als auch die selbst gewählte Geschlechtsidentität (aus dem Englischen „Gender“) bei wirtschaftlichen Entscheidungen nicht so entscheidend sind, wie bisher angenommen. Eine neue Studie, die in „Nature: Scientific Reports“ veröffentlicht wurde, ist die erste wissenschaftliche Arbeit, die das ökonomische Verhalten von Transgender- und Cisgender-Personen untersucht und testet, ob das biologische Geschlecht eine bedeutende Rolle bei wirtschaftlichen Entscheidungen spielt.
Dr. Helena Fornwagner und Prof. Dr. Brit Grosskopf von der University of Exeter Business School sowie Dr. Alexander Lauf, Vanessa Schöller (M.Sc.) und Dr. Silvio Städtervon der Universität Regensburg haben erstmals die Rolle von Geschlechtsidentität und biologischem Geschlecht bei wirtschaftlichen Entscheidungen untersucht. Die Forscher:innen überprüften, inwiefern unsere Geschlechtsidentität oder unser biologisches Geschlecht beeinflussen, ob wir mit anderen am Arbeitsmarkt konkurrieren, in einen riskanten Vermögenswert investieren oder für wohltätige Zwecke spenden.
Sie verwendeten dafür eine ökonomische Studie mit 780 Teilnehmenden, von denen sich etwa die Hälfte als Transgender identifizierten. Mit Hilfe dieser testeten sie ob jene Personen mit gleicher Geschlechtsidentität (Cis-Männer und Trans-Männer, und Cis-Frauen und Trans-Frauen) das gleiche Niveau an Wettbewerbsbereitschaft zeigen, eine vergleichbare Risikobereitschaft haben, oder auch vergleichbar altruistisch sind. „Es wird seit langem berichtet, dass das Geschlecht einer Person ein treibender Faktor in Bereichen wie Wettbewerbsfähigkeit, Risikobereitschaft und Altruismus ist. Aber unsere Studie ist die erste, die sich mit der Frage befasst, wie viel mit der Geschlechtsidentität in Verbindung gebracht werden kann und wie viel auf dem biologischen Geschlecht einer Person beruht“, erklärt Dr. Silvio Städter die Studie. „Transgender-Personen sind zu einem immer sichtbareren Teil der Gesellschaft geworden. Daher halten wir es für entscheidend, ihr wirtschaftliches Verhalten zu verstehen und die experimentelle Wirtschaftsforschung auf Individuen auszudehnen, die unter der LGBTQ+-Flagge zusammengefasst werden. Nur dann kann unsere Forschung der bunten Gesellschaft, der wir bereit angehören, gerecht werden“, so Vanessa Schöller weiter.
Die Forscher:innen nutzten ein ökonomisches Experiment um festzustellen, wie wettbewerbsbereit die Teilnehmenden waren, wenn Geld involviert war, oder auch wie risikobereit sie sich verhalten haben und wie bereit sie waren, für wohltätige Zwecke zu spenden. Bevor die Teilnehmenden ihre Entscheidungen trafen, absolvierten sie als Aufgabe eine sogenannte Priming Intervention in Form einer Wortsuche. Diese aktivierte unterbewusst eine männliche, weibliche oder geschlechtsneutrale Identität, indem geschlechtsspezifische Wörter zu finden waren.
Unter Verwendung ihres Studiendesigns interessierten sich die Forscher:innen zunächst für einen Korrelationseffekt zwischen dem ökonomischen Verhalten und dem biologischen Geschlecht bzw. der Geschlechtsidentität, indem sie das Verhalten von Cis-Männern, Cis-Frauen, Trans-Männern und Trans-Frauen verglichen. Zweitens ermöglichte die Priming-Intervention kausale Rückschlüsse auf den Effekt von Geschlechteridentitäten auf ökonomisches Verhalten.
Im Gegensatz zu früheren Studien, die Einflüsse der Geschlechteridentitäten auf wirtschaftliches Verhalten dokumentiert haben, fanden die WissenschaftlerInnen in ihrer Studie heraus, dass Geschlechteridentitäten und auch das biologische Geschlecht hinsichtlich ökonomischer Entscheidungen keinen signifikanten Unterschied machen.
Ein Teil ihrer Begründung für dieses eher unerwartete Ergebnis ist, dass Bildungsinitiativen und ein größeres Bewusstsein für die Gleichstellung der Geschlechter im privaten und beruflichen Bereich Unterschiede im wirtschaftlichen Verhalten verringert haben, die erstmals vor fast zwei Jahrzehnten in Studien festgestellt wurden. „Trotz der teilweise unerwarteten Ergebnisse, die uns zu dem Schluss führten, dass die Rolle von Geschlechtsidentität und biologischem Geschlecht für das wirtschaftliche Verhalten nicht so entscheidend ist wie bisher angenommen, gibt es unserer Meinung nach mehrere wichtige Erkenntnisse aus dieser Studie. Vor allem ist es die erste wissenschaftliche Arbeit, die innerhalb einer Studie sowohl das ökonomische Verhalten von Cisgender- als auch von Transgender-Personen untersucht“, erklärt Dr. Helena Fornwagner.
Originalpublikation:
Fornwagner, Helena, Brit Grosskopf, Alexander Lauf, Vanessa Schöller, and Silvio Städter: On the robustness of gender differences in economic behavior. Sci Rep 12, 21549 (2022). https://doi.org/10.1038/s41598-022-25141-1
 
