Präsident Prof. Dr. Hebel überreicht zum Start des Lehramts für Sonderpädagogik Kooperationsverträge an sieben neue Partnerschulen

(hinten v.l.:).: Stefan Prock, Mitglied im RUL-Vorstand; Josef Riedl, Geschäftsführer des Pädagogischen Zentrums St. Josef Parsberg; Christine Jochheim, Schulleiterin der Eduard-Staudt-Schule Kelheim; Dr. Sabine Kellner-Mayrhofer, Schulleiterin der Jakob-Muth-Schule Regensburg; Thomas Rößler, Schulleiter der St.-Vincent-Schule Regensburg; Johannes Hütten, Mitarbeiter in der RUL-Koordinierungsstelle;  (vorne v.l.n.r.): Bettina Horvath-Kreuzer, Schulleiterin der Konrad-Grundschule Regensburg; Dr. Katja Sachsenhauser, Schulleiterin der Bischof-Wittmann-Schule Regensburg; Marion Scholz, Schulleiterin der St.-Notker-Schule Deggendorf; Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg (Foto: © Franz Dietl/RUL)(hinten v.l.:).: Stefan Prock, Mitglied im RUL-Vorstand; Josef Riedl, Geschäftsführer des Pädagogischen Zentrums St. Josef Parsberg; Christine Jochheim, Schulleiterin der Eduard-Staudt-Schule Kelheim; Dr. Sabine Kellner-Mayrhofer, Schulleiterin der Jakob-Muth-Schule Regensburg; Thomas Rößler, Schulleiter der St.-Vincent-Schule Regensburg; Johannes Hütten, Mitarbeiter in der RUL-Koordinierungsstelle; (vorne v.l.n.r.): Bettina Horvath-Kreuzer, Schulleiterin der Konrad-Grundschule Regensburg; Dr. Katja Sachsenhauser, Schulleiterin der Bischof-Wittmann-Schule Regensburg; Marion Scholz, Schulleiterin der St.-Notker-Schule Deggendorf; Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg (Foto: © Franz Dietl/RUL)
Seit dem Jahr 2012 arbeitet das Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung (RUL) mit den Partnerschulen der Universität Regensburg (PUR) im Schulnetzwerk dialogUS eng zusammen. Die Partnerschulen engagieren sich in besonderem Maße für eine intensive und kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Universität Regensburg in den Bereichen der Lehrkräftebildung und der Bildungsforschung: durch den Abschluss einer Kooperationsvereinbarung, durch regelmäßige Koordinationstreffen, die dem Austausch und der Festlegung der Arbeitsschwerpunkte im Schulnetzwerk dienen, und nicht zuletzt durch konkrete Projekte und Initiativen, die gemeinsam angestoßen und umgesetzt werden.

Universität Regensburg heißt Erstsemesterstudierende des neuen Studiengangs „Lehramt für Sonderpädagogik“ willkommen

Bei der Auftaktveranstaltung zum Start des Studiengangs „Lehramt Sonderpädagogik“ hießen (v.li.) Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel, der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, Stefan Prock, Projektkoordinator der UR-Klassen und Vorstandsmitglied des Regensburger Universitätszentrums für Lehrerbildung (RUL), Prof.in Dr. Astrid Rank, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats „Inklusion" des Bayerischen Landtags sowie die Lehrstuhlleitungen Prof. Dr. Markus Gebhardt, Prof. Dr. Bernhard Rauh und Prof. Dr. Wolfgang Dworschak die Studierenden willkommen. (Foto: © Elisabeth Opel/UR)Bei der Auftaktveranstaltung zum Start des Studiengangs „Lehramt Sonderpädagogik“ hießen (v.li.) Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel, der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibler, Stefan Prock, Projektkoordinator der UR-Klassen und Vorstandsmitglied des Regensburger Universitätszentrums für Lehrerbildung (RUL), Prof.in Dr. Astrid Rank, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats „Inklusion" des Bayerischen Landtags sowie die Lehrstuhlleitungen Prof. Dr. Markus Gebhardt, Prof. Dr. Bernhard Rauh und Prof. Dr. Wolfgang Dworschak die Studierenden willkommen. (Foto: © Elisabeth Opel/UR)

Mit der Rückkehr zur Präsenzlehre startet mit dem Beginn des Wintersemesters 2021/22 an der Universität Regensburg auch der neue Studiengang „Lehramt für Sonderpädagogik“. Präsident Prof. Dr. Udo Hebel gab den Startschuss für das neue Studienangebot an der Universität Regensburg. „Ich freue mich sehr, dass wir den Studiengang Lehramt für Sonderpädagogik nunmehr eröffnen können. Dieser Studiengang bereichert unser erfolgreiches und sehr profiliertes Angebot im Lehramtsstudium maßgeblich“, hieß der Universitätspräsident die anwesenden Erstsemester willkommen.

