Aktuell

  • Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste im Ehrenamt

    Landrat Martin Neumeyer nahm öffentliche Auszeichnung vor

    v.l.: Thomas Memmel (Bürgermeister Neustadt), Erwin Biedermann, Franz Högl (Bürgermeister Volkenschwand), Marianne Gebendorfer, Michael Raßhofer (Bürgermeister Painten), Rita Geß, Jörg Nowy (Bürgermeister Essing), Marion Huber-Schallner (3. Bürgermeisterin Abensberg), Thomas Zehetbauer (Bürgermeister Riedenburg), Manfred Baumann, Ludwig Schinn, Johann Zellner, Dennis Diermeier (2. Bürgermeister Kelheim), Martin Ganslmeier, Franz Stiglmaier (Bürgermeister Attenhofen), Helmut Rührich, Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner, Landratsamt Kelheim)v.l.: Thomas Memmel (Bürgermeister Neustadt), Erwin Biedermann, Franz Högl (Bürgermeister Volkenschwand), Marianne Gebendorfer, Michael Raßhofer (Bürgermeister Painten), Rita Geß, Jörg Nowy (Bürgermeister Essing), Marion Huber-Schallner (3. Bürgermeisterin Abensberg), Thomas Zehetbauer (Bürgermeister Riedenburg), Manfred Baumann, Ludwig Schinn, Johann Zellner, Dennis Diermeier (2. Bürgermeister Kelheim), Martin Ganslmeier, Franz Stiglmaier (Bürgermeister Attenhofen), Helmut Rührich, Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner, Landratsamt Kelheim)
    Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat Bürgerinnen und Bürgern aus Abensberg, Attenhofen, Essing, Kelheim, Neustadt a. d. Donau, Painten, Riedenburg und Volkenschwand auf Vorschlag von Landrat Martin Neumeyer das Ehrenzeichen für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern verliehen.
    In einer Feierstunde überreichte Landrat Martin Neumeyer die Auszeichnung.

    Geehrt wurden:

    Manfred Baumann

    v.l.: Thomas Zehetbauer - Bürgermeister von Riedenburg, der geehrte Manfred Baumann sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Thomas Zehetbauer - Bürgermeister von Riedenburg, der geehrte Manfred Baumann sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
    Rund 25 Jahren war Manfred Baumann als ehrenamtlicher Wanderwegewart rund um Riedenburg sowie 15 Jahren als leitender Wanderwegewart der Stadt Riedenburg und des Touristikvereins tätig. Als „Chef“ koordinierte er alle Aufgaben der übrigen rund ein Dutzend ehrenamtlicher Wanderwegewarte. Im Rahmen der jährlich stattfindenden Treffen der Wanderwegepaten gab er dieses Amt jedoch im Herbst 2020 auf und legte die Verantwortung in jüngere Hände. Zu den Aufgaben, die von ihm und seinem Team durchgeführt wurden und werden, gehört die turnusmäßige Begehung und teilweise Instandsetzung des umfangreichen Wanderwegenetzes der Großgemeinde.
    Schwerpunkttätigkeiten seines Engagements als Wanderwegewart waren beispielsweise im Frühjahr das Entfernen von Laub oder Ästen auf den Wanderwegen zum besseren Erkennen von Stufen oder Hindernissen, das Mähen der Wiesenwege, das Säubern der Sitzbänke. Ebenso gehörte unter anderem der Austausch von Beschilderungen, das Zurückschneiden von Hecken und Sträuchern oder das Erneuern von beschädigten Stufen oder Geländer zu seinen Aufgaben. Während des Jahres kümmerte er sich gemeinsam mit seinem Team immer wieder bei Sturmschäden um die Kontrolle von Wegen bezüglich umgestürzter Bäume.
    Manfred Baumann war für die Großgemeinde ein wichtiger Ansprechpartner. Gemeinsam mit seinem Team betreute er rund 100 Kilometer Wanderwege und da er ein Kenner der schönsten Rastplätze auf den Wegen ist, haben bereits viele Sitzbänke durch ihn an den Wanderwegen ihren Platz gefunden. Mit Baumann, seinem Team und der Tourist-Info wurden 2019 auch neue Wanderkarten rund um die vielfältigen Wege und Routen der Großgemeinde erstellt und durch dreidimensionale Darstellungen ergänzt. Baumann organisierte auch geführte Wanderungen zum Naturparkjubiläum, welches im Jahr 2019 stattfand, und war maßgeblich daran beteiligt, wenn Wanderwege umgeleitet oder verbessert werden mussten. Und sofern neugierige Wanderer nicht genug bekamen, hatten diese jeden Mittwoch die Möglichkeit an einer von Baumann kostenlos geführten Wanderung teilzunehmen und sehenswerte Ecken zu erkunden. Dazu Landrat Martin Neumeyer: „Die Zusammenarbeit mit Ihnen Herrn Baumann war mehr als hervorragend. Sie hatten immer ein offenes Ohr und eine Lösung parat. Sie steckten viel Zeit und Liebe in Ihre Arbeit. Die Aufgabe als 1. Wanderwart nahmen Sie sehr ernst und erledigten diese mit Bravour. Zusammenfassend darf man sagen, dass Sie jeden Weg, jeden Baum, jede Bank kennen. Ihr Wissen und Ihr Engagement in Sachen Riedenburger Wanderwege sind unermesslich und eigentlich in der Arbeit des Vereins nicht mehr wegzudenken. Neben Ihrem Engagement als Wanderwegewart waren Sie Herr Baumann auch beim örtlichen Gartenbauverein Haidhof-Riedenburg e. V. sehr aktiv tätig.“
    Baumann ist seit 01.01.1988 Mitglied des Gartenbauvereins. Seit der Wahl am 03.10.1991 war er als Beirat Mitglied der Vorstandschaft. Bei der Mitgliederversammlung am 03.11.1995 wurde er zum Schriftführer gewählt und führte dieses Amt bis zur Wahl am 26.01.2019 aus.
    Auch nach der Niederlegung seines Amtes als Schriftführer engagiert er sich weiterhin als Mitglied für den Verein und steht diesem nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite.
    „Herr Baumann, Sie haben jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement vorgelebt. Für Sie war und ist persönlicher Einsatz in unzähligen Stunden zum Wohl der Allgemeinheit eine Selbstverständlichkeit. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“, so der Landrat

    Erwin Biedermann

    v.l.: Thomas Memmel - Bürgermeister von Neustadt a.d. Donau, der geehrte Erwin Biedermann sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Thomas Memmel - Bürgermeister von Neustadt a.d. Donau, der geehrte Erwin Biedermann sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
    Im Jahre 1997 entstand die Idee einen Förderverein für das Altenheim in Neustadt a. d. Donau zu gründen. Verschiedene Personen wurden in die Idee eingeweiht, was letztendlich zur Vereinsgründung am 02.12.1998 führte. Erwin Biedermann war nach Ende seiner beruflichen Tätigkeit zum Eintritt in den Ruhestand bereit, sich sozial zu engagieren, war vom Vereinszeck überzeugt und wurde als treibende Kraft bereits bei der Gründung zum 1. Vorsitzenden gewählt.
    Gemeinsam mit weiteren Gleichgesinnten, die teilweise seit Gründung dabei waren, engagierte er sich in zielstrebiger, unermüdlicher Art und Weise und unterstützte die Bewohner*innen des Altenheims St. Josef teils mit finanziellen Zuwendungen teils mit materiellen Leistungen, die dank des von Biedermann geleiteten Fördervereins angeschafft werden konnten. Als 1. Vorsitzender fungierte er in dieser Zeit als „Motor des Vereins“. Er nahm Ideen auf und setzte diese um.
    Bei allen Aktionen in der Vergangenheit stand Biedermann immer an den jeweiligen Ständen, hielt Kontakt zu den Sponsoren und gab durch seine Mitarbeit ein Beispiel für ehrenamtliches Engagement auch für andere Vereinsmitglieder. Zu diesen Terminen organisierte er auch das notwendige Personal, kümmerte sich um den Einkauf und war auch federführend bei der weiteren Organisation und beim Ablauf tätig. Als ehemalige Führungskraft verstanden er es gekonnt, sowohl die weitere Vorstandschaft als auch einen Teil der Vereinsmitglieder dazu zu bringen, bei verschiedensten Aktionen Geräte, Material oder auch Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen, um mit dem erzielten Erlös finanzielle Mittel zu generieren. Diese wurden dann wieder dazu verwendet den Bewohnern oder auch dem Personal den Aufenthalt oder auch das Arbeitsumfeld angenehmer zu gestalten. Während diesem Zeitraum konnte Biedermann mit vier Heimleitern zusammenarbeiten, die er immer unterstützte. Die Zusammenarbeit basierte auf gegenseitigem Vertrauen und war stets konstruktiv. Unterstützung fand er auch bei seiner Ehefrau, die oft mit Ideen das Vereinsleben bereicherte. Der Förderverein kam in der Bevölkerung gut an und wuchs schnell, sodass bereits im Dezember 2000 das 100. Mitglied begrüßt werden konnte.
    Dies alles konnte nur bewerkstelligt werden, weil die Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern, dem Beirat, der Heimleitung und nicht zuletzt mit Pfarrer Monsignore Johannes Hofmann optimal funktionierte. Auf dessen Kompetenz, Sachverstand und Wohlwollen konnte der Verein, unter Biedermanns Vorsitz, jederzeit zählen.
    Nach 21 Jahren gab er im Februar 2020 die Vereinsleitung ab. Der Landrat betonte: „Herr Biedermann, Sie haben als Vorsitzender des Fördervereins des Altenheim St. Josef e. V. in den vergangenen 20 Jahren Beachtliches geleistet und ehrenamtliches Engagement vorgelebt. Ihnen war immer wichtig, dass Entscheidungen demokratisch gefällt, vertreten und auch gemeinsam umgesetzt wurden. Durch Ihren Einsatz für die im Altenheim St. Josef lebenden Seniorinnen und Senioren trugen Sie maßgeblich zu einem würdevollen Altwerden bei. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“
     

    Martin Ganslmeier

    v.l.: Dennis Diermeier - 2. Bürgermeister Kelheim - der geehrte Martin Ganslmaier sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Dennis Diermeier - 2. Bürgermeister Kelheim - der geehrte Martin Ganslmaier sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
    Martin Ganslmeier gehört zu den Gründungsmitgliedern des Kneipp-Vereins Kelheim e. V., welcher am 01.03.1990 ins Leben gerufen wurde. Im Jahr 1994 wurde er erstmalig zum 1. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt übte er 25 Jahre lang aus und war für alle Anliegen und Wünsche stets für jedermann erreichbar. Bei der turnusmäßigen Versammlung 2019 gab er den Vorsitz ab. Als Beisitzer ist er jedoch weiterhin in der Vorstandschaft aktiv.
    Als Vereinsvorstand war Ganslmeier federführend für die Planung und Durchführung des Jahresprogramms zuständig, organisierte die Teilnahme an der jährlich stattfindenden Gesundheitswoche in Bad Wörishofen und zahlreiche Fahrradtouren. Außerdem vertrat er den Kelheimer Verein bei den jährlichen Regionaltagen des Kneipp-Landesverbandes. Sein größter Wunsch war die Errichtung einer Kneipp-Anlage in Kelheim, dies gelang nach mehreren Anläufen im Jahr 2014. Die offizielle Einweihung konnte dank seiner vorangegangenen Initiative am 17.07.2015 erfolgen. Seitdem kümmerte er sich regelmäßig mit anderen Mitgliedern um die Sauberhaltung der Kneippanlage am Bräugraben.
    Neben der Tätigkeit für den Kneipp-Verein Kelheim engagierte sich Ganslmeier auch jahrzehntelang für den Tennisverein TC Grün-Rot Kelheim in verschiedenen öffentlichen Ämtern. Sein Engagement war geprägt von einer systematischen Jugendarbeit. So schaffte er es im Jahr 1974 den Junioren-Ländervergleich zwischen Bayern und Österreich nach Kelheim zu holen. Ebenso konnte der TC ein besonders reges Clubleben in seiner Zeit als 1. Vorsitzender verzeichnen und dank Ihm wuchs die Anzahl der Neuzugänge.
    Landrat Martin Neumeyer gratulierte dem Geehrten: „Sie haben sich in fast 50 Jahren in außerordentlicher und erfolgreicher Weise ehrenamtlich für den Tennisclub TC Grün-Rot Kelheim e. V. engagiert und verdient gemacht. In dieser Zeit veranlassten Sie wichtige Weichenstellungen entweder selbst oder halfen tatkräftig bei der Umsetzung der getroffenen Maßnahmen mit.
    Aufgrund Ihrer ausgeglichenen Persönlichkeitsstruktur und Ihrer hervorragenden Kommunikationsfähigkeiten waren und sind Sie ein sehr anerkanntes Mitglied mit einem hohen Ansehen im Verein. Dem Verein stehen Sie nach Rückzug aus offiziellen Ämtern jedoch nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite. Herr Martin Ganslmeier, Sie haben jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement vorgelebt. Sie haben sich um den Kneipp-Verein und die Idee von Pfarrer Sebastian Kneipp genauso wie für den Tennisclub TC Grün-Rot Kelheim e. V. verdient gemacht. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“

