Schnupperwoche für Studieninteressierte an der Universität Regensburg

Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Ist ein Studium das Richtige für mich? Welches Fachgebiet soll ich wählen? Wie läuft eine Vorlesung eigentlich ab? Das sind nur einige der Fragen, die vielen Studieninteressierten auf den Nägeln brennen. Die Zentrale Studienberatung der Uni Regensburg bietet deshalb eine Schnupperwoche für alle Interessierten an. Die können vom 27. Bis 29. Mai 2024 von 10 bis 16 Uhr die Universität und ihre Studiengänge bzw. Studienfächer kennenlernen. Treffpunkt ist immer um 9.45 Uhr an der Kugel vor dem Audimax-Gebäude der Universität.

KI-Marktplatz optimiert Produktionsprozesse

Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft haben im Rahmen des Forschungsprojekts „KI-Marktplatz“ eine digitale Plattform zur Optimierung von Produktionsprozessen entwickelt. (Foto: it's OWL)Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft haben im Rahmen des Forschungsprojekts „KI-Marktplatz“ eine digitale Plattform zur Optimierung von Produktionsprozessen entwickelt. (Foto: it's OWL)
Produktionszeiten verringern, Kosten sparen und Fehler identifizieren – künstliche Intelligenz (KI) ist ein wichtiger Schlüssel in der Produktentstehung. Um Anwender, Anbieter und Experten für KI zusammenzubringen, haben achtzehn Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen des Forschungsprojekts „KI-Marktplatz“ eine digitale Plattform entwickelt. Während der dreijährigen Projektlaufzeit konnten bereits zahlreiche Lösungen für konkrete Industrieanwendungen erarbeitet werden. Jetzt ist aus dem Vorhaben, an dem das Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn federführend beteiligt war, ein digitales Start-up entstanden, das Unternehmen in ganz Deutschland ab sofort einen einfachen Zugang zu KI-Anwendungen von Drittanbietern ermöglicht.

Rund 150 Interessierte besuchen die Konferenz im Jahnstadion

Doktorandin Selina Meyer bei der Posterpräsentation. (Foto: © Kruschwitz)Doktorandin Selina Meyer bei der Posterpräsentation. (Foto: © Kruschwitz)
Künstliche Intelligenz und Data Sciencesind die Schlagwörter der Stunde, aber was steckt eigentlich dahinter? Und vor allem: wer steckt dahinter? Auf diese und viele andere Fragen gab es Antwort bei der diesjährigen Konferenz „Women in Data Science Regensburg”. Die Konferenz fand nun bereits zum vierten Mal in Regensburg statt. Ursprünglich an der Stanford University ins Leben gerufen, wächst die Zahl der nun alljährlich regional organisierten Konferenzen kontinuierlich, von Quito bis Seattle, von Beirut bis Bangalore.
Der Master Bildwissenschaft an der Universität Passau ist deutschlandweit der erste forschungsorientierte Studiengang, der sich komplett auf bildwissenschaftliche Fragestellungen fokussiert
logo Universität Passau (Grafik: Universität Passau)Den Absolventinnen und Absolventen wird das nötige Wissen vermittelt, um Bilder und ihre Gestaltung angesichts ihrer rasant wachsenden Bedeutung im digitalen und globalen Kontext unserer Zeit zu analysieren und transdisziplinär ihre Einbindung in künstlerische, kulturelle, gesellschaftliche, politische und wissenschaftliche Zusammenhänge kritisch zu bewerten.

Feierliche Eröffnung des Regensburg Center for Ultrafast Nanoscopy (RUN) an der Universität Regensburg