„GirlsGoScience“ bringt jungen Frauen MINT-Fächer näher

Im Rahmen des Mädchen-Projekts „GirlsGoScience“ haben die jungen Frauen zwei Tage in den MINT-Labs geforscht. (Foto: © Dr. Stephan Giglberger/UR)Im Rahmen des Mädchen-Projekts „GirlsGoScience“ haben die jungen Frauen zwei Tage in den MINT-Labs geforscht. (Foto: © Dr. Stephan Giglberger/UR)
Mit diesem selbstkonstruierten Mikroskop aus dem 3D-Drucker und einem einfachen Einplatinencomputer haben die jungen Frauen zwei Tage in dem MINT-Labor geforscht. (Foto: © Stephan Giglberger/UR)Mit diesem selbstkonstruierten Mikroskop aus dem 3D-Drucker und einem einfachen Einplatinencomputer haben die jungen Frauen zwei Tage in dem MINT-Labor geforscht. (Foto: © Stephan Giglberger/UR)Elf Schülerinnen aus Regensburg und Umgebung haben im Rahmen des Mädchen-Projekts „GirlsGoScience“ zwei spannende Tage in den MINT-Labs verbracht. Mit selbstgedruckten Mikroskopen aus dem 3D-Drucker und einem einfachen Einplatinencomputer gelang es ihnen, Nanostrukturen sichtbar zu machen und zu vermessen. „Transition Metal DiChalcogenide, kurz: TMCD, sind spezielle Kristalle, denen man durch Exfolierung eine nur ein Atom dünne Schicht entnehmen kann. Diese sogenannte Monolage hat spannende physikalische Eigenschaften wie beispielsweise Fluoreszenz“, erklärt Johannes Holler, Doktorand an der Universität Regensburg, der das Projekt für Schülerinnen bereits zum zweiten Mal angeleitet hat. Auch im aktuellen Sonderforschungsbereich der physikalischen Fakultät wird zu TMDC geforscht: mögliche Anwendungen sind beispielsweise extrem kleine und stromsparende Chips oder neuartige Laser
„Mit dem von uns konzipierten Aufbau gelingt es uns, mit nur wenig finanziellem Aufwand sehr aktuelle Forschung in die Schulen zu bringen“, erklärt Dr. Stephan Giglberger, MINT-Beauftragter der Universität. Er will mit „GirlsGoScience“ insbesondere Mädchen und junge Frauen die Faszination von Wissenschaft und Forschung vermitteln, um so den Frauenanteil in den MINT-Studiengängen zu erhöhen.
Die MINT-Labs bieten Schülerlabor und Schülerforschungszentrum auf dem TechCampus gegenüber von Universität und OTH Regensburg. Die Schüler:innen können dort in den verschiedensten Bereichen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz: MINT, arbeiten, Seminare oder Workshops machen, ihre Freizeit oder Teile der Ferien verbringen u.v.m. (www.mint-labs.de).
Das TMDC-Projekt wurde übrigens vor Kurzem vom Bundesverband der Schülerlabore mit dem Preis „Experiment des Jahres“ ausgezeichnet (https://www.lernortlabor.de/LernortLabor/LeLa-Preis)
Siegervideo: https://www.youtube.com/watch?v=s3kvyfJaFG0
 
 
Dr. Stephan Giglberger
MINT-Beauftragter der Universität Regensburg
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Prof. Dr. Thorsten Kingreen als Sachverständiger in Evaluierungskommission

