Filmmusikrevue mit Musik und Tanz an der UR

Der Chor der Musikpädagogik der UR singt unter anderem „Stand Up We'll March to Denver“ aus dem Western „The Hallelujah Trail“. (Foto: © Claudia Erdenreich/UR)Der Chor der Musikpädagogik der UR singt unter anderem „Stand Up We'll March to Denver“ aus dem Western „The Hallelujah Trail“. (Foto: © Claudia Erdenreich/UR)
Am Donnerstagabend, 27. Januar, kommen die Musikpädagogen der Universität Regensburg mit einem Bühnenprojekt ins Audimax der Universität. Zuletzt war dies im Sommer 2019 mit Monteverdis Oper L’Orfeo der Fall, jetzt ist eine Filmmusikrevue mit Musik, Tanz und Szene geplant.
Die Studierenden des Lehrstuhls für Musikpädagogik an der Universität Regensburg präsentieren Musik aus Filmen verschiedener Epochen und Genres - darunter Klassiker wie „The Magnificent Seven“, „Dirty Dancing“ oder „Singin‘ in the Rain“ – unter anderem auch in eigenen Arrangements. Am Projekt beteiligt sind Vokalsolisten (unter der Leitung von Regina Kleinhenz), der Chor der Musikpädagogik (Ltg. Dr. Hans Pritschet), das Akademische Blech (Ltg. Christoph Eglhuber) sowie ein Tanzensemble (Ltg. Julia Renz-Köck).
Die insgesamt etwa 70 beteiligten Studierenden arbeiten seit Semesterbeginn auf dieses erste große Projekt seit Beginn der Pandemie hin und hoffen, dass die Show wie geplant stattfinden kann. Alle Musikbegeisterten und Interessierten sind dazu recht herzlich eingeladen; etwaige kurzfristige Änderungen zur Veranstaltung finden sich auf der Homepage der Musikpädagogik an der Universität.
Der Abend findet am Donnerstag, 27.Januar 2022, ab 20 Uhr im Audimax der Universität Regensburg statt. Trotz limitierter Raumbelegung dürfen knapp 250 Besucher die Veranstaltung besuchen. Der Eintritt ist frei, eine Reservierung ist nicht nötig, erforderlich sind allerdings die Einhaltung der aktuellen Hygienebedingungen: 2G+, FFP2-Maskenpflicht, 1,5m-Abstand (Mitglieder eines Hausstandes können nebeneinander sitzen).
 
 
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Prof. Dr. Benjamin List am Montag zu Gast an der Uni Regensburg

Universität Regensburg Logo (Grafik: Universität Regensburg)Chemie-Nobelpreisträger Professor Dr. Benjamin List hält am Montag, 17. Januar, ab 16 Uhr c.t. einen Gastvortrag an der Universität Regensburg. Prof. List wurde 2021 zusammen mit Prof. Dr. David MacMillan für seine wegweisende Forschung zur Entwicklung der asymmetrischen Organokatalyse mit dem Chemie-Nobelpreis geehrt.

Nachdem viele Jahrzehnte nur Enzyme und Metalle als Katalysatoren für die effektive Synthese (chemische Herstellung) von asymmetrischen Molekülen (Substanzen) verwendet wurden, gelang Benjamin List und David Macmillan im Jahr 2000 unabhängig voneinander der Durchbruch bei der Katalyse mit kleinen organischen Molekülen. Dieses Konzept war so erfolgreich, dass in den nächsten Jahrzehnten etliche Organokatalysatorklassen und unzählige Reaktionen erfunden wurden. Eine besonders erfolgreiche Katalysatorklasse sind dabei Ionenpaarkatalysatoren, die die starken elektrostatischen Wechselwirkungen von Gegenionen ausnutzen, die auch im Zentrum des an der Universität Regensburg ansässigen Graduiertenkollegs 2620 „Ionenpaareffekte in molekularer Reaktivität“ stehen.

In seinem Vortrag mit dem Titel „Very Strong and Confined Chiral Acids: Universal Catalysts for Asymmetric Synthesis?” (dt. „Sehr starke und rigide chirale Säuren: Universelle Katalysatoren für die asymmetrische Synthese?“) wird Prof. Benjamin List seine neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Ionenpaarkatalysatoren vorstellen. Dabei werden bisherige Hürden der Organokatalyse, aktuelle Forschungsergebnisse und universelle Lösungsansätze der Forschungsgruppe List zu diesem Thema erläutert.

