Bezirkstagspräsident und Chefärztin werben für Pilotmodell der Grenzregionen

Pilotmodell „Sichere Schulen im ländlichen Raum“ entwickelt
Das Pilotmodell „Sichere Schulen im ländlichen Raum“ ist eine Initiative des Bezirks Niederbayern gemeinsam mit dem Kinder- und Familiengesundheitsnetzwerk Ostbayern, dem Landkreis Cham und den Grenzlandkreisen Freyung-Grafenau, Regen und Passau und wurde mit wissenschaftlicher Begleitung von Prof. Dr. med. Matthias Keller (Ärztlicher Direktor Kinderklinik Dritter Orden Passau) in Abstimmung mit Prof. Dr. med. Michael Kabesch (Klinikleiter Pädiatrische Pneumologie und Allergologe, Barmherzige Brüder St. Hedwig Regensburg) entwickelt. Ziel des Pilotmodells ist die schnellstmögliche Einführung eines Gesamtkonzeptes zur Sicherstellung eines regelhaften und planbaren Schulbetriebs, der individuelle Gesundheitsschutz und die Pandemiekontrolle. Die weitere Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten und Landrätin aus Regen, Rita Röhrl betont: „Den Kindern fehlt der regelmäßige Umgang mit den Gleichaltrigen noch dazu, weil auch private Treffen nahezu unmöglich sind. Es geht nicht nur um die Vermittlung von Lerninhalten, sondern auch um den sozialen Aspekt. Eine Logik kann ich in der Bestimmung ohne teststrategie in Landkreisen unter der Inzidenz von 100 zu öffnen und über 100 zu schließen einfach nicht erkennen“.
Minister zeigten sich offen für das Gesamtkonzept
Die Initiative hat sich mit dem Gesamtkonzept des Pilotmodells direkt an das Gesundheitsministerium und an das Kultusministerium gewandt. „Die beteiligten Regionen haben mit wissenschaftlicher Begleitung ein detailliertes Konzept ausgearbeitet. Bei Erfolg kann dies auch auf weitere Regionen ausgedehnt werden. Gesundheits- und Kultusminister stehen unseren Vorschlägen grundsätzlich positiv gegenüber.“, so Bezirkstagspräsident Heinrich.
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