v.li. Karl Stock, Leitende Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein, Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Patrick Grossmann, CSU, MdL, Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel, Jürgen Eberwein, CSU, MdL, Prof.in Dr. Christine Ziegler, Lehrstuhl für Biophysik II, Prof. Dr. Rupert Huber, Geschäftsführender Direktor des RUN, Prof. Dr. Jascha Repp, Lehrstuhl für Experimentelle und Angewandte Physik. (Foto: © Universität Regensburg / Hammerich)
Am Mittwoch, 8. Mai 2024, wurde das „Regensburg Center for Ultrafast Nanoscopy“ - kurz RUN - an der Universität Regensburg feierlich eingeweiht. Dieser weltweit einzigartige Forschungsbau ermöglicht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Physik, Biologie, Chemie und Medizin der Universität Regensburg künftig interdisziplinäre Forschungsarbeit, um mit neuartigen höchstauflösenden Zeitlupenkameras die ultraschnellen Bewegungen des Nanokosmos mit einer bisher unerreichten räumlichen und zeitlichen Auflösung zu erforschen. Zu den anwesenden Gästen der Eröffnungsfeier gehörte der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Markus Blume, MdL, der Leitende Baudirektor des Staatlichen Bauamts Regensburg, Karl Stock, Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein, zahlreiche am RUN beteiligte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Mitglieder der Universitätsleitung sowie zahlreiche Gremienrepräsentantinnen und -repräsentanten und Mitglieder der Universität Regensburg.
Nach der Begrüßung der Gäste durch Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel und Grußworten von Markus Blume und Karl Stock, gab Prof. Dr. Rupert Huber, Geschäftsführender Direktor des RUN, in einer kurzen Einführung einen Einblick in die aktuellen und künftigen Forschungsmöglichkeiten, die sich für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am RUN ergeben.

Professorin Dr. Carla Krolage, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, ist Mitglied im Ökonominnen-Netzwerk des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz

Professorin Dr. Carla Krolage, Universität Regensburg, berät das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. (Foto: Julia Dragan / Universität Regensburg)Professorin Dr. Carla Krolage, Universität Regensburg, berät das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. (Foto: Julia Dragan / Universität Regensburg)Carla Krolage ist Professorin für Economic Data Science an der Universität Regensburg und forscht zu wirtschaftspolitisch relevanten Themen. Seit 24. April 2024 berät sie als Mitglied des nun formell etablierten Ökonominnen-Netzwerks gemeinsam mit aktuell 16 weiteren Kolleginnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) zu aktuellen wirtschaftspolitischen Fragestellungen und konkreten Vorhaben. Das BMWK setzt in diesem neuen Netzwerk gezielt auf diversen und erweiterten Austausch von Politik und Wissenschaft und ergänzt damit die etablierten Gremien wissenschaftlicher Politikberatung.

Forschende der Universität Regensburg untersuchen psychologische Unterschiede zwischen Vegetarier*innen und Veganer*innen

Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Wissen vs. Käse: UR-Psycholog*innen der Universität Regensburg erforschen die essentielle Rolle von Wissen bei der Wahl der Ernährungsform und untersuchen, warum wir häufig nicht nach diesem Wissen handeln
Die Anzahl an vegetarisch und vegan lebenden Menschen nimmt immer mehr zu, weshalb sich auch die Wissenschaft verstärkt mit entsprechenden Themen beschäftigt. Vegetarier*innen und Veganer*innen sind sich zwar einerseits ähnlich, weil sie kein Fleisch und keinen Fisch konsumieren – womit sie sich von der Mehrheit der Gesellschaft deutlich unterscheiden. Andererseits unterscheiden sie sich aber auch untereinander, denn während Vegetarier*innen tierische Produkte wie Käse, Milch oder Eier konsumieren, vermeiden Veganer*innen alle Produkte, die tierischer Herkunft sind, also neben den entsprechenden Nahrungsmitteln auch Leder oder bestimmte Kosmetikprodukte. Die UR-Psycholog*innen Roland Mayrhofer, Lara Roberts, Julia Hackl und Katja Frischholz sind daher der Frage nachgegangen, wie sich diese Unterschiede zwischen Vegetarier*innen und Veganer*innen psychologisch erklären lassen.