List, Jahrgang 1968, studierte zunächst an der Freien Universität Berlin und promovierte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt bei Prof Johann Mulzer. Anschließend folgte ein Aufenthalt als Postdoktorand und Assistant Professor am Scripps Research Institute, La Jolla (CA, USA) bei Richard A. Lerner. Seit 2003 forscht List am Max-Planck-Institut für Kohleforschung (MPI KoFo) in Mülheim an der Ruhr. Neben vielen anderen hohen Auszeichnungen wurde List 2021 mit dem Chemie-Nobelpreis 2021 zusammen mit David MacMillan für seine wegweisende Forschung zur Entwicklung der asymmetrischen Organokatalyse geehrt.

 

Die Veranstaltung an der Universität Regensburg findet in Präsenz statt und wird zusätzlich in hybrider Form übertragen:

Beginn: 17. Januar 2022, 16 Uhr c.t.

Einlass: 15.45 Uhr

Raum: H44

Es gelten die aktuellen Hygienevorschriften und 2G+ (geboostert, geimpft und genesen oder geimpft mit offiziellem negativem Antigen-Testnachweis)

Online via Zoom:

ID: 476 026 2341          

Passwort: 17012022

Informationen/Kontakt

Universität Regensburg - Institut für Organische Chemie

Prof. Dr. Ruth Gschwind

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

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Der vom Oberpfalz Start-up HUB (O/HUB) organisierte Hochschulgründertag bildete auch 2021 den Rahmen für die Verleihung der Hochschulgründerpreise.

Das ausgezeichnete Team von Microbify (von links): Dr. Georg Schmid, Linda Dengler, Andrea Böllmann, Anja Kaul. (Foto: © Georg Schmid/Microbify)
Die Auszeichnung der Universität Regensburg fiel dabei auf die Microbify GmbH, ein Start-up, das im April 2021 aus dem Lehrstuhl für Mikrobiologie und Archaeenzentrum der Universität Regensburg ausgegründet wurde. Das junge Unternehmen wurde mit einstimmigem Votum der Jury ausgewählt und erhielt die Auszeichnung „als Anerkennung für eine besonders gelungene Unternehmensgründung mit Beispielcharakter“, wie es auf der Verleihungsurkunde heißt.

Regensburger Wissenschaftler veröffentlichen Proteus-Effekt in „Popular Science“

Prof. Dr. Niels Henze (li.) und Martin Kocur (Foto: © Niels Henze/UR)Prof. Dr. Niels Henze (li.) und Martin Kocur (Foto: © Niels Henze/UR)
Ein Forscherteam der Universität Regensburg, rund um die Professoren Niels Henze und Christian Wolff vom Lehrstuhl für Medieninformatik hat den Proteus-Effekt, d.h. die Frage, wie in der virtuellen Realität die Darstellung und Wahrnehmung des eigenen Avatars die körperliche Leistungsfähigkeit beeinflusst, untersucht. In der Studie radelten Proband:innen auf einem Ergometer und sahen sich selbst (ihren Avatar) als mehr oder weniger sportlich. Dabei konnten signifikante Effekte auf den Pulsschlag und die wahrgenommene Anstrengung gemessen werden. Die Ergebnisse wurden erstmals auf der ACM CHI-Konferenz, der internationalen Top-Konferenz im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion, vorgestellt und anschließend in der Zeitschrift „Popular Science“ veröffentlicht.