Prof. Dr. Thorsten Kingreen wird als Sachverständiger das Infektionsschutzgesetz evaluieren. (Foto: © Susanne Goldbrunner/UR)Prof. Dr. Thorsten Kingreen wird als Sachverständiger das Infektionsschutzgesetz evaluieren. (Foto: © Susanne Goldbrunner/UR)Auf Vorschlag der Grünen-Fraktion im Deutschen Bundestag wird Prof. Dr. Thorsten Kingreen vom Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozialrecht und Gesundheitsrecht der Universität Regensburg als Sachverständiger an der externen Evaluation der Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) mitwirken.
Die ungewöhnlich weitgehenden Pandemie-Regelungen des Infektionsschutzrechts sollen wissenschaftlich aufgearbeitet werden. Nach § 5 Absatz 9 IfSG beauftragt das Bundesministerium für Gesundheit daher eine externe Evaluation zu den Auswirkungen der Regelungen in der epidemischen Lage von nationaler Tragweite und zu der Frage der Reformbedürftigkeit. Das Ergebnis soll der Bundesregierung bis zum 31. Dezember 2021 vorgelegt werden.
Als anerkannter Rechtswissenschaftler wurde Prof. Dr. Thorsten Kingreen von der Bundestagsfraktion der Grünen als Sachverständiger vorgeschlagen. Für ihn geht es um die Frage der Schaffung eines Infektionsschutzrechts, das die bislang bestehenden Defizite, insbesondere die schwache Rolle des Parlaments, behebt. „Es hat in den vergangenen Monaten ruckartige und konzeptionell kaum nachvollziehbare Verschiebungen zwischen dezentraler Problembewältigung durch die Länder und einer plötzlichen Zentralisierung durch die sog. Bundesnotbremse gegeben. Ein ganz wichtiger Punkt wird also auf jeden Fall die Föderalismusdiskussion sein“, so Prof. Dr. Kingreen.

Der neue Förderatlas 2021 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde am Dienstag, 05. Oktober, virtuell von der DFG, der Hochschulrektorenkonferenz und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft vorgestellt

Die Universität Regensburg verbessert sich im deutschladweiten Ranking der DFG-Fördergelder um einen Platz. (Foto: © Markus Deli / UR)Die Universität Regensburg verbessert sich im deutschladweiten Ranking der DFG-Fördergelder um einen Platz. (Foto: © Markus Deli / UR)
Das Ranking vergleicht die Höhe der Forschungsgelder, die deutsche Wissenschaftseinrichtungen in den Jahren von 2017 bis 2019 bei der DFG eingeworben haben. Die Universität Regensburg verzeichnet dabei sowohl eine Zunahme der Gesamt-Bewilligungssumme als auch eine Zunahme der Bewilligungssummen für die einzelnen Wissenschaftsbereiche und verbessert sich im deutschlandweiten Ranking um eine Position auf Rang 32 von insgesamt 225 Hochschulen.
„Dieses Ergebnis bestätigt die sehr gute Entwicklung der Universität Regensburg in den letzten Jahren und unterstreicht vor allem die Forschungsstärke unserer Wissenschaftler:Innen“, freut sich Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg. Insgesamt 104 Millionen Euro Fördergelder wurden der Universität Regensburg von der DFG im Zeitraum von 2017 bis 2019 bewilligt. Das entspricht einem Anstieg von rund 22 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Förder-Zeitraum 2014 bis 2016.
Besonders erfolgreich ist die UR erneut beim Einwerben der Mittel im Bereich der Naturwissenschaften. Relativiert nach der Zahl der Stellen kommt die UR bundesweit auf einen ausgezeichneten fünften Platz und liegt damit vor allen anderen bayerischen Universitäten. Auch die Gesamtsumme der bewilligten Fördermittel stieg in den Naturwissenschaften im Vergleich zum vorangegangenen Förderzeitraum auf 36,1 Millionen Euro an. Damit belegt die UR im deutschlandweiten Ranking einen sehr guten Platz 22.
Besonders erfreulich ist das erstmalige Erreichen einer bundesweiten Top-40 Platzierung für die Geistes- und Sozialwissenschaften der UR. Die absolute DFG-Bewilligungssumme von 12,1 Millionen Euro bedeutet hier im nationalen Ranking Platz 36.
Weitere Erfolge kann die Universität Regensburg im Bereich der Lebenswissenschaften (Medizin und Biologie) vorweisen. Insgesamt stieg die Fördersumme hier deutlich von 39,0 Millionen auf 48,4 Millionen Euro an, was Platz 27 im deutschlandweiten Ranking entspricht.
 