Knapp 500 Studierende und Promovierende aus 91 Staaten zu Gast an der UR

Stipendiatinnen und Stipendiaten des DAAD am Campus der Universität Regensburg. (Foto: © Michael Jordan, DAAD)Stipendiatinnen und Stipendiaten des DAAD am Campus der Universität Regensburg. (Foto: © Michael Jordan, DAAD)
Bereits zum zweiten Mal nach 2010 war die Universität Regensburg Gastgeberin für ein Treffen von Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die für einen Teil ihres Studiums oder im Rahmen einer Promotion eine Zeit an einer Universität oder Hochschule in den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz verbringen.
Die Strategic Litigation Unit am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Politik der Universität Regensburg engagiert sich für geflüchtete und bedrohte Studierende – Ein Beispiel
Studium an der Universität Regensburg. Hoffentlich auch bald für Zaafirah – noch fehlt das Studentenvisum (Foto: Universität Regensburg)Studium an der Universität Regensburg. Hoffentlich auch bald für Zaafirah – noch fehlt das Studentenvisum (Foto: Universität Regensburg)
Wer vor Krieg und Verfolgung flieht, muss sich für das Leben in einem anderen Land mit vielen rechtlichen Fragen auseinandersetzen. Die Refugee Law Clinic Regensburg, eine 2015 an der Universität Regensburg gegründete gemeinnützige Organisation, bietet Geflüchteten kostenfreie Rechtsberatung. Ein Spin-off der Refugee Law Clinic ist die Strategic Litigation Unit (SLU) am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Politik von Professor Dr. Alexander Graser: Sie begleitet Fälle, in denen es um Menschenrechte geht. Derzeit beschäftigt sie der Fall von Zaafirah (Name von der Redaktion geändert), die aus Afghanistan in den Iran geflüchtet ist und schon seit Oktober 2023 im Masterstudium „European Studies“ an der Universität Regensburg studieren könnte. Wäre da nicht ein Visumsproblem, das sie daran hindert. Dies sei kein Einzelfall, berichtet Graser, aber einer, „der wegen der akuten Bedrohungslage besonders dringlich ist“.

Förderprogramm zur Unterstützung gemeinsamer Forschungsprojekte gestartet

Teilnehmende des Workshops der Bavaria-Queensland Research Alliance and der QUT Brisbane. (Foto: © Irina Herschler/Universität Bayreuth)Teilnehmende des Workshops der Bavaria-Queensland Research Alliance and der QUT Brisbane. (Foto: © Irina Herschler/Universität Bayreuth)
Am 12. April 2024 fiel der Startschuss für die erste Finanzierungsrunde zweier Förderprogramme zur Unterstützung gemeinsamer Forschungsprojekte im Rahmen der Bavaria-Queensland Research Alliance.
Die Forschungsallianz wurde vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit der Regierung des Bundesstaates Queensland ins Leben gerufen, um Forschungsprojekte zwischen Bayern und Queensland zu unterstützen. Das Ziel der Allianz ist eine Zusammenarbeit beider Regierungen für die gemeinsame Forschung auf Universitätsebene in Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Wirtschaft, zu Forschungsthemen wie umweltfreundlichere Kraftstoffe, Energiespeicher- und Emissionsminderungstechnologien sowie die Bioökonomie im weiteren Sinne. Sie baut auf den bestehenden Forschungs- und Industrieverbindungen zwischen den beiden Staaten auf.

Mehr als 600 Gäste besuchten Befreiungsfeier

Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel bei der Gedenkfeier zum 79. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg. (Foto: © KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Michael Hopf)Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel bei der Gedenkfeier zum 79. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg. (Foto: © KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, Michael Hopf)Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg hat anlässlich des 79. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Flossenbürg Überlebende, Angehörige ehemaliger Häftlinge und die interessierte Öffentlichkeit aus aller Welt vom 19. bis zum 21. April 2024 nach Flossenbürg eingeladen, um gemeinsam zu gedenken und sich auszutauschen. Diese bewegende Veranstaltung erinnert alljährlich an die Menschheitsverbrechen des nationalsozialistischen Deutschlands und an die Befreiung des Konzentrationslagerns durch U.S.-amerikanische Truppen am 23. April 1945.
Der Gedenkakt am Sonntag, 21. April 2024, bildete den feierlichen Höhepunkt der Veranstaltung. Unter den geladenen Gästen befanden sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, dem diplomatischen Korps, der Geistlichkeit und des öffentlichen Lebens. Als Redner traten der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat, Albert Füracker, der Vizepräsident des Bayerischen Landtags a.D. und Direktor der Stiftung bayerischer Gedenkstätten, Karl Freller, sowie der Präsident der Universität Regensburg, Prof. Dr. Udo Hebel, auf. Youp Zwolschen, dessen Großvater, Antoon Bink, das KZ Flossenbürg überlebt hatte, sprach für die Familien der Opfer. Witterungsbedingt entfiel im Anschluss die Kranzniederlegung im „Tal des Todes“. Die Veranstaltung endete nach dem Gedenken der Vertreter von vier Glaubensrichtungen auf dem ehemaligen Appellplatz des Lagers mit einem stillen Gedenken der über 600 Besucherinnen und Besuchern der Befreiungsfeier.
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