Ministerrat beschließt weitere Maßnahmen

Staatsregierung Bayern (Grafik: Bayerische Staatsregierung) 

  1. Die Coronalage in Bayern ist ernst, die Infektionszahlen erreichen Höchststände, die Gefährdung jedes Ungeimpften ist so groß wie nie.

Der wichtigste Appell geht daher an alle Bürgerinnen und Bürger, die geltenden Regelungen, insbesondere auch die Basis-Hygieneregeln (AHA - L), zu beachten. Gleichzeitig ergeht der dringende Aufruf an alle, soweit noch nicht geschehen, sich impfen zu lassen! Denn Impfen wirkt.

Mit dem Erreichen der Stufe „Rot“ gelten für ganz Bayern strengere Regelungen.

Vor diesem Hintergrund beschließt die Bayerische Staatsregierung:

Kabinett beschließt neue Maßnahmen zu Bewältigung der Pandemie / Ausgleich für Krankenhäuser

  1. Die aktuelle pandemische Situation in Bayern bleibt herausfordernd: Das Infektionsgeschehen erreicht neue Höchststände. In mehreren Regionen droht eine Überlastung des Gesundheitssystems. Die Intensivstationen insbesondere in Südostoberbayern sind an der Belastungsgrenze. Die in Krankenhäusern versorgten COVID-19-Patienten sind zu rund 90 % ungeimpft. Das zeigt: Impfen wirkt!

Staatsregierung Bayern (Grafik: Bayerische Staatsregierung)Mit dem vorhandenen Impffortschritt ist einiges erreicht: Wir verdanken es denen, die sich impfen haben lassen, dass die Situation in Bayern insgesamt trotz hohem Infektionsgeschehen nicht so dramatisch ist wie noch vor einem Jahr und ein Lockdown ausgeschlossen werden kann. In dieser Situation gilt es nun aber, angemessen, zielgenau und mit möglichst wenig Einschränkungen für Geimpfte und Genesene zu reagieren. Für regionale Hotspots werden Schwellenwerte und zusätzliche Maßnahmen festgelegt, damit lokal angepasst reagiert werden kann. Falls sich die Situation bayernweit weiter verschlechtert, werden auch landesweite Maßnahmen festgelegt.

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Einfacher geht es nicht.

Landrat des Landkreises Wunsiedel i. Fichtelgebirge, neuer Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes

Peter Berek, Landrat des Landkreises Wunsiedel und neuer Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes (Foto: MaximilianFend)Peter Berek, Landrat des Landkreises Wunsiedel und neuer Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes (Foto: MaximilianFend)
Seit dem 1. Oktober sind Sie  neuer erster Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes. Warum haben Sie sich zur Wahl gestellt?
Heilbäder sind für mich eine Herzenssache. Ich war 12 Jahre lang Bürgermeister und Geschäftsführer der Kurbetriebe in Bayerns kleinstem Heilbad, Bad Alexandersbad. Ich durfte dort in einer sehr schwierigen Situation alle Themen, die einem Heilbad eigen sind, mitgestalten. In diesem Zuge habe ich die Heilbäder-Familie kennen und schätzen gelernt. Die bayerische Bäderlandschaft ist von einer unglaublichen Vielfalt
geprägt. Egal welches der ortsgebundenen Heilmittel, egal in welcher Region Bayerns, ob groß oder klein – alle eint das Prädikat der staatlichen Anerkennung und alle eint die Lage im eher ländlichen Raum. Heilbad verbindet – und ich möchte diese Verbindungen weiter mit Leben erfüllen und die prädikatisierten Orte mit Stolz vertreten.
Man könnte natürlich fragen: Warum stellt sich ein Landrat zur Wahl?
Zum einen komme ich aus einem Landkreis, in dem mit Weißenstadt und Bad Alexandersbad glücklicher Weise zwei Heilbäder liegen. In unserem Fichtelgebirge gibt es dazu mit Bischofsgrün den nördlichsten Heilklimaten und mit Bad Berneck das nördlichste Kneippheilbad in Bayern. Bad Steben und Bad Neualbenreuth sind ganz nah und auch die böhmischen Bäder liegen ums Eck. Es ist also „mein“ Thema. Zum anderen möchte ich die Heilbäder und Kurorte noch mehr auf die Ebene der Landkreise, der Landräte bringen. Die Zahl der prädikatisierten Orte ist überschaubar und braucht für den Erfolg die Unterstützung aller Ebenen. Und natürlich ist man als bayerischer Landrat hoch vernetzt, hat zahlreiche politische und gesellschaftliche Kontakte und ist vor allem regelmäßig in München und Berlin.
Was packen Sie als neuer Vorsitzender als erstes an?
Die hoffentlich abklingende Pandemie gibt uns die Chance auf einen Re-Start des Heilbäderverbandes. Natürlich habe ich mir strukturelle, konzeptionelle und strategische Gedanken gemacht, die ich mit dem neuen Vorstand und unseren Mitgliedern diskutieren möchte. davon ist für mich anfangs ganz entscheidend, dass wir nach Corona und Kommunalwahl wieder mit unseren Mitgliedern in Kontakt kommen. Es gibt viele neue Bürgermeister und viele neue Verantwortliche in den Kurbetrieben. Wir müssen uns einfach kennenlernen, Verbindungen aufbauen und die Themen der Heilbäder und Kurorte transportieren – alles mit dem Ziel, die Heilbäderfamilie aufleben zu lassen und den Mehrwert des Verbandes aufzuzeigen.
Und schließlich müssen wir in der Nach-Corona-Zeit als Heilbäderverband nach Außen maximale Präsenz zeigen. Wir vertreten mit den Heilbädern und Kurorten die Perlen des Gesundheitstourismus in Bayern – das gilt es, breit zu adressieren.
Was sind für Sie die größten Stärken der Heilbäder und Kurorte?
Ich würde aus den vielen Stärken drei herausstellen:
Das auf ortsgebundenen natürlichen Heilmitteln basierende Prädikat und die zertifizierte Qualität der Kurortmedizin und der Naturheilverfahren.
Die Vielfalt der bayerischen Heilbäder und das daraus resultierende breite Spektrum an Kompetenz für Gesundheit, Prävention und Rehabilitation. Und schließlich generieren die Heilbäder und Kurorte mit ihrer Lage im ländlichen Raum eine enorme Wertschöpfung, zahlreiche Arbeitsplätze und mehr als jede 4. Übernachtung in Bayern.

Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz weiht neues Zentrum für digitale Gebäudetechnik in Schwandorf ein

HWK-Präsident Dr. Georg Haber (rechts) und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (links) freuten sich über die Schlüsselübergabe durch Eric Frisch, Vorstandsmitglied und Architekt der DÖMGES Architekten AG.  (Foto: Foto Schwarz)HWK-Präsident Dr. Georg Haber (rechts) und HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (links) freuten sich über die Schlüsselübergabe durch Eric Frisch, Vorstandsmitglied und Architekt der DÖMGES Architekten AG. (Foto: Foto Schwarz)

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde gestern das neue Zentrum für digitale Gebäudetechnik am Bildungszentrumsstandort in Schwandorf eingeweiht. Das Zentrum dient als hochspezialisierte Werkstätte und Lernort für die praxisnahe Aus- und Weiterbildung im Bereich der digitalen Gebäudetechnik. Die Gesamtkosten für den Neubau inklusive Ausstattung belaufen sich auf knapp sechs Millionen Euro.

Wertvolle Investition in Ausbildung, Handwerk und Region

„Die Inbetriebnahme unseres Zentrums für digitale Gebäudetechnik ist ein wichtiger Meilenstein für das ostbayerische Handwerk“. Mit diesen Worten eröffnete Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, die Feier. Denn: „Die zunehmende Digitalisierung von Wohn- und Lebensbereichen erfordert die moderne und praxisnahe Aus- und Weiterbildung von Fachkräften“. Dazu brauche es Bildungsstätten am Puls der Zeit. In diesem Zusammenhang dankte Haber den Fördergebern: Der Bund stellte Fördermittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro bereit. 1,2 Millionen stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) des Freistaats Bayern und 600.000 Euro wurden vom Bayerischen Landtag zur Verfügung gestellt. Die Investition der Handwerkskammer beläuft sich auf 590.000 Euro. „Das neue Bildungszentrum in Schwandorf zählt bundesweit zu den modernesten seiner Art“, so Boris Petschulat, Ministerialdirigent des Staatsministeriums für Wirtschaft und Energie, in seiner Rede.

Axel Bartelt, Regierungspräsident der Oberpfalz fügte hinzu: „Hier ist ein Leuchtturm für die Digitalisierung in der Oberpfalz entstanden.“

(Grafik: Mario Sütel)(Grafik: Mario Sütel)Diese einzigartige und einmalige Aktion fand grosses Echo bei den Oberpfälzer Musikfans und all jenen Menschen, die in diesen merkwürdigen Zeiten Ihren leidgeplagten Künstlern gegenüber ein Zeichen der Solidarität setzen wollten. Seitdem haben die Oberpfälzer weit über 1000 Tickets gekauft und so zwei bemerkenswerte Effekte generiert: Zum einen konnte vielen Künstlern durch eine Vorab-Überweisung ihrer Gage in dieser
existenzgefährdenden Krise geholfen werden. Zum anderen trafen die Oberpälzer gegenüber ihren liebgewordenen Musikern damit die grosse Aussage

„WIR BRAUCHEN EUCH!“.