 
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VIGITIA meets Degginger 2.0: Prototypen erleben und Forschung partizipativ mitgestalten

Die neuen Prototypen der interaktiven Tische können im Degginger ausprobiert werden. (Foto: © Vitus-Maierhöfer)Die neuen Prototypen der interaktiven Tische können im Degginger ausprobiert werden. (Foto: © Vitus-Maierhöfer)
Forschung zum Anfassen: Die Pop-Up-Science-Ausstellung „VIGITIA meets Degginger“ geht in die zweite Runde. Vom 20. bis zum 25. September sind Informatiker:innen und Kulturwissenschaftler:innen der Universität Regensburg zum zweiten Mal Gast im Pop-Up-Raum des Degginger und zeigen neue, anfassbare Prototypen von interaktiven Tischen. Nachmittags können Besucher jeden Alters die verschiedenen Anwendungen ausprobieren – von der interaktiven Lego-Bauanleitung bis hin zum gemeinsamen Arbeiten an digitalen und Papier-Dokumenten.

Naturwissenschaftliche Fakultäten unterstützen das Team der MINT-Labs

Die MINT-Labs sind im Haus RUBINA auf dem TechCampus untergebracht.  (Foto: © MINT-Labs Regensburg 2021)Die MINT-Labs sind im Haus RUBINA auf dem TechCampus untergebracht. (Foto: © MINT-Labs Regensburg 2021)
Regensburg bekommt ein Schülerlabor und Schülerforschungszentrum. Vor sechs Jahren begannen die Universität Regensburg, die Stadt und die OTH Regensburg mit der Konzeption eines außerschulischen Lernorts für Kinder und Jugendliche, um ihnen Spaß und Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – kurz: MINT – zu vermitteln. „In den MINT-Labs wird die Neugier an oberster Stelle stehen, das Selbstexperimentieren, das Forschen - denn dafür stehen die MINT-Labs und das Haus RUBINA" freut sich die erste Vorsitzende des Vereins, Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Forscher:innen aus 12 Europäischen Ländern treffen sich an der Universität Regensburg, um über neueste Erkenntnisse der molekularen Pflanzenforschung zu diskutieren

Die 9. Internationale Tagung „Plant Peptides and Receptors“ fand vom 8.-10. September im Vielberth-Gebäude der Universität ausschließlich in Präsenz statt. (Foto: © Prof. Dresselhaus / UR)Die 9. Internationale Tagung „Plant Peptides and Receptors“ fand vom 8.-10. September im Vielberth-Gebäude der Universität ausschließlich in Präsenz statt. (Foto: © Prof. Dresselhaus / UR)
Das Team rund um Prof. Dr. Thomas Dresselhaus, vom Lehrstuhl für Zellbiologie und Pflanzenbiochemie der Universität Regensburg, hat gemeinsam mit Kolleg:innen der Technischen Universität München (TUM), erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder zwei internationale Tagungen an der Universität Regensburg ausschließlich in Präsenz organisiert. Vom 8. bis zum 10. September fand die 9. Internationale Tagung „Plant Peptides and Receptors“ im Vielberth-Gebäude der Universität statt. 84 Wissenschaftler:innen diskutierten neue Erkenntnisse über molekulare Mechanismen wie Pflanzen Batterien kleiner sekretierter Peptide in der Entwicklung und Fortpflanzung sowie der Immunabwehr hochspezifisch einsetzen, um u.a. auch auf unterschiedliche Umweltreize reagieren zu können.

Dr. Florian Kleemiß nimmt ab 1. Oktober seine Arbeit an der Universität Regensburg auf

Dr. Florian Kleemiß ist der erste Walter-Benjamin-Stipendiat der Universität Regensburg. (Foto: Karlheinz Huber/daskleinefotoatelier.de)Dr. Florian Kleemiß ist der erste Walter-Benjamin-Stipendiat der Universität Regensburg. (Foto: Karlheinz Huber/daskleinefotoatelier.de)
Ab dem 1. Oktober hat die Universität Regensburg mit Dr. Florian Kleemiß ihren ersten Forschungsstipendiaten im Walter-Benjamin-Programm der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Das Programm wurde erst im Juli 2019 eingerichtet und soll es Wissenschaftler:innen ermöglichen, direkt im Anschluss an die Promotion, an einem selbstgewählten Ort im In- oder Ausland, für bis zu 24 Monate, ein eigenes Forschungsvorhaben umzusetzen. Die Förderung umfasst eine eigene Stelle für den Projektzeitraum, Sachmittel und eine Programmpauschale für die gastgebende Einrichtung.

