Diese Fachhandwerker werden gebraucht

Um Restaurator in Handwerksberuf zu werden bedarf es einer zusätzlichen Ausbildung (Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz)Um Restaurator in Handwerksberuf zu werden bedarf es einer zusätzlichen Ausbildung (Foto: Deutsche Stiftung Denkmalschutz)Die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) hat auch in diesem Jahr Stipendiaten für die Fortbildung zum „Geprüften Restaurator im Handwerk – Master Professional für Restaurierung im Handwerk“ ausgewählt. Insgesamt 15 Stipendien werden ausgereicht. Nicht zuletzt dank einer großzügigen Zuwendung der Familie Wiemer aus dem Badischen stehen auch 2022 mehr Stipendien als die zehn von der DSD üblicherweise vergebenen Fortbildungsbeihilfen zur Verfügung.
Die Handwerker kommen in diesem Jahr vorwiegend aus Bayern (Bamberg, Neuburg am Inn, Motten-Kothen, Reisbach, Pocking, Nürnberg), aber auch aus Berlin, Brandenburg (Treuenbrietzen), Niedersachsen (Krummhörn), Nordrhein-Westfalen (Hamminkeln), Rheinland-Pfalz (Koblenz), dem Saarland (Neunkirchen), Sachsen (Zeitz) und Thüringen (Eisenach).
Die Stipendien in Höhe von 3.000 Euro sind eine konkrete Hilfe, die dazu beitragen soll, dass Lehrgänge anerkannter denkmalpflegerischer Bildungszentren besucht und die entsprechenden Prüfungen bei den zuständigen Handwerkskammern abgelegt werden. In diesem Jahr bewarben sich dazu eine erfreulich hohe Zahl von Parkettlegerinnen und Parkettlegern. Ausgewählt wurden von der Fachjury am Ende 12 männliche und 3 weibliche Stipendiaten. Sie kommen auch aus dem Maler- und Lackierer-, dem Steinmetz- und Steinbildhauer-, dem Maurer- und Betonbauer- sowie dem Tischler-, Vergolder- und Zimmererhandwerk. Angesichts der sehr guten Bewerbungen fiel der Jury nach eigenem Bekunden die Entscheidung nicht leicht.
Der historische Baubestand in Deutschland ist kulturelles Erbe und zugleich ein immenses wirtschaftliches Kapital, das zu seiner Pflege und Erhaltung auf hierfür eigens geschulte Handwerker angewiesen ist. Doch nicht immer werden im heutigen Baugeschehen mit seinen rasanten Veränderungen weder die Kompetenz im Umgang mit historischen Materialien und Techniken noch die Kenntnisse moderner denkmalgeeigneter Methoden in der Ausbildung oder den Meisterlehrgängen hinreichend vermittelt. Der fach- und sachgerechte Umgang mit denkmalgeschützten Bauten kommt allzu oft zu kurz. Um qualifizierten Handwerkern berufsbegleitend die Chancen dieses besonderen Arbeitsfeldes in der Denkmalpflege zu erschließen, unterstützt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz seit 2016 diese Form beruflicher Weiterbildung durch die Bereitstellung von Stipendien.
 
 
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Schlegelstraße 1
53113 Bonn
www.denkmalschutz.de 

Das ändert sich im Fahrplanjahr 2023

Logo Bad Abbacher Kurier (br-medienagentur)Am 11. Dezember findet der alljährliche europäische Fahrplanwechsel statt, so auch im bayerischen Regional- und S-Bahn-Verkehr, den die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert. Besonders umfangreich sind die Neuerungen rund um Augsburg, wo Go-Ahead und die Bayerische Regiobahn (BRB) die Linien übernehmen, die derzeit noch von DB Regio unter dem Namen Fugger-Express betrieben werden. Weitere Verbesserungen erwarten die Fahrgäste außerdem bei der S-Bahn München und der S-Bahn Nürnberg, auf der Linie RB 36 Zwiesel – Grafenau, bei der Donautalbahn zwischen Ulm und Plattling sowie auf den Linien zwischen Nürnberg und München beziehungsweise Augsburg.
Am Samstag, 17. Dezember 2022, 19:15 Uhr (nach der Abendmesse), veranstaltet TRITONUS BRASS in der Pfarrkirche St. Bonifaz in Regensburg ein Konzert, das auf das Weihnachtsfest einstimmt. Die 11 Musiker spielen adventliche und weihnachtliche Musik für zehnstimmiges Blechbläserensemble mit Schlagwerk.
Konzert der TRITONUS BRASS in Landshut (Foto: TRITONUS BRASS)Konzert der TRITONUS BRASS in Landshut (Foto: TRITONUS BRASS)
TRITONUS BRASS – das Ensemble
Am Ende des Wintersemesters 1987/88 trafen sich – vor 35 Jahren - in Regensburg erstmals 5 Studenten, um als Blechbläserquintett in der klassischen Besetzung (2 Trompeten - Horn - Posaune - Tuba) zu musizieren. Bald stand der erste öffentliche Auftritt an, für den ein Name des Quintetts bekanntgegeben werden musste. Die 5 Musiker waren sich schnell über den Vorschlag von Christian Hopfner einig, dass der "Tritonus" (der Dreitonschritt, der wegen seines besonderen Klanges auch "diabolus in musica", also der "Teufel in der Musik" genannt wird) Motivation und Leitlinie für das gemeinsame Musizieren auf dem musikalisch neuem Weg sein könnte. So war dann der Name gefunden: "Tritonus Blechbläserquintett".
1993 regte Christian Hopfner an, neben der Literatur für Quintett andere Literatur für größere Besetzung zu spielen. Bald waren weitere Musiker gefunden, die an dieser Idee Gefallen fanden. Nachdem der bisherige Name für das Zehnerensemble (4 Trompeten - Horn - 4 Posaunen - Tuba) nicht mehr zutreffend war, erfolgte die Umbenennung in "TRITONUS BRASS".
Bereits nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass zu dem Klang der 10 Blechbläser an vielen Stellen Pauken oder modernes Schlagwerk gut passen würde. Nachdem Schlagwerk zunächst nur für Auftritte hinzugenommen wurde, zählt die Stammbesetzung seit 1998 nunmehr 11 Musiker.
Abwechslungsreiches Programm
TRITONUS BRASS hat ein abwechslungsreiches Programm für die Advents- und Vorweihnachtszeit vorbereitet. Neben Johann Sebastian Bach, dessen bekanntes „Herrscher des Himmels“ aus dem Weihnachtsoratorium erklingen wird, steht die Bearbeitung der bekannten Chorwerke „Machet die Tore weit“ von Andreas Hammerschmidt und „Ave Maria! Von Anton Bruckner für 10 Blechbläser von Christian Hopfner auf dem Programm. Interessante Klangfarben und verspricht die Bearbeitung des Weihnachtsliedes „Joy To The World“ 10 Blechbläser und Schlagwerk von Keith Snell.
Bekannte Advents- und Weihnachtsmelodien
TRITONUS BRASS spielt aber auch bekannte Advents- und Weihnachtsmelodien, z.B. „Engel haben´s kund getan“, „Tochter Zion“, „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ und „Fröhliche Weihnacht überall“.
Der Eintritt ist frei – Spenden werden erbeten.
Weitere Informationen über das Konzert und TRITONUS BRASS unter www.tritonus-brass.de .
 