Und eben dieses Zeichen, dieses Statement hat den Künstler an so manchen trostlosen Tagen die nötige Perspektive gegeben. Die Perspektive, daß diese aussichtslosen Zeiten ein Ende haben werden. In der Zwischenzeit hat sich die Situation für die Regensburger Musiker ein wenig entschärft. Auftritte können zumindest unter Corona- Bedingungen wieder bedingt stattfinden. Aber auf die behördliche Grundlage, die das grosse Stand-by-us-Konzert stattfinden lassen können, warten die Musiker immer noch ungeduldig. Ein Fest soll es ja werden, eine corona-is-over-Party. Ein Konzert ohne Auflagen und Abstände, ohne Masken und Ängste. So hoffen die Stand-by-us-Macher jetzt auf das Frühjahr 2022. Für Mai/Juni wurden bereits einige Termine geblockt und so müssen die gekauften Tickets noch einige Wochen an den Kühlschränken kleben bleiben, wo sie den Fans jetzt so lange als Zeichen dienten. Als Zeichen für ein Ende dieser leidvollen Pandemie. Als Zeichen für den grossen Befreiungsschlag - für Zuhörer und Künstler.

Hierzu noch ein paar Zitate von:

Markus Engelstädter:
„von unserem Publikum, das uns seit Jahren begleitet, soviel Solidarität und Zuspruch zu bekommen, fühlt sich wirklich großartig an. Wir werden gemeinsam ein tolles Konzert feiern,versprochen!“
Uli Zrenner-Wolkenstein:
„ Wie gut uns das getan hat! Mit jedem gekauften Ticket ein Stück mehr das Gefühl zu haben, nicht alleine gelassen zu werden.“
Gerwin Eisenhauer:
„..dabei haben wir noch so manche Überraschung für unsere Fans“.
 (Grafik: facebook)
Uli Zrenner-Wolkenstein
STAND BY US

- für die Forschung, Entwicklung und klimagerechte Sanierung der vergangenen Jahre

Margarethenau, Lindenstraße in Regensburg, eine gelungene Sanierung wird prämiert (Foto: Herbert Stolz)Margarethenau, Lindenstraße in Regensburg, eine gelungene Sanierung wird prämiert (Foto: Herbert Stolz)

Am Dienstag, 19. Oktober 2021 stellte die Baugenossenschaft Margaretenau eG in Regensburg gemeinsam mit den Projektpartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und der Stadt Regensburg den aktuellen Stand der Sanierung der Margaretenau sowie Informationen über das Forschungsprojekt Maggie vor.

Der Quartierserneuerungsprozess der Margaretenau hat begonnen und in dessen Mittelpunkt steht das nun innovativ ertüchtigte Gebäude in der Lindenstraße 7 – 13. Über mehrere Jahre wurde an der Sanierung gearbeitet und dabei eine Reihe technischer Neuerungen entwickelt und angewandt. Diese Leistungen wurden im September 2021 durch das Umweltbundesamt in der Kategorie „Klimagerechte Sanierung“ des Bundespreises Umwelt und Bauen mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Ehrung für 35 Jahre Kompetenz und Leidenschaft

HWK-Präsident Dr. Georg Haber (li.) überreichte zusammen mit HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (re.) im Rahmen der Ehrung der Meisterbesten den Goldenen Meisterbrief an Maurermeister Franz Greipl.  (Foto: Fotostudio Bosl)HWK-Präsident Dr. Georg Haber (li.) überreichte zusammen mit HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (re.) im Rahmen der Ehrung der Meisterbesten den Goldenen Meisterbrief an Maurermeister Franz Greipl. (Foto: Fotostudio Bosl)

35 Jahre Kompetenz, Leidenschaft und Freude am Beruf: Dafür erhielt Maurermeister Franz Greipl aus Hemau, Landkreis Regensburg, im Rahmen der Ehrung der Meisterbesten in Straubing den Goldenen Meisterbrief und das Abzeichen „Goldenes M“. Für seine berufliche Leistung im Handwerk sowie sein langjähriges, ehrenamtliches Engagement, unter anderem als Vizepräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, dankte ihm HWK-Präsident Dr. Georg Haber ausdrücklich.

