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Lehrgang Atemschutznotfallkonzept in Abensberg

Kreisbrandmeister Manfred Albrecht und die Kreisausbilder Daniel Feil, Michael Schmitz, und Andreas Dillinger sowie die Lehrgangsteilnehmer aus den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Kelheim (Foto: Thorsten Schwartz, Freiwillige Feuerwehr Abensberg)Kreisbrandmeister Manfred Albrecht und die Kreisausbilder Daniel Feil, Michael Schmitz, und Andreas Dillinger sowie die Lehrgangsteilnehmer aus den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Kelheim (Foto: Thorsten Schwartz, Freiwillige Feuerwehr Abensberg)
Bereits zum zehnten Mal führte die Kreisbrandinspektion in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Abensberg am 8. und 9. April 2022 einen Lehrgang Atemschutznotfallkonzept im Feuerwehrgerätehaus Abensberg durch.
Eine Feuerwehrfrau und 15 Feuerwehrmänner aus dem gesamten Landkreis nahmen an der 2-tägigen Fortbildung teil.
Am Freitagabend referierte Kreisbrandmeister Manfred Albrecht über Atemschutzunfälle, die zum Teil einen tödlichen Ausgang zur Folge hatten. Gemeinsam mit den Teilnehmern wurden die Ursachen analysiert. Im Anschluss berichtete Kreisausbilder Michael Schmitz über Vermeidung von Gefahrenpotenzial beim Atemschutz.
Am Samstag setzten die Teilnehmer dann ihr theoretisches Wissen in die Praxis um. Vier Stationen mit je vier Atemschutzträgern wurden dabei abgearbeitet. Daniel Feil von der Freiwilligen Feuerwehr Bad Abbach trainierte mit den Teilnehmern das Wechseln einer beschädigten Atemschutzmaske ohne Sicht. Michael Schmitz von der Freiwilligen Feuerwehr Kelheim zeigte, was ein Sicherheitstrupp alles mitführen muss und wie sich dessen richtige Vorgehensweise gestaltet. Andreas Dillinger, ebenfalls von der Feuerwehr Kelheim, trainierte den Ablauf einer Notfallrettung unter Einsatzbedienungen und Kreisbrandmeister Manfred Albrecht erläuterte Rettungsmöglichkeiten aus verschiedenen Notsituationen.
Sichtlich stolz war Kreisbrandrat Nikolaus Höfler der den Lehrgangsteilnehmern während ihrer Ausbildung einen Besuch abstattete. Mit diesem stattgefundenen Atemschutznotfallkonzept sind nun alle 48 Feuerwehren des Landkreises, die über Atemschutzgeräte verfügen, in der einheitlichen Vorgehensweise bei Atemschutzunfällen geschult.
Am Ende des Lehrgangs zeigte sich, wie wichtig der Erfahrungsaustausch unter den einzelnen Feuerwehren ist. Im Einsatz müssen alle Hand in Hand arbeiten, um gemeinsam schnellstmöglich auf plötzlich eintretende Notsituationen richtig reagieren zu können.
 
Sonja Endl
Stellv. Pressesprecherin
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