Professorin Dr. Monika Schnitzer berät zur Situation von Frauen im Beruf

Wirtschaftsweise Prof. Dr. Monika Schnitzer hat sich zum, „virtuellen Kamingespräch“ mit Regensburger Studentinnen getroffen. (Foto: © Sachverständigenrat)Wirtschaftsweise Prof. Dr. Monika Schnitzer hat sich zum, „virtuellen Kamingespräch“ mit Regensburger Studentinnen getroffen. (Foto: © Sachverständigenrat)Die Studentinnen von RegensburgEXZELLENZ, einem fakultäts- und hochschulübergreifenden Netzwerk, hatten bei einem „virtuellen Kamingespräch“ die Gelegenheit zum Austausch mit Professorin Dr. Monika Schnitzer, die der Einladung der Universität Regensburg gefolgt war.
Prof. Schnitzer ist seit April 2020 Mitglied des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen. Sie ist damit eine der aktuell vier „Wirtschaftsweisen“, die die Bundesregierung unmittelbar beraten. Als Professorin für Komparative Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) liegt der Schwerpunkt ihrer Forschung und Lehre im Bereich der Wettbewerbspolitik, der Innovationsökonomik und multinationaler Unternehmen. Nicht erstaunlich, dass der Kontakt zu ihr durch Prof. Dr. Andreas Roider, Inhaber des Lehrstuhls für Mikroökonomik an der Universität Regensburg, hergestellt worden war.
In entspannter Gesprächsatmosphäre gab Professorin Schnitzer inspirierende Einblicke sowohl in ihre beruflichen Felder der Wissenschaft und Politikberatung, als auch in ihr gesellschaftliches Engagement und ihren biographischen Werdegang. Dabei hatten die Studentinnen die Möglichkeit, Fragen zum Karriereweg, zu den Qualitäten von Netzwerken, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und vielem mehr zu stellen, die die Geladene lebensnah und aufmunternd beantwortete.
Dabei verschwieg Prof. Schnitzer weder persönliche noch strukturelle Hürden. Frauen, die ihre Karriere verfolgen möchten, kämen nicht umhin „unromantische, aber klare Absprachen“ mit dem Partner zu treffen, wenn es darum gehe, als Dual-Career-Paar Familie und Beruf zu vereinbaren. Dabei bestärkte sie die Studentinnen darin, sich bewusst für Aufgaben zu entscheiden und diese auch ernst zu nehmen, andere aber konsequent abzugeben und hier Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dem erfolgreichen Mann „den Rücken frei zu halten“ sei keineswegs ein Garant für eine glückliche Familie, schon gar nicht für die persönliche Zufriedenheit einer Frau.
Ein großes Anliegen von Prof. Schnitzer ist die Auseinandersetzung mit strukturellen Bedingungen etwa durch Ehegattensplitting, dem sie sich unter anderem mit einem Projekt „#teilenstattsplitten“ widmet, für das sie gemeinsam mit anderen einen Comic entwickelt hat. Nach wie vor würde damit die Benachteiligung von kompetenten Frauen befördert, denn es werde finanziell belohnt, wenn „nur einer in der Familie Karriere macht. Und das ist dann zumeist der Mann“, so die Wirtschaftsweise.
Sie bestärkte die Studentinnen weiter mit einer Anekdote, sich den verkrusteten Strukturen zu stellen. Sie erzählte, dass ihr als Trägerin des Bayerischen Verdienstordens das Privileg des kostenfreien Zutritts zu bayerischen Sehenswürdigkeiten zukommt. Bei einem solchen Besuch, bei dem sie den Nachweis für ihren Orden vorlegte, sei sie als Trägerin des Ordens nach dem „dazugehörigen Mann“ gefragt worden. Amüsiert über das ausgelöste Befremden, empfahl Frau Schnitzer den Studentinnen, sich möglichen Schwierigkeiten „nicht verbiestert, aber konsequent zu stellen“.
Privatdozentin Dr. Miriam Banas, Stellvertretende Frauenbeauftrage der Universität Regensburg und Oberärztin und Nephrologin am Universitätsklinikum Regensburg, führte durch die Veranstaltung. Außerdem nahmen Prof. Dr. Isabella von Treskow, Frauenbeauftragte der Universität Regensburg und die Projektverantwortlichen von der OTH Regensburg Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, Frauenbeauftragte, sowie Prof. Dr. Nina Leffers, Professorin für Internationale Unternehmensführung teil.
RegensburgEXZELLENZ ist ein Netzwerk für herausragende Studentinnen, das seit 2018 existiert und in dem die OTH Regensburg, die Universität Regensburg und die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg (HfKM) kooperieren. Ziel ist es, junge Frauen frühzeitig untereinander zu vernetzen und sie selbstreflexiv auf leitende Positionen in Wirtschaft, Wissenschaft und anderen beruflichen Feldern vorzubereiten.
Weitere Informationen zu RegensburgEXZELLENZ sind auf der Seite der Servicestelle Gender und Diversity der OTH Regensburg ( www.oth-regensburg.de/studium/service-und-beratung/gender-und-diversity.html ) und auf der Seite der Koordinationsstelle für Chancengleichheit und Diversity der UR ( www.ur.de/chancengleichheit/startseite/index.html ) verfügbar.
 