 
Christian Hopfner
TRITONUS BRASS
c/o Christian Hopfner
Hermann-Köhl-Straße 2 a
93049 Regensburg
Tel.: 0941/4667166
Fax: 0941/4667155
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.tritonus-brass.de

• Der „Held der Straße“ des Monats November kommt aus Heroldsberg bei Nürnberg
• Karwan Kanan Ismael zieht schwerverletzte Fahrerin aus brennendem Auto
• AvD zeichnet jeden Monat selbstlosen Einsatz aus

Karwan Kanan - mit der Auszeichnung des AvD (Foto: AvD)Karwan Kanan - mit der Auszeichnung des AvD (Foto: AvD)
Am 31. Juli 2022 ist der 33-jährige Karwan Kanan Ismael mit dem Auto auf der B2 von Heroldsberg in Richtung Erlangen unterwegs. Plötzlich nimmt er ein stark rauchendes Auto wahr, das spektakulär zwischen der Leitplanke und einigen Bäumen eingekeilt ist. Ismael zögerte keine Sekunde, hält an und rettet die 73-jährige Fahrerin aus dem völlig zerstörten Unfallwagen. Durch sein mutiges Eingreifen verhinderte Ismael Schlimmeres und wird vom Automobilclub von Deutschland (AvD) mit dem Titel „Held der Straße des Monats November“ ausgezeichnet.

Vollversammlung der Handwerkskammer fordert Bürokratieabbau – Kleine Handwerksbetriebe oft überfordert

HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (li.) und HWK-Präsident Dr. Georg Haber (re.) forderten von MdL Walter Nussel baldige Verbesserungen in puncto Bürokratieabbau.   (Foto: HWK-Sigel)HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (li.) und HWK-Präsident Dr. Georg Haber (re.) forderten von MdL Walter Nussel baldige Verbesserungen in puncto Bürokratieabbau. (Foto: HWK-Sigel)
Das Thema Bürokratieabbau stand im Mittelpunkt der zweiten Vollversammlung der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz im Jahr 2022. „Bürokratie soll den Menschen nutzen aber nicht zum K.-o.-Kriterium für den Mittelstand werden“, sagte Kammerpräsident Dr. Georg Haber am vergangenen Freitag in Straubing. „Unsere Betriebe müssen handlungsfähig bleiben. Die Vorschriften müssen angemessen sein und das Nutzen-Aufwand-Verhältnis sollte sich in einem realistischen Rahmen bewegen.“
Überregulierung bremst die Betriebe aus
Gastredner Walter Nussel gab zu bedenken, dass eine andauernde Überfrachtung der Betriebe mit immer weiteren Regularien auf Dauer den Wohlstand gefährde. Der bayerische Landtagsabgeordnete stellte sich auf der Vollversammlung den Fragen der Handwerker. Nussel ist Beauftragter für Bürokratieabbau der Bayerischen Staatsregierung und Vorsitzender des neu geschaffenen Bayerischen Normenkontrollrats. Der Normenkontrollrat soll die Bayerische Staatsregierung zu den Themen Deregulierung und Bürokratieabbau beraten.
Die Vollversammlung wird von den selbstständigen Handwerkern und den im Handwerk beschäftigten Gesellen und anderen Arbeitnehmern mit abgeschlossener Berufsausbildung gewählt. In dem Gremium sitzen 32 selbstständige handwerkliche Unternehmer und 16 Gesellen oder andere Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung.
„Wir müssen die Auflagen, Richtlinien und Verordnungen wieder viel mehr aus der Praxis heraus beurteilen“, sagte Nussel. „Denn die Wirtschaft muss funktionieren.“ Konkret versprach der Abgeordnete den anwesenden Delegierten, baldmöglichst etwas gegen die Mehrfachregistrierungen bei verschiedensten Ämtern zu tun. Er brachte – ähnlich wie bei der Steuer – eine sogenannte „Statistiknummer“ für jeden Betrieb ins Spiel. Unter dieser Nummer könnten sich die einzelnen Behörden die Betriebsdaten dann zentral abholen.
 