    Marianne Gebendorfer
    v.l.: Franz Högl - Bürgermeister Volkenschwand - die geehrte Marianne Gebendorfer sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Franz Högl - Bürgermeister Volkenschwand - die geehrte Marianne Gebendorfer sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
    1977 trat Marianne Gebendorfer dem neu gegründeten Frauenbund bei. Sie engagierte sich als Gründungsmitglied somit seit über 40 Jahren beim KDFB Zweigverein Volkenschwand. In den Jahren 1977 bis 1993 war sie zudem als Beisitzerin in der Vorstandschaft tätig.
    Als gelernte Hauswirtschafterin hielt sie in diesem Rahmen Back- und Bastelkurse für die Mitglieder ab und organisierte gemeinsam mit dem Vorstandsteam weitere Veranstaltung, wie beispielsweise die Weihnachts-, Muttertags- oder die Faschingsfeier. Bei Arbeitseinsätzen konnte der Zweigverein sich immer auf ihre Mithilfe verlassen. Sie ist auch heute noch ein aktives Mitglied des Vereins und wann immer möglich bei den Veranstaltungen mit dabei und unterstützt diesen nach wie vor mit Rat und Tat.
    Neben ihrem Engagement beim KDFB Zweigverein zeigte Marianne Gebendorfer bereits sehr früh die Bereitschaft sich um Menschen, die Hilfe bedürften, zu kümmern. Schon seit den 1960-er Jahren war es für sie eine Selbstverständlichkeit sich um Mitglieder aus der Verwandtschaft und später um Einzelpersonen und Ehepaare im Sinne der Nachbarschaftshilfe zu kümmern. Viele Aufgaben wurden von ihr mit Unterbrechungen im Rahmen der Nachbarschaftshilfe bis 2013 ausgeführt.
    Ein weiteres Ehrenamt, welches sie rund 20 Jahre bis 2018 unentgeltlich ausübte, war Ihr Engagement für die monatlich stattfindenden Seniorennachmittage. Hier war sie tatkräftig bei der Organisation beteiligt und wirkte bei der Durchführung des abwechslungsreichen Programms mit. Diese Nachmittage wurden und werden von den Einwohnern und Einwohnerinnen der Ortsteile Volkenschwand und Großgundertshausen sehr gut angenommen.
    Dazu Landrat Martin Neumeyer bei der Ehrung: „Frau Gebendorfer, Sie haben jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement neben Ihrer Tätigkeit für den KDFB Zweigverein Volkenschwand insbesondere im zwischenmenschlichen Bereich vorgelebt. Sie sind eine bescheidene Persönlichkeit, für die persönlicher Einsatz in unzähligen Stunden zum Wohl der Allgemeinheit eine Selbstverständlichkeit war und ist. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“

    Rita Geß

    v.l.: Michael Raßhofer - Bürgermeister Painten - die geehrte Rita Geß sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Michael Raßhofer - Bürgermeister Painten - die geehrte Rita Geß sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
    Rita Geß trat 1983 dem Verein SG Sportgruppe Painten bei und ist bereits seit dem Jahr 1997, also 25 Jahre ehrenamtlich als Abteilungsleiterin der Sparte Turnen in der Sportgruppe Painten tätig. Seit 2003 übt sie zudem das Amt der Übungsleiterin im Kinderturnen aus.
    Sie war und ist für die große Abteilung Turnen der SG Painten mit derzeit über 270 Mitgliedern verantwortlich. Diese umfasst die große Mutter-und-Kind-Gruppe mit über 40 Kindern und deren Eltern. Ebenso zählt hierzu eine Gruppe Turn-Kids, die von Ihr bereits seit über 19 Jahren selbst trainiert wird. Zu den weiteren Teilbereichen, die sie als Abteilungsleitung betreut, zählen Kinder-Aerobic, Aerobic- und Zumba-Gruppen für Jugendliche und junge Erwachsene, eine Dienstags-Gruppe, eine Donnerstags-Turngruppe und die Seniorensportgruppe. Alle diese Gruppen laufen seit Jahren, die meisten seit Jahrzehnten, sehr geordnet und sind eine große Konstante in der SG Painten, aber auch im großen Gemeindegebiet.
    Bei seiner Laudatio berichtete der Landrat: „Sie „kümmern“ sich intensiv um „Ihre“ Abteilung und sorgen für sehr guten Zusammenhalt. Dabei nehmen Sie den Gruppenleitern nach Möglichkeit die Verwaltungsaufgaben ab. Sie sorgen für stimmungsvolle Weihnachtsfeiern Ihrer Damengruppe und organisieren weitere Feiern Ihrer Gruppen. Beim Bürgerfest der Vereine teilen Sie das Personal der SG für die Gästeverpflegung ein, organisieren den Los-Stand der Turnabteilung und helfen selber mit, wo es erforderlich ist. Am Erfolg der jährlichen Christbaumversteigerung haben Sie mit von Ihnen organisierten Versteigerungsgegenständen erheblichen Anteil.
    Zu den weiteren Aufgaben, die von Ihnen wahrgenommen werden, zählen auch die Verpflegung und Bewirtung der Gäste bei den Vereinsveranstaltungen „Mountainbike-Rennen um den Rygol-Cup“, der „Waldmeisterlauf“ und die vielen Vereinsfeste, Ehrenabende, Jubiläumsfeiern, bei denen Sie bei der Organisation und dem Ablauf beteiligt waren und sind. Bei den großen Festen zum 40., 50., 60., 65. und 70. Vereinsjubiläum waren Sie stets bei der Organisation „in der ersten Reihe“ maßgeblich beteiligt. Zusammen mit der Turnabteilung sorgten Sie sich um das leibliche Wohl der Gäste. Beim Neubau des Vereinsheims in den Jahren 2008 bis 2009 sorgten Sie mit den Damen für die Baureinigung. Frau Geß, Sie kümmern sich heute noch um die Putzeinsätze beim halbjährlichen Fensterputz und dies auch bei außerplanmäßigen Einsätzen, wie beispielsweise bei der zuletzt erfolgten Teilrenovierung des Vereinsheimes. Ebenso sind Sie alljährlich beim Kinder-Ferienprogramm im Sommer bei der Betreuung ein fester Teil des Teams.
    Frau Geß, Sie leisten durch Ihren Einsatz einen großen Beitrag für die körperliche Gesundheit und Fitness der Mitglieder als Übungsleiterin. In unzählige Stunden engagierten Sie sich außerdem in Ihrem Amt als Abteilungsleiterin und den damit verbundenen Aufgaben. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“

    Helmut Rührich

    v.l.: Franz Stiglmaier - Bürgermeister Attenhofen - der geehrte Helmut Rührich sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Franz Stiglmaier - Bürgermeister Attenhofen - der geehrte Helmut Rührich sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
    Helmut Rührich trat am 20.03.1989 als Mitglied dem örtlichen Kriegerverein Pötzmes bei. Ein offizielles Amt nahm er seit 16.03.2008 wahr, als er erstmalig zum stellvertretenden Vorstand gewählt wurde. In dieser Funktion war der Geehrte über 14 Jahren tätig.
    Rührich ist im Verein sehr aktiv. Dies zeigt sich insbesondere bei der regelmäßigen Pflege des Kriegerdenkmals oder bei der Durchführung des Kriegerjahrtages, der jährlich im Oktober stattfindet. Seit 2011 wird die Bewirtung an diesem Tag in Eigenregie durchgeführt und er bringt sich auch dabei immer uneigennützig ein. Zu den weiteren Aufgaben, die von ihm stets zuverlässig und kompetent in Vertretung des 1. Vorstandes wahrgenommen werden, zählen unter anderem Beerdigungen, Jubiläen und Vereinsfeiern. Darüber hinaus leistet er seit über 25 Jahren ehrenamtliches Engagement für den Fußballverein SV Attenhofen 1932 e. V., bei dem er sich als aktiver Spieler bereits seit 1975 im Jugendbereich sowie ab 1988 bis 1997 in der AH-Mannschaft engagierte. Nach Beendigung der aktiven Sportlerlaufbahn unterstützte und unterstützt er weiterhin nun in offiziellen Ämtern ehrenamtlich den Verein. Ab 1997 bis zur Übernahme der Funktion als stellvertretender Jugendleiter war Rührich als Betreuung der AH-Mannschaft zuständig für die Planung der Spiele, die Organisation für die Spieldurchführung und sprang auch als Schiedsrichter ein. Zunächst von 2008 bis 2011 als stellvertretender Jugendleiter war er im Zeitraum 2011 bis 2014 als Jugendleiter und -trainer tätig. Zuerst trainierte er die B-, dann die A-Junioren und führte diese zur Meisterschaft im Jahr 2014.
    Große Verdienste erwarb Rührich ab 2011 in seiner weiteren Funktion als Torwarttrainer, welche er parallel zu den anderen Tätigkeiten ausübte. Dieses Engagement dauert auch nach Beendigung der Spiel- und Abteilungsleitertätigkeit an. Die Torwarte lobten ihn für die professionelle Herangehensweise, sein ernsthaftes Bemühen, aber auch sein verständnisvolles Eingehen auf die zu Trainierenden.
    In seiner Laudatio hob der Landrat vor: „Ihre sechsjährige Tätigkeit als Spiel- und Abteilungsleiter von 2014 bis 2020 war eine Ihrer großen Leistungen und war geprägt durch hervorragende Arbeit und insbesondere durch Ihr unermüdliches Engagement. Die Stunden, die Sie für den Verein geopfert haben, kann man nicht zählen, besonders die Zeit an den Wochenenden, wo Sie von Freitag bis Sonntag am Telefonieren und Organisieren waren, war sehr intensiv. Sie beklagten sich nicht, obwohl die Zeit für Ihre Familie leider zu kurz kam.
    Daneben kümmerten Sie sich auch im sozialen/gesellschaftlichen Bereich in vielfältiger Weise um Ihren Verein. Sie schafften es durch viele Gespräche und gemeinsame Aktivitäten den Gemeinschaftssinn der Spieler zu steigern und zu festigen. Zu den Aktivitäten, bei denen der Verein auf Ihre Mitarbeit zählen kann, gehören unter anderem die Mitgestaltung und Mithilfe bei Feiern oder auch das Organisieren und Durchführen von Kanutour und Klettergartenbesuch oder Sommerbiathlon. Besonders erwähnenswert ist das Jahr 2015 als Sie sich im Rahmen des Vereinsheimneubaus tatkräftig engagierten. Sie legten selbst mit Hand an und beschafften das dazu benötigte Material kostengünstig; ebenso vermittelten Sie Sponsoren zur Unterstützung des Bauvorhabens.
    Herr Helmut Rührich, Sie haben jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement vorgelebt. Für Sie war und ist persönlicher Einsatz für den Kriegerverein Pötzmes und insbesondere für den SV Attenhofen in unzähligen Stunden eine Selbstverständlichkeit. Durch Ihre Tatkraft ist er ein Verein, der auch bei den Nachbarvereinen anerkannt ist. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“

