Regensburger Quantenphysiker bekommen Mittel aus der High-Tech-Agenda Bayern

Beispiel einer etwa 300 Nanometer breiten Quanten-Bit-Zelle und eines Prototypen-Testchips. (Foto: © AG Bougeard)Beispiel einer etwa 300 Nanometer breiten Quanten-Bit-Zelle und eines Prototypen-Testchips. (Foto: © AG Bougeard)
Im Rahmen des Förderprogramms „Grundlagenorientierte Leuchtturmprojekte für Forschung, Entwicklung und Anwendung im Bereich Quantenwissenschaften und Quantentechnologien“ hat das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst die Förderung von zwei Projekten an der Universität Regensburg mit Mitteln aus der Hightech Agenda Bayern beschlossen. Wie das Ministerium bekannt gegeben hat, erhält das Projekt: „Quantum circuits with spin qubits and hybrid Josephson junctions“ in den kommenden drei Jahren knapp drei Millionen Euro Fördermittel, das Projekt „Free-electron states as ultrafast probes for qubit dynamics in solid-state platforms“ knapp 1,9 Millionen Euro.
„Wir sind natürlich hocherfreut über die Förderungszusage des Staatsministeriums für die beiden Projekte aus dem Bereich der Quantenwissenschaften. Die Beteiligung der Universität Regensburg am Munich Quantum Valley unterstreicht die internationale Spitzenposition und Attraktivität unserer Forschung und ermöglicht es unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern diese Position im höchst relevanten Feld der Quantenwissenschaften und Quantentechnologien weiter auszubauen,“ so Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel. „Innerhalb der UR haben die Projekte ein hohes Potential für zukünftige Verbundforschung, u.a. durch den Aufbau von Forschungssynergien im Bereich Quantencomputing, von der Hardwareentwicklung bis zu der Entwicklung von Quantenalgorithmen und Quantensimulationen und deren Anwendungen ergeben sich innovative Anknüpfungspunkte innerhalb der Physik und in die naturwissenschaftlichen Nachbarfakultäten sowie insbesondere auch in die neu gegründete Fakultät für Informatik und Data Science.“
 