 
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Gründung eines Bayerischen Forschungsnetzwerkes für Digitale Sicherheit

v.l.: Prof. Dr.-Ing. Felix Freiling, Prof. Dr.-Ing. Samuel Kounev, Dr. Henrich C. Pöhls, Prof. Dr.-Ing. Alexandra Dmitrienko, Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Katzenbeisser, Prof. Dr. Martin Schramm, Prof. Dr. Juliane Krämer, Prof. Dr. Dominik Herrmann. (Foto: © Tobias C. Koehler)v.l.: Prof. Dr.-Ing. Felix Freiling, Prof. Dr.-Ing. Samuel Kounev, Dr. Henrich C. Pöhls, Prof. Dr.-Ing. Alexandra Dmitrienko, Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stefan Katzenbeisser, Prof. Dr. Martin Schramm, Prof. Dr. Juliane Krämer, Prof. Dr. Dominik Herrmann. (Foto: © Tobias C. Koehler)
Professorinnen und Professoren mehrerer bayerischer Universitäten und Hochschulen, die über eine signifikante und langjährige Expertise im Themenfeld der Digitalen Sicherheit verfügen, haben sich an der Universität Passau getroffen, um ihre Vernetzung zu einem gemeinsamen bayernweiten „Forschungsnetzwerk für Digitale Sicherheit“ zu bekunden. Von der Universität Regensburg war Prof.in Dr. Juliane Krämer, Lehrstuhl für Datensicherheit und Kryptographie, vertreten. Prof. Dr. Günther Pernul, Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik I, ist der zweite Regensburger Unterstützer des Forschungsnetzwerks.
Mit der Hightech Agenda Bayern stellt der Freistaat erfolgreich die Weichen für eine zukunftsorientierte Forschungs- und Technologielandschaft mit einem besonderen Fokus auf den Bereich der Digitalisierung. Mit den zusätzlichen Mitteln werden den Wissenschaftseinrichtungen
Möglichkeiten eröffnet, sich im internationalen Kontext führend an der Forschung zu Zukunftstechnik und digitaler Gesellschaft zu beteiligen. „Die vorhandene Spitzenforschung an bayerischen Universitäten im Bereich der digitalen Sicherheit zu bündeln, wird den Foschungs- und Wirtschaftsstandort Bayern nachhaltig stärken“, erklärt Prof.in Krämer.
Eine weiterhin erfolgreiche Digitalisierung ist dabei eng an digitale Sicherheit gebunden: Je mehr Staat, Gesellschaft und Wirtschaft auf digitalisierte Prozesse aufbauen, desto abhängiger werden wir von deren sicherer Realisierung. Gleichzeitig wird die Bedrohungslage immer besorgniserregender. Die Konsequenzen – etwa Cyberangriffe mit Ransomware oder Attacken gegen kritische Infrastrukturen – sind bereits heute deutlich sichtbar. „Die gestiegene Bedrohungslage erfordert einen Ausbau der Forschung und intensivierte Zusammenarbeit im Bereich der Digitalen Sicherheit, um die modernen und komplexen IT-Systeme und Infrastrukturen adäquat und schnell abzusichern“, sagt Prof. Dr. Joachim Posegga, Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit an der Uni Passau. In Bayern existieren bereits Netzwerkstrukturen mit starkem Fokus auf der Wirtschaft (wie der Regensburger IT-Sicherheitscluster, das Münchener Sicherheitsnetzwerk, die Themenplattform Cybersecurity im Rahmen von Bayern Innovativ, das HITS IS, oder das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation), mit starkem Fokus auf der öffentlichen Verwaltung und Verteidigung (wie CODE an der Bundeswehruniversität München) oder Abteilung Kommunikation und Marketingmit starkem Fokus auf Anwendungsorientierter Forschung (wie das Fraunhofer AISEC). „Was bisher fehlte war eine bayernweite Vernetzung der wissenschaftlichen Akteure im Bereich der Digitalen Sicherheit“, erklärt Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser, Sprecher des Passauer Institutes für Digitale Sicherheit PIDS.