Einladung zum „Praxis-Check“
Mit diesem Vorschlag rannte Walter Nussel bei den Vollversammlungsmitgliedern, Obermeistern und Handwerksunternehmern aus dem Kammergebiet offene Türen ein. „Wenn es so weitergeht, dann brauchen wir auf den Baustellen bald ein mobiles Büro, weil wir so viele Nachweise und Formulare mit dabeihaben müssen“, sagte beispielsweise Siegfried Piske, Kreishandwerksmeister und Obermeister der Zimmererinnung Passau, bei der anschließenden Diskussion.
Kammerpräsident Dr. Georg Haber forderte mit Nachdruck schnelle Verbesserungen. Eine praxistaugliche Ausgestaltung und die Eindämmung immer weiterer und komplexerer Vorschriften sei überfällig: „Einem kleinen Handwerksbetrieb kann hier nicht das gleiche aufgebürdet werden wie einem Konzern, der dafür eigene Abteilungen und spezielle EDV vorhalten kann“, so Haber.
Der Beauftragte für Bürokratieabbau Walter Nussel schlug vor, dass er zeitnah zu einem „Praxis-Check“ einlädt, um miteinander konkrete Lösungsvorschläge auszuarbeiten. Diesen Vorschlag nahm HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger dankend an: „Denn es wäre besser, sich zuerst bei den Betrieben vor Ort zu informieren und dann erst ins Gesetzgebungsverfahren einzusteigen“, sagte Kilger. „Und alle Regularien, die schon im Vorfeld einem Praxis-Check unterzogen werden, müssen danach auch nicht mehr mühsam wieder eingefangen werden.“ Bürokratieabbau fange in den Köpfen an, lautete schließlich das Fazit von Walter Nussel.
 
 
Heike Sigel
Diplom-Juristin (univ.)
Referentin
Handwerkskammer
Niederbayern-Oberpfalz
Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion
Ditthornstraße 10 ∙ D-93055 Regensburg
Tel. +49 941 7965-108 ∙ Fax +49 941 7965-281108
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ∙ Internet www.hwkno.de 

Heißt es nach Besuchereinbruch zum letzten Mal „Vorhang auf“?

Rudy Christl in Aktion (Foto: © Dietmar Beck) Rudy Christl in Aktion (Foto: © Dietmar Beck)
Jongleur Thomas Dietz (Foto: © Dietmar Beck) Jongleur Thomas Dietz (Foto: © Dietmar Beck) Am Freitag, 18. November 2022, heißt es vielleicht um 20:00 Uhr zum letzten Mal „Vorhang auf“ beim Kulturverein „Die anderen Bühne“. Wegen drastischem Besuchereinbruchs und Corona-bedingtem Auftrittsverbotes gingen die Einnahmen stark zurück und die finanziellen Rücklagen sind fast aufgebraucht und dennoch steht Rudys November-Brettl in der Eventhall Airport, Obertraubling, Ernst-Frenzel-Straße 16, auf dem Programm.
Dazu hat Gründer und Vereinsvorstand Rudy Christl Top-Acts eingeladen, ob den urbayerischen Komödianten Manfred Abholzer „da Mane“ mit seinen Wirtshausszenen, ob Thomas Dietz, seines Zeichens achtfacher Weltmeister der Jonglage oder „Fish & Scale“, einen Liedermacher der besonderen Art. Und natürlich steht auch Rudy Christl als amtierender Best Comedy Mentalist Germany auch auf der Bühne und bringt die Gäste zum Lachen und Staunen gleichzeitig.
Fish & Scale (Foto: © Dietmar Beck)Fish & Scale (Foto: © Dietmar Beck)
Mane Abholzer (Foto: © Dietmar Beck) Mane Abholzer (Foto: © Dietmar Beck) „Leider ist der aktuelle Vorverkauf zum Stand 7. November extrem eingebrochen.“, bedauert Christl. „So kann weder ein Theater überleben, noch kann man das den Künstlern zumuten. Daher braucht „Die andere Bühne“ jetzt die Solidarität und Unterstützung aller an Kultur Interessierten in nah und fern, damit diese Bühne nach 14 Jahren, bis vor Corona fast immer ausverkauft, nicht stirbt. Das Theater bekommt nebenbei bemerkt als einzige Bühne der Region keinen Cent an öffentlicher Subventionen, da die Stadt Regensburg dies ablehnt, weil in Obertraubling gespielt wird, und sich der Landkreis aber darauf beruft, dass es ein Regensburger Verein ist.“
Aber der Organisator will noch nicht aufgeben, Rudys November-Brettl findet jedenfalls statt.
Man hat also nicht nur die Chance, 150 wunderbare Minuten zu erleben, sondern auch die einzigartige Gelegenheit den Alltag einfach einmal zu vergessen und 2 1/2 Stunden zu lachen und zu staunen. Und so ganz nebenbei rettet man eine Regensburger Institution: die Kleinkunstbühne mit dem breitesten Repertoire von Magie bis Oper, von Artistik bis Comedy. „Und,“ so Rudy Christl mit charmantem Lächeln, „zusätzlich spart man zuhause während des Besuchs der Show in der Eventhall ja auch fast drei Stunden Strom und Heizung.“ Noch hat er seinen Humor nicht verloren.
Die Künstler und die Belegschaft der anderen Bühne zählen auf viele „Rettungswillige“ und würden sich sehr freuen, wenn nicht der letzte Vorhang fallen müsste.
Karten gibt es an allen VVK-Stellen und auf okticket.de für 19 € und an der Abendkasse für 22 €.