Handwerkskammer übergibt in Straubing Urkunden an Meisterbeste

Für ihre hervorragenden Leistungen in der Meisterprüfung überreichten HWK-Präsident Dr. Georg Haber (1. Reihe, 1. v. re.) und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (1. Reihe, 1. v. li.) an 24 junge Handwerksmeister eine Ehrenurkunde samt Medaille. Es gratulierten der Zweite Bürgermeister der Stadt Straubing Dr. Albert Solleder (1. Reihe 2. v. re.) sowie Mitglieder des HWK-Präsidiums und der Geschäftsführung.  (Foto: Fotostudio Bosl)Für ihre hervorragenden Leistungen in der Meisterprüfung überreichten HWK-Präsident Dr. Georg Haber (1. Reihe, 1. v. re.) und Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (1. Reihe, 1. v. li.) an 24 junge Handwerksmeister eine Ehrenurkunde samt Medaille. Es gratulierten der Zweite Bürgermeister der Stadt Straubing Dr. Albert Solleder (1. Reihe 2. v. re.) sowie Mitglieder des HWK-Präsidiums und der Geschäftsführung. (Foto: Fotostudio Bosl)

Für ihre Leistungen in der Meisterprüfung ehrte die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz vergangenen Freitag 24 junge Handwerksmeister des Jahrgangs 2020/2021 im Hotel Asam in Straubing mit einer Ehrenurkunde samt Medaille. Sie haben in der Meisterprüfung in ihrem jeweiligen Beruf als Beste abgeschnitten.

Konjunkturbericht der Handwerkskammer zum 3. Quartal 2021

Die konjunkturelle Talsohle hat das regionale Handwerk weiter hinter sich gelassen, doch nun kämpfen viele Betriebe, unter anderem in der Baubranche, mit steigenden Preisen und Kosten.  (Foto: Katharina Teubl)Die konjunkturelle Talsohle hat das regionale Handwerk weiter hinter sich gelassen, doch nun kämpfen viele Betriebe, unter anderem in der Baubranche, mit steigenden Preisen und Kosten. (Foto: Katharina Teubl)
Der Geschäftsklima-Index im ostbayerischen Handwerk erreicht im dritten Quartal 2021 einen Wert von 17. Das ist gegenüber dem Vorquartal ein leichter Rückgang von drei Prozentpunkten, dennoch bleibt der konjunkturelle Trend, der seit Beginn des Jahres wieder nach oben zeigt, positiv, so das Ergebnis des aktuellen Konjunkturberichts der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz. „Das ostbayerische Handwerk konnte die pandemiebedingte, konjunkturelle Talsohle weiter hinter sich lassen“, wertet HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger die Zahlen. „Ein Rückblick auf die wirtschaftlich sehr gut verlaufenen Vorjahre zeigt aber, dass Betriebe nach wie vor mit Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen haben.“

Bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer, MdL übergibt Imam Benjamin Idriz, 1. Vorsitzender des Münchner Forum für Islam e.V., Interkulturellen Kalender für das Jahr 2022

v.l.: Bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer, MdL und Imam Benjamin Idriz, 1. Vorsitzender des Münchner Forum für Islam e.V. (Foto: Bayerische Staatsregierung)

Die Bayerische Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer, MdL gibt auch für das Jahr 2022 einen interkulturellen Wandkalender heraus. Der Kalender informiert die Bürgerinnen und Bürger jedes Jahr über die wichtigsten Feste und Gebräuche verschiedener Religionsgemeinschaften in Bayern. Er ist eine von vielen Stützen für das friedliche Miteinander in Vielfalt, das unsere bayerische Heimat ausmacht. Als spannende Neuerung ist in diesem Jahr ein interkulturelles Quiz auf der Website der Beauftragten verfügbar.

Anlässlich der gestern stattgefundenen Bundestagswahl bekräftigt Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz:

Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz (Foto: Foto Graggo)Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz (Foto: Foto Graggo)

„Alle Parteien einer künftigen Regierung sind aufgefordert kleine und mittlere Betriebe des Handwerks wieder verstärkt im Fokus zu haben. Es braucht jetzt eine Politik, die unsere Betriebe, Beschäftigten und Auszubildenden in dieser schwierigen Phase unterstützt. Es braucht einen positiven Entwurf für die Zukunft. Einen Gestaltungsplan für unser Land, mit dem Ziel, Wohlstand und Beschäftigung langfristig zu sichern. Natürlich auf der Grundlage unserer Sozialen Markwirtschaft. Das Handwerk wird seinen Teil dazu beitragen, dass unser Land gut aus dieser Lage hervorgeht. Mit Innovationskraft, nachhaltigem Handeln und seinem großen Ausbildungsengagement schafft das Handwerk seit jeher Perspektiven. Und darauf kommt es jetzt mehr denn je an. In den letzten Monaten haben wir im Handwerk viel gelernt – auch über uns selbst. Über Zuversicht, Kreativität und Verantwortung. Und über das, was zu tun ist. Dieses Wissen wollen wir einbringen.

