Ministerpräsident per Videobotschaft zugeschaltet

Logo das Handwerk (Grafik: Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz)

Knapp 900 Handwerksmeister aus 28 verschiedenen Berufen haben von März 2020 bis Februar 2021 im Gebiet der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt. Da eine große Feier zu Ehren der Meister pandemiebedingt nach wie vor nicht stattfinden kann, die Handwerkskammer den erfolgreichen Absolventen die Meisterbriefe heuer aber wieder persönlich überreichen möchte, finden über ganz Ostbayern verteilt mehrere kleinere Übergabeveranstaltungen statt. So wie vergangenen Freitag und Samstag im Bildungszentrum der Handwerkskammer in Regensburg.

Meisterbrief ist gleich Qualitätssiegel

Beglückwünschten die Absolventen bei der Übergabefeier: (2. Reihe, 1. v. li.) Geschäftsführer Alexander Stahl, (3. Reihe 1. v. li.) Bildungszentrumsleiter Benjamin Spiegler sowie (3. Reihe, 1. v. re.) Kursleiter Peter Fitterer und (2. Reihe, 1. v. re.) Ausbilder Klaus Maly  (Foto: Foto Daniel)Beglückwünschten die Absolventen bei der Übergabefeier: (2. Reihe, 1. v. li.) Geschäftsführer Alexander Stahl, (3. Reihe 1. v. li.) Bildungszentrumsleiter Benjamin Spiegler sowie (3. Reihe, 1. v. re.) Kursleiter Peter Fitterer und (2. Reihe, 1. v. re.) Ausbilder Klaus Maly (Foto: Foto Daniel)

25 Metallbauer und 26 Feinwerkmechaniker nahmen am vergangenen Wochenende ihren Meisterbrief in der Handwerkskammer in der Ditthornstraße in einer Feierstunde persönlich entgegen. Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder übermittelte seine Glückwünsche per Videobotschaft und betonte dabei: „Der Meister ist einer der schwersten und eine der besten Ausbildungen, die man schaffen kann.“ Das Handwerk sei laut Söder unverzichtbar: „Ob Corona, Klimawandel, Finanz- oder Eurokrise, das Handwerk ist immer notwendig.“ Auch Laudator Alexander Stahl, Geschäftsführer der Handwerkskammer, bekundete in seiner Lobrede seine Anerkennung und Wertschätzung gegenüber den Handwerksmeistern: „Sie sind der Inbegriff des Labels ‚Made in Germany‘ – einem Begriff, der für Qualität und Leistung steht. Was sie anfertigen, anbieten und vollbringen hat Hand und Fuß. Sie sind die Qualitätssiegel, um die uns die Welt beneidet.“ Nach harten Monaten, die im Zeichen von Corona gestanden und in denen die Handwerksmeister viel gebüffelt, gearbeitet und gebangt hätten, sei es für die Absolventen nun an der Zeit, die Früchte ihres Erfolges zu ernten und ihren langersehnten Meisterbrief entgegenzunehmen, so Stahl.

Meister sind beste Werbung für das Handwerk

Freuten sich über die tollen Leistungen der Feinwerkmechanikermeister: (2. Reihe, 1. v. li.) Geschäftsführer Alexander Stahl, (3. Reihe, 1. v. re.) Bildungszentrumsleiter Benjamin Spiegler, (2. Reihe, 1. v. re.) Ausbilder Johannes Pesold und (1. Reihe, 1. v. re.) Kursleiter Wolfgang Meyer.  (Foto: Foto Daniel)Freuten sich über die tollen Leistungen der Feinwerkmechanikermeister: (2. Reihe, 1. v. li.) Geschäftsführer Alexander Stahl, (3. Reihe, 1. v. re.) Bildungszentrumsleiter Benjamin Spiegler, (2. Reihe, 1. v. re.) Ausbilder Johannes Pesold und (1. Reihe, 1. v. re.) Kursleiter Wolfgang Meyer. (Foto: Foto Daniel)

Geschäftsführer Alexander Stahl stellte auch die Perspektiven, die sich den Jungmeistern eröffnen, in den Mittelpunkt. Sei es die Selbstständigkeit, eine leitende Position, die Herausforderungen der Digitalisierung, die Weiterbildung zum Betriebswirt im Handwerk oder die Übernahme eines Unternehmens. „Corona zum Trotz – Sie schaffen das“, ermutigte Stahl die Anwesenden. Er rief die Absolventen zudem auf, aktiv für ihr Handwerk zu werben. Gerade jetzt in der Krise sei dies umso wichtiger, immerhin gebe es noch viele freie Lehrstellen. Die Berufsorientierung gestalte sich für Schulabgänger in diesen Zeiten ohnehin als besonders schwer. Digitale Berufsmessen und Infotage hätten einen guten Erfolg gebracht, doch die besten Positiv-Beispiele für eine gelungene Karriere im Handwerk seien nach wie vor die jungen Handwerksmeister selbst.