Alexander Stahl wurde einstimmig gewählt – Vorstand bestätigt

HWK-Geschäftsführer Alexander Stahl (re.) ist neuer Geschäftsführer des Gewerberats. Die beiden Vorstände Manfred Krä (li.) und Hans Stark gratulierten zur Wahl.  (Foto: HWK-Hofmann)HWK-Geschäftsführer Alexander Stahl (re.) ist neuer Geschäftsführer des Gewerberats. Die beiden Vorstände Manfred Krä (li.) und Hans Stark gratulierten zur Wahl. (Foto: HWK-Hofmann)
Der Gewerberat des ostbayerischen Handwerks e.V. ist eine Vereinigung aus Persönlichkeiten des Handwerks, die sich in ihrer aktiven Zeit im Ehrenamt um das ostbayerische Handwerk und das Gemeinwohl in besonderer Weise verdient gemacht haben. Das Gremium berät die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zu aktuellen Themen.
In ihrer Sitzung im Schwandorfer Bildungszentrum der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz bestätigten die Mitglieder den Vorstand bestehend aus Schreinermeister Hans Stark und Konditormeister Manfred Krä im Amt. Johann Hammer, Johann Person, Konrad Treitinger, Vinzenz Reif und Ludwig Rechenmacher wurden neu in den Gewerberat berufen. Das Gremium besteht aktuell aus 40 Mitgliedern.
HWK-Geschäftsführer Alexander Stahl wurde zum neuen Geschäftsführer des Gewerberats gewählt. Stahl diskutierte mit den Gewerberatsmitgliedern unter anderem über das Thema Energiekrise. Das Handwerk fühle sich in der aktuellen Situation von der Politik im Stich gelassen, so der Tenor. „Das Handwerk braucht sofort schnelle Hilfen und nicht erst im März 2023“, sagte Stahl. Angesichts prognostizierter höherer Steuereinnahmen solle die Politik die Steuern im Energiebereich senken: „Das könnte schnell passieren und würde direkt im Handwerk und beim Verbraucher ankommen.“
 
 
Heike Sigel
Diplom-Juristin (univ.)
Referentin
Handwerkskammer
Niederbayern-Oberpfalz
Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion
Ditthornstraße 10 ∙ D-93055 Regensburg
Tel. +49 941 7965-108 ∙ Fax +49 941 7965-281108
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ∙ Internet www.hwkno.de 

Die EU-Kommission hat „Oktoberfestbier“ als eine neue geschützte geografische Angabe (g.g.A.) Deutschlands genehmigt.

Oktoberfestbier (Foto: mikedesign)Oktoberfestbier (Foto: mikedesign)Das Siegel steht für die enge Verbindung eines Produktes mit dem Herkunftsgebiet: dort muss mindestens eine der Produktionsstufen – Erzeugung, Verarbeitung oder Herstellung – durchlaufen werden. Das Gütezeichen bürgt für die Qualität eines hochwertigen landwirtschaftlichen Erzeugnisses oder Lebensmittels, sorgt für den Schutz gegen Missbrauch und Nachahmung der Produktbezeichnung und dient damit auch der besseren Vermarktung.
Der Bierherstellungsprozess, der im Stadtgebiet der Stadt München stattfindet, beginnt mit dem Mahlen des Malzes und der Mazeration und endet mit einer Lagerzeit von etwa vier bis elf Wochen. Dabei reichert sich junges Bier natürlich mit Kohlensäure an und reift bis zu dem Zeitpunkt, zu dem es seinen endgültigen Geschmack erlangt hat. Eine Besonderheit des Bieres ist die Nutzung von Wasser aus tiefen Quellen der Stadt München, das in den Tertiärschichten (bis zu ca. 250 m Tiefe) entsteht. Das Ansehen und die Besonderheit des „Oktoberfestbiers“ sind auf ein traditionelles Produktionsverfahren zurückzuführen, das im Laufe der Jahrhunderte erarbeitet wurde, und auf den außergewöhnlichen Ruf des Oktoberfests in München.
 
Innovationen im Brauprozess
Das heutige weltweite Ansehen des Oktoberfestbiers beruht u. a. darauf, dass in München sehr früh Innovationen in den Brauprozess eingeführt wurden, die die Qualität des Bieres entscheidend beeinflusst haben. Die Tatsache, dass das „Oktoberfestbier“ speziell für das Oktoberfest gebraut wird, hat erheblich zum herausragenden Ansehen dieses Biers beigetragen. Die neue Bezeichnung wird in die Liste der 1598 bereits geschützten Lebensmittelerzeugnisse aufgenommen.
 
Schutz-Siegel gilt auch schon für andere bayerische Spezialitäten
Auf leeren Magen muss das Oktoberfestbier dabei übrigens nicht getrunken werden: Auch bayerische Spezialitäten wie Bayerische Breze und Obazda, Nürnberger Rostbratwurst oder Allgäuer Bergkäse sind schon durch die EU geschützt. Die Liste aller geschützten geografischen Angaben ist in der eAmbrosia-Datenbank zu finden.
 