Lange Koalitionsverhandlungen wie 2017 dürfen sich auf keinen Fall wiederholen. Eine Hängepartie in diesen ungewissen Zeiten ist das Letzte, was unsere Betriebe und Unternehmen gebrauchen können. Eine künftige Bundesregierung wird voraussichtlich erstmals aus drei Parteien bestehen. Dies erfordert von den beteiligten Parteien viel Kompromissbereitschaft, aber auch Kraft und den Willen die eigenen Überzeugungen nicht vorschnell über Bord zu werfen.“

 

 

Elisabeth Dembianny
Master of Science
Referentin
Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz
Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion
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Schule und Studium kombinieren: Die Bewerbungsfrist für ein Frühstudium an der Universität Regensburg läuft

Gute Aussichten für begabte Schülerinnen und Schüler: Im Frühstudium an der Universität Regensburg können bereits während der Schulzeit Leistungspunkte für ein späteres Studium erworben werden.  (Foto: Universität Regensburg/Julia Dragan UR)Gute Aussichten für begabte Schülerinnen und Schüler: Im Frühstudium an der Universität Regensburg können bereits während der Schulzeit Leistungspunkte für ein späteres Studium erworben werden. (Foto: Universität Regensburg/Julia Dragan UR)

Noch bis 30. September 2021 können sich begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Region Regensburg für das Frühstudium an der Universität bewerben. Eine Einführungsveranstaltung wird im Oktober stattfinden, der Vorlesungsstart ist dann am 18. Oktober 2021. Bereits während der Schulzeit können Frühstudierende universitäre Veranstaltungen besuchen und sich die so erbrachten Studienleistungen für ein späteres, reguläres Studium anerkennen lassen.

Handwerkskammer verzeichnet Plus an Lehrverträgen von 5,14 Prozent

Das Handwerk hat in der Krise bewiesen, dass es sehr gute Perspektiven bietet. Auch nach dem Start des neuen Ausbildungsjahres ist ein Einstieg für Jugendliche jederzeit möglich, viele freie Stellen gibt es heuer unter anderem im Zimmererhandwerk. (Foto: Kökeny Studios, Pfarrkirchen)Das Handwerk hat in der Krise bewiesen, dass es sehr gute Perspektiven bietet. Auch nach dem Start des neuen Ausbildungsjahres ist ein Einstieg für Jugendliche jederzeit möglich, viele freie Stellen gibt es heuer unter anderem im Zimmererhandwerk. (Foto: Kökeny Studios, Pfarrkirchen)

4.912 Nachwuchskräfte starten heuer in Niederbayern (2.561) und der Oberpfalz (2.351) ihre Handwerksausbildung. Das sind 5,14 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. „Die positive Entwicklung bei den neu registrierten Ausbildungsverträgen zeigt, dass sich die Ausbildungssituation im Handwerk langsam wieder stabilisiert“, so der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Hans Schmidt zu den aktuell veröffentlichten Zahlen der Handwerkskammer zum Start des diesjährigen Ausbildungsjahres. Die zurückliegenden Krisenmonate hatten einen negativen Einfluss auf den Berufswahlprozess und erschwerten die ohnehin schwierige Nachwuchsgewinnung für die Ausbildungsbetriebe. „Lange Zeit waren Ausbildungsmessen, Berufsberatungen oder Vorstellungsgespräche kaum oder nur virtuell möglich, das spiegelte sich in den Bewerberzahlen wider“, berichtet Hans Schmidt rückblickend. Jetzt bessere sich die Lage langsam, von einem Idealzustand könne aber nicht gesprochen werden: „Nach wie vor stellen der demografische Wandel, damit einhergehende rückläufige Schülerzahlen und der anhaltende Trend zum Hochschulstudium das Handwerk vor große Herausforderungen.“ Deshalb sei es wichtiger denn je, Kräfte zu bündeln und noch mehr für die Handwerksbranche als Ausbilder und attraktiven Arbeitgeber zu werben.

Ministerpräsident per Videobotschaft zugeschaltet

Logo das Handwerk (Grafik: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz)
Knapp 900 Handwerksmeister aus 28 verschiedenen Berufen haben von März 2020 bis Februar 2021 im Gebiet der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt. Da eine große Feier zu Ehren der Meister pandemiebedingt nach wie vor nicht stattfinden kann, die Handwerkskammer den erfolgreichen Absolventen die Meisterbriefe heuer aber wieder persönlich überreichen möchte, finden über ganz Ostbayern verteilt mehrere kleinere Übergabeveranstaltungen statt. So wie vergangenen Samstag im Bildungszentrum der Handwerkskammer in Regensburg.

