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Für einen „Öffentlichen Personennahverkehr der Zukunft“ plant der Landkreis Kelheim in einem Konsortium mit weiteren zehn Partnern, den Prototyp eines hochautomatisierten Fahrzeugs im öffentlichen Raum einzusetzen.
Landkreislogo 50 Jahre (Symbolfoto)SUE (Self-driving Urban E-Shuttle) ist das erste konzeptionell zulassungsfähige, autonome Fahrzeug, das im Jahr 2024 autonom Fahrgäste im Landkreis Kelheim im öffentlichen Nahverkehr mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h transportieren soll. Damit strebt SUE eine deutlich höhere Geschwindigkeit als aktuelle Fahrzeuge an und zeichnet sich durch innovatives Design, flexible Bedarfsanpassung, effiziente Größe und Gewicht sowie kostengünstiges Betreiben aus.
Da alle Partner in Deutschland beheimatet sind, positioniert sich SUE damit als Pionier im ÖPNV – getreu dem Qualitätssiegel „Made in Germany“.
Für die erfolgreiche Bewältigung einer der wohl wichtigsten Aufgaben der Zukunft – der Klimakrise – ist der ÖPNV von elementarer Bedeutung. Das Konsortium besitzt die Expertise und Erfahrung, eine klimafreundlichere Zukunft zu gestalten und legt dabei seine Schwerpunkte auf die Bereiche Ökologie, Wirtschaftlichkeit, Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit.
Als Konsortialführer des Projektes SUE sind die Uedelhoven GmbH & Co. KG (UE | STUDIOS), die seit 1991 Konzepte nationaler und internationaler Kunden verwirklichen, fortlaufend für die gesamtheitliche Konzeption, Strategie, Ausrichtung und Koordination des Projektes verantwortlich. Als Hersteller konzipieren, designen, entwickeln und fertigen sie das autonome Gesamtfahrzeug von Grund auf.
Für die Inbetriebnahme des autonomen Prototypen stellt der Landkreis Kelheim als Konsortialpartner das Umfeld für den Realeinsatz zur Verfügung.
Neben seiner Infrastruktur bringt der Landkreis Kelheim auch ausreichend Erfahrung aus verschiedenen Projekten zum automatisierten Fahren ein. Seit Anfang 2020 verkehren im Landkreis bereits autonome Shuttles, die im Sommer 2022 in den KEXI On-Demand-Service eingebunden wurden.
Die weiteren Partner des Projekts lauten:
Kopernikus Automotive GmbH (Kopernikus), DB Regio (RBO), ElringKlinger AG, Faissner Petermeier Fahrzeugtechnik AG, TÜV NORD Mobilität GmbH & Co. KG, Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT), Technische Hochschule Ingolstadt (THI), Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF); IFG Ingolstadt AöR
SUE wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Das Gesamtprojektvolumen beläuft sich auf 18,9 Millionen Euro, die Fördersumme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz beträgt dabei insgesamt 11,57 Millionen Euro.
 
 
 
Lukas Sendtner
stellvertretender Stabsstellenleiter
Pressesprecher
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