 
Renke Deckarm
Vertretung der Europäischen Kommission in Bayern und Baden-Württemberg
Pressesprecher und stv. Leiter
Tel.: +49 (0) 89 2424-4836
Mobil: +49 (0) 152 0919 2820

Lehrerfortbildung in Deggendorf: Lehramtsanwärter erhielten Einblick in die Vielfalt des Handwerks

Einblicke in die Ausbildung im Handwerk: Armin Maier (links) führte die Seminarteilnehmer durch die Werkstätten des Bildungszentrums Deggendorf. (Foto: Foto M)Einblicke in die Ausbildung im Handwerk: Armin Maier (links) führte die Seminarteilnehmer durch die Werkstätten des Bildungszentrums Deggendorf. (Foto: Foto M)
Echte Karrierechancen, krisensichere Perspektiven, berufliche Vielfalt: Welche Möglichkeiten Schulabsolventen in der Aus- und Weiterbildung im Handwerk geboten sind, haben am Donnerstag, den 20. Oktober 2022 circa 35 Lehramtsanwärter für die Mittelschule aus den Landkreisen Straubing-Bogen, Landshut, Rottal-Inn und Kelheim bei einer Lehrerfortbildung im Bildungszentrum Deggendorf der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz erfahren. Die Fortbildung im Rahmen eines Berufsbildungsseminars bot einen Überblick über das duale Ausbildungsmodell und die zahlreichen Möglichkeiten im Handwerk. Auch konkrete Berichte aus der Praxis und eine Führung durch die Werkstätten des Bildungszentrums waren Teil des Programms.

Die beliebten Truderinger Kunst-Tage sind eine Veranstaltung mit Tradition:

Die Truderinger "Kunst-Tage" sind inzwischen eine beliebte Veranstaltung für alle Kunstinteressierten geworden (Foto: Kulturzentrum Trudering)Die Truderinger "Kunst-Tage" sind inzwischen eine beliebte Veranstaltung für alle Kunstinteressierten geworden (Foto: Kulturzentrum Trudering)
Jedes Jahr an Ostern öffnet sich das Kulturzentrum an der Wasserburger Landstraße 32 in München für die bildende Kunst und gibt 24 Künstlerinnen und Künstlern die Chance, ihre Bilder, Fotografien oder Objekte einem breiten Publikum zu präsentieren. Diese Event-Folge war zwar von der Corona-Pandemie unterbrochen worden, doch bereits im vergangenen Jahr hatte es wieder Kunst-Tage gegeben, die mit rund 1500 Besuchern und rund 70 Verkäufen an die früheren Erfolge anknüpfen konnten.
Nun werden die Künstlerinnen und Künstler fürs kommende Jahr gesucht. Seit einigen Tagen ist die Ausschreibung für die nächste Runde an Ostern 2023 (Gründonnerstag, 6. April, bis Ostermontag, 10. April) online zu finden unter www.kulturzentrum-Trudering.de/Programm/Kunst-Tage/Ausschreibung .
Einsendeschluss für die Bewerbungen ist Mitte Januar 2023. Die Organisatoren Renate Winkler-Schlang und Martin Hubensteiner stellen eine Fachjury zusammen, die Ende Januar aus allen Einsendungen die Teilnehmer auswählt. Diese können sich dann freuen auf eine vielfältige Schau, auf die Gelegenheit, mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen, ihre Werke zum Kauf anzubieten und womöglich einen der beiden Publikumspreise in Höhe von 700 und 500 Euro zu gewinnen.
 
 
Franziska Kirmayer
Kulturzentrum Trudering
Wasserburger Landstr. 32 - 81825 München
Tel. 089 / 420 18 911 - Fax. 089 / 420 36 804
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.kulturzentrum-trudering.de
Ob ein See blau oder grün erscheint, hängt auch mit dem Chlorophyll-a Gehalt zusammen. Forschende unter Leitung des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) haben anhand von Satellitendaten Rückschlüsse auf die Konzentrationen des grünen Farbstoffs gezogen, der von Algen gebildet wird. Sie zeigten, dass 63 Prozent der Seen seit 1997 grüner geworden sind. Betrachtet man jedoch die Seenfläche als Gesamtheit, so kehrt sich dieser Trend um: Etwa 56 Prozent der gesamten Oberfläche von Seen sind bis 2020 blauer geworden. Dies hängt damit zusammen, dass tendenziell das Algenwachstum zugenommen hat, in großen Seen in den letzten zwanzig Jahren jedoch zurückgegangen ist.
Die Kartierung von Chlorophyll-a an der Seeoberfläche zeigt die unterschiedlichen Reaktionen der Seen auf den globalen Wandel (1997-2020). (Foto/Grafik: Benjamin Kraemer)Die Kartierung von Chlorophyll-a an der Seeoberfläche zeigt die unterschiedlichen Reaktionen der Seen auf den globalen Wandel (1997-2020). (Foto/Grafik: Benjamin Kraemer)
Das Wachstum des Phytoplanktons, also der Algen im Wasser, ist ein wichtiger Parameter für die Beurteilung der Wasserqualität. Eine Methode zur Bestimmung der Algenkonzentration ist die Messung von Chlorophyll-a im Wasser. Chlorophyll-a ist ein grüner Farbstoff, mit dem die Algen das Sonnenlicht absorbieren. Auch Blattgrün genannt, lässt Chlorophyll übrigens alle Pflanzen grün erscheinen. Chlorophyll-a in Oberflächengewässern kann durch Messung der Farbe des Wassers berechnet werden, die von Sensoren auf Satelliten im Weltraum „gesehen" wird, fast so, wie unsere Augen die Farben des Wassers sehen.
„Die Phytoplanktonmenge in Seen gibt Aufschluss darüber, wie viel Nahrung an der Basis des Nahrungsnetzes für andere Tiere verfügbar ist. Veränderungen der Phytoplanktonmenge sind Teil des natürlichen jahreszeitlichen Zyklus – ähnlich den jahreszeitlichen Veränderungen der Pflanzen an Land – können aber auch die Reaktion eines Ökosystems auf größere externe Störungen wie den Klimawandel sein. Jede Veränderung hat Auswirkungen: Mehr Phytoplankton kann die Wasserqualität verschlechtern, weniger kann die Fischbestände reduzieren“, erläutert IGB-Forscher Benjamin Kraemer, der Erstautor der Studie.