BAYERN/DOMAZLICE(CZ). Nach einem Zugunglück in Tschechien heute Morgen schaltet die Polizei Oberpfalz eine deutsche Informationshotline.

Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)In Tschechien sind am Mittwochmorgen um kurz nach 8 Uhr zwei Personenzüge zusammengestoßen. Der Unfall ereignete sich bei Domazlice (Taus) im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Bayern. Bei den betroffenen Zügen handelt es sich um den in München gestarteten Expresszug ALX351, der von Ceske Kubice auf dem Weg nach Prag war, und einen tschechischen Regionalzug zwischen Pilsen und Domazlice.

Zur Unterstützung der tschechischen Behörden wurde bei der Kriminalpolizeiinspektion in Weiden i.d.OPf. eine Hotline für Angehörige aus Deutschland geschaltet. Hier können Angehörige im Zusammenhang mit dem Unglück als vermisst gemeldet bzw. Auskünfte angefordert werden.

Die polizeiliche Hotline für Angehörige ist ab sofort unter der Telefonnummer 0961/401-5500 erreichbar.

Informationen der Länderbahn
Die Länderbahn in Deutschland hat ebenfalls eine Hotline für Fahrgast- und Angehörigenfragen eingerichtet. Diese ist unter der Telefonnummer 0341/9135 4040 erreichbar.
Für Verwandte der Verletzten und Reisenden hat die Feuerwehr der Pilsner Region eine Informationshotline eingerichtet. Diese ist unter der tschechischen Nummer 0042 0950 330 330 zu erreichen.





Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Konjunkturbericht der Handwerkskammer zum 2. Quartal 2021

Zwar erholen sich die unmittelbar von den Schließungen betroffenen Handwerksbereiche wieder. Ein deutlicher Aufwärtstrend lässt aber noch auf sich warten.  (Foto: STEKLO_KRD – stock.adobe.com)Zwar erholen sich die unmittelbar von den Schließungen betroffenen Handwerksbereiche wieder. Ein deutlicher Aufwärtstrend lässt aber noch auf sich warten. (Foto: STEKLO_KRD – stock.adobe.com)
Das Pandemiegeschehen entspannt sich, damit gehen Lockerungen und eine langsame wirtschaftliche Erholung einher, so auch in Teilen des Handwerks. Der Geschäftsklima-Index im ostbayerischen Handwerk steigt um 8 Prozentpunkte auf einen Wert von 20. Damit bewegt sich das Geschäftsklima für das regionale Handwerk insgesamt wieder auf einem ähnlichen Niveau wie Ende 2019 vor Einleitung der Corona-Maßnahmen, das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hervor.

Pressefoto Unsere Besten ueTheater (Foto/Grafik: ueTheater)Kundgebung und kommunalpolitisches Kabarett:

Das ue-Theater Regensburg veranstaltet an drei Tagen in Regensburg an verschiedenen öffentlichen Plätzen eine Kabarettveranstaltung mit anschließender Diskussion.

  • Do 22.07. Kassiansplatz – Thema: Kapitalistische Zurichtung der Stadt
  • Fr 23.07. Rathausplatz – Thema: Korruption und Fassadendemokratie
  • So 25.07. Jahninsel – Thema: Vertreibung von Mensch und Kultur

19:00 Reden und Grußworte – 19:30 Kabarett “Unsere Besten”– 20:30 Öffentliche Diskussion

