SPD-Landtagsabgeordnete Müller und von Brunn kämpfen gegen tierquälerische Schweinehaltung
Als Beispiel der tierquälerischen Haltung von Muttersauen in landwirtschaftlichen Betrieben wurde ein sogenannter Als Beispiel der tierquälerischen Haltung von Muttersauen in landwirtschaftlichen Betrieben wurde ein sogenannter "Kastenstand" zur Veranschaulichung aufgebaut (Foto: SPD-Niederbayern)
Am gestrigen Samstag (17.10.2020) fand der bundesweite Aktionstag der Deutschen Tier-Lobby e.V. gegen die tierquälerische Haltung von Mutterschweinen in sogenannten Kastenständen statt. Die SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Florian von Brunn unterstützen diese Initiative und nahmen gestern an der Demonstration von PROVIEH München auf dem Münchner Marienplatz statt. Die beiden Abgeordneten wollten damit ein Zeichen gegen diese Quälhaltung setzen. „Kastenstände sind tierschutzwidrig, denn sie schränken die Bewegung von Mutterschweinen stark ein und führen zu unnötigem Leid, Schmerzen und Schäden. Die Fixierung von Sauen in Kastenstand und Ferkelschutzkorb muss so schnell wie möglich beendet werden!“, fordert SPD-Umweltexperte Florian von Brunn.
Die landwirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller fordert, das Augenmerk auf das Tierwohl zu lenken. Das sei man den Mitgeschöpfen schuldig: „Die Kastenstände sind häufig viel zu eng, so dass die Tiere ihre Gliedmaßen nicht zu den Seiten ausstrecken können, obwohl dies eigentlich gesetzlich vorgeschrieben ist. Das ist Tierquälerei!“, so die Abgeordnete. Fast die Hälfte des Jahres verbringen Muttersauen in Deutschland in der Regel fixiert in Kastenständen. Kastenstände sind etwa körpergroße Metallkäfige, in dem die Muttersauen einen Großteil ihres Lebens verbringen müssen. Sie können nur bewegungslos stehen oder liegen und sich nicht einmal umdrehen. Auf dem Münchner Marienplatz war ein solcher Stand aufgebaut, mit dem diese Art der Tierhaltung anschaulich dargestellt wurde.



Ruth Müller, MdL
Nikolastraße 49
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