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Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung am Samstag

Landkreislogo 50 Jahre (Grafik: Landratsamt Kelheim)An diesem Samstag (3. Dezember) findet der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“ statt. Zu diesem Anlass erinnert die neue Behindertenbeauftragte des Landkreises Kelheim, Heike Huber, an die Probleme von Menschen mit Behinderung. Die Gesellschaft soll sich bewusst werden, dass auch behinderte Personen zur Gemeinschaft gehören.
„Jeder Mensch ist gleich viel wert.“
Heike Huber, Behindertenbeauftragte
Auf eine allgegenwärtige Herausforderung möchte die Behindertenbeauftragte besonders hinweisen: Oftmals werden Informationen in langen und komplizierten Sätzen dargestellt. Das stellt Menschen mit Behinderung vor Herausforderungen. Mit Hilfe der sogenannten Einfachen Sprache wird alles leicht verständlich geschrieben oder gesagt. Heike Huber gibt ein Beispiel:
Schwere Sprache
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember jedes Jahres ist ein von den Vereinten Nationen ausgerufener Gedenk- und Aktionstag, der das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wachhalten und den Einsatz für die Würde, Rechte und das Wohlergehen dieser Menschen fördern soll.
Einfache Sprache
Der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung ist der 3. Dezember. Es ist ein Aktionstag.
An diesem Tag geht es um Menschen mit Behinderung. Sie brauchen die gleichen Rechte wie Menschen ohne Behinderung. Die Vereinten Nationen haben den Tag beschlossen.
„Einige Regeln lauten: kurze Wörter benutzen, Verben verwenden oder in jedem Satz nur eine Aussage machen. Somit ist sogar allen Menschen geholfen.“
Heike Huber, Behindertenbeauftragte
Der Landkreis Kelheim unterstützt übrigens seit vielen Jahren Menschen mit Behinderung. Gemeinsam mit sozialen Trägern wie zum Beispiel dem Bayerischen Roten Kreuz und Menschen, die selbst eine Behinderung haben, konnten manche Probleme verbessert werden.
Für Interessierte gibt es ein Faltblatt mit vielen Informationen darüber, was sich seit 1960 in diesem Bereich verändert hat. Viele Personen haben bei der Sammlung der Informationen mitgeholfen. Zu Ihnen zählen Josef Stahl, Albert Steber, Edmund Klingshirn, Josef Fleischmann, Christiane Lettow-Berger, Hans Weiß und Joachim Hammer.
Wohlfahrtsverbände, Einrichtungen der Behindertenhilfe und Menschen, die selbst eine Behinderung haben, unterstützen sie.
Das Faltblatt erhalten Sie bei Heike Huber (Koordinationsstelle Inklusion, Donaupark 12, 93309 Kelheim, 09441 207-1042, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).
Zudem beantwortet Heike Huber auch Fragen, welche Rechte oder Unterstützungsmöglichkeiten Menschen mit Behinderung im Landkreis Kelheim haben.
 
Lukas Sendtner
stellvertretender Stabsstellenleiter
Pressesprecher
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