Die geförderten Projekte:
Das Projekt „Quantum circuits with spin qubits and hybrid Josephson junctions“ wird innerhalb der UR durch vier Arbeitsgruppen der Fakultät für Physik unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Strunk und Prof. Dr. Dominique Bougeard getragen. Die Projektgruppe um Prof. Bougeard(Experiment), Prof. Dr. Milena Grifoni (Theorie), Prof. Dr. John Schliemann (Theorie), und Prof. Strunk (Experiment) beschäftigt sich mit der Erforschung von Herzstücken zukünftiger Quantencomputer: Prozessoren für Quantencomputing und Schnittstellen zu hybriden Quantentechnologien. Ziel des Projekts ist es, neue elektronische Quantenprozessor-Konzepte in Halbleitern zu demonstrieren. Ein besonderer Vorteil dieser Konzepte wäre, dass sie auf die Nanotechnologien der Chipindustrie aufbauen. Damit bieten sie das Potential, ähnlich wie aktuelle Chips, hoch-miniaturisiert und hoch-integriert, im industriellen Maßstab hergestellt zu werden.
„Ähnlich wie in den 1950ern der Bau der ersten integrierten Schaltkreise die Initialzündung für eine damals kaum denkbare Entwicklung, hin zur Vielfältigkeit der heutigen digitalen Technologien, darstellt," erklärt Prof. Bougeard „verspricht Quantencomputing mittelfristig Möglichkeiten zu eröffnen, die mit aktuellen Technologien nicht erreichbar sind. Es ist spannend, die Konkretisierung dieser neuen Möglichkeiten mitzugestalten und hierdurch auch einen Beitrag zu leisten, dass derartige Zukunftstechnologien in Bayern entwickelt werden."
Im Rahmen des Projekts „Free-electron states as ultrafast probes for qubit dynamics in solid-state platforms“ soll unter der Leitung von Prof. Dr. Sascha Schäfer (Experiment) und Prof. Ferdinand Evers (Theorie) der Prototyp eines ultraschnellen Transmissionselektronenmikroskops (UTEM) entstehen, mit dem die Quantendynamik einzelner Qubits– den grundlegenden Informationseinheiten in Quantencomputern– mit höchster räumlicher und zeitlicher Auflösung untersucht wird. Konventionelle Elektronenmikroskope sind schon heute unverzichtbare Werkzeuge, um zum Beispiel in der Halbleiterindustrie die Struktur von Festkörpern auf atomaren Längenskalen zu untersuchen. Die UTEM-Technologie, die ultrakurze Elektronenpulse statt eines kontinuierlichen Elektronenstahls verwendet, ermöglicht es nun auch, dynamische Prozesse in Festkörpern abzubilden. Die in diesem Projekt angestrebte Erweiterung dieser Technik auf einzelne Festkörper-Quantensysteme verspricht einen einzigartigen experimentellen Zugang um Quantendynamiken zu detektieren. „Wir freuen uns sehr über die Förderung dieses Projektes, die es uns ermöglicht, die vielfältigen instrumentellen Entwicklungen, die im Regensburg Center for Ultrafast Nanoscopy entstehen, für Quantentechnologien nutzbar zu machen. Unser Ziel ist es insbesondere, die ultraschnelle Elektronenmikroskopie als eine der grundlegenden Charakterisierungstechniken für die künftige Quantenindustrie zu etablieren“, erläutert Prof. Schäfer. Prof. Schäfer, der zurzeit noch an der Universität Oldenburg forscht, hat vor Kurzem den Ruf auf eine Professur für Experimentalphysik an der Universität Regensburg angenommen.
Neben der Universität Regensburg erhalten die Universitäten in Erlangen-Nürnberg, Würzburg, Passau und München sowie die Technischen Hochschulen in Deggendorf und Regensburg und das Walter-Meißner-Institut der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen und das Max-Planck-Institut für Quantenoptik insgesamt rund 17 Millionen Euro. Das Programm ist eine der Maßnahmen der Hightech Agenda Bayern. „Wir wollen gezielt interdisziplinäre und hochschulübergreifende Projekte unterstützen, die die Grundlagen für bahnbrechende Innovationen legen können. Innovationen, von denen wir uns heute noch gar nicht vorstellen können, dass es sie gibt. Und die sich positiv für uns und die nachfolgenden Generationen auswirken werden“, erklärt Wissenschaftsminister Markus Blume.
 
 
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Im Vergleich zum Vorjahr legt die UR sowohl international als auch national zu

Die Universität Regensburg hat sich im jährlichen Shanghai-Ranking um 100 Plätze verbessert. (Foto: Universität Regensburg/Matthias Weich)Die Universität Regensburg hat sich im jährlichen Shanghai-Ranking um 100 Plätze verbessert. (Foto: Universität Regensburg/Matthias Weich)
Die Universität Regensburg hat bei dem gerade erschienenen Shanghai Academic Ranking of World Universities (ARWU) einen großen Sprung nach vorne gemacht. Insgesamt verbesserte sich die UR um 100 Plätze und belegt im Jahr 2022 im weltweiten Ranking nunmehr Platz 451. Bei dem Ranking im Jahr 2021 lag die UR noch auf Platz 551. Deutschlandweit konnte sich die Universität Regensburg um drei Plätze auf Rang 31 verbessern. Unter den europäischen Universitäten gelang der UR ebenfalls eine Verbesserung um 38 Plätze.
Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich die UR in vier der sechs Ranking-Indikatoren des ARWU verbessern. Sowohl bei den Indikatoren zu den meistzitierten Forschenden (Highly Cited Researchers), den Publikationen in den hochrangigen Journalen „Nature“ und „Science“, als auch bei der Gesamtzahl der veröffentlichten Artikel sowie dem Verhältnis der genannten Indikatoren zur Anzahl des akademischen Personals konnte die UR zulegen.
Der Schwerpunkt des seit 2003 jährlich erscheinenden „Shanghai-Rankings“ liegt auf der Forschung. 1.000 vorausgewählte Universitäten werden in sechs Indikatoren, die unter anderem wissenschaftliche Publikationen und Zitationen sowie hochrangige wissenschaftliche Auszeichnungen wie Nobelpreise oder Fields-Medaillen umfassen, bewertet.
„Die weitere Verbesserung der UR im international anerkannten Shanghai-Ranking unterstreicht - vor allem auch in Verbindung mit den jeweiligen nationalen und europaweiten Entwicklungen –, dass wir uns an der Universität Regensburg auf einem hervorragenden Weg befinden und unsere Zukunftsstrategien Früchte tragen. Das Ergebnis im diesjährige Shanghai Ranking knüpft konsequent an den neuesten DFG-Förderatlas an. Ich gratuliere allen Wissenschaftler:Innen der UR sehr herzlich zu diesem Erfolg“, freute sich Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel.
Besonders hervorzuheben sind auch die höheren Platzierungen der UR in den „Global Rankings of Academic Subjects“ (Fächerbewertungen) der Shanghai Rankings. Hier liegt die UR in der Mathematik im weltweiten Ranking zwischen Platz 101 und 150, im deutschlandweiten Vergleich auf Platz 8. Weitere Platzierungen unter den besten 200 Universitäten weltweit belegt die UR in der Chemie, der Humanbiologie und der Zahnheilkunde, gefolgt von den Nanowissenschaften im internationalen Ranking-Block zwischen 201 und 300.
 
