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Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

Donnerstag, 23. November 2017

KULTIGER v.l. Markus Stiegler, Fadia Stiegler, Ines Geltl, Alexandra Mager, Christina Kranz-Kohl, Heike Cetto, Claudia Roßberger, Astrid Habel, Katrin Koller-Ferch (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)

Nervös, abgelenkt, zurück gezogen, auch mal ruppig: Kinder sollen keine perfekten Menschen sein, sondern vor allem: Kinder. Markus Stiegler vom Betreuungsverein KAI, in Abensberg zentraler Ansprechpartner für Schul- und Hausaufgabenbetreuung am Bildungszentrum in der Römerstraße, ist das wichtig. „Keiner ist jeden Tag gut drauf“, sagt Stiegler. „Wen sich Kinder aber immer wieder in Auseinandersetzungen verstricken, wenn sie Gemeinschaft nicht erleben können, dann ist es hilfreich, ihnen eine zwanglose Gemeinschaft zu ermöglichen, in der sie sich und ihre Stärken erfahren können.“

Ein solcher Erfahrungsraum muss außerhalb des regulären Schulunterrichts stattfinden. Zunächst war es der Asyl-Helferkreis Abensberg, der die Notwendigkeit sah, Flüchtlingskindern mit schlimmen Erfahrungen einen Raum anzubieten, in dem sie ihre Umwelt als sicher empfinden und sich selbst und ihre Stärken neu erleben können. Die städtische Volkshochschule und Kai e.V. kamen hinzu und das Projekt wurde als KULTIGER gestartet; der Name setzt sich zusammen aus Kultur und Integration. Beginnend im März 2017 wurden in den Räumen der Grund- und der Mittelschule Abensberg bis zum Schuljahresende zwei Gruppen mit jeweils acht Kindern aus dem Grundschulbereich betreut.

Donnerstags und freitags haben sich die beiden Gruppen getroffen, nachmittags von 14.45 bis 16.15 Uhr, mit dabei Logopäden, Ergo- und Kunsttherapeuten, Sozial- und Sportpädagogen und viele mehr. Aber Achtung, die Fachleute wollen kein Fachwissen vermitteln, es geht gar nicht um Leistung im Wortsinn – sie wollen den Kindern einen spielerischen Rahmen ermöglichen, in dem sie ihre Stärken leben können, sich spielerisch verhalten und sicherer in der Gemeinschaft werden. „Es geht ums gemeinschaftliche Tun“, sagt Christina Kranz-Kohl vom Asyl-Helferkreis Abensberg.

Zwölf Wochen liefen die Gruppen erstmals, die Rotarier aus Neustadt haben 2.500 Euro gespendet, weil sie sofort überzeugt waren. Auch die Raíffeisenbank war spendabel, und das Gesundheitsamt hat ebenfalls finanzielle Unterstützung zugesagt. Derzeit tauschen die KULTIGER-Leute ihre Erfahrungen aus, für die Neuauflage 2018: Von Januar bis Juni wird es wieder KULTIGER-Nachmittage geben, „Trau Dich – komm zu uns!“, ist direkt im putzigen Tiger-Logo integriert, und das ist auch so gemeint: „Die anfängliche Scheu, die manche Eltern hatten, hat sich schnell gelegt. Und die Lehrer in den Klassen haben gesagt, dass sich das Verhalten dadurch generell verbessert hat. Die Kinder sind ruhiger, konzentrierter - sicherer eben.“

Informationen für interessierte Eltern erteilt gerne Markus Stiegler unter der Tel. 09443/ 700474, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und auch Katrin Koller-Ferch von der vhs Abensberg unter Tel. 09443/ 910 372, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