Das „Bayerische Forschungsnetzwerk Digitale Sicherheit“ soll auf zwei Ebenen vernetzen:
• Auf der ersten Ebene vernetzen sich bayerische Spitzenforscherinnen und -forscher der Universitäten Bamberg (Prof. Dr. Dominik Herrmann), Bayreuth (Prof. Dr. Torsten Eymann), Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Felix Freiling), Passau (Prof. Dr. Joachim Posegga, Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser), Regensburg (Prof. Dr. Juliane Kraemer, Prof. Dr. Guenther Pernul), München (TUM, Prof. Dr. Claudia Eckert), Würzburg (Prof. Dr.-Ing. Alexandra Dmitrienko, Prof. Dr.-Ing. Samuel Kounev) sowie der TH Deggendorf (Prof. Dr. Martin Schramm). Allesamt verfügen bereits über signifikante Expertise in Digitaler Sicherheit. Weitere Partner aus Wissenschaft und Forschung sind natürlich herzlich willkommen.
• Auf der zweiten Ebene wollen die Einrichtungen der in Passau zusammengekommenen Netzwerkpartner an den eigenen Standorten innerhalb des Forschungsnetzwerkes eigene regionale Hubs ausbauen oder aufbauen, um weitere Partner aus Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft aus der jeweiligen Region in das Netzwerk einzubinden. Die Universität Passau und die TH Deggendorf planen einen solchen regionalen Hub zu formen, zusammen mit zukünftigen weiteren außer-universitären Partnern aus der Region. Das Netzwerk soll der vereinfachten Etablierung von weiteren Kooperationsprojekten und dem niederschwelligen und wiederkehrenden Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, und Anwenderinnen und Anwendern dienen, sowie die Aus- und Weiterbildung von Expertinnen und Experten für Digitale Sicherheit fördern. „Das Netzwerk stellt sich als Anlaufstelle für forschungsnahe Beratung von Behörden, Wirtschaft, und Zivilgesellschaft im Bereich Digitale Sicherheit auf und hilft durch Wissens- und Technologietransfer bei der Umsetzung von Weiterbildungsangeboten und Start-Ups in ganz Bayern“, erläutert Dr. Henrich C. Pöhls, Projektleiter des IT-Sicherheitszentrums an der Universität Passau. Das zukünftige Forschungsnetzwerk bringt die Stärken der Netzwerkpartner im Bereich IT-Sicherheits-Forschung bayernweit koordiniert zusammen und stärkt deren Wirkung in die einzelnen Regionen hinein. So kann das verteilte Forschungsnetzwerk für Digitale Sicherheit einerseits Synergien heben und den Ausbau existierender exzellenter Forschungsleistung im Bereich Digitale Sicherheit stärken und andererseits gleichzeitig für einen gesteigerten Transfer des Know-hows in ganz Bayern sorgen. Für die Etablierung des Netzwerkes sollen vorhandene Ressourcen der Netzwerkpartner synergetisch gebündelt sowie neue Ressourcen aktiviert werden. Zudem wollen die Netzwerkpartner den Freistaat für eine zusätzliche nachhaltige Grundfinanzierung gewinnen und stehen mit diesem hierzu im Gespräch. Die Spitzenforscherinnen und -forscher bekräftigten in Passau nochmals, dass eine solche Vernetzung essenziell ist, um schnell und adäquat auf die Bedrohungslage reagieren zu können und durch Forschungsfortschritte und durch mehr exzellent ausgebildete Fachkräfte weiterhin eine erfolgreiche digitale Zukunft Bayerns zu sichern.
 
