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Bundesweiter Warntag am 8. Dezember

v.l.: Landrat Martin Neumeyer, Nikolaus Höfler (Kreisbrandrat), Stefan Lanzl (Kommandant FF Offenstetten) (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Landrat Martin Neumeyer, Nikolaus Höfler (Kreisbrandrat), Stefan Lanzl (Kommandant FF Offenstetten) (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
Der Landkreis Kelheim beteiligt sich am bundesweiten Warntag am Donnerstag, den 8. Dezember. An diesem Aktionstag erproben Bund und Länder in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel.
Im Rahmen der Probewarnung werden ab 11 Uhr Informationen an die Medienanstalten und an die bekannten Warn-Apps geschickt. Im Landkreis Kelheim steht vor allem der Sirenenprobealarm im Fokus.
• Am Probealarm beteiligt sich der gesamte Landkreis ohne die Gemeinden Wildenberg und Kirchdorf sowie ohne den Markt Rohr, da deren Sirenen derzeit nicht über die notwendigen technischen Voraussetzungen verfügen. Eine Modernisierung der Anlagen liegt im Verantwortungsbereich der jeweiligen Gemeinde.
• In Riedenburg wird der Probealarm nur in der Stadt selbst und in den Ortsteilen Baiersdorf, Deising, Flügelsberg, Haidhof, Prunn und Ried ausgelöst.
Wichtig ist es Landrat Martin Neumeyer und Kreisbrandrat Nikolaus Höfler, möglichst viele Menschen zu erreichen. Deshalb wurden bereits im Vorfeld Info-Flyer über die möglichen Sirenenheultöne verteilt – unter anderem an die Schulen im Landkreis. Landrat und Kreisbrandrat möchten die Bürgerinnen und Bürger informieren, was der im ländlichen Raum noch häufig verwendete Sirenenheulton zu bedeuten hat.
„Der am 8. Dezember zu hörende Sirenenheulton wird bei Großbränden, bei Unfällen in Betrieben, auf der Straße oder der Schiene, bei Hochwasserereignissen oder bei sonstigen Gefahren ausgelöst, bei denen eine Gefährdung der Bevölkerung nicht ausgeschlossen werden kann. Der Heulton soll die Bevölkerung veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.“
Nikolaus Höfler, Kreisbrandrat
Hintergrund: Bundesweiter Warntag am 8. Dezember
Mit Hilfe des Warntags werden die technischen Abläufe im Fall einer Warnung und auch die Warnmittel selbst auf ihre Funktion und auf mögliche Schwachstellen hin überprüft. Im Nachgang werden von den Verantwortlichen gegebenenfalls Verbesserungen vorgenommen und so das System der Bevölkerungswarnung sicherer gemacht.
Der bundesweite Warntag dient dem Ziel, die Menschen über die Warnung der Bevölkerung zu informieren und sie damit für Warnungen zu sensibilisieren.
 
Lukas Sendtner
Stellvertretender Stabsstellenleiter
Pressesprecher
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