    Ludwig Schinn

    v.l.:  Manfred Baumann, der geehrte Ludwig Schinn sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Manfred Baumann, der geehrte Ludwig Schinn sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
    Bereits seit vielen Jahrzehnten ist Ludwig Schinn in der Marktgemeinde Essing ein Garant für ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Vereinen und Institutionen.
    Insbesondere für den örtlichen Sportverein „Sportfreunde Essing“ war und ist er eine wichtige Stütze. 1967 trat er dem Verein bei und ist somit seit weit über 50 Jahren ein sehr rühriges Mitglied. Als aktiver Fußballspieler bestritt er sein letztes Spiel mit 51 Jahren.
    In mehreren offiziellen Ämtern engagierte sich der Geehrte bereits seit Ende der 1960-er Jahre für die Sportfreunde. Als Trainer der 2. Mannschaft und später als Jugendtrainer war er acht Jahre lang für die Ausbildung der verschiedenen Jahrgangsstufen verantwortlich. Während dieser Zeit hatte er stets ein offenes Ohr für die Kinder und Jugendlichen der verschiedenen Jahrgänge und es gelang ihm, diese mit seiner kontinuierlichen, beständigen Art zu motivieren.
    Ebenso gehörte zu seinen Aufgaben die Organisation von Ferienfreizeitveranstaltungen, Ausflügen, Weihnachtsfeiern oder die Gestaltung der Turnhalle für die Faschingsbälle.
    Seit dem 13.05.1982 gibt es als weitere Abteilung die Tennisabteilung. Schinn baute die von ihm mitgegründete Tennissparte maßgeblich mit auf. Bis 2018 war er außerdem als aktiver Spieler am sportlichen Erfolg beteiligt. In diesem Zeitraum fiel auch 1993 der Neubau von zwei Tennisplätzen mit Zufahrtsstraße, den er als Bauleiter zwei Jahre betreute. Durch sein umsichtiges Handeln ersparte er der Tennisabteilung viele Kosten bei der Beschaffung von Material und Maschinen. Ebenso war er für die Umbaumaßnahmen des Sportheimes zuständig. Er legte selbst bei den Baumaßnahmen mit Hand an und leitete diese. Er verhandelte, kalkulierte und plante die Projekte und war letztendlich umfassend dafür verantwortlich.
    Zu einer weiteren Tätigkeit, die von Schinn ausgeführt wird, zählt auch sein Engagement für die Pfarrei Hl. Geist Essing. In den Pfarrgemeinderat wurde er erstmalig von 2002 bis 2006 gewählt. Aus diesem Gremium wurde er in das Amt des Kirchenpflegers berufen, das er von 2006 bis 2013 ausübte. Viele Arbeiten, die in den Tätigkeitsbereich des Kirchenpflegers gehören, wurden nicht nur von ihm organisiert, sondern auch teilweise selbst ausgeführt. Er setzte sich immer mit viel Engagement, Leidenschaft und Enthusiasmus ein, bis Projekte zum Abschluss gebracht werden konnten.
    Außerdem unterstützte Schinn bereits seit 1997 die Pfarrgemeinde als Lektor sowie seit 2003 als Kommunionhelfer.
    Landrat Martin Neumeyer in seiner Laudatio: „Trotz Ihres hohen Alters sind Sie mit großer Leidenschaft und Engagements mehrmals monatlich bei den Gottesdiensten oder bei Bedarf zu besonderen Anlässen wie Wallfahrten oder Bittgängen im Einsatz. Im Zeitraum von 2002 bis 2013 waren Sie gemeinsam mit Ihrer Ehefrau als Mesner für die Pfarrkirche Hl. Geist tätig. Ebenso unterstützten Sie wöchentlich von 2003 bis 2016 den Krankenhausbesuchsdienst in der Goldbergklinik und gaben den kranken Menschen mit Ihrer sensiblen Art Trost und Stütze und begleiteten diese in Gesprächen durch schwierige Kranken- und Lebensphasen.
    Seit Jahrzehnten konnte und kann sich der Trachtenverein „Randecker Buam“, der ein weiterer Traditionsverein des Marktes Essing ist, auf Ihre Mithilfe und Unterstützung verlassen.
    Bereits seit 1950 Mitglied und als Tänzer und Plattler aktiv, übernahmen Sie ab 1990 bis 2013 als Kassier und Pressewart, Musikwart (Leitung Musikgruppe) sowie als Ausschussmitglied weitere offizielle Ämter. Zu den von Ihnen betreuten Veranstaltungen zählten die jährlichen Heimatabende und „Hoagarten“. Dazu wählten Sie die teilnehmenden Musikgruppen aus, übernahmen die Moderation und nahmen auch selbst als Musikant und Tänzer teil. Mit diesen Veranstaltungen trugen Sie maßgeblich dazu bei, die wesentlichen Werte des Trachtenvereins aktiv zu halten und für die Gesellschaft zugänglich zu machen. Mit Ihrer Leidenschaft für die Mundart und traditionelle Volksmusik sorgten Sie dafür, dass ein lebendiges Vereinsleben herrschte. Als Gründer und Leiter der Jugendmusikgruppe (Stubenmusi) brachten Sie den jungen Mitgliedern die Leidenschaft für die traditionelle Musik näher.
    Eine weitere wichtige Rolle spielten Sie auch als die Organisation der jährlichen Maiandacht am Vereinskreuz. Diese gestalteten Sie als aktiver Musikant mit. Als Mitglied des Organisationskomitees wirkten Sie zudem aktiv bei Vorbereitungsarbeiten des 40-jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 1990 mit. Im Vorfeld zu diesem Fest waren Sie daran beteiligt die Gebirgstracht durch eine regionale Volkstracht abzulösen. Sie betrieben dazu eine umfassende Recherche gemeinsam mit dem damaligen Vereinsvorstand Karl Eichenseher. Auch bei den weiteren Jubiläen waren Sie immer als aktives Mitglied des Organisationskomitees beteiligt. Für den Bereich des Heimatabends übernahmen Sie federführend die Betreuung und führten aktiv durch das Programm. Sie repräsentierten den Trachtenverein Essing und den Markt Essing beim Programm des VÖF (Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.), der sich mit der seltenen, ortsansässigen Pflanze, dem Federgras beschäftigte. Dieses ist unter dem Namen „Stoafedern“ der traditionelle Hutschmuck des Trachtenvereins Essing. Trotz Rückzug aus offiziellen Ämtern im Jahr 2013, stehen Sie dem Trachtenverein nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite.
    Neben Ihrem Engagement in offiziellen Ämtern bei den verschiedenen Vereinen und Institutionen engagierten Sie sich auch als Mitglied bei der Essinger Blaskapelle, in der Sie seit den 50er Jahren bis zur Auflösung in den 70er Jahren als Trompeter und Hornist aktiv waren. Im Arbeiterverein waren Sie von 1960 bis 1984 normales Mitglied sowie jahrzehntelang (1958 – 2019) Mitglied im Kirchenchor und sind seit mehr als zehn Jahren Sänger im Shanty Chor der Marinekameradschaft Kelheim e. V.. In der Theatergruppe Essing, bei der Sie seit 1949 als aktives Mitglied tätig waren, engagierten Sie sich dort bis zur Auflösung Anfang der 70er Jahre auch als Bühnenbildner sowie als dreimaliger verantwortlicher Organisator und Regisseur.
    Um Ihr Erscheinungsbild abzurunden, darf nicht unerwähnt bleiben, dass Sie 16 Jahre lang (1990 bis 2002 und 2008 bis 2012) das politische Bild des Marktes Essing als Marktgemeinderatsmitglied prägend mitgestalteten.
    Herr Schinn, Sie haben ehrenamtliches Engagement vorgelebt. Für Sie war und ist persönlicher, aktiver Einsatz in unzähligen Stunden zum Wohl der Allgemeinheit in verschiedenen Funktionen und Vereinen bzw. Institutionen seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“

    Johann Zellner

    v.l.: Marion Huber-Schallner - 3. Bürgermeisterin Abensberg - der geehrte Johann Zellner sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)v.l.: Marion Huber-Schallner - 3. Bürgermeisterin Abensberg - der geehrte Johann Zellner sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)
    Johann Zellner war zwölf Jahre Mitglied der Kirchenverwaltung St. Barbara in Abensberg. Er wurde erstmals für die am 1. Januar 2007 beginnende Wahlperiode in dieses Gremium berufen und gehörte bis zu seinem auf eigenen Wunsch erfolgten Ausscheiden am 31. Dezember 2018 insgesamt zwei Wahlperioden der Kirchenverwaltung an. Bereits zu Beginn seiner Amtszeit wurde er zum Kirchenpfleger gewählt und übernahm auch die Tätigkeit als Pfründeverwaltungsrat. Während dieser Zeit haben sich der ehemalige sowie der derzeitige Pfarrer der Pfarrei St. Barbara immer auf seine Gewissenhaftigkeit und große Einsatzbereitschaft verlassen. Die regelmäßigen Beratungen im Gremium waren stets von großem Vertrauen geprägt.
    Landrat Martin Neumeyer würdigt das Engagement von Johann Zellner in der Laudatio: „Neben Ihrem Dienst in der Kirchenverwaltung fielen auch mehrere Renovierungsarbeiten in den Kirchen der Pfarrei an, welche von Ihnen federführend begleitet wurden. Eine weitere Maßnahme, die von Ihnen betreut wurde, war in dieser Zeit auch der Einbau eines barrierefreien Aufzuges im Pfarrheim. Da Sie bereits in Pension waren, konnten Sie vielfach zeitintensive Termine wahrnehmen, die bei Baumaßnahmen notwendig waren, wie beispielsweise Besprechungen mit Architekten, den Vertretern des bischöflichen Baureferates und anderer Behörden oder Handwerkern. Bei der Auswahl der Handwerker zu diesen Maßnahmen waren Sie maßgeblich beteiligt und auch bei den laufenden Maßnahmen waren Sie immer im Gespräch mit diesen. Sie entlasteten somit den Pfarrer, da dieser im Rahmen seiner Aufgaben oftmals aufgrund von Terminüberschneidungen verhindert war. Ebenso waren Sie sich in all dieser Zeit auch nie zu schade, bei anstehenden Arbeiten selbst mit Hand anzulegen, um so manche Kosten zu minimieren oder gar zu verhindern. Sie sorgten somit dafür, den Etat der Kirchenstiftung zu schonen. In Ihrer Tätigkeit als Kirchenpfleger gehörten zu Ihren Aufgaben die Prüfung der jährlichen Kirchenrechnung und die Berichterstattung dazu im Gremium der Kirchenverwaltung sowie im laufenden Jahr die Einhaltung des Haushaltsplans, die Erhebung aller Einkünfte und das Leisten der fälligen Ausgaben. Besonders dankbar ist man Ihnen seitens der Pfarrei für Ihre langjährigen rund 20 bis 25 Jahre andauernden liturgischen Dienste als Lektor und Kommunionhelfer sowie für die Vertretung des hauptberuflichen Mesners während dessen Urlaubszeiten. Mit Erreichen Ihres 70. Lebensjahres legten Sie diese Ämter jedoch nieder, um der nachrückenden jüngeren Generation Platz zu machen.
    Neben Ihrem Ehrenamt für die Pfarrei engagierten und engagieren Sie sich auch für die Kolpingsfamilie Abensberg. Sie waren von 1991 bis 1995 Schriftführer der Kolpingsfamilie Abensberg; im Zeitraum von 1995 bis 2001 deren Vorsitzender. Besonders hervor taten Sie sich auch beim Bau des Materiallagers, bei dem Sie vor allem für die Beschaffung des Baumaterials und für die Akquise und Einteilung der Mithelfer verantwortlich waren. Bei der Standartenrestaurierung kümmerten Sie sich um die Einholung der Angebote und brachten und holten schließlich die Standarte selbst zur Restaurierungsfirma. Ebenso fiel in Ihre Amtszeit die Übernahme der Essensausgabe an Fronleichnam beim „Kranzeinnetzen“. Dort teilten Sie die Helfer*nnen ein und waren selber, auch noch Jahre nach Ihrer Mitarbeit in der Vorstandschaft, an der Essensausgabe beteiligt. Dieser Termin ist seitdem ein fester Bestandteil des Kolpingjahresprogramms. Die 3- bis 4-tägigen Städte- und Kulturfahrten organisierten Sie komplett.
    Als Steuerfachwirt konnten Sie die Kassiere der Kolpingfamilie Abensberg auch lange Jahre in Steuerangelegenheiten unterstützen.
    Im Kreis der sog. „Jungen Senioren“ sind Sie aktuell der „Motor“, der die Ausflüge initiiert und auch komplett organisiert. Vom Kauf der Fahrkarten über die Reservierung im Gasthaus bis hin zur Stadtführung, die Sie auch manchmal selber übernehmen, liegt alles in Ihrer Hand.
    Seit fast drei Jahrzehnten prägen Sie so, mal im Vordergrund mal im Hintergrund, die Geschicke und die Entwicklung der Kolpingsfamilie. Ohne Sie und Ihr sehr großes Engagement wäre die Kolpingsfamilie Abensberg heute nicht, was sie ist: ein aktiver Verband, der sich in Pfarrei und Stadt einbringt und ein sehr aktives und abwechslungsreiches Vereinsleben, mit steigenden Mitgliederzahlen, führt. Für die Pfarrei St. Barbara leisteten Sie wertvolle Dienste als Mitglied der Kirchenverwaltung und in ihren liturgischen Diensten. Für Sie war und ist persönlicher Einsatz in unzähligen Stunden zum Wohl der Allgemeinheit eine Selbstverständlichkeit. Dafür gebührt Ihnen großer Dank und hohe Anerkennung.“
  • Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Landkreisbürgerinnen und –bürgern

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Kürzlich durften sich zehn Personen aus dem Landkreis Kelheim über Post aus der Bayerischen Staatskanzlei freuen. Der Inhalt, das Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten, konnte leider coronabedingt trotz mehrmaligen Ansetzen eines Aushändigungstermins nicht persönlich in einem feierlichen Rahmen übergeben werden. Diese wurden nun postalisch übersendet.
    Das Ehrenzeichen wird an Personen verliehen, die sich außergewöhnlich langjährig, ehrenamtlich engagieren und drückt in besonderer Weise den Dank und die Anerkennung des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder aus.
    Zu den Ausgezeichneten aus dem Landkreis Kelheim zählen neben einer Dame aus Riedenburg auch Michael Fellner, Elsendorf-Appersdorf. Herr Fellner engagierte sich in der Pfarrei St. Peter jahrzehntelang als Mesner, desweiteren ist er als Kassier ein Teil der Vorstandschaft für den Verein der Freiwilligen Feuerwehr Appersdorf e.V. und führt seit 1977 zudem durchgehend das Amt des Kassenprüfers bei der Jagdgenossenschaft Appersdorf/Haunsbach aus.