 
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Forschungsprojekt der UR zur Erhöhung der Effizienz von Zivilverfahren gestartet

Logo Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Gerichte sind in Deutschland stark belastet, mit Dieselverfahren, Fluggastklagen, Widerrufen von Darlehensverträgen und zahlreichen anderen Massenverfahren. Zudem müssen sie sich mit zum Teil nicht auf den konkreten Einzelfall bezogenem Parteivortrag auseinandersetzen – weshalb die Strukturierung von Parteivorträgen derzeit einen der am breitesten diskutierten Reformansätze im Zivilprozess darstellt. Hier setzt ein Forschungsprojekt der Universität Regensburg an, das gemeinsam mit dem Bayerischen und dem Niedersächsischen Justizministerium gestartet wurde. Es soll erprobt werden, in welchen Fällen und in welcher Form eine softwaregestützte Strukturierung des Parteivortrags Vorteile für das Verfahren und die Prozessbeteiligten bringen kann.

UR-Ausgrabungen in Bibione werden fortgesetzt

UR Logo (Grafik: Universiät Regensburg)Logo Deutsche Forschungsgemeinschaft (Grafik: Deutsche Forschungsgemeinschaft)Ministero della Cultura - Soprintendenza Archeologia, Belle Arti e Paesaggio per l'Area metropoli-tana di Venezia e per le Province di Belluno
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Institut für Klassische Archäologie der Universität Regensburg für ein Projekt zur Erforschung einer römischen Villa in Bibione (an der nördlichen Adria in Italien) eine Förderung über drei Jahre bewilligt. Die gesamte Fördersumme, die in diesem Zeitraum der Universität Regensburg zufließen wird, beläuft sich auf rund 420.000 Euro.
Grabungsarbeiten in Bibione (Foto: © Universität Regensburg / Dirk Steuernagel)Grabungsarbeiten in Bibione (Foto: © Universität Regensburg / Dirk Steuernagel)

