Die vom Abensberger Stadtrat beschlossene Generalsanierung mit Erweiterung der Grundschule Abensberg startet mit der Anlieferung großer Container im August.

Blerim Syla und Andrea Brandl vor Grundschule Abensberg (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Blerim Syla und Andrea Brandl vor Grundschule Abensberg (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Diese Container sind auf Schulbetrieb ausgelegt und sie werden alle auf dem Grundschulgelände an der Römerstraße Platz finden. „Wir bleiben eine Schulfamilie, wir bleiben alle auf dem Gelände“, stellte Rektorin Andrea Brandl fest. „Diese Lage zeichnet uns doch aus – Krippe, Kindergarten, Grundschule, Mittelschule, Wirtschaftsschule. Und viele Kinder können zu Fuß hierher kommen." „Natürlich schaut ein Container anders aus als ein Schulgebäude“, sagt sie dazu. „Aber drin ist Schule.“ Und zwar für alle. Das digitale Equipment inklusive White Boards zieht natürlich mit um. Sportangebote bleiben erhalten, auch die Betreuungszeiten bis 17 Uhr werden aufrecht erhalten. In der ersten Februarwoche hat sich die Rektorin noch einmal mit Blerim Syla vom Bauamt der Stadt Abensberg getroffen, um Details zu besprechen.
„Wir ziehen als erste in die Container“, sagt Rektorin Brandl. „Wir“, das ist der als „Mädchenschulhaus“ bezeichnete Anbau des Schulgebäudes. Der vordere Teil, 1913 als „Knabenschulhaus“ erbaut, hat bereits zwei Obergeschoße, der Anbau nur eines. Da wird aufgestockt. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, zieht die Rektorin mit Truppe und Klassen zurück, und das Knabenschulhaus zieht in die Container. Dann wird das Knabenschulhaus umgebaut und saniert. „Das ist die wirtschaftlichste Lösung und bautechnisch ein sinnvoller Ablauf“, sagt Syla. „Mir ist keine Stadt und kein Landkreis bekannt, der eine derartige Sanierung nicht mit Containern lösen würde“, so Syla. Neustadt, Kelheim, Mainburg – alle sanieren mit Containern.
Im Rahmen der Generalsanierung werden die Klassenzimmer einer Jahrgangsstufe als relativ offene Lernlandschaft angelegt. Mit dabei dann Teeküche, Ruhebereich, Arbeitsbereich, Lehrerstützpunkt. In skandinavischen Ländern wird dieses Konzept bereits seit Jahren durchgeführt. Auch an Abensbergs Grundschule werden die Jahrgangsstufen künftig eine Einheit – eine Lernlandschaft mit einem räumlichen Zentrum – bilden. Ein Musikraum soll in der Aula integriert werden, ein Atelier für kreatives Arbeiten im Dachgeschoß. Derzeit werden 403 Schülerinnen und Schüler in 16 Klassen unterrichtet und betreut.
 
 
Ingo Knott
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