    Ebenso darf sich Josef Handl, Ihrlerstein, über das Ehrenzeichen freuen. Er erhielt es für seinen Einsatz für die Sportfahrergemeinschaft (SFG) Ihrlerstein, bei der er sich zunächst als 2. Vorstand und seit 2004 als 1. Vorstand für die Belange der SFG einsetzt. Anfangs als Organisationsleiter und seit 2015 als 2. Vorstand ist Herr Handl auch Teil der Vorstandschaft des Motorsportclubs (MC) Kelheim von 1924 e.V. im ADAC.
  • Verleihung des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten

    Engagement von Bürger*innen des Landkreises wurde gewürdigt

    Die Geehrten mit ihrer Begleitung (Foto: br-medienagentur)Die Geehrten mit ihrer Begleitung (Foto: br-medienagentur)
    Seit 1994 wird das Ehrenzeichen des Bayrischen Ministerpräsidenten an Personen verliehen, die mindestens 15 Jahre aktiv in einem Ehrenamt in Vereinen, Organisationen oder Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen, vorrangig im örtlichen Bereich, hervorragende Verdienste erworben haben.
    Auch im Landkreis Kelheim wurde dieses Jahr das überragende Engagement von fünf Bürger*innen mit der Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten gewürdigt. Ihnen allen soll durch die Auszeichnung für ihren Einsatz für das gemeindliche Leben in ihrer Gemeinde besonders gedankt werden. Ausgehändigt wurde das Ehrenzeichen mit der dazugehörigen Urkunde sowie einem kleinen Präsent von Landrat Martin Neumeyer als Stellvertreter für den Bayerischen Ministerpräsidenten in einer Feierstunde im Landratsamt Kelheim.
    Folgende Bürger*innen wurden geehrt:

    Siegfried Eisenknappl aus Abensberg/Arnhofen

    Siegfried Eisenknappl (Foto: br-medienagentur)Siegfried Eisenknappl (Foto: br-medienagentur)Siegfried Eisenknappl war von 1972 bis 1999 Schriftführer bei der Freiwilligen Feuerwehr Arnhofen und 1972 Mitgründer und ist bis dato 1. Vorsitzender des Sportvereins SV 72 Arnhofen e. V.. Weiterhin engagierte sich Siegfried Eisenknappl in der Kommunalpolitik. Er war von 1983 bis 1984 Ortssprecher der Abensberger Teilgemeinde Arnhofen und von 1984 bis 2020 Mitglied im Stadtrat von Abensberg. Der verlässliche und unermüdliche Einsatz für das Allgemeinwohl in seiner Gemeinde soll durch die Auszeichnung mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten besonders gewürdigt werden.
    v.l.: Zweiter Bürgermeister von Abensberg - Dr. Bernhard Resch -, die Ehegattin von Eisenknappl - Erika Eisenknappl -, der Geehrte Siegfried Eisenknappl sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: br-meddienagentur)v.l.: Zweiter Bürgermeister von Abensberg - Dr. Bernhard Resch -, die Ehegattin von Eisenknappl - Erika Eisenknappl -, der Geehrte Siegfried Eisenknappl sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: br-meddienagentur)

    Johann Huber aus Volkenschwand/Großgundertshausen

    Johann Huber (Foto: br-medienagentur)Johann Huber (Foto: br-medienagentur)Johann Huber war von 1998 bis 2018 1. Vorsitzender des Krieger- und Soldatenvereins Großgundertshausen. Durch seinen Einsatz sorgte Huber nicht nur für den Erhalt des Krieger- und Soldatenvereins, sondern in seiner Amtszeit konnte der Verein durch die Gewinnung von Neumitgliedern vergrößert und in seiner Bedeutung für das gemeindliche Leben in Großgundertshausen gestärkt werden. Mit der Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten wird Johann Hubers Einsatz für einen Verein besonders gewürdigt.
     
    v.l.: Landrat Martin Neumeyer, Josef Goldbrunner - Gemeinderat von Volkenschwand und 1. Vorstand des Krieger- und Soldatenvereins Großgundertshausen, der geehrte Johann Huber sowie Franz Högl - Erster Bürgermeister von Volkenschwand (Foto: br-medienagentur)v.l.: Landrat Martin Neumeyer, Josef Goldbrunner - Gemeinderat von Volkenschwand und 1. Vorstand des Krieger- und Soldatenvereins Großgundertshausen, der Geehrte Johann Huber sowie Franz Högl - Erster Bürgermeister von Volkenschwand (Foto: br-medienagentur)

     Anna Käufl aus Riedenburg/Jachenhausen (nicht anwesend)

    Anna Käufl war von 1950 bis 2020 ehrenamtlich im Dienst der Kirche in Jachenhausen als Vorsängerin und -beterin. Sie war weiterhin Lektorin und Chorsängerin für die kirchliche Gemeinde Jachenhausen. Von 1982 bis 1990 war Anna Käufl Mitglied im Pfarrgemeinderat von Jachenhausen und seit 1998 ist sie zudem Mitglied im Dreigesang. Ihre langjährige Tätigkeit für die Allgemeinheit einer Gemeinde wird als vorbildlich erachtet, weshalb ihr das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen wurde.

    Anna Schubert aus Bad Abbach

    Anna Schubert (Foto: br-medienagentur)Anna Schubert (Foto: br-medienagentur)Anna Schubert wurde für ihr jahrzehntelanges Engagement als Mesnerin, Sammlerin für die Caritas und noch für viele andere weitreichende Tätigkeiten für die katholische Pfarrei Bad Abbach geehrt. Zudem, und dies ist besonders herauszustellen, besucht Anna Schubert seit 1990 Patienten im Asklepios-Klinikum in Bad Abbach, die einer Fürsorge bedürfen, da sie alleinstehend oder auch hilfsbedürftig sind. Nicht zuletzt auch für diesen sozialen Einsatz an kranken Mitbürger*innen verlieh ihr der Landrat im Auftrag des Bayerischen Ministerpräsidenten das Ehrenzeichen.
    v.l.: Zweiter Bürgermeister von Bad Abbach - Reinhold Meny -, Tochter von Anna Schubert - Johanna Hofbauer-Weigert, die Geehrte Anna Schubert sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: br-medienagentur)v.l.: Zweiter Bürgermeister von Bad Abbach - Reinhold Meny -, Tochter von Anna Schubert - Johanna Hofbauer-Weigert, die Geehrte Anna Schubert sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: br-medienagentur)

    Georg Stadtherr aus Siegenburg

    Georg Stadtherr (Foto: br-medienagentur)Georg Stadtherr (Foto: br-medienagentur)Georg Stadtherr war von 1992 bis 2005 und von 2011 bis 2022 1. Schützenmeister der Vereinigten Feuer- und Zimmerschützengesellschaft Siegenburg e. V.. Wer in einem Schützenverein ist, weiß, dass dies eine Aufgabe ist, die nicht nur großes Verantwortungsbewusstsein erfordert, sondern das dieses Amt als Schützenmeister auch eine der wichtigsten Rollen in einem Schützenverein darstellt. Stadtherr ist maßgeblich verantwortlich für die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen und der Richtlinien für die Schießanlage. Dies bedingt eine gründliche Ausbildung für diese Tätigkeit und die Bereitschaft zur Weiterbildung für die Aufgaben eines Schützenmeisters. Für sein jahrzehntelanges Engagement im Verein überreichte der Landrat auch an Georg Stadtherr das Ehrenzeichen.
    v.l.: Erster Bürgermeister von Siegenburg - Dr. Johann Bergermeier -, Georg Stadtherr mit Ehefrau Patricia sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: br-medienagentur)v.l.: Erster Bürgermeister von Siegenburg - Dr. Johann Bergermeier -, Georg Stadtherr mit Ehefrau Patricia sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: br-medienagentur)
  • Verleihung des Ehrenzeichens für Verdienste im Ehrenamt

    Georg Brunner aus Bad Abbach erhielt die Auszeichnung

    v.l.: Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald, Georg Brunner sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Wahode)v.l.: Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald, Georg Brunner sowie Landrat Martin Neumeyer (Foto: Wahode)
    Kürzlich gratulierte Landrat Martin Neumeyer, im Namen des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, Georg Brunner, Geschäftsstellenleiter des Marktes Bad Abbach, wegen seiner langjährigen Verdienste im Ehrenamt und überreichte ihm das Ehrenzeichen.
    Georg Brunner engagiert sich seit Jahrzehnten im Bereich Jugendarbeit in verschiedenen Sportvereinen der Großgemeinde. So war er beim TV Oberndorf e.V. bereits ab 1997 Jugendfußballtrainer, später Vereinsjugendtrainer und stellvertretender Vorstand. Genauso aktiv war und ist er noch immer beim JFG-Donautal Bad Abbach e.V. und TSV Bad Abbach. Sein Ehrenamt spielt aber auch abseits des Platzes eine große Rolle als Administrator der Vereins-Homepages von JFG-Donautal und TV Oberndorf und Initiator der Vereinszeitschrift sowie als Kassenprüfer und Vorstandschaftsmitglied. Seit 2013 ist Brunner Ehrenmitglied beim JFG-Donautal Bad Abbach.
    „Dieser überaus große ehrenamtliche Einsatz verdient besondere Anerkennung und dauert hoffentlich noch lange an.“, betonte Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald.
    Das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten wird seit 1994 als ehrende Anerkennung für langjährige hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Es erhalten Personen, die sich durch aktive Tätigkeit in Vereinen, Organisationen und sonstigen Gemeinschaften mit kulturellen, sportlichen, sozialen oder anderen gemeinnützigen Zielen hervorragende Verdienste erworben haben. Die Verdienste sollen vorrangig im örtlichen Bereich erbracht worden sein und in der Regel mindestens 15 Jahre umfassen.
  • Verleihung Frauenförderpreis der NiederbayernSPD

    Sichtlich gerührt waren Kerstin Simon und Nina Stelzl von pro familia Niederbayern e.V. als sie den Frauenförderpreis der NiederbayernSPD überreicht bekamen. Es sei einfach schön, sich gewürdigt zu wissen. Das gehe im täglichen Strudel an Aufgaben oft unter, freute sich Kerstin Simon, stellvertretende Vorsitzende der pro familia Niederbayern.
    v.l.: Anja König (Stadträtin Landshut), Nina Stelzl (ProFa), Kerstin Simon (ProFa), Ruth Müller MdL, Iris Hofmann (SPD-KV Deggendorf), Katja Reitmaier (Stadträtin Passau, Vorsitzende ASF Niederbayern) (Foto: SPD-Niederbayern)v.l.: Anja König (Stadträtin Landshut), Nina Stelzl (ProFa), Kerstin Simon (ProFa), Ruth Müller MdL, Iris Hofmann (SPD-KV Deggendorf), Katja Reitmaier (Stadträtin Passau, Vorsitzende ASF Niederbayern) (Foto: SPD-Niederbayern)
    Bereits in der Begrüßung durch die ASF-Bezirksvorsitzende, Katja Reitmaier und die stellvertretende Vorsitzende des Deggendorfer Ortsvereins, Iris Hofmann, klang der große Respekt für die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen der pro familia durch, "ein Bollwerk gegen die Welle des Rückschritts bei Frauenrechten" so Reitmaier. Die Frauenförderpreis ist mit einem Preisgeld von 500 Euro dotiert. Verliehen wird er für besonderen Einsatz von Frauen für Frauen sowie Engagement für Frauenrechte. „Pro familia erfüllt das in der täglichen hauptamtlichen, aber auch in der ehrenamtlichen Arbeit, insbesondere für die Verbesserung der schlechten Versorgungslage bezüglich Schwangerschaftsabbrüchen. Das ist der NiederbayernSPD besonders wichtig. Frauenrechte müssen wir tagtäglich im Ehrenamt, aber auch in den Parlamenten verteidigen. Deswegen wird die NiederbayernSPD nicht nur Preise verleihen, sondern auch eine paritätische Liste für den Bezirks und Landtag aufstellen.“
  • Verleihung Integrationspreis 2020 im Landkreis Kelheim - Vorschlagsfrist bis 16.08.2020