Handwerkskammer übergibt Urkunden an Meisterbeste in Straubing

Freuten sich mit den Meisterbesten und gratulierten den erfolgreichen Handwerksmeistern herzlich: Der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Dr. Georg Haber (li.), und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (re.)  (Foto: Fotostudio Bosl)Freuten sich mit den Meisterbesten und gratulierten den erfolgreichen Handwerksmeistern herzlich: Der Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Dr. Georg Haber (li.), und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (re.) (Foto: Fotostudio Bosl)
Für ihre herausragenden Leistungen in der Meisterprüfung ehrte die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz am vergangenen Freitag 26 junge Handwerksmeister des Jahrgangs 2021/2022 im Hotel Asam in Straubing mit einer Ehrenurkunde samt Medaille. Sie haben in der Meisterprüfung in ihrem jeweiligen Beruf als Beste abgeschnitten.

Die Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung Gudrun Brendel-Fischer, MdL, erhielt heute für ihr außergewöhnliches und langjähriges politisches und gesellschaftliches Engagement den Bayerischen Verdienstorden.

v.l.: Gudrun Brendel-Fischer,  Anne Haug, Dr. Markus Söder, Peter Zilles. (Foto: Bayerische Staatskanzlei/Sammy Minkoff)v.l.: Gudrun Brendel-Fischer, Anne Haug, Dr. Markus Söder, Peter Zilles. (Foto: Bayerische Staatskanzlei/Sammy Minkoff)
Ministerpräsident Dr. Markus Söder betonte bei der Verleihung im Antiquarium der Residenz ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in der Jugendverbandsarbeit sowie ihre kommunalpolitischen Ämter. Gudrun Brendel-Fischer ist seit 2007 als Abgeordnete im Landtag und seit 2018 Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung.
Verliehen wurde der Orden an Würdenträger aus Gesellschaft, Kultur, Kunst und Politik. Aus Oberfranken wurden neben Brendel-Fischer die Spitzensportlerin Anne Haug sowie der Vorsitzende der Tafel in Bayern Peter Zilles ausgezeichnet.
 
 

Wildbienenkalender 2023 kaufen und damit Bienen schützen

Wildbienenkalender 2023 (Grafik: Cover © Roland Günter & Stiftung für Mensch und Umwelt)Wildbienenkalender 2023 (Grafik: Cover © Roland Günter & Stiftung für Mensch und Umwelt)
Ob seltene Mohn-Mauerbiene oder spezialisierte Luzerne-Sägehornbiene: Die zwölf Portraits präsentieren besondere heimische Wildbienenarten in Text und spektakulären Nahaufnahmen. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen direkt in den Wildbienenschutz. Haben Sie schon ein Weihnachtsgeschenk?

Die Arbeitnehmer-Vizepräsidentinnen und -Vizepräsidenten haben bei ihrer Herbsttagung eine Resolution verabschiedet

Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (1. Reihe 1. v.li.) begrüßte die Arbeitnehmer-Vizepräsidentinnen und -Vizepräsidenten der 53 Handwerkskammern zur Herbsttagung in Regensburg. (Foto: HWK)Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (1. Reihe 1. v.li.) begrüßte die Arbeitnehmer-Vizepräsidentinnen und -Vizepräsidenten der 53 Handwerkskammern zur Herbsttagung in Regensburg. (Foto: HWK)
Sie vertreten 5,4 Millionen Beschäftigte in Deutschland: Die Arbeitnehmer-Vizepräsidentinnen und -Vizepräsidenten der 53 Handwerkskammern kamen am Wochenende zu ihrer halbjährlichen Tagung zwei Tage lang in Regensburg bei der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz zusammen. Dabei haben sie unter anderem eine Resolution verabschiedet, die sich mit den aktuellen Krisen beschäftigt.

“Mutter Bayerns und Maßstab im Einsatz für ihre Mitmenschen“

Bayern trauert um die ehemalige Staatsministerin, stellvertretende Ministerpräsidentin und Landtagspräsidentin Barbara Stamm. Sie ist heute im Alter von 77 Jahren verstorben.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder:
Staatsregierung Bayern (Grafik: Staatsregierung Bayern)“Mit großer Trauer und Bestürzung habe ich vom Tod von Barbara Stamm erfahren. Sie war Bayerns soziales Gewissen, Maßstab und Vorbild im Einsatz für die Mitmenschen. Barbara Stamm hat sich immer für die Belange der Bürgerinnen und Bürger stark gemacht, ihr großes Herz gehörte den Familien und ganz besonders den Schwächsten in unserer Gesellschaft. Mit ihrer Hilfsbereitschaft und Wärme war sie ein Vorbild für viele Menschen – auch für mich ganz persönlich. Ich verneige mich vor ihrem Lebenswerk, sie wird mir als Ratgeberin und Mensch fehlen. Barbara Stamm war die bedeutendste Politikerin im Freistaat und Mutter Bayerns. Einmal von einer Sache überzeugt, konnte sie wie keine andere ihre Mitmenschen für sich gewinnen und für die gute Sache werben. Barbara Stamm war Patin für ihre Heimatregion Würzburg, wie niemand sonst vereinte sie Empathie und Lebensfreude. Ihr Einsatz, ihr ehrliches Interesse am Menschen und ihr Engagement für Bayern und darüber hinaus wird stets in wacher und dankbarer Erinnerung bleiben. Bayern wird Barbara Stamm ein ehrendes Andenken bewahren. In Gedanken sind wir bei ihrer Familie.“
Zu Ehren von Barbara Stamm ordnet Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Trauerbeflaggung aller staatlichen Dienstgebäude in Bayern für den morgigen 6. Oktober sowie den Tag der Beisetzung an.

