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Der Weg für die konkrete Zusammenarbeit zwischen Caritas und Landkreis ist frei - Aus der Goldberg-Klinik wird das Caritas Krankenhaus St. Lukas.

Der Diözesan-Caritasverband Regensburg übernimmt planmäßig die Führung der bisherigen Goldberg-Klinik zum Stichtag 1. Juni. Im Bild: Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann (l.) und Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)Der Diözesan-Caritasverband Regensburg übernimmt planmäßig die Führung der bisherigen Goldberg-Klinik zum Stichtag 1. Juni. Im Bild: Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann (l.) und Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
Enge Kooperation, strategische Partnerschaft: Der Diözesan-Caritasverband Regensburg übernimmt planmäßig die Führung der bisherigen Goldberg-Klinik zum 1. Juni. Die rechtlichen und formalen Bedingungen für den Vollzug wurden geprüft und sind alle erfüllt. Die Caritas hat 51 Prozent der Anteile und führt die Geschäfte, 49 Prozent verbleiben beim Eigentümer, dem Landkreis Kelheim. Als sichtbares Zeichen der Partnerschaft trägt die Klinik in Zukunft den Namen „Caritas-Krankenhaus St. Lukas“.
Die bereits im Februar unterzeichnete Kooperation wird damit nun realisiert. Zum Stichtag 1. Juni wurden die Änderungen auf Gesellschafterebene vollzogen, die Caritas ist seitdem Mehrheitsgesellschafter. Der 12-köpfige Aufsichtsrat kommt Ende Juni zur konstituierenden Sitzung zusammen.
Die Verantwortlichen von Caritas und Landkreis freuen sich nun auf die konkrete Umsetzung der Zusammenarbeit unter dem Motto: Gemeinsam stark in der Region – gemeinsam für eine bessere Gesundheitsversorgung.
„Wir sind ein verlässlicher Partner für den Landkreis Kelheim. Wir führen das Haus im Sinne der Patienten in Top-Qualität weiter und schaffen für die Mitarbeitenden sichere und attraktive Arbeitsplätze.“
Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann
„Mit der strategischen Partnerschaft rüsten wir uns für die Zukunft. Hierfür haben wir in den vergangenen Monaten ein umfangreiches Paket geschnürt. Mir ist wichtig zu betonen: Das Krankenhaus in Kelheim wird langfristig gesichert und auch in Zukunft die Bürgerinnen und Bürger heimatnah versorgen.“
Landrat Martin Neumeyer
Die gute medizinische Versorgung der Menschen in Kelheim bleibt erhalten und soll durch die Kooperation weiter ausgebaut werden. Neue Angebote wie zum Beispiel eine Geriatrie sollen entstehen.
Das neue Caritas-Krankenhaus St. Lukas wird eigenständig bleiben. Gleichzeitig können durch Kooperationen mit dem Regensburger Caritas Krankenhaus St. Josef Synergie-Effekte geschaffen werden. Seit vielen Jahren betreibt die Caritas das Regensburger Haus äußerst erfolgreich auch als Kooperations- und Lehrkrankenhaus der Universität.
„Durch die strategische Partnerschaft öffnen sich neue Perspektiven.“
Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann
Für die Mitarbeitenden ändert sich zunächst nur der Name ihres Arbeitgebers. Anfang Mai einigten sich der Landkreis Kelheim, der Caritasverband für die Diözese Regensburg und der Betriebsrat der Klinik unter Beteiligung der Gewerkschaft ver.di zu offenen Arbeitnehmerfragen. Die Beschäftigungsgarantie für alle Mitarbeitenden wurde bis Ende 2027 verlängert.
 
 
Armin Beranek
Stabsstellenleiter
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