 
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Zweiter digitaler Dies academicus zeigt, wie die UR den pandemiebedingten Herausforderungen trotzt

Universität Regensburg Logo (Grafik: Universität Regensburg)Wie bereits im vergangenen Jahr musste die Universität Regensburg ihren Geburtstag am Donnerstagabend pandemiebedingt in digitaler Form feiern. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen des Infektionsgeschehens konnte der eigentlich in Präsenz geplante Dies academicus im zweiten Jahr in Folge leider nicht in gewohnter Weise stattfinden. Eine Absage der Veranstaltung stand allerdings nicht zur Debatte. „Ich denke, es war vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens aus Verantwortung, Vernunft und Solidarität geboten, die Präsenzveranstaltung in einen Livestream zu wandeln“, so Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, „zugleich haben die universitäre Gemeinschaft und die Öffentlichkeit ein berechtigtes Interesse an einem Blick auf die gegenwärtigen Entwicklungen und künftigen Perspektiven der Universität Regensburg“

Das Einzelprojekt „Ethik der Universität“ erhält eine Sachbeihilfe der DFG in Höhe 203.000 Euro.

Die Leitung des Projekts obliegt Prof. Dr. Bernhard Laux, der an der Fakultät für Katholische Theologie die Professur für Theologische Sozialethik inne hatte.
Logo Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Im Alltag von Forschung und Lehre ist die Universität der Hintergrund, vor dem „etwas in der Welt“ in den Blick genommen wird. Erstaunlich selten aber rückt die Universität als Institution und Organisation selbst in den Fokus wissenschaftlicher Arbeit, obwohl sie vielfältigen politischen und gesellschaftlichen Gestaltungsbestrebungen ausgesetzt ist. Das vom Sozialethiker Prof. Dr. Bernhard Laux geleitete und von der DFG geförderte Forschungsprojekt zielt auf die Klärung grundlegender normativen Anforderungen an die Strukturen und Prozesse der Universität: Die Vielfalt der Leistungsanforderungen und Systembezüge der Universität erfordert eine differenzierte ethische Reflexion für Forschung, akademische Bildung und Selbstverwaltung. Zugleich wird der Gedanke verfolgt, dass eine der wissenschaftlichen Kommunikation inhärente Normativität die Aufgabenbereiche verbindet und eine gemeinsame universitätsspezifische Orientierungsgrundlage bilden kann.

Forschungsalltag braucht duale Ausbildungsberufe

Vielseitigkeit ist es, was sie am Arbeitsumfeld Universität am meisten schätzen - da sind Michelle und Selina, Andreas und Jonas sich einig. Alle vier sind derzeit in Ausbildung an der Universität Regensburg, die einen im Chemielabor, die anderen in der feinmechanischen Werkstatt. Neben der Vermittlung solider Kenntnisse bietet die Berufsausbildung an einer Universität auch einen außergewöhnlich vielseitigen beruflichen Alltag, den der enge Kontext zur Forschung an den Fakultäten prägt.

Projektarbeiten Auszubildender in der feinmechanischen Werkstatt der UR. (Foto: © UR / Tanja Wagensohn)Projektarbeiten Auszubildender in der feinmechanischen Werkstatt der UR. (Foto: © UR / Tanja Wagensohn)
Universitäten benötigen duale Ausbildungsberufe in verschiedenen Fachbereichen – etwa in der Chemie, der Physik, der Pharmazie oder der Biologie. Daher bildet die Universität Regensburg aus: Chemielaborant:innen, Zerspanungsmechaniker:innen, IT-Systemelektroniker:innen, Tierpfleger:innen, Fachinformatiker:innen Anwendungsentwicklung und nicht zuletzt Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste in der Universitätsbibliothek.