suchhunde mittelschule

Am vergangenen Samstag, 21. Oktober, war die Abensberger Mittelschule Schauplatz einer nicht alltäglichen Aktion: Das K 9 Suchhundezentrum Ostbayern mit Sitz in Regenstauf war mit vier Gruppen zu je fünf Suchhunden in der Mittelschule trainieren. Für die Suchhundeführer eine seltene und deshalb nicht zu unterschätzende Gelegenheit, ihre vierbeinigen Spürnasen auch beim Einsatz in Gebäudekomplexen zu trainieren. Konrektor Werner Maier, wie seine Gattin Yvonne passionierter Suchhundeführer, hat die Aktion möglich gemacht. Gunther Timm vom Suchhundezentrum sagt dazu: „Wie arbeitet ein Hund in Gebäuden – das wollen wir herausfinden.“ Los geht’s um 10 Uhr, bis 13 Uhr werden dann Suchhunde durch die Mittelschule schnüffeln und eine – oder mehrere – versteckte Personen suchen. Von 14 bis 17 Uhr wird dann weiter trainiert. Den Hunden macht das Spaß, so Timm: „Jeder Hund hat einen Bewegungsdrang und will was mit der Nase machen.“ 

Konrektor Maier hatte sich ebenfalls versteckt und wurde selbstverständlich von den professionelln Spürnasen sehr schnell gefunden.

heike heindl abensberg junge eltern messe 2015

Im Aventinum Abensberg findet am Sonntag, 29. Oktober, von 13.30 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt die heuer 6. Junge Eltern-Messe statt. Vorträge zu Ernährungsfragen oder zum Schlafverhalten, nützliche Hilfsangebote von Ämtern und Behörden und viele Infostände hat das Team der Volkshochschule Abensberg in Zusammenarbeit mit den Partnern, dem Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Abensberg und der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) im Landkreis Kelheim zusammen gestellt und ist sich sicher, dass damit jungen Eltern viele Ungewissheiten genommen und Hilfestellungen gegeben werden können.

elternbeirat aventinus mi schu sept 2017

Zu Beginn des Schuljahres stand an der Aventinus-Mittelschule in Abensberg der erste Elternabend an. Hauptpunkte des Abends waren die Wahlen der Klassenelternsprecher und des Elternbeirats. Nachdem in den Klassen wichtige Informationen der Klassenleiter für das bevorstehende Schuljahr an die Eltern mitgeteilt wurden, ging es nach der Wahl der Klassenelternsprecher an die Wahl des Elternbeirats, welchem nun Timo Bohnenstengel und Aline Schwarzensteiner als Vorsitzende sowie Barbara Milovic als Kassier und Konstanze Flemming als Schriftführerin vorstehen und von weiteren acht Beisitzern unterstützt werden.

Der neue Konrektor der Mittel- und Wirtschaftsschule Abensberg Werner Maier gratulierte den gewählten Mitgliedern des Elternbeirats und wünschte sich eine gute und konstruktive Zusammenarbeit mit den Elternvertretern der Schule.

„Wer will fleißige Handwerker sehen ...“

spatenstich kikri off

– Mit diesem Lied unterhielten die Kinder des Kindergartens St. Vitus am Donnerstag, 28. September, die Damen und Herren zum Spatenstich für eine Kinderkrippe. Diese entsteht derzeit auf dem Freigelände des Kindergartens in Offenstetten, dem Stadtteil von Abensberg, der in den nächsten Jahren am stärksten anwachsen wird.

Sehr gut besucht war am Mittwochabend (26. September 2017) die Eröffnung der Ausstellung „Eis am Stiel“ mit Bildern des Offenstetteners Ferdinand Lanz in der Galeria di Lonigo im Aventinum.

Eis am Stiel 1

Der Fotograph hält – häufig bei Spaziergängen mit seinen Freunden – nach eisigen Motiven in der Natur Ausschau, die Folge sind seit Jahren Bilder, die zur Deutung, aber auch zum Meditieren anregen. Genau so war es auch am Mittwoch – noch bevor Lanz den Abend passend mit dem Werner Schmidbauer-Song „Momentensammler“ eröffnete, verglichen schon viele Besucher, was sie in den einzelnen Arbeiten sehen. Dazu laden die Bilder ein – und sie zeigen die Schönheit der Natur und des Augenblicks.

Plakataktion der gGKVS in Kooperation mit der Stadt Abensberg

Normalerweise werben sie am Straßenrand für Mobilfunknetze oder Katzennahrung. Mitunter sind Großflächenplakate auch Botschafter für ein besseres Zusammenleben in der Gesellschaft. Wie beispielsweise, wenn die Präventionsplakate der gGKVS in Abensberg aufgehängt werden.

