Abensberg reagiert auf Hilferuf von Judoka Zantaraia

Rund 40 Tonnen Hilfsgüter wurden für Kiew verladen (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Rund 40 Tonnen Hilfsgüter wurden für Kiew verladen (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Der Judoka Georgi Zantaraia kämpft an der Front in seiner Heimatstadt Kiew. Letzte Woche hat er die Abensberger Judo-Familie um Hilfe gebeten – und dieser Hilferuf wurde von vielen Abensbergern erhört. Zahlreiche Spenden aller Art kamen zusammen: Lebensmittel, Medizinprodukte, Kinderbekleidung, Windeln sowie Winterschuhe und Winterkleidung für Erwachsene wurden in der Judohalle in Abensberg abgegeben. Bis zum Sonntag konnte gespendet werden, dann wurde sortiert und verpackt. Zantaraia selbst hatte eine Spedition aus der Ukraine organisiert, die die Waren abholt. Was nun am Donnerstagnachmittag geschehen ist.
Der Teleskoplader war eine große Hilfe beim Beladen des LKW (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Der Teleskoplader war eine große Hilfe beim Beladen des LKW (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
Allerdings gab es ein Problem – wie schafft man die Waren von der Halle in den LKW? Der Ausgang der Judohalle ist nicht ebenerdig, die Treppe behindert den Einsatz eines normalen Gabelstaplers. Als der Bauhof der Stadt Abensberg am Donnerstagmorgen von den Schwierigkeiten erfuhr, wurde dort sofort entschieden, helfend einzugreifen. Und zwar mit dem erst angeschafften Teleskoplader, der bei solchen schwierigen Bedingungen sein Können zeigt. Gegen 14 Uhr traf die Unterstützung ein, das Verladen wurde damit erheblich erleichtert und konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Es konnten alle Waren auf dem LKW untergebracht werden. Der junge Fahrer aus der Ukraine ist in der Nacht noch zurück in seine Heimat gefahren.
Und das mit Gottes Segen: Die beiden Abensberger Kirchen sprachen Friedensgebete und segneten Fahrer und LKW, um unbeschadet in Kiew anzukommen und damit die Hilfe ihre Wirkung zeigt. Ursula Prohaska, Vertrauensfrau des Kirchenvorstandes der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Abensberg-Neustadt und Albert Steber von der Pfarrgemeinde St. Barbara fanden die richtigen Worte für die schwierige Situation. Ein TSV-Vertreter sagte abschließend: „Wir sagen nochmals ein herzliches Dankeschön und ein Vergelts Gott der Judo-Familie, den Abensbergern und der Umgebung, die diese Aktion mit einem warmen und offenen Herzen unterstützt haben. Wir sind sehr froh, dass wir helfen können.“
Das Spendenkonto, das der TSV bei der Kreissparkasse eingerichtet hat, bleibt weiterhin bestehen. IBAN DE15 7505 1565 0011 5198 81, BIC: BAYLADEM1KEH, Stichwort: Zantaraia Ukraine Hilfe.
 
 
Ingo Knott
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