Regensburger Ökonomin gewinnt Euregio Young Researcher Award 2021

Gewinner des Euregio-JungforscherInnenpreises (v.l.): Josef Margreiter (Geschäftsführer Tirol Holding), Juryvorsitzende Ulrike Tappeiner (Freie Universität Bozen), Valentina Lazazzara (3. Platz), Barbara Thaler (Vize-Präsidentin Wirtschaftskammer Tirol), Helena Fornwagner (1. Platz), Matteo Giacomo Prina (2. Platz), Landeshauptmann Kompatscher, Luca Matteo Martini (ebenfalls 3. Platz), Euregio-Präsident Landeshauptmann Platter und Landeshauptmann Fugatti. (Foto: © Land Tirol/Sedlak)
Dr. Helena Fornwagner, Verhaltensökonomin am Lehrstuhl für empirische Wirtschaftsforschung der Universität Regensburg, wurde jüngst mit dem Euregio Young Researcher Award 2021 für das Projekt „Climate Action for (my) Children“ („Klimamaßnahmen für (meine) Kinder“) ausgezeichnet. Sie setzte sich dabei zusammen mit ihrem Kollegen Dr. Oliver Hauser (Universität Exeter) mit ihrer Studie gegen 23 weitere Jungforscher:Innen aller Wissenschaftsdisziplinen durch.

„Jeder kann etwas Gutes für das Klima tun! Aber tun wir etwas, wenn wir dafür auf Geld für uns selbst verzichten müssen?“ – Dieser Frage sind die beiden Ökonomen Fornwagner und Hauser nachgegangen. Sie haben dazu in ihrer Studie das Phänomen der freiwilligen Klimaschutzmaßnahmen (VCA) untersucht und gezeigt, wie sehr Eltern dazu neigen, in diese freiwilligen Maßnahmen zu investieren, wenn ihre Kinder ihre Handlungen beobachten. Die Studie zeigt ebenfalls, wie sehr dieses Phänomen zurückgeht, wenn die Handlungen der Eltern „nur“ von anderen Erwachsenen oder Kindern, die nicht genetisch mit ihnen verwandt sind, beobachtet werden.
„Wir haben uns das Verhalten der Eltern genauer angeschaut. Diese verzichten auf einen erheblichen Geldbetrag, um Bäume zu pflanzen - besonders dann, wenn ihre Kinder ihre Entscheidung beobachten. Mit Hilfe unserer Studie haben wir so fast 14.000 Bäume gepflanzt und gleichzeitig wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse gewonnen“, freut sich Fornwagner über den mehrfachen Nutzen ihres Projekts.
Der Euregio-Jungforscher:Innenpreis richtet sich an junge Forscher:Innen unter 35 Jahren, die zum Thema „Europe’s Green Transition – The Climate Opportunity“ in den Kategorien Wirtschafts-, Politik- und Sozialwissenschaften, Natur-, Agrar- und Ingenieurswissenschaften oder Rechts- und Geisteswissenschaften arbeiten. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde beim European Forum Alpbach vom Land Tirol, der Provinz Südtirol und der Provinz Trentino, sowie von den Wirtschafts- und Handelskammern der Europaregion (Tirol-Südtirol-Trentino) verliehen.



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Universitätsstraße 31
93053 Regensburg

(Grafik: Universität Regensburg)(Grafik: Universität Regensburg)Deutschlandweit einmaliger Studiengang „LL.B. Digital Law“ ab dem WS 2021-22 an der Universität Regensburg


Die Digitalisierung ist der wichtigste Megatrend des 21. Jahrhunderts. Er zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Mit etwa 1 Million Beschäftigten ist die IT-Branche mittlerweile der zweitgrößte industrielle Arbeitgeber in Deutschland. Digitalisierung und technologischer Fortschritt verändern auch das Rechtswesen. Dieser Entwicklung trägt der deutschlandweit einmalige Bacherlorstudiengang „LL.B. Digital Law“ Rechnung. Er wird ab dem Wintersemester 2021/22 erstmals an der Universität Regensburg angeboten.
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