Konzepte zur Lehrkräftebildung Thema des KOLEG2-Vernetzungstags

KOLEG2-Projektbeteiligte beim Vernetzungstag zum Thema „Gute Lehre in der Lehrkräftebildung“ (Foto: © Universität Regensburg/ Juliette Breton)KOLEG2-Projektbeteiligte beim Vernetzungstag zum Thema „Gute Lehre in der Lehrkräftebildung“ (Foto: © Universität Regensburg/ Juliette Breton)
Am 26. Juli 2022 fand zum zweiten Mal der KOLEG2-Vernetzungstag statt. Diesmal standen nicht die Forschungsvorhaben der Maßnahmen im Mittelpunkt der Veranstaltung, sondern die entwickelten Lehr- bzw. Seminarkonzepte, die neue Impulse für die Lehrkräftebildung an der Universität Regensburg bringen.
Insgesamt 26 Personen aus dem KOLEG2-Projekt – also Fachdidaktiker:innen, Psycholog:innen, Pädagog:innen und Sprechwissenschaftler:innen – diskutierten die Frage nach guter Lehre in der Lehrkräftebildung.
Einen ersten angeregten Austausch initiierte Dr. Birgit Hawelka (ZHW) während ihres Impulsvortrags zur „Teaching Philosophy“, in dem Sie die Teilnehmenden als Dozierende adressierte und Fragen zur Reflexion Ihrer Grundhaltung in Bezug auf die Lehrtätigkeit stellte: Was ist bei der eigenen Lehre wichtig? Worauf wird im Umgang mit Studierenden Wert gelegt? Und was gefällt oder motiviert besonders an der Lehrtätigkeit?
Im Anschluss wurden vier Beiträge von Kolleginnen und Kollegen des KOLEG2-Projekts gehört und diskutiert:
Johannes Haider aus der Maßnahme Impuls+ stellte den Teilnehmenden unter dem Titel „Lernvideos in der historischen Perspektive des Sachunterrichts“ ein Seminarkonzept vor, in dem Sachunterrichts-Studierenden die Gelegenheit eröffnet wird, Lernvideos in Kooperation mit dem Haus der bayerischen Geschichte zu erstellen. Diskutiert wurde unter anderem, wie den heterogenen Lernvoraussetzungen in Bezug auf die technische Umsetzung solcher Videos und dem geschichtsbezogenen Fachwissen durch die Wahl des Unterrichtsfachs begegnet werden kann.
Christina Knott und Nathalie Stegmüller aus FALKE-e präsentierten mit dem Vortragstitel „Erklären als core practice – Ein Seminarkonzept zur Förderung der Erklärkompetenz angehender Lehrkräfte in den Fächern Deutsch und Mathematik“ ihr Seminarkonzept. Sie betteten dies für die Zuhörenden in den theoretischen Rahmen der core practices ein, der eine Möglichkeit für die hochschuldidaktische Curriculumsbildung darstellt. Sie gaben weiterhin Einblick in die Daten der Begleitforschung: Diese legen den Schluss nahe, dass das Seminarkonzept wirkungsvoll ist und die Erklärkompetenz der Studierenden gesteigert werden kann.
Katharina Flieser, Mitarbeiterin in der Maßnahme Impuls+, stellte ein Seminarkonzept aus der Physikdidaktik, dass die Sprache in den Mittelpunkt rückt, zur Diskussion. Unter dem Titel „Sprache im Fach Physik – Brücke oder Barriere?“ gab sie mit vielen Beispielen, u.a. einem Videobeispiel aus der Datenbank „Unterrichtonline.org“, einen Einblick in die Herangehensweise, die Sprachsensibilität angehender Physik-Lehrkräfte zu erhöhen. Der Austausch gab dabei anregende Impulse.
Außerdem stellten Helen Gaßner-Hofmann und Meike Unverferth ihr Seminarkonzept unter dem Titel „Die Verknüpfung von Theorie und Praxis im Zusatzstudium ‚Inklusion – Basiskompetenzen‘" vor. Dabei wurden auch Einblicke in die Reflexionen der Praxiserfahrungen der Studierenden gegeben, die das Dozierendentandem des ZIB in den Seminarsitzungen anregen. An den Vortrag schloss sich eine Diskussion über die Bedeutung von Reflexionsanlässen für Studierende und deren Formulierung an, die Teilnehmende aus den Maßnahmen ZIB, FALKE-e, Impuls+ und MORE vernetzte.
In der Abschlussrunde der Veranstaltung wurde schließlich die Frage der Kontinuität adressiert – sowohl in Hinblick auf die Weiterführung der innovativen Seminarkonzepte als auch mit Blick auf die Profilierung der Lehramtsausbildung der Universität Regensburg.
 
 
Christina Ehras
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Prof. Dr. Harald Lesch zu Gast bei der Highlights-Show

Den Abschluss der Highlights der Physik 2022 bildet der Vortrag „James Bond im Visier der Musik“ mit Musik des Symphonieorchesters der Universität Regensburg. (Bild von den HdP aus dem Jahr 2021 in Würzburg) (Foto: © Highlights der Physik / Offer)Den Abschluss der Highlights der Physik 2022 bildet der Vortrag „James Bond im Visier der Musik“ mit Musik des Symphonieorchesters der Universität Regensburg. (Bild von den HdP aus dem Jahr 2021 in Würzburg) (Foto: © Highlights der Physik / Offer)
Am 19. September startet das Wissenschaftsfestival „Highlights der Physik“ in Regensburg mit einer unterhaltsamen Eröffnungsshow in der Donau-Arena. Besucherinnen und Besucher erwartet ein buntes Programm zu Hightech-Themen mit physikalischen Experimenten, Akrobatik und Musik. Kostenlose Einlasskarten sind ab Ende August erhältlich. Veranstaltet wird das Wissenschaftsfestival von der Universität Regensburg, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG).

