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Pflegemaßnahmen für Artenreichtum auf den Hängen im Altmühltal

Küchenschelle (Foto: Andreas Ehlers/VöF)Küchenschelle (Foto: Andreas Ehlers/VöF)„Das Kelheim-Riedenburger Donau- und Altmühltal ist eine Kulturlandschaft von europäischem Rang“, so Alfred Ringler, einer der Naturkenner Bayerns und Verfasser des Landschaftspflegekonzepts Bayern. Insbesondere die Trockenhänge um Riedenburg, wie zum Beispiel der Lintlberg, der Dieterzhofener Berg oder auch der Gleislhof prägen die historische Kulturlandschaft im unteren Altmühltal in besonderer Weise. Aber nicht nur der besondere Anblick dieser oftmals als Wacholderheiden ausgeprägten Bereiche, sondern auch die einzigartige Artenausstattung in Flora und Fauna zeichnen diese Biotope in besonderer Weise aus. Kleines Knabenkraut, Zwerg-Sonnenröschen, Kugelblume oder Schmetterlingshaft sind nur einige der gefährdeten Arten, die sich auf diesen Biotopflächen noch mit etwas Glück entdecken lassen.
Die Höhere Naturschutzbehörde der Regierung von Niederbayern fördert nun gezielte Pflegemaßnahmen, um dem Artenverlust insbesondere auch der in der Roten Liste als bedroht eingestuften Arten entgegen zu wirken. Die praktischen Arbeiten vor Ort werden durch den Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. und in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde abgewickelt. „Von uns beauftragte und für derartiges Gelände erfahrene Landwirte schneiden in den Hängen am Gleislhof vor allem junge Stockausschläge, Schosser und Ausläufer. Das Gelände hat Neigungen von bis zu 70%. Der Pflegetrupp muss daher sehr sorgsam beim Schnitt und Abtransport agieren“, so Andreas Ehlers, Projektleiter beim VöF.
Bürgermeister Thomas Zehetbauer unterstützt diese Arbeiten und verweist auf die Wichtigkeit der Flächenpflege: "Die Trockenhänge und Magerrasen sind Teil unseres historischen Stadtbildes. Sie zu pflegen und zu bewahren ist eine generationenübergreifende Aufgabe. Damit sichern wir nicht nur die Artenvielfalt, sondern halten auch die von Einheimischen und Touristen geschätzte Kulturlandschaft attraktiv und lebendig."
Zwerg-Sonnenröschen (=Fumana procumbens) (Foto: Martin Scheuerer)Zwerg-Sonnenröschen (=Fumana procumbens) (Foto: Martin Scheuerer)
„In den kommenden Tagen werden sukzessive Flächenbereiche nordwestlich der Gleislhofstraße Höhe Schneemühle bearbeitet. Konkret werden dabei die jungen Triebe und Schosser geschnitten und nach oben hin abtransportiert. Die Witterung muss natürlich passen, so dass der Pflegetrupp sicher und effektiv arbeiten kann", ergänzt VöF-Geschäftsführer Klaus Amann.
 
 
Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
LEADER-Geschäftsstelle
Klaus Amann, Geschäftsführer
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