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Der Landkreis Kelheim verleiht 2020 gemeinsam mit der Kreissparkasse Kelheim als Sponsor zum zweiten Mal einen Integrationspreis

    Dieses Jahr ist der Geldpreis mit 2.000 Euro dotiert. Verliehen wird der Preis im zweijährigen Turnus an Personen oder Initiativen, die sich um die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund besonders verdient gemacht haben. Im Jahr 2018 ging die Auszeichnung an das Aktionsbündnis „Kultiger“ aus Abensberg und an das Bündnis für Menschenwürde Kelheim e.V. Landrat Martin Neumeyer hofft auf eine rege Teilnahme und auf viele Vorschläge aus der Bevölkerung. „Die Verleihung des Integrationspreises soll das Bemühen und das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für integrative Prozesse und für gesellschaftlichen Zusammenhalt stark machen, würdigen. Der im Dezember 2018 verabschiedete Integrationsplan für den Landkreis Kelheim spricht zudem für sich: wir wollen die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund im Landkreis Kelheim weiter fördern und stehen für ein friedvolles und offenes Miteinander.“ Unsere Gesellschaft profitiert auch nachhaltig vom Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger, z.B. bei der Integration in den Arbeitsmarkt, bei der Wohnungsvermittlung, im Bildungsbereich, aber auch bei der Bemühung, verschiedenen Kulturen füreinander zu öffnen. Wenn wir von „Wir sind Landkreis Kelheim“ sprechen, dann meinen wir mit WIR alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer Kultur.“, so die Kreis-Integrationsbeauftragte Monica Brandl.

    Nun sind Sie gefragt:

  • Verleihung Rettungsmedaille

    Bad Abbacher erhielt Rettungsmedaille

    Die Retter bei der Verleihung im Spiegelsaal der Regierung Oberpfalz in Regensburg (Foto: Meny)Die Retter bei der Verleihung im Spiegelsaal der Regierung Oberpfalz in Regensburg (Foto: Meny)
    Christian Eisvogel (li.) mit Reinhold Meny bei der Verleihung (Foto: Meny)Christian Eisvogel (li.) mit Reinhold Meny bei der Verleihung (Foto: Meny)Ein Glück für unsere Gesellschaft, dass es Menschen wie ihn gibt, die ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen um anderen das Leben zu retten. Christian Eisvogel aus Bad Abbach, ist einer von ihnen. Er zögerte nicht lange und rettete im April 2022 einen eingeklemmten Mann aus seinem brennenden Auto. Zu Recht erhielt er dafür die Bayerische Rettungsmedaille.
    Da Eisvogel den Termin beim Bayerischen Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, MdL, in München nicht wahrnehmen konnte, erhielt er seine Medaille nun am 26. Oktober in Regensburg von Regierungspräsident Walter Jonas überreicht. Begleitet wurde Eisvogel von Reinhold Meny, Zweiter Bürgermeister von Bad Abbach. "Wir sind sehr stolz auf unseren Retter. Es ist schön zu wissen, dass es auch in unserer Großgemeinde selbstlose Helfer gibt, die erst an die Anderen denken und dann an sich. Respekt und Gratulation im Namen des Marktes Bad Abbach!" so Meny bei der Feierlichkeit im Spiegelsaal der Regierung Oberpfalz in Regensburg.
  • Vermehrt Diebstähle aus unverschlossenen Pkw

    Regensburg: Innerhalb von 48 Stunden wurden im Dienstbereich der Polizeiinspektion Regensburg Süd aus fünf unverschlossenen Fahrzeugen Wertgegenstände entwendet.

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Insgesamt liegt der Vermögensschaden im mittleren vierstelligen Eurobereich.
    Am Montag, 13.03.2023, wurden im Laufe des Tages aus drei Fahrzeugen, welche im Bereich um die Innenstadt abgestellt waren diverse Wertgegenstände entwendet. Aus einem Pkw, welcher in der Maximilianstraße abgestellt war, konnte der bislang unbekannte Täter Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro erbeuten.
    Aus einem Baustellenfahrzeug in der Oberländerstraße wurden diverse elektronische Geräte entwendet. Am Haidplatz und in der Hemauerstraße hatte es der Dieb auf im Fahrzeug liegende Geldbörsen und ein Mobiltelefon abgesehen.
    An der Weinlände wurden am Dienstagmorgen aus einem weiteren nicht versperrten Baustellenfahrzeug ein Geldbeutel sowie ein Tablet entwendet.
    Die Polizei rät, in Fahrzeugen keine augenscheinlichen Wertgegenstände zurückzulassen, sowie die Fahrzeuge auch bei kurzer Abwesenheit gewissenhaft abzuschließen.
    Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0941/506-2001 mit der Polizeiinspektion Regensburg Süd in Verbindung zu setzen.
     
     
     
    Kerstin Stolze
    Polizeihauptmeisterin
    Polizeiinspektion Regensburg Süd
    Lage-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Vermittlerin von Poesie und Politik

    Utler Anja (Foto: dirk skiba kl)Utler Anja (Foto: dirk skiba kl)UR-Absolventin Anja Utler ist neues Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Poesie


    Mitgliedern befindet sich auch die 1973 in Schwandorf geborene Schriftstellerin Anja Utler. Die Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin aus dem Russischen und Englischen veröffentlicht seit 1999 Lyrik und hat laut Begründung der Akademie „theoretisch wie auch praktisch das Feld des poetischen Sprechens neu belebt.“ Beleg dafür sei ihr 2016 veröffentlichtes Buch „manchmal sehr mitreißend“, das im Rahmen eines DFG-Projekts an der Slavistik an der Universität Regensburg (2012-2015) entstanden ist, wo sie auch ihren Magister und die Promotion zur russischen Lyrik abgeschlossen hat.

  • Veröffentlichung des Amtsblattes des Landratsamtes Kelheim von heute (17.03.2021)

    Nr. 20/2021 zur Überschreitung des 7-Tages-Inzidenzwertes von 100 an drei aufeinander folgenden Tagen

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Aufgrund eines Übertragungsfehlers des Landratsamtes Kelheim ist versehentlich ein 7-Tages-Inzidenzwert für Montag, den 15.03.2021 von 100,8 zugrunde gelegt worden.
    Der offizielle 7-Tages-Inzidenzwert für den Landkreis Kelheim lag laut dem Robert-Koch-Institut am Montag, den 15.03.2021 tatsächlich bei 100,0. Somit hat der Landkreis Kelheim zum heutigen Stand 17.03.2021 an zwei aufeinander folgenden Tagen den 7-Tages-Inzidenzwert von 100 überschritten (16.03.2021: 104,8, 17.03.2021: 102,4).
    Falls der Landkreis Kelheim morgen Donnerstag, den 18.03.2021 zum 3. Mal infolge den 7-Tages-Inzidenzwert von 100 überschreiten sollte, treten am Samstag, den 20.03.2021 neue Regelungen bzw. Maßnahmen in Kraft. Dies würde morgen Donnerstag (18.03.2021) mit entsprechender Veröffentlichung (Amtsblatt) bekanntgegeben werden.
    Wir bitten um Beachtung und Verständnis.

    Sonja Endl
    Pressestelle

  • Veröffentlichung des Deutschen Wetterdienstes für den Landkreis Kelheim

    Landkreislogo 50 Jahre (Grafik: Landratsamt Kelheim)Der Deutsche Wetterdienst hat für den Landkreis Kelheim nachfolgende Warnungen für den Zeitraum vom 16.02. bis 17.02.2022 veröffentlicht (Stand: 16.02.2022, 11.25 Uhr):

    Amtliche WARNUNG vor WINDBÖEN

    Mi, 16. Feb, 12:00 – 16:00 Uhr

    Es treten Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) aus südwestlicher Richtung auf. In exponierten Lagen muss mit Sturmböen bis 70 km/h (20m/s, 38kn, Bft 8) gerechnet werden.

     

    Amtliche WARNUNG vor STURMBÖEN

    Mi, 16. Feb, 16:00 – 22:00 Uhr

    Es treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 60 km/h (17m/s, 33kn, Bft 7) und 85 km/h (24m/s, 47kn, Bft 9) aus südwestlicher Richtung auf.

    ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.

     

    Amtliche WARNUNG vor SCHWEREN STURMBÖEN

    Mi, 16. Feb, 22:00 – Do, 17. Feb 15:00 Uhr

    Es treten schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 80 km/h (22m/s, 44kn, Bft 9) und 100 km/h (28m/s, 55kn, Bft 10) anfangs aus südwestlicher, später aus westlicher Richtung auf. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen muss mit orkanartigen Böen bis 110 km/h (31m/s, 60kn, Bft 11) gerechnet werden.

    ACHTUNG! Hinweis auf mögliche Gefahren: Vereinzelt können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände.

    Die Veröffentlichungen des Deutschen Wetterdienstes jederzeit auch auf www.dwd.de

     

     

    Sonja Endl

    Stellv. Pressesprecherin

  • Versammlung der Naturschutzwacht

    Am 27.08.2020 fand im Landratsamt Kelheim eine Versammlung aller ehrenamtlichen Mitglieder der Naturschutzwacht statt. Zentrales Thema der Versammlung waren die wesentlichen gesetzlichen Änderungen des Bayer. Naturschutzgesetzes im Zuge des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“.
    Die Naturschutzwächter sind während der Ausübung ihres Dienstes Angehörige der unteren Naturschutzbehörde im Außendienst (Foto: Marcus Dörner/Landratsamt Kelheim)Die Naturschutzwächter sind während der Ausübung ihres Dienstes Angehörige der unteren Naturschutzbehörde im Außendienst (Foto: Marcus Dörner/Landratsamt Kelheim)
    Die Naturschutzwacht ist hierbei eine wertvolle Hilfe für die Naturschutzbehörden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Sie gestaltet als personelle Verstärkung in der Natur das Verhältnis der Behörde zu den Bürgerinnen und Bürgern mit, wirkt durch konkrete Aufklärung, Beratung und Information vor Ort und vermittelt allgemein Kenntnisse über die Zusammenhänge in der Natur. Neben dem Gespräch mit den Bürgern überwachen die Naturschutzwächter auch die Einhaltung der Rechtsvorschriften und wirken mit, Verstöße zu Lasten der Natur zu verfolgen und zu ahnden. Dazu sind Mitglieder der Naturschutzwacht z.B. auch berechtigt, Personalien (Vor- und Zunamen, Wohnort und Wohnung, Beruf und Staatsangehörigkeit) festzustellen.
    Insbesondere im Hinblick die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes zur Corona-Situation und der Einschränkungen für touristische Reisen, konnte im letzten Halbjahr festgestellt werden, dass Urlaubsreisende und Ausflügler verstärkt inländische Destinationen wählen. Viele Gebiete in der Natur stehen auch ohne diese spezielle Situation bereits unter starkem Besucherdruck und sind nunmehr durch den zusätzlichen Besucherdruck zunehmend belastet. In besonders sensiblen und störungsanfälligen Gebieten werden daher derzeit verstärkt Kontrollen durch Mitglieder der Naturschutzwacht durchgeführt.
    Die Naturschutzwächter sind während der Ausübung ihres Dienstes Angehörige der unteren Naturschutzbehörde im Außendienst.