Institut für Wirtschaftswissenschaften ehrt weltweit renommierten Forscher

Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel (re.) und Prof. Dr. Klaus Röder, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (li.) bei der Übergabe der Urkunde an Prof. Dr. Markus Brunnermeier (Mitte). (Foto: © Universität Regensburg / Bastian Schmidt)Universitätspräsident Prof. Dr. Udo Hebel (re.) und Prof. Dr. Klaus Röder, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften (li.) bei der Übergabe der Urkunde an Prof. Dr. Markus Brunnermeier (Mitte). (Foto: © Universität Regensburg / Bastian Schmidt)
Im Rahmen der dreizehnten „roots lecture in economics“ hat die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Regensburg Prof. Dr. Markus Brunnermeier, Direktor des Bendheim Center for Finance der Princeton University, die Ehrendoktorwürdeverliehen. Der gebürtige Landshuter ist Alumni der Universität Regensburg und erst die dritte Person, die die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften erhält.

Wichtiger Meilenstein für die Schaffung von neuen Studienplätzen für Medizin erreicht

Der Vizepräsident der Universität Regensburg, Prof. Dr. Ernst Tamm (rechts im Bild), führt durch das Planungtreffen für den MedizinCampus Niederbayern (Foto: © Universität Regensburg, Margit Scheid)Der Vizepräsident der Universität Regensburg, Prof. Dr. Ernst Tamm (rechts im Bild), führt durch das Planungtreffen für den MedizinCampus Niederbayern (Foto: © Universität Regensburg, Margit Scheid)
Am 12. Juli 2022 fand im Senatssaal der Universität Regensburg das erste Planungstreffen zur Einrichtung des MedizinCampus Niederbayern statt. Im März 2022 hatte die Bayerische Staatsregierung in einer Kabinettsitzung den Aufbau des Medizincampus nach dem Regensburger Konzept beschlossen, das 110 neue Studienplätze in Medizin vorsieht; nachdem die angehenden Ärztinnen und Ärzte ihr vorklinisches Studium an der UR absolviert haben, wechseln sie für die patientenbezogene klinische Ausbildung an verschiedene Klinikstandorte in Niederbayern. Der MedizinCampus versteht sich als Einladung an die Studierenden, nach ihrem Abschluss als Ärztinnen oder Ärzte in Niederbayern zu praktizieren.

Deutsche Forschunsgemeinschaft verlängert die Förderung der Kolleg-Forschungsgruppe „Beyond Canon_“ bis 2026

Prof. Dr. Tobias Nicklas. (Foto: Stephanie Hallinger/UR)Prof. Dr. Tobias Nicklas. (Foto: Stephanie Hallinger/UR)„Beyond Canon_“ ist das erste Centre for Advanced Studies an einer Theologischen Fakultät und gleichzeitig die erste Kolleg-Forschungsgruppe an der Universität Regensburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) entschied unlängst, „Beyond Canon_“ („Jenseits des Kanons“) in einer zweiten Förderperiode bis 2026 mit insgesamt rund 4 Mio. Euro zu unterstützen.
Für Professor Dr. Tobias Nicklas, Spiritus Rector der Kolleg-Forschungsgruppe, Grund zur Freude: „Regensburg wird damit weiterhin auch international der Anziehungspunkt für die Erforschung von Apokryphen. Wir werden auch weiterhin unsere Schwerpunkte in der Bedeutung dieser Traditionen für einzelne Regionen wie Armenien oder Ägypten und Orte wie Rom und Jerusalem fortsetzen und vertiefen. Verstärkt werden wird der Blick auf historische Apokalypsen und Jenseitsvorstellungen. Ich freue mich auf die neuen interdisziplinären Perspektiven von der Kunstgeschichte bis zur Humangeographie.“
Seit der Eröffnung des Zentrums im Oktober 2018 beteiligten sich neben zahlreichen Regensburger Forscher:innen insgesamt rund 200 externe Wissenschaftler:innen aktiv am Forschungsverbund, trugen vor, sprachen auf Konferenzen und Tagungen, und diskutierten ihre Publikationen; in den ersten vier Jahren des Bestehens der Kollegforschungsgruppe entstanden so mehr als 200 Publikationen. UR-Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung, Professor Dr. Ernst Tamm, freut sich sehr über die Verlängerung der Förderung durch die DFG: „Ich schätze die spannende Diskussionskultur und gelebte Internationalität in der Kollegforschungsgruppe und gratuliere herzlich zu diesem Erfolg!“