 
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Dr. Herbert Endres spricht auf Digitalisierungskonferenz ICIS 2022

UR-Forscher Dr. Herbert Endres stellt auf der Digitalisierungskonferenz ICIS in Kopenhagen die Ergebnisse seiner Studie Digital Innovation Champions vor. (Foto: © H. Endres)UR-Forscher Dr. Herbert Endres stellt auf der Digitalisierungskonferenz ICIS in Kopenhagen die Ergebnisse seiner Studie Digital Innovation Champions vor. (Foto: © H. Endres)Dr. Herbert Endres, Privatdozent für Innovationsmarketing und Digitale Innovationen am Institut für Betriebswirtschaft der UR, vertritt die Wirtschaftsfakultät der Universität Regensburg auf der diesjährigen international führenden Digitalisierungskonferenz ICIS in Kopenhagen. Er wurde von der ICIS eingeladen, die Ergebnisse seiner Studie zu „Digital Innovation Champions“ zu präsentieren. Die Studie geht der Frage nach, wie Promotoren, bzw. Champions die digitale Transformation von Unternehmen fördern können und dadurch die Innovationsleistung der Unternehmen steigern.
„UnsereDigital Innovation Champion-Studie ist revolutionär, da sie einerseits das Konzept der Digital Innovation Champions entwickelt und andererseits überraschende Ergebnisse aufzeigt, die der bisherigen Unternehmenspraxis widersprechen. Eine der Kernerkenntnisse ist, dass die Unterstützung von Führungskräften aus bestimmten Unternehmensbereichen sogar kontraproduktiv für die digitale Transformation sein kann“, erklärt PD Dr. Herbert Endres.
 
Informationen zur Studie:
Managern und Forschern fehlt das Know-how dafür, wie verschiedene Champions für die digitale Transformation, insbesondere die Nutzung von Digitalen Innovationsmanagementsystemen (DIMSI), funktionieren. Innovations-, F&E- und IT-Manager sowie das Topmanagement können dabei unterschiedliche Rollen einnehmen. Diese unterschiedlichen Rollen legen nahe, dass detailliertere Untersuchungen erforderlich sind, um
1. zu ermitteln, welche Manager die Nutzung von Digitalen Innovationsmanagementsystemen vorantreiben,
2. ob sie bestimmte Neuproduktentwicklungsfelder verbessern und
3. welche Verbindungen zur Innovationsleistung eines Unternehmens bestehen.
Die Studie von Dr. Endres und Stefan Hüsig adressiert diesen Bedarf durch die Entwicklung und Analyse von Hypothesen zur Rolle der digitalen Innovations-Champions für die Nutzung von Digitalen Innovationsmanagementsystemen. Dazu verwenden die Forschenden einzigartige Umfragedaten von Managern zusammen mit objektiven Patent- und Umsatzdaten. Die Ergebnisse zeigen, dass Führungskräfte als Digital Innovation Champions die Nutzung und Innovationsleistung von DIMS fördern, während IT- und F&E-Manager diese Ergebnisse sogar behindern können.
 
Originalstudie:
Endres, Herbert and Huesig, Stefan, “Digital Innovation Champions: Which Champions drive the Usage of Digital Innovation Management Systems and its Impact on New Product Development Performance” (2022). ICIS 2022 Proceedings. 6. https://aisel.aisnet.org/icis2022/is_implement/is_implement/6
Informationen zur ICIS 2022 „Digitization für the next Generation“:
Das Konferenzthema „Digitalisierung für die nächste Generation“ fordert die Gemeinschaft auf, nach vorne zu schauen. Obwohl die Digitalisierung das neue Normal ist, erfordern technologische Fortschritte und grundlegende Probleme in der Gesellschaft, wie die Pandemie und der Klimawandel, eine Forschung, die zur nächsten Generation der Digitalisierung führt. Die ICIS 2022 lädt vom 9. bis 14. Dezember in Kopenhagen zu einer persönlichen Diskussion darüber ein, wie die Forschung im Bereich der Informationssysteme dabei helfen kann, die Chancen für Innovationen zu nutzen, die großen Herausforderungen der Gesellschaft anzugehen und die Auswirkungen der digitalen Transformation zu bewältigen.
 
 
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Neue Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe an der Fakultät für Physik