    Sonja Endl

    Pressestelle
  • Versammlungen in Regensburg verlaufen friedlich

    Regensburg: Am Samstag, 03.02.2024, fanden im Regensburg mehrere Versammlungen statt

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Gegen 10:30 Uhr unter dem Motto „Informationsveranstaltung Landwirtschaft, Handwerk und Gastronomie 2024“ zogen ca. 530 Versammlungsteilnehmer vom Dultplatz zum Domplatz. Die dort abgehaltene Abschlusskundgebung endete um ca. 12:45 Uhr und verlief ohne Störungen.
    Um 13:30 Uhr startete am St. Georgenplatz eine Versammlung unter dem Motto „Protest gegen die extrem rechte Demonstration“. Hier nahmen etwa 500 Personen teil. Die Versammlung endete gegen 15:00 Uhr.
    Gegen 14:00 Uhr startete eine dritte Versammlung unter dem Motto „Für Bauern, Handwerker, Mittelstand und Rentner -  Ampelregierung Rücktritt sofort!“ am Donaumarkt. Die Versammlung zog im Anschluss einmal um die Innenstadt von Regensburg. Hieran nahmen in der Spitze 50 Personen teil.
    An der Aufzugstrecke brachten mehrfach Personengruppen ihren Unmut über die Versammlung lautstark zum Ausdruck. Zu gewalttätigen Auseinandersetzungen oder Bildung von Blockaden an der Aufzugsstrecke kam es nicht.
    Die Versammlung endete gegen 16:15 Uhr.
     
     
     
    Markus Reitmeier
    Polizeioberkommissar
    Polizeiinspektion Regensburg Süd
    Lage-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Versammlungen und Protestaktionen der Landwirte in Niederbayern – Abschlussbilanz

    NIEDERBAYERN: Seit heute (08.01.2024) ab circa 05.00 Uhr kam es aufgrund der Versammlungen und Protestaktionen in ganz Niederbayern zu Verkehrsbehinderungen

    Die niederbayerischen Dienststellen sind und waren mit zahlreichen Einsatzkräften im Einsatz.
    Auch die Auffahrt zur A 93 bei Bad Abbach war von den Demo-Aktionen betroffen (Foto: Andreas Schambeck/Bad Abbacher Kurier)Auch die Auffahrt zur A 93 bei Bad Abbach war von den Demo-Aktionen betroffen (Foto: Andreas SchambecBad Abbacher Kurier)
    Insgesamt wurden über 80 Veranstaltungen im Bereich Niederbayern polizeilich betreut. Darunter waren vereinzelte nicht angemeldete Aktionen, die unter anderem durch die kooperative Haltung der Teilnehmer problemlos beendet werden konnten. Darunter war auch eine Spontanversammlung im Bereich Mainburg.
    Aktuell dauern im Bereich Kelheim und im Bereich Passau noch jeweils eine Veranstaltung an.
    Nach polizeilicher Einschätzung nahmen bislang rund 7100 Personen mit 5500 Fahrzeugen an den Veranstaltungen teil.
    Im Laufe des Nachmittags fanden unter anderem in Straubing und Karpfham zwei Großkundgebungen statt. Am Großparkplatz in Straubing verlief die Veranstaltung mit etwa 1200 Fahrzeugen und rund 2000 Personen friedlich. In Karpfham wurden bei der Großdemonstration rund 2000 Fahrzeuge und 3200 Personen verzeichnet.
    Aufgrund der hohen Anzahl der Teilnehmer bei den Großkundgebungen kam es bei den An- und Abfahrten zu den Versammlungsorten, insbesondere auf den Hauptverkehrsstraßen rund um Karpfham, teilweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
    Im Rahmen einer Verkehrsbehinderung an der B20 bei Landau wurde an einem Traktor die Scheibe beschädigt. An der Versammlungsörtlichkeit am Hirschberger Ring in Straubing kam es zu einer Körperverletzung. In beiden Fällen wird ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet.
    Ebenso wurde die B 16 - hier bei Bad Abbach - in die Demo-Aktionen miteinbezogen (Foto: Andreas Schambeck/Bad Abbacher Kurier)Ebenso wurde die B 16 - hier bei Bad Abbach - in die Demo-Aktionen miteinbezogen (Foto: Andreas Schambeck/Bad Abbacher Kurier)
    Ansonsten war der Verlauf sehr ruhig und friedlich. Die Versammlungsteilnehmer und -leiter zeigten sich kooperativ.
    Aufgrund des Verkehrsaufkommens kam es vereinzelt zu kleineren Unfällen, die sich jedoch nur kurzfristig auf den Verkehrsfluss auswirkten.
    Im Verlauf des Nachmittags und in die Abendstunden hinein kann es weiterhin vereinzelt zu Behinderungen im Straßenverkehr hauptsächlich aufgrund der Rückfahrten der Versammlungsteilnehmer kommen.
    Aktuelle Meldungen erhalten sie auch auf unserem Kanal X (https://twitter.com/polizeiNB).
  • Versammlungsgeschehen am 2. Mai in Regensburg - Abschlussmeldung

    REGENSBURG. Am Sonntag (2. Mai 2021) fanden im Bereich Regensburg Arcaden/Friedenstraße zwei Versammlungen statt. Zu Störungen kam es nicht. Es blieb bei leichten Verkehrsbehinderungen.

    Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Die größte Versammlung wurde im Zeitraum zwischen 13 Uhr und ca. 15 Uhr am Vorplatz der Regensburg Arcaden abgehalten. Die Teilnehmerzahl wurde durch die Stadt Regensburg auf 300 Personen begrenzt, was durch die Polizei überprüft wurde. An dieser Versammlung nahmen in der Spitze 110 Personen teil.
    An der Südseite der Friedenstraße fand eine Gegenversammlung mit etwa 100 Teilnehmern in der Spitze statt. Aus diesem Grund musste die Friedenstraße, zwischen der großen Kreuzung am Cinemaxx (Friedenstr./Galgenbergstr.) und dem GesundheitsForum (Paracelsusstraße), von 11.35 Uhr bis 16.10 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt werden. Der Busverkehr wurde umgeleitet. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen.
    Zu Sicherheitsstörungen kam es nicht.
    Die Maskentragepflicht wurde fast ausschließlich eingehalten. In wenigen Fällen wurden Masken kurzzeitig nicht richtig oder nicht getragen, was über den Versammlungsleiter korrigiert wurde. Zu Anzeigen oder Versammlungsausschlüssen kam es nicht.
    Die Polizeiinspektion Regensburg Süd wurde bei dem Einsatz von der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie verschiedenen Dienststellen aus der Oberpfalz unterstützt. Auch Kommunikationsbeamte waren im Einsatz.



    Florian Beck
    Polizeihauptkommissar
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Präsidialbüro / Pressestelle

  • Versammlungsgeschehen am 21.04.2024

    Regensburg: Am Sonntag, 21.04.2024, fanden in Regensburg mehrere Versammlungen statt

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Beginnend um 13:45 Uhr startete eine Versammlung am Bahnhof „Gegen die extrem Rechte Demonstration“. In der Spitze nahmen 200 Personen an der Versammlung teil. Die Versammlung verlief störungsfrei und wurde gegen 15:00 Uhr beendet.
    Um 14:30 Uhr begann die Versammlung mit dem Thema „Schluss damit! Nie wieder ist jetzt“.
    Gegen 15:00 Uhr setzten sich die bis zu 50 Teilnehmer der Versammlung über die Maximilianstraße, Domplatz, Neupfarrplatz und Gesandtenstraße bis zum Bismarckplatz in Bewegung. Von dort ging es nach einer kurzen Zwischenkundgebung über die Thundorferstraße, St.Georgenplatz zum Schwanenplatz für eine Abschlusskundgebung. Gegen 16:30 Uhr wurde die Versammlung beendet.
    Entlang der Aufzugstrecke versuchten immer wieder eine Vielzahl von Gegendemonstranten den Versammlungsaufzug zu stören. In der Keplerstraße wurde eine Gegenversammlung als Spontanversammlung mit 30 Teilnehmern angezeigt und durchgeführt. Diese verlief störungsfrei. In der Thundorferstaße im Bereich der Steinernen Brücke kam es zu einer Sitzblockade. Diese musste durch die eingesetzten Polizeibeamten mittels unmittelbaren Zwangs aufgelöst werden, nachdem sich die Teilnehmer nach Ansprache nicht entfernt haben. Der weitere Verlauf der Aufzugsstrecke konnte durch die eingesetzten Beamten freigehalten werden, sodass es zu keinen weiteren Blockadeaktionen mehr kam.
    Im Versammlungsgeschehen kam es durch zwei Personen, welche dem Lager der Gegendemonstranten zuzuordnen waren, zu tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte. Drei Beamte wurden hierdurch leicht verletzt.
     
     
     
    Kerstin Stolze
    Polizeihauptmeisterin
    Polizeiinspektion Regensburg Süd
    Lage-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Versammlungslage am 14. November in Regensburg (1. PM, Stand: 13.11.20, 12.00 Uhr)

    Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Versammlungslage am 14. November in Regensburg (1. PM, Stand: 13.11.20, 12.00 Uhr)
    REGENSBURG. Am morgigen Samstag finden im Stadtgebiet verschiedene Versammlungen statt. Die Regensburger Polizei appelliert bereits im Vorfeld, die versammlungsrechtlichen Bestimmungen und die geltende Maskenpflicht einzuhalten.
    Am Samstag, 14. November 2020, finden in Regensburg gleichzeitig mehrere Versammlungen statt. Von der Stadt Regensburg wurden dazu bereits teilweise Versammlungsbescheide erlassen.
    Das Ziel der Regensburger Polizei ist der Schutz der Versammlungsfreiheit und der Meinungsfreiheit, unter Berücksichtigung der infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen. Dafür wird sie morgen deutlich präsent sein und die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und Auflagen aus den Versammlungsbescheiden kontrollieren. Dazu zählt insbesondere die geltende Maskenpflicht in den gekennzeichneten Bereichen der Innenstadt und im Rahmen der versammlungsrechtlichen Beschränkungen. Zur Erleichterung der Kontrollen wird etwaig von der Maskenpflicht befreiten Personen das Mitführen von ärztlichen Attesten empfohlen. Auf mögliche rechtliche Konsequenzen bei Verwendung gefälschter oder rechtswidrig ausgestellter Atteste wird hingewiesen.
    Die Polizei setzt in erster Linie auf Kommunikation und Kooperation mit den jeweiligen Versammlungsleitern bzw. den -teilnehmern. Um den kommunikativen Ansatz noch zielgerichteter verfolgen zu können, werden auch sogenannte Kommunikationsbeamte zum Einsatz kommen. Gegen Straftaten und/oder gewaltsame Handlungen werden die eingesetzten Kräfte jedoch entschlossen, konsequent und niederschwellig einschreiten. Für solche Taten gibt es allerdings derzeit keine Anhaltspunkte.
    Die voraussichtlich größte Versammlung findet im Zeitraum zwischen 13:00 Uhr und 18:00 Uhr am Dultplatz statt. Die Teilnehmerzahl wurde durch die Stadt Regensburg auf 1.000 Personen begrenzt, was ebenfalls durch die Polizei überprüft werden wird. Sollte die zugelassene Teilnehmerzahl erreicht sein, wird kein weiterer Zutritt zum Versammlungsgelände gewährt. Darüber wird die Polizei entsprechend vor Ort informieren.
    Parkplatzsituation
    Es wird darauf hingewiesen, dass am Dultplatz und in den umliegenden Straßen keinerlei Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Für den Dultplatz West gilt ab Samstag, 14.11.2020, 00.00 Uhr, ein absolutes Halteverbot. Geparkte Fahrzeuge werden ggf. kostenpflichtig abgeschleppt.



    Florian Beck
    Polizeihauptkommissar
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Präsidialbüro / Pressestelle

  • Verschärfte Corona-Maßnahmen gelten ab 3. November 2021 auch im Landkreis Kelheim

    Aufgrund steigender Infektionszahlen in Niederbayern haben sich die niederbayerischen Landräte und Oberbürgermeister, darunter auch Landrat Martin Neumeyer, in einer gemeinsamen Beratung auf eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen geeinigt.

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Damit gelten auch im Landkreis Kelheim ab 3. November 2021, 0 Uhr, nachfolgende verschärfte Regelungen:

    1.     In allen Bereichen, in denen bisher eine medizinische Maske getragen werden musste, wird die FFP2-Maske zur Pflicht. Dies gilt etwa in Supermärkten, im Einzelhandel, im ÖPNV und in Freizeiteinrichtungen.

    2.     Die Zugangsregelungen werden verschärft. Wo bisher 3Gplus gilt, ist künftig 2G vorgeschrieben. So ist etwa in Diskotheken und Clubs der Eintritt nur noch für geimpfte und genesene Personen möglich.

    3.     Die Quarantänedauer für enge Kontaktpersonen beträgt 10 Tage. Eine vorherige Freitestung ist nicht möglich.

    Mit diesen Maßnahmen sollen die rapide steigenden Infektionszahlen eingedämmt werden. Zum Stand 02.11.2021 (Quelle RKI 03.24 Uhr) beträgt die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Kelheim 258,5. Im Vergleich zum 01.10.2021 betrug diese noch 52,7.