Regensburger Physik gestaltet den nationalen Wissensdatenspeicher für die Forschung der Zukunft mit

Die Regensburger Vertretung im PUNCH4NFDI-Konsortium: Prof. Dr. Tilo Wettig, PD Dr. Sara Collins und Prof. Dr. Gunnar Bali (v.l.): vom Institut für Theoretische Physik der UR (Foto: © Universität Regensburg/Bastian Schmidt)Die Regensburger Vertretung im PUNCH4NFDI-Konsortium: Prof. Dr. Tilo Wettig, PD Dr. Sara Collins und Prof. Dr. Gunnar Bali (v.l.): vom Institut für Theoretische Physik der UR (Foto: © Universität Regensburg/Bastian Schmidt)
Die Relevanz der Daten als Basis für zukunftsfähige Wissenschaft ist der Ausgangspunkt für den Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur – kurz NFDI. Finanziert durch Bund und Länder soll die NFDI systematisch die heute oft dezentral, projektförmig und temporär gelagerten Datenbestände von Wissenschaft und Forschung für das deutsche Wissenschaftssystem erschließen; sie wird als bundesweit verteiltes Kompetenz- und Infrastrukturnetzwerk, bestehend aus eigenständigen Fachkonsortien aufgebaut.

UR-Forscher entwickeln im Projekt „INSIST“ höhere Cybersicherheit für die Industrie

Logo Insist (Grafik: Universität Regensburg)Die Universität Regensburg erhält gemeinsam mit drei Partnern aus der Wirtschaft bis zu 550.000 Euro aus dem Bayerischen Verbundsforschungsprogramm (BayVFP) für ein zukunftsweisendes Kooperationsprojekt zur Stärkung der IT-Sicherheit in der Industrie. Das interdisziplinäre Konsortium besteht aus den Forschungsgruppen Wirtschaftsinformatik I (Prof. Dr. Günther Pernul) und IoT-basierte Informationssysteme (Prof. Dr. Stefan Schönig) der Universität Regensburg, den Industriepartnern Krones AG und der Scherdel GmbH, sowie den Softwareentwicklern der Maxsyma GmbH & Co.KG. Im Projekt „INSIST“ (INduStrial IoT Security Operations CenTer) entsteht ein Security Operations Center (SOC) für das Industrial Internet of Things.

Dr. Daniel Fleischmann mit wegweisender Arbeit im Fach Pharmazie

Dr. Daniel Fleischmann wurde für seine Entwicklung von Strategien zur Behandlung der diabetischen Nephropathie mit dem Carl-Wilhelm-Scheele Preis ausgezeichnet. (Foto: © D. Fleischmann)Dr. Daniel Fleischmann wurde für seine Entwicklung von Strategien zur Behandlung der diabetischen Nephropathie mit dem Carl-Wilhelm-Scheele Preis ausgezeichnet. (Foto: © D. Fleischmann)Dr. Daniel Fleischmann aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Achim Göpferich vom Lehrstuhl für Pharmazeutische Technologie der Universität Regensburg wurde für seine Entwicklung von Strategien zur Behandlung der diabetischen Nephropathie mit dem Carl-Wilhelm-Scheele Preis 2021 der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG) für die beste Promotionsarbeit (Originaltitel: „Virus-Mimetic Nanoparticles for the Therapy of Mesangial Cells in Diabetic Nephropathy“) im Fach Pharmazie ausgezeichnet.
Für die Erkrankung, die mehr als die Hälfte aller Diabetiker und damit weltweit mehr als 200 Millionen Menschen mit einem totalen Nierenversagen bedroht, gibt es derzeit keine Thera¬pie. Grund dafür ist die ungenügende Verteilung von Arzneistoffen, in das Mesangium, dem Gewebe der Niere, das für die Entwicklung der diabetischen Nephropathie die entscheidende Rolle spielt. Um das Problem zu lösen hat Dr. Fleischmann einen Nanotransporter entwickelt, mit dem sich vielversprechende Arzneistoffe gezielt in die Zellen des Mesangiums einschleusen lassen. Dazu hat er die Oberflächen von Nanoteilchen so „programmiert“, dass sie wie Viren in der Lage sind, Zelloberflächen abzutasten, um damit die Identität von Zellen zu ermitteln.
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