SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Mueller Ruth (Foto: SPD-Niederbayern)In dieser Woche finden bundesweit die „Europatage“ an den Schulen statt. Hier beschäftigen sich die Schüler*innen gezielt mit der europäischen Idee, gestalten Projekte oder laden Politiker*innen in die Schulen ein, um mit ihnen zu diskutieren. Die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller hat im Rahmen der „Europa-Tage“ drei Schulen in der Region besucht und mit insgesamt 250 Schülerinnen und Schülern diskutiert. An der Realschule Oberroning standen beispielsweise die Frauenrechte, das 100. Jubiläumsjahr des Frauenwahlrechts und die Chancen und Möglichkeiten in einem freien Europa im Mittelpunkt der Debatte.
Mit den Landauer Realschüler*innen diskutierte Müller über die europäische Idee von Frieden und Freiheit und dabei wurde deutlich, dass Nationalstaaten alleine keine Verhandlungsbasis im Gesamtgefüge der Welt haben. Denn von den 7,5 Milliarden Einwohnern dieser Erde würden nur rund 750 Millionen in Europa leben und jeder einzelne Staat könne nur noch im einstelligen Prozentbereich der Weltbevölkerung gesehen werden.
Wie an allen anderen Schulen auch, bewegte der „Brexit“ und die Folgen für die Wirtschaft, Austauschprogramme und das gesamte Europa die Schüler*innen bei der Diskussion, die Müller an der Fremdsprachenschule Landshut führte. „Nach der Katastrophe der beiden Weltkriege mit Millionen von Toten, zerstörten Städten und Seelen und Millionen von Vertriebenen und Geflüchteten war es eigentlich ein Wunder, dass zwischen den Völkern Gespräche geführt wurden, um den Grundstock für ein friedliches Europa und wirtschaftliche Zusammenarbeit zu legen“, so Müller. Dieses Erbe sei Auftrag und Verpflichtung, damit auch die nachfolgenden Generationen in Frieden und Freiheit leben dürfen, appellierte Müller an die Schüler*innen, sich an den Wahlen zu beteiligen und sich aktiv für die Demokratie einzusetzen.

Janina Forster
Referentin im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
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