    Landrat Martin Neumeyer:

    „Die Lage ist besorgniserregend und ernst. Im Hinblick auf unser Gesundheitssystem sind diese verschärften Maßnahmen unumgänglich. Wir alle wünschen uns keine weiteren Einschränkungen. Mein dringender Appell an Sie alle: bitte lassen Sie sich impfen. Wer sich bewusst nicht impfen lässt, verhindert auch die Rückkehr zu Normalität und Freiheit. Nutzen Sie unser Impfangebot im Impfzentrum oder im Impfbus. Schützen Sie sich und die anderen. Nur mit gegenseitiger Rücksichtnahme können wir das hohe Infektionsgeschehen eindämmen.“

     Das Landratsamt Kelheim hat die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus SARS-CoV2 im Landkreis Kelheim aufgrund eines hohen regionalen Ausbruchsgeschehens per Allgemeinverfügung vom 02.11.2021 erlassen und im Amtsblatt Nr. 67 veröffentlicht.

     

    Sonja Endl

    Pressestelle
  • Verschärfte Corona-Regelungen im Landkreis Kelheim ab 03.11.2021:

    FFP2-Maskenpflicht für Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes Kelheim und seiner Dienststellen

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Das Landratsamt Kelheim möchte darauf hinweisen, dass mit Inkrafttreten der verschärften Corona-Regelungen für die Besucherinnen und Besucher des Landratsamtes Kelheim im Donaupark 12, seiner Dienststellen im Donaupark 13, in der Hemauer Straße 48 und 48a, der Außenstelle in Mainburg, im Jobcenter Abensberg, im Impfzentrum und Testzentrum Kelheim (Schlossweg), in der Teststation Mainburg und in der Teststation Bad Gögging das Tragen einer FFP2-Maske verpflichtend ist.
    Laut Allgemeinverfügung des Landratsamtes Kelheim vom 02.11.2021, Nr. 33-5300-AllgV/061 -Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 im Landkreis Kelheim aufgrund eines hohen regionalen Ausbruchsgeschehens- heißt es in Absatz 1: „In Abweichung zu § 2 Abs. 1 Satz 1 der 14. BayIfSMV gilt in Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormten Standard“.
    Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger sowie die Bevölkerung, diese Regelung ab heute Mittwoch, den 03.11.2021 zu berücksichtigen. Vielen Dank.
     
    Sonja Endl
    Pressestelle
  • Verschenk-Schrank in Bad Abbach Opfer von Vandalen

    Wurde Opfer von Vandalismus: der Verschenkschrank von Rosi Hammerl von der Bayernpartei (Foto: Rosi Hammerl)Wurde Opfer von Vandalismus: der Verschenkschrank von Rosi Hammerl von der Bayernpartei (Foto: Rosi Hammerl)Initiatorin erstattete Anzeige

    Rosi Hammerl, die Ortsvorsitzende der Bayernpartei Lengfeld, hatte vor wenigen Wochen einen „Verschenk-Schrank“ in Bad Abbach, bei der Raiffeisenbank, Ecke Lugerweg aufgestellt. Er sollte sozial schwache Bürger aus Bad Abbach mit Lebensmitteln unterstützen. Dazu Rosi Hammerl: „Ich will damit einen kleinen Betrag leisten, für all jene Bürger, welche nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Gerade jetzt, wo auch die Tafel in Bad Abbach eingestellt wurde, soll dieser Schrank für ärmere Abbacher Bürger eine kleine Hilfe sein. Leider wurde dieses soziale Projekt am Montag in der Zeit zwischen 14:00 und 16:30 Uhr ein Opfer von Vandalen.“ Die Türen wurden gewaltsam herausgerissen. Rosi Hammerl ist über eine derart sinnlose Zerstörung von sozialen Einrichtungen sehr traurig: „Hier lässt jemand seine Wut an einer Einrichtung aus, welche den Ärmsten unserer Gesellschaft helfen sollte. Ich habe bei der Polizei in Kelheim Anzeige erstattet. Sachdienliche Hinweise zur Ergreifung der Täter bitte ich an die Polizei in Kelheim zu richten. Wir werden auf alle Fälle unseren „Verschenk-Schrank“ reparieren und auch weiterhin dafür sorgen, dass die sozial Schwächeren nicht vergessen sind.“

    Verfasst von Rosi Hammerl
    Feldlstr. 7
    93077 Bad Abbach Lengfeld
    Telefon 09405/941027

  • Verschenkbörsen der Kommunalen Abfallwirtschaft:

    Für Sie Gerümpel? Doch für andere Schätze!

    Kärtchen Verschenkbörse (Foto/Grafik: Adobe Stock © PhotoSG/Landratsamt Kelheim)Die kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises Kelheim ruft dazu auf, nicht mehr benötigte, dennoch brauchbare Gegenstände zu verschenken oder zu tauschen, aber möglichst nicht in den Müll zu werfen. Mit weniger Abfall schonen wir die Umwelt, reduzieren unseren CO2-Verbrauch und machen auch noch anderen eine Freude.
    Sie können hierzu gerne unsere kostenlosen Verschenkbörsen auf unserer Homepage oder auf Facebook nutzen, um Abnehmer für Gegenstände zu finden, die eigentlich viel zu schade sind, um weggeworfen zu werden.
    Helfen Sie mit und vermeiden Sie Abfall.
    Lukas Sendtner
    Pressestelle
  • Verschenken statt wegwerfen: Pilotprojekt am Wertstoffzentrum in Langquaid gestartet

    Viel zu viel gut erhaltene, funktionsfähige und noch nützliche Gegenstände werden entsorgt

    v.l.: Alfred Haage (Leiter des Wertstoffzentrums in Langquaid), Herbert Blascheck (Bürgermeister Markt Langquaid), Landrat Martin Neumeyer, Richard Restle (Sachgebietsleiter Kommunale Abfallwirtschaft) (Foto: Lukas Sendtner, Landratsamt Kelheim)v.l.: Alfred Haage (Leiter des Wertstoffzentrums in Langquaid), Herbert Blascheck (Bürgermeister Markt Langquaid), Landrat Martin Neumeyer, Richard Restle (Sachgebietsleiter Kommunale Abfallwirtschaft) (Foto: Lukas Sendtner, Landratsamt Kelheim)
    Das schädigt die Umwelt, stößt CO2 aus und ist vor allem unnötig. Die Kommunale Abfallwirtschaft des Landkreises Kelheim hat diese Problematik erkannt und versucht eine Win-Win-Situation für die Bevölkerung zu schaffen – mit Hilfe eines Pilotprojekts. Es wurde eine Abgabestelle am Wertstoffzentrum in Langquaid ins Leben gerufen, damit Interessierte jene Gegenstände weitergeben können anstatt sie wegzuwerfen.
    Ab sofort können noch brauchbare Gegenstände kostenlos abgegeben oder mitgenommen werden
    Mit diesem Angebot schafft die Kommunale Abfallwirtschaft einen echten Mehrwert für die Umwelt und regt einen Warenaustausch zwischen den Menschen an – ökologisch und daheim nah am Bürger.
    Das Pilotprojekt soll im Laufe der Zeit auch auf andere Wertstoffzentren im Landkreis Kelheim ausgedehnt werden. Um dieses Vorhaben umsetzen zu können, ist die Mithilfe der Menschen nötig. Ebenso wurden Regeln für die Verschenkbörse festgelegt:
    • Es dürfen nur brauchbare Gegenstände abgegeben werden, bei denen eine spätere Mitnahme erwartet werden kann.
    • Das Angebot können zunächst nur Anlieferer von Abfällen am Wertstoffzentrum nutzen, so dass der Verkehr vor Ort nicht gestört wird.
    • Dieses Angebot ist nicht für Gewerbetreibende (z. B. Flohmarkthändler) angedacht. Die Kommunale Abfallwirtschaft freut sich auf Ihre Meinung, auf Ideen sowie Anregungen und dankt auch besonders den BRK-Bereitschaften und dem Markt Langquaid, die für die Verschenkbörse ein Zelt und engagierte Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung stellen.
    Das Wertstoffzentrum in Langquaid hat in der Sommerzeit montags von 9-12 Uhr, mittwochs und freitags von 14-18 Uhr und samstags von 9-13 Uhr geöffnet.
    Sie sind nicht aus Langquaid oder Umgebung? Dann nutzen Sie doch unsere Online-Plattform www.landkreis-kelheim.de/schenken ohne Registrierung und natürlich kostenlos.
    Lukas Sendtner
    Pressestelle
  • Verschiedene Elternabende der Schwangerschaftsberatungsstelle

    Die Schwangerschaftsberatungsstelle des Landkreises Kelheim bietet im November verschiedene Elternabende an

    Logo Landkreis Kelheim (Grafik: Landratsamt Kelheim)Im Einzelnen:
    Elternzeit, Elterngeld & Co. – „Wissenswertes während der Schwangerschaft und nach der Geburt eines Kindes“
    Nur wenige Ereignisse verändern den Alltag so grundlegend, wie die Geburt eines Kindes. „Andere Umstände“ bringen oft auch viele Fragen und Unsicherheiten mit sich.
    Der Infoabend gibt einen Überblick über gesetzliche Regelungen und notwendige Anträge wie z.B. Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld. Auch wird auf Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen. Die Plätze sind begrenzt.
    • 7. November, 18-19:30 Uhr
    Drei-Burgen-Halle (1. Obergeschoss), Schulstraße 4, Riedenburg
    Anmeldung über die VHS Riedenburg (09442 905005)
    • 21. November, 19-20:30 Uhr
    Mehrgenerationenhaus, Hintere Marktstraße 20, Langquaid
    Anmeldung über das Mehrgenerationenhaus (09452 91220)
     
    „Wie kommt das Baby in den Bauch?“ – Kindgerecht aufklären im Kindergarten- und Grundschulalter
    Kinder sind neugierig und hinterfragen viele Dinge, die ihnen im Alltag begegnen. Für Eltern können sich dadurch Unsicherheiten ergeben: Was soll mein Kind über Sexualität wissen? Wie reagiere ich auf Fragen? Beim Elterninfoabend erhalten die Teilnehmer Informationen zur sexuellen Entwicklung von Kindern und wie sie diese begleiten können. Neben fachlichen Informationen gibt es praktische Anregungen und Zeit für Fragen und Austausch.
    • 7. November, 19-20:30 Uhr
    Mehrgenerationenhaus, Hintere Marktstraße 20, Langquaid
    Anmeldung über das Mehrgenerationenhaus (09452 91220)
    • 21. November, 19-20:30 Uhr
    Drei-Burgen-Halle (1. Obergeschoss), Schulstraße 4, Riedenburg
    Anmeldung über die VHS Riedenburg (09442 905005)
     
    Lukas Sendtner
    Stellvertretender Stabsstellenleiter
    Pressesprecher
  • Verschiedenes

  • Verschmutzte Straßen: Gefahren, Pflichten und Tipps

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Verschmutzte Straßen, die durch Regenfälle und Erdrutsche oder auch durch die Feldarbeit und die Ernte der Landwirtschaft verursacht werden können, bergen viele Gefahren. Gerade bei uns, im ländlich geprägten Raum, spielt diese Situation eine große Rolle.

    Der Zeitraum im Spätsommer ist oftmals schon sehr verregnet, was dazu führt, dass die Wiesen und Felder matschig sind. Die Felder werden von Maschinen bearbeitet oder beerntet, die danach wieder die Straßen befahren. Dabei kommt es oft vor, dass sie an den Reifen hängenden Matsch und weiche Erde mit auf die Straße befördern und über mehrere Hundert Meter verteilen. Es entsteht eine schmierige glatte Oberfläche, die zu Rutschgefahr führen kann.

    Eine weitere Gefahr birgt vor allem die Hopfenernte. Hier werden nach der Ernte die Hopfenreste auf die Felder gefahren, worin sich auch kleine Drahtreste befinden, die durch den Transport oder durch den Wind auf der Fahrbahn landen und sich leicht in den Gummi eines Reifens bohren können.

