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Training im neuen Einsatzfahrten-Simulator

Die Feuerwehren im Landkreis Kelheim trainieren in einem Einsatzfahrten-Simulator (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)Die Feuerwehren im Landkreis Kelheim trainieren in einem Einsatzfahrten-Simulator (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
Die Feuerwehren im Landkreis Kelheim haben von 16. September bis 4. Oktober in einem der beiden neuen Einsatzfahrten-Simulatoren der Versicherungskammer Bayern und des Bayerische Staatsministerium des Innern für Sport und Integration trainiert. Insgesamt nahmen 140 Frauen und Männer aus 31 Feuerwehren des Landkreises, dem THW Ortsverband Kelheim, der DLRG Siegenburg, Abensberg und Neustadt sowie der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung teil.
Der Simulator stellt eine Besonderheit dar, denn Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn sind mit besonderen Risiken verbunden – kritische Situationen bei Blaulichtfahrten können ansonsten auf der Straße oder auf Übungsplätzen nicht realistisch geübt werden. Der Landesfeuerwehrverband Bayern unterstützt die Aktion.
Einsatzfahrten_Simulator (1): Im Bild zu sehen sind Kameraden der FFW Painten, der Multiplikator des THW und Landrat Martin Neumeyer (4.v.r.), Karl-Heinz Brunner (Kreisbrandinspektor, 3.v.r.), Wolfgang Weiß (Kreisbrandmeister, 2.v.r.), Nikolaus Höfler (Kreisbrandrat, 1.v.r.) (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)Einsatzfahrten_Simulator (1): Im Bild zu sehen sind Kameraden der FFW Painten, der Multiplikator des THW und Landrat Martin Neumeyer (4.v.r.), Karl-Heinz Brunner (Kreisbrandinspektor, 3.v.r.), Wolfgang Weiß (Kreisbrandmeister, 2.v.r.), Nikolaus Höfler (Kreisbrandrat, 1.v.r.) (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
„Es ist wichtig, dass unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute Trainingsmöglichkeiten wie diese erhalten. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle den Organisatoren und Verantwortlichen herzlich danken.“
Landrat Martin Neumeyer
 
Die Maschinisten der Feuerwehren möchten so schnell wie möglich an den Einsatzort kommen. Noch wichtiger ist es jedoch sicher anzukommen und dabei weder sich noch andere Verkehrsteilnehmende zu gefährden. Kritische Situationen sind besonders das Überqueren von roten Ampeln und Überholmanöver, hier besteht die größte Unfallgefahr. Die Teilnehmer sollen nach dem Training mit dem Einsatzfahrten-Simulator in der Lage sein, solch brisante Situationen durch geübte Fahrstrategien zu bewältigen.
 
„Es ist für uns Feuerwehrleute schwierig richtig einzuschätzen was die anderen Verkehrsteilnehmer machen, wenn wir mit Blaulicht kommen. Im Simulator können wir solche Situationen üben und das ganz ohne Unfallgefahr, kostengünstig und auch noch ohne Abgase.“
Nikolaus Höfler, Kreisbrandrat
Die Ausbildung der Multiplikatoren der Feuerwehren vor Ort führt die Staatliche Feuerwehrschule Regensburg durch. Diese Multiplikatoren bilden anschließend bis zu sechs ihrer Kameraden je Trainingsdurchgang aus.
 
„Die Gruppe beurteilt nach jeder Fahrt anhand der Aufzeichnung die Situationen selbst. Viele sind von sich überrascht, was sie während der Fahrt im Stress alles übersehen haben.“
Sandra Reichert, Trainerin Staatliche Feuerwehrschule Regensburg
Die mobilen Einsatzfahrten-Simulatoren
Die Versicherungskammer Bayern und das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration haben in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern je einen mobilen Einsatzfahrten-Simulator beschafft. In den beiden baugleichen Simulator-Anhängern im Wert von je 175.000 Euro ist ein Fahrersitz mit Bewegungssystem montiert, die Fahrt wird auf drei großen Bildschirmen dargestellt. Das Sichtfeld im Fahrsimulator umfasst einen Winkel von 200 Grad, damit auch beim Blick aus dem Seitenfenster die im Originalen vorherrschende Verkehrssituation wahrgenommen werden kann. Damit lässt sich ein ausreichend realistisches Fahrgefühl erzeugen. Es werden Szenarien im Stadtverkehr wie auch bei Überlandfahrten dargestellt.
 
 
Lukas Sendtner
stellvertretender Stabsstellenleiter
Pressesprecher
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