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Das Thema „Nachhaltigkeit im Tourismus“ ist weder Trend noch Marketingstrategie.

Jakob Sixt (links) und Florian Best (Foto: Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.)Jakob Sixt (links) und Florian Best (Foto: Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.)
Sie wird zunehmend zu einem maßgeblichen und grundlegenden Qualitätsmerkmal: Vor einigen Jahren noch als sanfter Tourismus bezeichnet und oftmals vor allem auf ökologische Aspekte fokussiert, umfasst nachhaltiger Tourismus heute weit mehr Themenfelder. Der Tourismusverband im Landkreis Kelheim e. V. sieht in dieser großen Herausforderung auch eine Chance, neue Wege zu gehen. Einer der Vorreiter im Landkreis Kelheim ist der Gasthof Sixt aus Rohr i. NB mit seiner Teilnahme an dem EU-Förderprojekt European Tourism Going Green 2030 (ETGG 2030).
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Urlaubsdestination – Nachfrage zu zertifizierten Angeboten steigt
„Eine nachhaltige Urlaubsdestination muss alle Aspekte einer Reise berücksichtigen: Planung, Anreise, Angebote vor Ort bis hin zur Heimreise des Gastes“, betont Florian Best, Geschäftsführer des Tourismusverbandes im Landkreis Kelheim e.V. „Dies erfordert eine starke Vernetzung in der Region und ein gemeinsames Bewusstsein aller Akteure für die Schaffung nachhaltiger Angebote, welche auch glaubhaft Richtung Gast kommuniziert werden können. Hier spielen Zertifikate eine immer größere Rolle. Gäste, Reiseveranstalter und Unternehmen, aber auch Online-Buchungsplattformen, fragen immer öfter konkret nach zertifizierten Angeboten“, so Best. Auf dem Markt existiert eine Vielzahl an Nachhaltigkeits-Zertifikaten, die ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen. „Welches Zertifikat für den jeweiligen Betrieb das Richtige ist, kann nur individuell entschieden werden. Wichtig dabei ist, dass die Kriterien der Zertifizierung vorab für den Betrieb einsehbar sind und deren Erfüllung durch eine Prüfung vor Ort beurteilt wird. Nur so kann sich der Betrieb weiterentwickeln und sein Engagement im Bereich der Nachhaltigkeit seinen Gästen, Lieferanten und Mitarbeitern glaubwürdig darstellen. Wir freuen uns, dass sich der Gasthof Sixt mit seiner Teilnahme an dem ETGG 2030 auf den Weg zu einer Zertifizierung gemacht hat“, erläutert Best.
European Tourism Going Green 2030 – Erfolgreiche Bewerbung des Gasthofes Sixt
Marianne und Jakob Sixt (Foto: Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.)Marianne und Jakob Sixt (Foto: Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.)
Jakob Sixt und seiner Frau Marianne liegt Nachhaltigkeit bereits seit Längerem am Herzen: „Wir befassen uns schon seit vielen Jahren mit Umweltschutz und Energieeinsparung. Beispielsweise durch die Errichtung einer Biomasseheizanlage für den gesamten Betrieb, die zu 100 % durch regionales, teils eigenes, Holz befeuert wird. Durch unsere Teilnahme an dem EU-Projekt werden wir auf unserem Weg zu einem nachhaltigen Betrieb von Experten beraten und im Zertifizierungsprozess betreut. Dank eines europaweiten Nachhaltigkeitsnetzwerkes und lehrreichen Workshops erhalten wir interessante Einblicke in Praxisbeispiele und profitieren von fachlichem Austausch und konstruktivem Feedback.“ Der Gasthof Sixt ist einer von sechs Betrieben aus Ostbayern, welche an diesem EU-Förderprojekt teilnehmen dürfen. Insgesamt beteiligen sich 70 Betriebe aus ganz Europa am ETGG 2030 und durchlaufen im nächsten Jahr einen Zertifizierungsprozess.
Nachhaltigkeit sichert Zukunft und Tradition
„Mit vielen kleinen Schritten wie einem verpackungsfreiem Frühstücksbuffet, nachhaltigen, zertifizierten Kosmetikprodukten, umweltschonenden Reinigungsmitteln mit Effektiven Mikroorganismen, einer chemiefreien Grünanlagenpflege, regionalen Lebensmitteln und der Optimierung des Strom- und Wasserverbrauchs wollen wir uns kontinuierlich verbessern, damit in Zukunft auch die fünfte Generation unseren Gasthof mit Stolz weiterführen kann und dem Markt Rohr noch viele Jahre ein Traditionsgasthof erhalten bleibt“, so Sixt weiter.
Von den Erfahrungen des Gasthof Sixt aus dem EU-Projekt können auch touristische Betriebe aus dem Landkreis Kelheim profitieren. „Wir werden die Familie Sixt auf ihrem Weg weiterhin so tatkräftig wie nur möglich begleiten und bedanken uns für den offenen Austausch. Im Frühjahr 2023 wird nach einer längeren pandemiebedingten Pause wieder unser Touristiker-Treffen stattfinden, im Rahmen dessen wir sicherlich den Gasthof Sixt und den ETGG 2030 als Best-Practice-Beispiel vorstellen werden“, kündigt Florian Best an.
Hintergrundinformation
Das EU-Förderprojekt „European Tourism Going Green 2030“ (ETGG) unterstützt gezielt mittelständische Unternehmen auf ihrem Weg zur Nachhaltigkeit. Dieser besteht aus Wissensaufbau-, Schulungs- und Entwicklungsprozessen, die das Nachhaltigkeitswissen der Teilnehmer verbessern und schließlich zu einer unternehmerischen Nachhaltigkeit führen sollen.
 
 
Susanne Meitinger
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.
Donaupark 13, 93309 Kelheim
Tel. 09441/207-7331
Fax 09441/207-7350
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