Plakataktion gGKVS 2

20 Jahre Novembernebel

„Wahnsinn“, wie die Zeit vergeht, nicht nur für Abensbergs Ersten Bürgermeister Dr. Uwe Brandl: Seit nunmehr 20 Jahren veranstaltet die Stadt Abensberg den „Abensberger Novembernebel“. Der bunte Mix verschiedenster Veranstaltungen im Herbst und Winter ist längst zur Marke gereift, Künstler aus Nah und Fern fragen an, wollen mit dabei sein. Für die Stadt und ihre Bürger ist der „Novembernebel“ Unterhaltung und auch Bühne, denn auch viele heimische Künstler haben hier Auftrittsmöglichkeiten. So feiert auch der Jazzclub Abensberg seinen 20. Geburtstag im Rahmen der Reihe, die zum Jubiläum ein Gewinnspiel beinhaltet.

Haus blaues Wunder 045

Die Regisseurin und Schauspielerin Angelika Süß aus Abensberg bereitet ab dem 29. September ein neues Kindertheaterstück vor. „Sweetys Rabbits“, so nennt sich die Kindertheatertruppe von Frau Süß, trifft sich am Freitag von 14.30 bis 17.30 Uhr im vhs-Studio in der Römerstraße 10.“Einfach vorbeikommen und schauen“, rät Frau Süß und freut sich auf neue Theaterkinder und -jugendliche. Sinnvoll ist eine Teilnahme von acht bis 16 Jahren. Informationen erteilt dazu Angelika Süß unter Tel. 09443/ 5 222. Eine Festlegung, welches Stück gespielt wird, erfolgt erst, wenn alle Schauspieler feststehen.

Juniorwahl an der Mittelschule Abensberg

Zwei Klassen der Mittelschule Abensberg beteiligen sich derzeit an der Juniorwahl - diese zählt zu den größten Schulprojekten in Deutschland und steht zur Bundestagswahl 2017 unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert. Insgesamt sind nach Angaben der Organisatoren eine Million Schüler an 3.500 Schulen beteiligt - darunter die Abensberger Klassen M10a mit Klassenlehrer Jürgen Deinlein und die Klasse M10b mit Klassenlehrer Thomas Eisvogel.

Jürgen Deinlein und Trupp M10a

vhs neu quer

Die Volkshochschule Abensberg hat das neue Angebot an Kursen und Veranstaltungen vom September 2017 bis Februar 2018 präsentiert. Rund 350 Angebote sind es, die vhs-Leiterin Katrin Koller-Ferch und Mitarbeiterin Anke Daffner zusammen gestellt haben; für den Ersten Bürgermeister Dr. Uwe Brandl auf alle Fälle eine „vielfältige, kurzweilige und interessante Auswahl“ an Angeboten – ein Urteil, das das über hundertseitige Kursbuch leicht untermauert.

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Die Stadt Abensberg stellt ihren Vereinigungen und Vereinen seit vielen Jahren einen Citybus zur Verfügung. Dieser kann gegen eine geringe Gebühr für In- und Auslandsfahrten genutzt werden. Der letzte Citybus kam weit rum – 350.000 Kilometer waren nach acht Jahren auf dem Kilometerzähler, da ist es Zeit geworden für ein neues Modell. Die Stadt entschied sich für einen Citroen „Jumpy“, ein Kastenwagen mit neun Sitzplätzen, Anhängerkupplung und 150 PS. Der Citybus ist möglich durch lokale Firmen, die einzelne Werbeflächen auf dem Kastenwagen buchen.

Hochkarätige Politiker redeten Klartext

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Besondere Präsenz zeigte am politischen Montag beim Abensberger Gillamoos die Polizei. Niemand verwunderte es, denn mit Martin Schulz, dem Kanzlerkandidaten der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD), besuchte ein politisches Schwergewicht den Jahrmarkt, um vor den Genossinnen und Genossen sowie Freunden der SPD, aber auch vor Wählerinnen und Wählern, die sich kundig machen wollten, seine Rede zu halten.

Gillamoos15 vordenZelten

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