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Der Inklusionspreis des Landkreises geht 2021 an den Stamm Don Bosco Offenstetten

Die Preisträger des diesjährigen Inklusionspreises mit Vertretern des Vergabegremiums, Judith Wintersberger (Vertreterin für die Stadt Abensberg), Behindertenbeauftragter Prof. Dr. Hammer, Heike Huber von der Koordinationsstelle Inklusion und Landrat Martin Neumeyer (Foto: Sonja Endl/Landratsamt Kelheim)Die Preisträger des diesjährigen Inklusionspreises mit Vertretern des Vergabegremiums, Judith Wintersberger (Vertreterin für die Stadt Abensberg), Behindertenbeauftragter Prof. Dr. Hammer, Heike Huber von der Koordinationsstelle Inklusion und Landrat Martin Neumeyer (Foto: Sonja Endl/Landratsamt Kelheim)

Der Inklusionspreis 2021 des Landkreises Kelheim wurde kürzlich an die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg, Stamm Don Bosco in Offenstetten verliehen.

Der vor einigen Jahren von Landrat Martin Neumeyer ins Leben gerufene Inklusionspreis wurde in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Die Übergabe der mit 2.000 € dotierten Auszeichnung fand bei einer kleinen Feier am 06.10.2021 im Landratsamt statt.

Landrat Martin Neumeyer: „Wir wollen für das Thema Inklusion sensibilisieren, anregen, Beispiele zeigen. Mit der Pfadfinderschaft St. Georg in Offenstetten, Stamm Don Bosco zeichnen wir dieses Jahr die großartigen Leistungen und außergewöhnlichen Beiträge für die Inklusion dieser Gemeinschaft aus. Dass Offenstetten zurecht als „Ort der Inklusion“ bezeichnet werden kann, zeigt ebenfalls die diesjährige Auszeichnung. Damit geht nach 2018 zum zweiten Mal der Inklusionspreis nach Offenstetten. Im Jahr 2018 wurde das Cabrini-Zentrum mit dem ersten Inklusionspreis des Landkreises Kelheim ausgezeichnet.“

Sponsor des Preisgeldes ist auch in diesem Jahr die Raiffeisenbank Kreis Kelheim eG. Vorstandsvorsitzender Albert Lorenz ging in seinem Grußwort darauf ein, wie vielfältig doch in den unterschiedlichsten Gesetzen der Anspruch auf Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben behandelt wird und machte somit nochmals auf die Bedeutung des Themas Inklusion aufmerksam.

Dass trotz dieser derzeit besonders vorherrschenden Situation 6 Bewerbungen für den Inklusionspreis 2021 eingingen, freute Heike Huber von der Koordinationsstelle Inklusion besonders. Die doch sehr unterschiedlichen Bewerbungen machten es dem 16-köpfigen Vergabegremium nicht leicht, sich für einen Preisträger zu entscheiden. Die Wahl fiel schließlich auf die Pfadfinder aus Offenstetten.

In seiner Laudatio berichtete Herr Prof. Dr. Joachim Hammer darüber, dass sich die Pfadfinderschaft St. Georg von Beginn an (1979) als eine integrative - heute würde man sagen inklusive - Gemeinschaft definierte. „Von Bestehen an waren Kinder des Cabrini-Hauses und der Dorfgemeinschaft gleichermaßen Mitglieder des Vereins und gleichzeitige Teilnehmer an den zahlreichen Aktionen und Angeboten. Akzeptanz und Toleranz stehen im Vordergrund. Die Pfadfinderschaft nimmt dadurch einen hohen Stellenwert bezüglich der Inklusion der Kinder und Bewohner des Cabrini-Hauses in die Dorfgemeinschaft ein“, so der Behindertenbeauftragte. Aktuell umfasst die Gruppe 46 Pfadfinder, wovon 11 „besonders“ sind.

Obwohl dieses Jahr eine etwas kleinere Feier stattfinden musste, ließen es sich die Preisträger von 2019 nicht nehmen, den Gewinnern ihre Glückwünsche auszusprechen. So gratulierten 3 Künstlerinnen und Künstler der Kunstwerkstatt für Menschen mit Behinderung in einem eigens dafür gedrehten Film den Pfadfindern. Dieser kam nicht nur bei den Preisträgern, sondern bei allen Anwesenden gut an, wie man aus den Gesichtern entnehmen konnte.

Das Preisgeld wird sicher ganz im Sinne des Mottos des Pfadfindergründers Robert Baden-Powell verwendet:

„Versucht, diese Welt ein wenig besser zu verlassen, als ihr sie vorgefunden habt.“

 

Sonja Endl

Pressestelle

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