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„boden:ständig „ - diese Bodenschutzinitiative des Amtes für Ländliche Entwicklung wird immer mehr zum wichtigen Bodenschutzinstrument für die Kommunen im Landkreis Kelheim.

Die vorgenomme Erweiterung des Tollbachgrabens (Foto: Klaus Amann)Die vorgenomme Erweiterung des Tollbachgrabens (Foto: Klaus Amann)
Die Reduktion der Abflussmengen und der Abflussgeschwindigkeit von Oberflächenwasser sind das Hauptziel von „boden:ständig“-Maßnahmen. Regenwasser und Boden sollen möglichst auf den Feldern und in der Flur bleiben und nicht als Schlammfracht Dörfer überfluten oder Bäche und Flüsse belasten. Der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. wurde dazu vom Amt für Ländliche Entwicklung mit der Projektkoordination betraut. Wichtigstes Arbeitsmittel sind digitalisierte Geländemodelle mit Abfluss-Simulationen und vor allem das Wissen und die Erfahrungswerte der Bevölkerung vor Ort. „Mittlerweile wird an über 50 Standorten gearbeitet. Entscheidend ist aber die Verfügbarkeit der Flächen und die Bereitschaft der Eigentümer und Bewirtschafter, unterstützend mitzuwirken“, so Klaus Amann, Geschäftsführer des VöF.
Bürgermeister Dr. Bergermeier (3. v.l.) mit den Vertretern der ausführenden Firmen und des Amtes für Ländliche Entwicklung (Foto: Klaus Amann)Bürgermeister Dr. Bergermeier (3. v.l.) mit den Vertretern der ausführenden Firmen und des Amtes für Ländliche Entwicklung (Foto: Klaus Amann)
Ein kürzlich fertiggestelltes Projekt ist die verbesserte Wasserableitung im Bereich von Tollbach, Marktgemeinde Siegenburg. Bei einem 10jährigen Hochwasser ergibt sich im Projektgebiet ein Flächenabfluss von bis zu 12.500 m³ bei einem Spitzenabfluss von 3 m³ pro Sekunde – diese Wassermassen müssen sinnvoll abgeleitet werden. Die Folgen von Starkregenfolgen plagen die Gegend schon seit längerer Zeit. Ein in früheren Zeiten angelegtes Rückhaltebecken hat andauernd einen niedrigen Wasserstand und ist eine Oase der Natur an der Fernstraße. Aber: Dem Rückhalt von Starkregen dient es schon lange nicht mehr. Denn ein unvorteilhafter Grabenausbau und zu gering dimensionierte Durchlässe bremsten den Wasserzulauf. Dadurch überquerte das Wasser schnell die parallel zum Graben verlaufende Gemeindestraße, floss weiter über einen Acker und schließlich in ein Privatanwesen. Das Rückhaltebecken blieb dabei außen vor und dies nach Beobachtungen sogar nach Starkregen. „Der Graben wurde nun aufgeweitet, zu enge Durchlässe wurden ausgetauscht und der Weg vor dem Rückhaltebecken abgesenkt, so dass das Wasser auch seinen Weg in das Becken findet“, erläutert Bürgermeister Dr. Bergermeier die Maßnahme und bedankte sich bei den ausführen Firmen für die zügige Umsetzung der Baumaßnahme. Die Förderung der Baukosten für diese Grabenertüchtigung erfolgt im Rahmen einer einfachen Dorferneuerung durch das Amt für Ländliche Entwicklung. „Wir sind froh, dass wir diesen weiteren Baustein zu einem verbesserten Hochwasserschutz nun realisieren konnten. Wobei im Gemeindegebiet, vor allem im Bereich Niederumelsdorf aktuell weitere Projekte in der Detailplanung sind“, so der Bürgermeister.
 
 
Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
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Klaus Amann, Geschäftsführer
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