Kurzbeschreibung des Kabarett

Jugend-forscht-Sonderpreis der CBM für Münchner und Haarer Schüler

Kevin Pfalz und Dezhong Zhuang  (v.l.n.r.) haben einen Helm entwickelt, der blinden Menschen hilft, sich zu orientieren. Dafür gewinnen sie den CBM-Sonderpreises „Innovationen für Menschen mit Behinderungen" (Foto: © Kevin Pfalz/Dezhong Zhuang)Kevin Pfalz und Dezhong Zhuang (v.l.n.r.) haben einen Helm entwickelt, der blinden Menschen hilft, sich zu orientieren. Dafür gewinnen sie den CBM-Sonderpreises „Innovationen für Menschen mit Behinderungen" (Foto: © Kevin Pfalz/Dezhong Zhuang)Bensheim/München/Haar. Scheinbar lautlos flitzen Fledermäuse durch die Dunkelheit, indem sie mit Ultraschall navigieren. Dieses Prinzip wollen zwei jugendliche Tüftler für blinde Menschen nutzbar machen, um ihnen die Orientierung zu erleichtern. Dazu statten Kevin Pfalz (15) und Dezhong Zhuang (15) einen Fahrradhelm mit Sensoren aus, die den Abstand zu Hindernissen in Geh-Richtung erfassen. Kommt der Träger einem Hindernis zu nah, warnt ihn ein akustisches Signal. „Sonic Light Vision“, also „Schall Licht Sicht“, nennen sie das Hilfsmittel. Dafür erhalten die Schüler des Luitpold-Gymnasiums München und des Ernst-Mach-Gymnasiums Haar, den Sonderpreis der Christoffel-Blindenmission (CBM) „Innovationen für Menschen mit Behinderungen“. Der Preis wird im Rahmen des Landeswettbewerbs Bayern der Stiftung „Jugend forscht“ verliehen. Die Ultraschallwellen spiegeln Fledermäusen die Distanz zu Hindernissen wider. Doch diese auf Schallwellen basierende Sonar-Technik genügt nicht, um Gefahren durch Treppen oder Absätze zu erkennen. Hierzu bedarf es einer punktgenauen Abstandsbestimmung. Dazu verwenden die Jungforscher einen LiDAR-Sensor, der mit Infrarot-, also Lichtsignalen funktioniert. Ausgestattet ist der Helm mit Mikrocontroller, Akku, Lautsprecher und weiteren technischen Feinheiten. Das wild abstehende Kabelwirrwarr der kuriosen Kopfbedeckung erinnert an die Frisur Einsteins in Form eines Roboters.

1. Bayern weitet Corona-Impfangebote massiv aus / Impfen wird schneller und flexibler / Starke Partner setzen neue Impfangebote um

Staatsregierung Bayern (Grafik: Bayerische Staatsregierung)Bayern weitet im Kampf gegen die Corona-Pandemie seine Impfangebote massiv aus. Die Staatsregierung wird Corona-Impfungen weiter flexibilisieren und die Impfbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger weiter steigern. Besonders im Fokus steht dabei die Altersgruppe der 16- bis 30-Jährigen.

Künftig sollen Erstimpfungen in den Impfzentren auch ohne vorherige Registrierung und Termin möglich sein. Zudem soll die Wohnortbindung aufgehoben werden. Man kann sich also auch stadt-, landkreis- und bundeslandübergreifend impfen lassen. Darüber hinaus ist es künftig möglich, dass Erst- und Zweitimpfungen von niedergelassenen Ärzten und Impfzentren in Kombination vorgenommen werden.

Ergänzend sollen vor Ort Sonderimpfaktionen ausgeweitet werden. So sind Impfungen mit mobilen Teams zum Beispiel vor Geschäften, auf Märkten oder bei Sportveranstaltungen möglich. Die Impfzentren können auch „Familiensonntage“ für Eltern und Kinder ab zwölf Jahren anbieten. Ergänzend können die Impfzentren Drive-in-Angebote einrichten.

Ziel ist es, den Impfstoff vor allem mit Hilfe mobiler Teams zu den Menschen zu bringen. Um die Bürgerinnen und Bürger in ihrer unmittelbaren Lebenswelt zu erreichen, setzt die Bayerische Staatsregierung auf starke Partner vor Ort. Dazu gehören der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), der Bayerische Jugendring, der Bayerische Landessportverband, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die Industrie- und Handelskammer (IHK), der Handwerkstag, der Bundesverband der Systemgastronomie und die Betreiber großer Einkaufszentren, die bei der Umsetzung neuer und unbürokratischer Impfangebote helfen werden.

Ergänzend bietet die Staatsregierung Impfaktionen für bestimmte Zielgruppen: Reihenimpfungen für Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen sind schon angelaufen, in Kürze werden Reihenimpfungen für Studierende folgen.

2. Bayerisches Landesprogramm zur außerschulischen Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie angelaufen / Freistaat stärkt Jugendarbeit und Partizipation von Kindern und Jugendlichen

Kinder und Jugendliche sind von den Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders betroffen. Gleichzeitig leisten sie durch das Einhalten von Beschränkungen und Hygienemaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Pandemie. All das hat Spuren hinterlassen. Das bayerische Kabinett hat deshalb am 23. März 2021 ein Landesprogramm zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie beschlossen. Der Bund hat später mit einem eigenen Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ nachgezogen, von dem auch die Kinder und Jugendlichen in Bayern profitieren.

Das Bayerische Unterstützungsprogramm deckt die gesamte Altersspanne der Kinder und Jugendlichen und ihre vielfältigen Bedürfnisse ab. Zum einen werden bereits bestehende Programme ausgebaut (z.B. Jugendsozialarbeit an Schulen, Stärkung der Erziehungsberatungsstellen, zusätzliche Ausbildungsakquisiteure). Zusätzlich werden neue niederschwellige Unterstützungsangebote zur Stärkung von Jugendarbeit und Partizipation von Kindern und Jugendlichen geschaffen.