Dr. Jan Wilhelm (Foto: © Jan Wilhelm)Dr. Jan Wilhelm (Foto: © Jan Wilhelm)Ultraschnelle Prozesse besser zu verstehen ist das Ziel einer neuen Arbeitsgruppe „Computational Electronic Structure Theory“ unter der Leitung von Dr. Jan Wilhelm an der Universität Regensburg. Nach einem kompetitiven Antragsverfahren werden diese Forschungen durch das renommierte Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit ca. 1,8 Mio. Euro gefördert.
Ultraschnelle Prozesse spielen eine zentrale Rolle in vielen Naturphänomenen und wichtigen technologischen Anwendungen. Zum Beispiel die Photovoltaik: Licht setzt elektrisch geladene Quantenteilchen, die Elektronen, in einer Solarzelle in Bewegung und erzeugt so letztlich Strom. Man kann den zeitlichen Ablauf der Quantenbewegung in mehrere Phasen unterteilen: In der ersten Phase erleidet das Quantenteilchen durch das Licht eine fast schlagartige Beschleunigung. Diese Phase ist entscheidend, weil darin Lichtenergie in elektrisch nutzbare Energie umgewandelt wird. Das geschieht ultraschnell, d.h. im Millionsten Teil einer Milliardstel Sekunde.
Dr. Wilhelm möchte die ultraschnelle Energieumwandlung und viele verwandte Prozesse mit Hilfe von Computersimulationen präzise analysieren. „Wir verwenden die Gesetze der Quantenmechanik, um die Bewegung der Elektronen mithilfe von eigens entwickelten Algorithmen am Computer zu berechnen und dadurch besser zu verstehen“, sagt Dr. Wilhelm. Solche Berechnungen sind extrem aufwendig und können lange dauern: Ein gewöhnlicher Laptop muss jahrelang rechnen, bis die Berechnung einer einzigen Quantenbewegung abgeschlossen ist. „Glücklicherweise gibt es große Supercomputer, die die 10.0000-fache Rechenleistung eines Laptops besitzen, sodass unsere Rechnungen nur einige Stunden auf dem Supercomputer benötigen“, erklärt Dr. Wilhelm. In der Zukunft möchte Dr. Wilhelm existierende Rechenmethoden immer weiter verbessern. „Mit den neuen Methoden können wir noch gänzlich unbekannte Phänomene untersuchen, aber auch technologisch relevante Prozesse in bisher unvorstellbarer Weise optimieren.“ Doch nicht nur darum geht es Dr. Wilhelm: „Mehr Recheneffizienz bedeutet für mich auch: Weniger Energieverbrauch, mehr Nachhaltigkeit.“
Die Anwendungsbereiche von Dr. Wilhelms Entwicklungen sind schier unbegrenzt: Ultraschnelle Elektronenbewegungen können in der Chemie oder in Quantentechnologien Anwendung finden. So könnte man chemische Reaktionen mithilfe von Licht gezielt steuern, um neue chemische Verbindungen zu synthetisieren, zum Beispiel Arzneimittel. Oder man könnte in der Quantenkommunikation den umgekehrten Prozess benutzen, also Elektronenabbremsung unter gleichzeitiger Aussendung von Licht, um mithilfe des ausgesendeten Lichts Information zu übermitteln.
Die Erforschung ultraschneller Quantenbewegungen ist dementsprechend hochaktuell und ist das Kernthema des Regensburger Zentrums für Ultraschnelle Nanoskopie (RUN), dem Dr. Wilhelm und seine Arbeitsgruppe angehören werden. „Die breite Unterstützung in der Fakultät für Physik und der Kolleg:innen im RUN hat sehr zum Erfolg bei der Einwerbung der Emmy-Noether-Gruppe beigetragen. Ich freue mich nun auf die zukünftige Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter:innen der neuen Arbeitsgruppe und natürlich auf die Kollaborationen mit den Kolleg:innen aus dem RUN und dem Sonderforschungsbereichs 1277 unserer Fakultät.“, sagt Dr. Wilhelm.
 
Zur Person
Dr. Jan Wilhelm hat in Karlsruhe Physik und Mathematik studiert und anschließend an der Universität Zürich in Theoretischer Chemie promoviert. Danach folgten zwei Jahre in der Industrieforschung bei BASF, Ludwigshafen. Seit 2019 ist er an der Universität Regensburg tätig am Institut für Theoretische Physik als Akademischer Rat in Forschung, Lehre und akademischer Selbstverwaltung. Sein Forschungsinteresse gilt ultraschnellen Prozessen in Festkörpern und Nanostrukturen, für deren Analyse er hocheffiziente Elektronenstruktur-Rechenmethoden entwickelt.
Weitere Informationen:
Webseite der Nachwuchsgruppe:
https://www.ur.de/physics/wilhelm
Informationen zum Regensburger Zentrum für Ultraschnelle Nanoskopie (RUN):
https://www.run-regensburg.com/
Informationen zum Sonderforschungsbereich 1277 „Emergente relativistische Effekte in der Kondensierten Materie: Von grundlegenden Aspekten zu elektronischer Funktionalität“:
https://www.sfb1277-regensburg.de/
 
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