Friseur und Kraftfahrzeugtechniker beliebte Abschlüsse in 2021

Der Meistertitel im Kraftfahrzeugtechnikerhandwerk war in diesem Jahrgang bei den Männern am beliebtesten, mit 173 Männern und vier weiblichen Teilnehmerinnen war er insgesamt der begehrteste Meisterabschluss.

Unter den Frauen kommt die überwiegende Anzahl der Meisterinnen aus dem Friseurhandwerk. Insgesamt 77 Absolventen, darunter elf Männer, haben sich in diesem Beruf weiterqualifiziert. Die Frauenquote aller Meisterabsolventen lag insgesamt bei 13,8 Prozent. Den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten heuer 157 Absolventen. Sie gehören im Freistaat zu den besten 20 Prozent in ihrem Beruf.

Den Meisterbrief im Feinwerkmechanikerhandwerk haben erhalten:
  • Allerberger Manuel 83413 Fridolfing
  • Binder Christopher 94116 Hutthurm
  • Buchstaller Simon 83324 Ruhpolding
  • Büttner Robin 94369 Rain
  • Eichenseer Theodor 92260 Ammerthal
  • Eichstetter Stefan 84056 Rottenburg a.d.Laaber
  • Gisl Felix             93109   Wiesent
  • Heber Julian 94431   Pilsting
  • Herbst Maximilian 83454 Anger
  • Kerscher Stefan 94368   Perkam
  • Knöckl Robert 84574 Taufkirchen
  • Kroiß Manuel 84323   Massing
  • Kynast Adrian 93339 Riedenburg
  • Laumer Maximilian 94559   Niederwinkling
  • Neger Franz-Xaver 92334 Berching
  • Plank Thomas 92334 Berching
  • Räß Lukas 94336   Hunderdorf
  • Regnath Lukas 92334 Berching
  • Schmidhuber Florian 94060 Pocking
  • Schuderer Christoph 92363 Breitenbrunn
  • Schwemmhuber Christoph 84174 Eching
  • Staudigl Josef 92334 Berching
  • Stumpfecker Jonas 82497 Unterammergau
  • Wärl Tobias 86558   Hohenwart
  • Weinzierl Christian 93167 Falkenstein
  • Wolfsteiner Andreas 92334 Berching
Folgende Teilnehmer waren bei der Übergabe nicht anwesend und erhalten den Meisterbrief per Post:

 

  • Adler Jonas 83410   Laufen
  • Bratzdrum Adrian 84559 Kraiburg a. Inn
  • Brüderl Florian 83416 Saaldorf-Surheim
  • Engl Alexander 94315 Straubing
  • Giedl Michael 92718   Schirmitz
  • Hartl Michael 94363   Oberschneiding
  • Heinze Philipp 94136 Thyrnau
  • Jarosch Michael 94315 Straubing
  • Kick Maximilian 92706 Luhe-Wildenau
  • Kreuzpaintner Robert 84152 Mengkofen
  • Leonhard Jens 94060 Pocking
  • Lexhaller Tobias 83435 Bad Reichenhall
  • Löffler Markus 94339 Leiblfing
  • Mayer Maximilian 83454 Anger
  • Mehr Daniel 83404   Ainring
  • Neumeier Josef 93449 Waldmünchen
  • Osenstätter Thomas 83339 Chieming
  • Pelizzari Tobia 84107 Weihmichl
  • Rott Josef 94110   Wegscheid
  • Schroll Benedikt 93053 Regensburg
  • Semmelmann Manuel 94347 Ascha
  • Stahl Maximilian 94315 Straubing
  • Stuhlfelner Julian 94339 Leiblfing
  • Vorster Nikolaj 93128 Regenstauf
  • Zach Markus 92444   Rötz
  • Zeller Vincent 84164   Moosthenning
  • Zieringer Patrick 94051 Hauzenberg

Elisabeth Bayer
Master of Science
Referentin
Handwerkskammer
Niederbayern-Oberpfalz
Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion
Ditthornstraße 10
D-93055 Regensburg
Tel. +49 941 7965-108
Fax +49 941 7965-281108
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet www.hwkno.de
Google Analytics Alternative
Keine Internetverbindung