Arbeitsgemeinschaft für Unternehmensführung lädt zu kostenlosem Infoabend ein

Logo das Handwerk (Grafik: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz)
Die Errungenschaften der Digitalisierung sind im unternehmerischen, wie im privaten Alltag, nicht mehr wegzudenken. Internetbasierte Anwendungen sind fester Bestandteil des Arbeitsalltags geworden. Doch mit steigender Abhängigkeit von digitalen Anwendungen steigt die Gefahr, Opfer von Cyberkriminellen zu werden. Wie sich Handwerksunternehmen bestmöglich schützen können, darüber informiert Experte Cem Karakya im Rahmen eines kostenlosen Infoabends, veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft für Unternehmensführung (AGU), am 12. Oktober ab 19 Uhr in der Handwerkskammer in Regensburg, Dittornstraße 10. Mehr Infos unter www.hwkno.de/agu 
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung zum Infoabend im Bildungszentrum der Handwerkskammer in Regensburg per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erforderlich.
 
 
Ansprechpartner:
Georg Stracker
Tel. 0941 7965-132
Fax 0941 7965-231
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bereits im Zeichen der Landtagswahl im nächsten Jahr stand der Landesparteitag der Bayernpartei, der am 03. Oktober im Stadteilzentrum Kitzingen Siedlung im unterfränkischen Kitzingen stattfand.

Logo Bayernpartei (Grafik: Bayernpartei)Vor dem eigentlichen Parteitag wurde der Vorstandschaft eine besondere Ehre zuteil, erhielten sie doch von der Wein-Symbolfigur "Kitzinger Hofrat", der mit zwei seiner Hoheiten gekommen war, den Kandeltrunk zu Verkostung.
Eröffnet wurde dann der offizielle Teil vom Gastgeber. Die engagierte Rede des Stadt- und Kreisrates Uwe Hartmann war vor allem ein Appell an die Geschlossenheit der Partei, da nur gemeinsam die anstehenden Herausforderungen gemeistert werden können.
In der folgenden Rede ging der Landesvorsitzende, Bezirksrat Florian Weber, auf die Situation der Partei ein. Die Entwicklung der Mitgliederzahlen etwa ist erfreulich und auch die Strategie in den sozialen Medien verstärkt präsent zu sein, zeigt gute Erfolge. Daneben ging es um erste, sich herauskristallisierende Themen zur Landtagswahl, wie etwa das Erbschaftsrecht, die explodierenden Strompreise oder das unsägliche "Gendern". Alles in allem sei die Situation vor der Wahl so, dass sich immer weniger Menschen von der etablierten Politik angesprochen fühlen und deshalb eine nicht-extremistische, frische Kraft suchen. Und da biete sich die Bayernpartei geradezu an.
Im programmatischen Teil ging es um Änderungen an der Satzung, die gestrafft und redaktionell überarbeitet wurde. Darüber hinaus wurden wichtige Weichenstellungen bei der Energiepolitik diskutiert und beschlossen. Die Bayernpartei spricht sich mit Nachdruck für eine Autarkie Bayerns bei der Energieversorgung aus bzw. soll nach Möglichkeit eine Autarkie auch bereits bei Gemeinden oder Landkreisen erreicht werden. Hierzu sollen gezielte Förderungen des Freistaates und ein an die jeweiligen Gegebenheiten angepasstes Vorgehen beitragen. Auch spricht sich die Bayernpartei für Technologieoffenheit aus, ideologische Scheuklappen, die die derzeitige Politik maßgeblich prägen, sollen der Vergangenheit angehören.
In einem kämpferischen Schlusswort ließ der stellvertretende Generalsekretär Robert Böhnlein, der den Parteitag souverän leitete, keinen Zweifel daran, dass sich in Bayern politisch einiges ändern muss, soll Bayern nicht zu einer Faschings-Travestie seiner selbst werden. Von den derzeit Handelnden in München oder Berlin sei hier nichts zu erwarten. Eine Änderung zum Positiven könne nur mit einer politischen Kraft erreicht werden, der Bayern wirklich am Herzen liegt - der Bayernpartei.
 
 
Harold Amann, Landespressesprecher
Kontakt: Telefon (Voicebox) und Fax: +49 321 24694313, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Bayernpartei, Landesgeschäftsstelle, Baumkirchner Straße 20, 81673 München

 - auch in Bayern

• Ein Ladegerät für alle Mobiltelefone und Tablets – umwelt- und verbraucherfreundlich
• USB-C-Anschluss bietet für tragbare Geräte Laden und Datenübertragung auf hohem Niveau
• Wahlmöglichkeit beim Kauf – neue Geräte mit oder ohne Ladegerät kaufen
• So soll Elektronikabfall verringert werden – auch in Bayern
Das Europäische Parlament hat den Weg frei gemacht: Bald können Verbraucherinnen und Verbraucher in der EU ein einheitliches Ladegerät für ihre elektronischen Geräte verwenden. Das gilt auch für Menschen in Bayern.
Logo Bad Abbacher Kurier (Grafik: br-medienagentur)Bis Ende 2024 müssen alle Mobiltelefone, Tablets und Kameras, die in der EU verkauft werden, einen USB-C-Ladeanschluss haben. Ab Frühjahr 2026 gilt das auch für Laptops. Am Dienstag wurden die entsprechenden neuen Vorschriften vom Plenum des Europäischen Parlaments in Straßburg mit 602 zu 13 Stimmen bei 8 Enthaltungen angenommen. Sie reihen sich ein in die umfassenderen Bemühungen der EU, Elektroschrott abzubauen und Verbraucherinnen und Verbrauchern nachhaltigere Optionen zu geben.
Sobald die neuen Vorschriften gelten, braucht man für neue mobile Geräte keine neuen Ladegeräte. Ein einziges Ladegerät genügt dann für eine Vielzahl von kleinen und mittelgroßen tragbaren elektronischen Geräten.
Alle Hersteller müssen ihre neuen Mobiltelefone, Tablets, Digitalkameras, Kopfhörer und Headsets, tragbaren Videospielkonsolen und Lautsprecher, E-Reader, Tastaturen, Mäuse, tragbaren Navigationssysteme, Ohrhörer und Laptops mit einer Leistungsabgabe von bis zu 100 Watt, die mit einem Kabel aufgeladen werden können, mit einem USB-C-Anschluss ausstatten.
Alle Geräte, die sich schnell laden lassen, haben in Zukunft die gleiche Ladegeschwindigkeit, sodass Geräte mit jedem kompatiblen Ladegerät in der gleichen Geschwindigkeit aufgeladen werden können.