Feierliche Vergabefeier 2022 mit Studierenden und Fördernden

Deutschland-Stipendiat:innen der Universität Regensburg im Kreise von Fördernden, Freunden und Mitgliedern der Universität. (Foto: © Julia Dragan/UR)Deutschland-Stipendiat:innen der Universität Regensburg im Kreise von Fördernden, Freunden und Mitgliedern der Universität. (Foto: © Julia Dragan/UR)
61 Deutschlandstipendiat:innen der Universität Regensburg trafen am 7. Juli 2022 „ihre“ Fördernden bzw. Stifter:innen zu einem feierlichen Festabend im H24 des Vielberth-Gebäudes der Universität Regensburg. Das Deutschlandstipendium unterstützt seit 2011 bundesweit Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Das Besondere: Das Stipendium kommt zur Hälfte vom Bund, zur anderen Hälfte von privaten Stifterinnen und Stiftern, darunter Unternehmen ebenso wie Einzelpersonen. Deren zivilgesellschaftliches Engagement spiegelt sich auch im Leistungsbegriff, der dem Stipendium zugrunde liegt: Gute Noten und Studienleistungen gehören ebenso dazu wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

Am 7. und 8. September an der UR – Interessierte können sich bis 31. Juli anmelden

Im Schnupperstudium Mathematik bekommen Interessierte einen Einblick in die Studienwelt am Campus der Universitat Regensburg. (Foto: Antonia Pröls/UR)Im Schnupperstudium Mathematik bekommen Interessierte einen Einblick in die Studienwelt am Campus der Universitat Regensburg. (Foto: Antonia Pröls/UR)
Wer die Faszination von Zahlen spürt und Spaß daran hat, Probleme zu durchdenken und zu lösen, für den könnte ein Mathematik-Studium (auf Lehramt oder Bachelor) genau das richtige sein. Das Schnupperstudium Mathematik an der Universität Regensburg bietet auch in diesem Jahr die Möglichkeit, sich über die Inhalte und Anforderungen eines Mathematikstudiums zu informieren, Fragen zu stellen und einen realistischen Einblick in das Leben der Studierenden der Mathematik zu erhalten. Interessierte sind herzlich eingeladen, am Schnupperstudium teilzunehmen.
Am 7.und 8. September 2022 lädt die Fakultät für Mathematik an der Universität Regensburg alle Schülerinnen und Schüler der Oberstufe und andere Studieninteressierte zum mathematischen Schnupperstudium ein. Die Veranstaltung wird als Hybridformat angeboten. Das heißt, die Teilnahme wird sowohl in Präsenz im Hörsaal an der Universität Regensburg als auch online über Zoom möglich sein. Genaue Informationen sowie die Zugangsdaten für die virtuelle Teilnahme werden etwa zwei Wochen vor dem Veranstaltungsbeginn an alle angemeldeten Teilnehmer:innen versandt.
Der Vorlesungsbetrieb, sprich die Vorlesungen mit den dazugehörigen Übungen, ist gestaltet wie im echten Studium, baut inhaltlich aber nur auf dem Schulwissen bis einschließlich 11. Klasse auf. Die ausführlichen Themenbeschreibungen sowie der zeitliche Ablauf sind auf der Homepage des Schnupperstudiums Mathematik einsehbar.
Für den persönlichen Austausch und Fragen an die Organisator:innen ist ein Abendprogramm in der Regensburger Altstadt geplant. Die Teilnahme am Schnupperstudium Mathematik ist kostenlos. Um eine verbindliche Anmeldung bis zum 31. Juli 2022 wird gebeten.
 
Bei Fragen hilft Saskia Lindenberg unter
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