So findet im Herbst 2021 ein gemeinsam mit dem Bayerischen Jugendring initiierter digitaler Hackathon statt, um gemeinsam Kontakt- und Partizipationsformate im digitalen Raum zu erarbeiten. Ausgewählte dort erarbeitete Projekte werden mit einem Jugendbudget in Höhe von 1 Mio. Euro umgesetzt und gefördert. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Jugendring wird eine Reaktivierungs- und Wertschätzungskampagne entwickelt. Um den direkten Dialog sowie die Beteiligung und Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen weiter zu stärken, wird derzeit eine Website konzipiert, die einen Überblick über bestehende Partizipationsmöglichkeiten gibt und Akteure besser vernetzt.

Ein weiterer wichtiger Baustein des Unterstützungskonzepts ist die Stärkung der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS), die weiter ausgebaut wird und gerade sozial benachteiligte junge Menschen gezielt Hilfestellung geben kann.

Besonders belasteten Familien greift der Freistaat gezielt unter die Arme und baut entsprechende Hilfen während der Corona-Pandemie kontinuierlich aus: Die bestehenden 180 multidisziplinär ausgestatteten Erziehungsberatungsstellen können bis 2022 um zusätzliche 90 geförderte Stellen erweitert und die Struktur der Erziehungsberatung damit gestärkt werden. Das von Bayern initiierte und länderübergreifende Projekt der virtuellen Beratung wird ab 2022 um zusätzliche 50.000 Euro gefördert, um die digitalen Angebote zu stärken. Rund 70.000 Familien erhalten somit jährlich Unterstützung durch eine der bayerischen Erziehungsberatungsstellen.

3. Änderungen bei großen Sportveranstaltungen und kulturellen Großveranstaltungen

Ab 15. Juli 2021 gelten folgende Änderungen der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen:

Für große Sportveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter können die Veranstalter wahlweise abweichend von den bisherigen Vorgaben mehr Zuschauer zulassen, wenn eine 7-Tage-Inzidenz von 35 nicht überschritten ist und dabei folgende Vorgaben beachtet werden:

• Zulässig sind maximal 35 % der Gesamtkapazität, höchstens 20.000 Zuschauer. Zwischen den Plätzen ist ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Stehplätze werden nicht zugelassen.
• Die Nachverfolgung von Infektionsketten wird durch personalisierte Tickets gewährleistet.
• Die Zuschauer haben einen negativen Testnachweis vorzulegen. Ausgenommen hiervon sind geimpfte und genesene Personen.
• Der Verkauf und Konsum von alkoholischen Getränken sind nicht zulässig. Erkennbar alkoholisierte Personen erhalten keinen Zutritt.
• Es besteht FFP2-Maskenpflicht. Unter freiem Himmel entfällt diese am Sitzplatz.

Für kulturelle Großveranstaltungen mit länderübergreifendem Charakter mit mehr als 1.500 Besuchern gelten diese Anforderungen entsprechend.

MdB Oßner: Neue Förderrichtlinie für Einbau und Umrüstung von Luftfiltern

Eine neue Förderrichtlinie des Bundes soll mithelfen, gesunde, saubere Luft in Kindertagesstätten und Schulen zu schaffen. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner bei einem Besuch im Kindergarten Velden vor der Corona-Pandemie. (Archivbild: MdB-Büro Oßner)Eine neue Förderrichtlinie des Bundes soll mithelfen, gesunde, saubere Luft in Kindertagesstätten und Schulen zu schaffen. Der CSU-Bundestagsabgeordnete Florian Oßner bei einem Besuch im Kindergarten Velden vor der Corona-Pandemie. (Archivbild: MdB-Büro Oßner)
Die Gesundheit der Kinder und des Personals in Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen hat für den Bund oberste Priorität. "Wir weiten daher die Förderung für Luftfilteranlagen, sogenannte stationäre raumlufttechnische RLT-Anlagen, aus und ermöglichen ab sofort die finanzielle Unterstützung für den Einbau von neuen Anlagen in Einrichtungen für Kinder unter zwölf Jahren. Wir handeln jetzt, damit in den Sommerferien möglichst viele Klassenräume umgerüstet werden können und leisten damit einen zusätzlichen Beitrag zur Pandemiebekämpfung", teilt der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU), der im Haushaltsausschuss für den Bereich Familie und Kinder zuständig ist, mit. Dies ist eine Ergänzung zu den bereits bestehenden Fördermöglichkeiten von Luftfilteranlagen in Lehrräumen auch für ältere Schüler oder Studenten.
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