DFG genehmigt Großgeräteantrag aus Physik und Biochemie

Prof. Dr. Christoph Lehner (links) und Prof. Dr. Christoph Engel (rechts) (Foto: Universität Regensburg/Margit Scheid)Prof. Dr. Christoph Lehner (links) und Prof. Dr. Christoph Engel (rechts) (Foto: Universität Regensburg/Margit Scheid)Noch im Dezember 2020 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) einen von Prof. Dr. Christoph Engel (Strukturelle Biochemie) und Prof. Dr. Christoph Lehner (Theoretische Physik) gestellten Großgeräteantrag bewilligt: Für die Beschaffung eines integrierten Speichersystems stehen nun insgesamt mehr als 900.000 Euro zur Verfügung.
Das Speichersystem besteht aus einem sechs Petabyte (= 6.000 Terabyte) großen Festplattenspeicher und einem Bandspeicher mit einer Kapazität von 18 Petabyte. In der Fakultät für Physik wird das neue Speichersystem das QPACE4-Projekt unterstützen. Dabei berechnen die Regensburger Physiker mithilfe des FUJITSU Supercomputers PRIMEHPC FX700 anspruchsvolle Simulationen der Quantenchromodynamik (QCD), um ein besseres Verständnis der Elementarteilchen im Zusammenhang mit dem Zustand des Universums unmittelbar nach dem Urknall zu erreichen. In der Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin entstehen durch die Nutzung eines Kryoelektronenmikroskops große Mengen an Forschungsdaten, die mithilfe der neuen Speichermöglichkeiten noch effizienter ausgewertet und archiviert werden können.
Nachdem die Finanzierung nun steht, werden Professor Engel und Professor Lehner mit Unterstützung des Rechenzentrums in einem nächsten Schritt die benötigte Hardware beschaffen; vermutlich im Sommer 2021 wird das Speichersystem am Regensburger Campus einsatzbereit sein.



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