Ehrenblätter für 27 ostbayerische Traditionsunternehmen

In Straubing ehrte die Handwerkskammer 27 traditionsreiche Betriebe mit dem Ehrenblatt. Es gratulierten HWK-Präsident Dr. Georg Haber (4. v. li.) und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (2. v. li.).  (Foto: Fotostudio Bosl)In Straubing ehrte die Handwerkskammer 27 traditionsreiche Betriebe mit dem Ehrenblatt. Es gratulierten HWK-Präsident Dr. Georg Haber (4. v. li.) und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (2. v. li.). (Foto: Fotostudio Bosl)
Stolz, Rührung und ein bisschen Wehmut waren wohl die Empfindungen, die unter den Gästen im Hotel Asam in Straubing vorherrschend waren: Vertreter von 27 ostbayerischen Handwerksbetrieben waren gekommen, um das langjährige Bestehen ihrer Unternehmen würdigen zu lassen. Kammerpräsident Dr. Georg Haber überreichte den Handwerkern Ehrenblätter für eine mindestens 25-jährige Betriebsdauer. Ab einem Betriebsbestehen von 100 Jahren erhielten Unternehmer das Ehrenblatt in Gold.

Kitesurferin Susanne Schwarztrauber aus Bad Abbach bei Regensburg ist beim Kitesurf-Weltcup in Dakhla (Marokko) hauchdünn an der Sensation vorbeigeschrammt.

Macht eine gute Figur in der Welle von Dakhla: Kitesurferin Susanne Schwarztrauber  (Foto: Svetlana Romantsova/Qatar Airways GKA Kite World Tour)Macht eine gute Figur in der Welle von Dakhla: Kitesurferin Susanne Schwarztrauber (Foto: Svetlana Romantsova/Qatar Airways GKA Kite World Tour)
Die 34-jährige aus dem Core-Team unterlag im Viertelfinale denkbar knapp der späteren Gesamtsiegerin Capucine Delannoy (Frankreich) und wurde als beste Deutsche Fünfte.
„Schade, dass ich von den Judges bei meiner letzten Welle nicht mehr die nötigen Punkte bekommen habe, um an Capucine vorbeizurauschen. Ich bin trotzdem sehr zufrieden mit meiner Leistung, denn es war bis zum Schluss alles offen“, so die Diplom-Pharmazeutin und Apothekerin, die seit drei Jahren als Amateurin im Profizirkus mitmischt. Am Ende des 20-minütigen Laufes kam die Französin mit 10.04 Punkten weiter, Schwarztrauber schied mit 9.36 Punkten aus. Zuvor hatte die Oberpfälzerin sich in den Vorläufen jeweils souverän durchgesetzt, ehe es dann ins hartumkämpfte Viertelfinale kam.
Macht eine gute Figur in der Welle von Dakhla: Kitesurferin Susanne Schwarztrauber  (Foto: Svetlana Romantsova/Qatar Airways GKA Kite World Tour)Macht eine gute Figur in der Welle von Dakhla: Kitesurferin Susanne Schwarztrauber (Foto: Svetlana Romantsova/Qatar Airways GKA Kite World Tour)
„Hier war ich dann mit meinem 12-Quadratmeter-Kite leider etwas überpowert, so dass ich bei den Flow Turns im Handling etwas gehandicapt war“, so Schwarztrauber. Im Viertelfinale war die kleinere Französin im Vorteil, da sie auch aufgrund ihres geringeren Körpergewichts mit dem wendigeren 9-Quadratmeter-Kite fahren konnte.
Der Kitesurf-Weltcup in Dakhla war für Susanne Schwarztrauber der erste Wettkampf seit einem Jahr. Zuletzt war die Bayerin im September 2021 in Hvide Sande in Dänemark an den Start gegangen. Die 34-jährige ist nach wie vor die Exotin im Weltcup-Zirkus, denn sie ist eine der wenigen Starterinnen, die nicht vom Kitesurfen leben. Im Gegenteil: Schwarztrauber arbeitet Vollzeit als Produktmanagerin bei einem Nahrungsergänzungsmittelhersteller und hat in diesem Jahr auch noch ein eigenes Start Up gegründet. Unter dem Namen NÆ|LU bringt die Diplom-Pharmazeutin und Apothekerin eine eigene Kosmetikserie für die aktive Frau auf den Markt, die ab Frühjahr 2023 erhältlich sein wird.
 
 
Redaktion
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Jensen media GmbH
Hemmerlestraße 4
87700 Memmingen
Telefon 08331/99188-0
Telefax 08331/99188-10
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.jensen-media.de
www.facebook.com/jensen.media
Google Analytics Alternative