  • Verstärkung für „Männer in Orange“ der Straßenmeisterei Abensberg

    Ein Eigengewächs für die „Männer in Orange“: Der gebürtige Langquaider Leonhard Kriegler verstärkt schon länger die Straßenmeisterei Abensberg – künftig mit dem Facharbeiterbrief in der Tasche: Das Staatliche Bauamt Landshut hat seinem Auszubildenden die Urkunde zum erfolgreichen Abschluss seiner Lehrzeit überreicht.
    v.l.: Stefan Bauer, Leiter der Straßenmeisterei Abensberg, Leonhard Kriegler und Robert Bayerstorfer, Bereichsleiter Straßenbau beim Staatliches Bauamt Landshut. (Foto: Tobias Nagler/Staatliches Bauamt Landshut)v.l.: Stefan Bauer, Leiter der Straßenmeisterei Abensberg, Leonhard Kriegler und Robert Bayerstorfer, Bereichsleiter Straßenbau beim Staatliches Bauamt Landshut. (Foto: Tobias Nagler/Staatliches Bauamt Landshut)
    „Sie haben sich angestrengt, gut ins Team eingebracht und in der Ausbildung Durchhaltevermögen gezeigt“, lobte Baudirektor Robert Bayerstorfer im Rahmen einer kleinen Feier in der Straßenmeisterei Abensberg. Zum Aufgabengebiet zählte in den vergangenen drei Jahren von der Streckenwartung über den Winterdienst bis hin zu Mäharbeiten und Gehölzpflege das breite Einsatzspektrum des Betriebsdienstes. „Das ist ein interessantes, abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld an einem krisensicheren Arbeitsplatz mit attraktiver Zukunftsperspektive“, sagte Robert Bayerstorfer und freute sich sehr, dass Leonhard Kriegler gerade in Zeiten des Fachkräftemangels der Straßenmeisterei erhalten bleibt. Der Bereichsleiter Straßenbau wünschte dem frischgebackenen Facharbeiter weiterhin viel Spaß und unfallfreies Arbeiten als Straßenwärter.
    Die Straßenmeisterei Abensberg des Staatlichen Bauamts betreut im Landkreis Kelheim rund 85 km Bundes- und 180 km Staatsstraßen. Sie sorgt dafür, dass dieses wichtige Straßennetz Sommer wie Winter in einem verkehrssicheren Zustand ist.
     
     
    Tobias Nagler
    Staatliches Bauamt Landshut
    Öffentlichkeitsarbeit
    Telefon: +49 (871) 9254 114
    Mobil: +49 (172) 4104939
    Fax: +49 (871) 9254 158
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Internet: http://www.stbala.bayern.de
  • Verstärkung für das Rathaus!

    Am 1. Februar konnte Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald Frau Andrea Birzer als neue Mitarbeiterin begrüßen

    Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald und die neue Mitarbeiterin in der Marktverwaltung Andrea Birzer (Foto: M. Wahode)Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald und die neue Mitarbeiterin in der Marktverwaltung Andrea Birzer (Foto: M. Wahode)Frau Birzer wird sich, neben allgemeinen Verwaltungsangelegenheiten, vor allem um das Thema „Kinder, Jugend und Familien“ kümmern. So organisiert sie etwa die Anmeldungen für Kindergarten- und Krippenplätze, für die künftig eine zentrale Onlineplattform des Marktes Bad Abbach genutzt wird. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist der Aufbau des geplanten Familienzentrums im Innerort von Bad Abbach. Frau Birzer ist seit Jahren Elternbeirätin in der Grundschule, engagiert sich im Jugendfußball und war viele Jahre in der kirchlichen Jugendarbeit aktiv. „Ich freue mich, dass wir mit Frau Birzer nun eine zentrale Ansprechpartnerin für diese Dinge haben. Ihr langjähriges Engagement in den verschiedenen Bereichen sind ein großer Mehrwert für uns"  so Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald.

  • Verstärkung für die Regensburger Kriminalpolizei

    REGENSBURG: Die Ermittlerinnern und Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sind zuständig bei Mord, Raub, Drogenkriminalität, politisch motivierter Kriminalität, Cybercrime und vielen weiteren Delikten.

    Die beiden Chefs der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, Kriminaldirektor Robert Fuchs (vordere Reihe – 2. v.r.) und Kriminalrat Andreas Rußwurm (hintere Reihe – 2.v.r.), freuen sich gemeinsam mit Kommissariatsleiterinnen und -leitern über die neuen Kolleginnen und Kollegen. (Foto: Kriminalpolizeiinspektion Regensburg)Die beiden Chefs der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg, Kriminaldirektor Robert Fuchs (vordere Reihe – 2. v.r.) und Kriminalrat Andreas Rußwurm (hintere Reihe – 2.v.r.), freuen sich gemeinsam mit Kommissariatsleiterinnen und -leitern über die neuen Kolleginnen und Kollegen. (Foto: Kriminalpolizeiinspektion Regensburg)
    Nun konnte sich die Dienststelle über Verstärkung durch neue Kolleginnen und Kollegen freuen.
    Manche von Ihnen haben gerade erst die Polizeiausbildung hinter sich, manche haben schon jahrelange Erfahrung zum Beispiel im Bereich der Spurensicherung. Neun neue Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamte konnte Kriminaldirektor Robert Fuchs am Standort Regensburg zum März begrüßen. Der Leiter der zweitgrößten Kriminalpolizeiinspektion (KPI) Bayerns freute sich über den Nachwuchs für sein Haus. „Die Kriminalpolizei bearbeitet Fälle schwerer Kriminalität und dafür brauchen wir engagierte und kompetente Ermittlerinnen und Ermittler. Mit den neuen Kolleginnen und Kollegen haben wir tatkräftige Unterstützung erhalten.“
    Über 200 Beschäftigte arbeiten bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.
    Sie umfasst elf Kommissariate jeweils mit unterschiedlichen Fachrichtungen. Die neuen Kolleginnen und Kollegen, sechs Männer und drei Frauen mit unterschiedlicher Berufserfahrung, leisten ihren Dienst bei den nachfolgenden Kommissariaten:
    • K1 - Verletzung höchstpersönlicher Rechtsgüter (im Arbeitsbereich Kinderpornografie)
    • K4 – Rauschgiftkriminalität
    • K5 – Kriminalpolizeilicher Staatsschutz
    • K6 – Fahndung
    • K7 – Zentrale Dienste (hierzu gehört die Spurensicherung)
    • K8 – Kriminaldauerdienst
     
     
     
    Florian Beck
    Polizeihauptkommissar
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Pressesprecher
  • Verstärkung für die Thermengemeinschaft

    Bäderzweckverbandsvorsitzender und strategischer Geschäftsführer begrüßen Christian Kampelsberger im Team der Thermengemeinschaft.

    Begrüßten den neuen operativen Werkleiter herzlich. Von links: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, neuer Werkleiter Christian Kampelsberger, strategischer Geschäftsführer Franz Altmannsperger. (Foto: Bezirk Niederbayern / Bäter)Begrüßten den neuen operativen Werkleiter herzlich. Von links: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, neuer Werkleiter Christian Kampelsberger, strategischer Geschäftsführer Franz Altmannsperger. (Foto: Bezirk Niederbayern / Bäter)
    Ab Dezember verstärkt ein neues Gesicht das Führungsteam: Christian Kampelsberger. Der 48-Jährige wird neuer operativer Werkleiter der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und löst vor Ort Franz Altmannsperger ab. „Gerade in dieser besonders herausfordernden Zeit eine hoch willkommene Unterstützung“, so der strategische Geschäftsführer, welcher seit April Mitglied der Werkleitung in allen fünf öffentlichen Heilbädern Niederbayerns ist und sich für die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung verantwortlich zeichnet. Schon im Juli wurden in den Verbandsversammlungen Zweckverband Bad Griesbach und Thermalbad Birnbach die Weichen gestellt. In rund einem Jahr wird Kampelsberger auch die Nachfolge der Werkleitung der Rottal Terme antreten. „Mit Respekt und großer Freude sehe ich der neuen Aufgabe entgegen“, so der gebürtige Rottaler. Im Einstellungsprozess entschied der Betriebswirtschaftler in mehreren Gesprächsrunden das Rennen für sich. Der Bäderzweckverbandsvorsitzende aller öffentlichen Thermen und Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich hieß den neuen operativen Werkleiter im Führungsteam der niederbayerischen Thermengemeinschaft willkommen. „Wir sind personell gut aufgestellt und hochmotiviert, auch in dieser herausfordernden Zeit die richtigen Weichen für die Zukunftssicherung unserer Heilbäder zu stellen.“, so Heinrich.
     
    – kl –
  • Versteckte Armut gibt es auch bei uns

    Ruth Müller, MdL besuchte Berberhilfe e. V. in Landshut
    v.l.: Vincent Hogenkamp, Wolfram Baumgart, Astrid Kindsmüller, Semra Uzun, Ruth Müller, MdL, Michael Kaindl (Foto: Berti Schraudolph)v.l.: Vincent Hogenkamp, Wolfram Baumgart, Astrid Kindsmüller, Semra Uzun, Ruth Müller, MdL, Michael Kaindl (Foto: Berti Schraudolph)
    Seit fünf Jahren gibt es in Landshut die Berberhilfe, die im Jahr 2017 den dazugehörigen gemeinnützigen Verein gegründet hat. Eine Frau der ersten Stunde ist Astrid Kindsmüller, die erste Vorsitzende des Vereins. „Im Februar 2020 konnten wir unseren Wunsch verwirklichen, eine feste Anlaufstelle für obdachlose und bedürftige Menschen in unserer Region anzubieten und sind nun in einer ehemaligen Apotheke in der Klötzlmüllerstraße eingemietet“, erzählt Kindsmüller beim Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller, die zusammen mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD Landshut, Vincent Hogenkamp gekommen war. 440 registrierte Personen zählt die Berberhilfe im Moment und rund 150 kommen wöchentlich um sich und auch ihre Angehörigen mit Lebensmitteln, Kleidung oder einer warmen Mahlzeit zu versorgen. An die 16 Obdachlose werden in Landshut von Streetworkern an ihren Schlafplätzen aufgesucht und den Wohnungslosen wird bei Behördengängen und der Wohnungsvermittlung geholfen. Gerade der Wohnungsmarkt in Landshut sei ein großes Problem, denn bezahlbarer Wohnraum ist Mangelware, machten die Vorstandsmitglieder deutlich. „Als SPD haben wir in Landshut einen Bürgerentscheid initiiert und wünschen uns, dass endlich Wohnungen auch nach sozialen Kriterien errichtet werden“, stellte der stellvertretende Vorsitzende der SPD Landshut, Vincent Hogenkamp fest.
  • Verstoß gegen das Waffengesetz

    Mainburg: 52-jähriger führte in seinem Pkw verbotswidrig einen Schlagstock mit

    Polizei Niederbayern (Symbolfoto)Am 05.08.2023, gegen 17:50 Uhr wurde der Fahrer eines Pkw, Honda, im Bereich der Äußeren Landshuter Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Im Verlauf der Überprüfung konnte in der Seitenablage der Fahrertür ein Schlagstock festgestellt werden. Da das mitführen einer solchen Hiebwaffe nach dem Waffengesetz verboten ist, wurde der Gegenstand sichergestellt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den aus Mainburg stammen Mann eingeleitet. Der Fahrzeugführer hat nun mit einem Bußgeld im unteren dreistelligen Bereich zu rechnen.
     
     
     
    Stefan Ebenhöch-Weingast
    Polizeioberkommissar
    Polizeiinspektion Mainburg
    Dienstgruppenleiter
  • Versuchter Raub - Tatverdächtiger festgenommen

    REGENSBURG: Am 25.01.2023 kam es in den Morgenstunden zu mehreren Straftaten im Bereich Westnerwacht/Innerer Westen

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen.
    Gegen 07:00 Uhr gingen zwei unabhängige Mitteilungen bei der Polizei ein. In einem Fall wurde eine 52-jährige Geschädigte in der Westendstraße von einem zunächst unbekannten Mann ins Gesicht geschlagen. Laut der zweiten Mitteilung versuchte ein ebenfalls zunächst Unbekannter einem 19-jährigen Geschädigten in der Dr.-Johann-Maier-Straße eine Tasche zu entreißen.
    Die beiden Geschädigten zogen sich leichte Verletzungen zu.
    Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte ein 17-jähriger Tatverdächtiger im Umfeld festgestellt und festgenommen werden.
    Im Laufe der polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass es kurz vor den beiden Taten zu einer Sachbeschädigung und einem weiteren versuchten Raubdelikt zum Nachteil einer 46-jährigen Frau kam. Diese bleib hierbei unverletzt.
    Während der Sachbearbeitung auf der Polizeidienststelle kam es noch zu Widerstandshandlungen durch den festgenommenen Jugendlichen. Hierdurch zog sich ein Polizeibeamter ebenfalls leichte Verletzungen zu.
    Den Tatverdächtigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen versuchter Raubdelikte, Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Er wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg zur Klärung der Haftfrage dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.
     
     
     
    Markus Reitmeier
    Polizeioberkommissar
    Polizeiinspektion Regensburg Süd
    Lage-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Versuchter Überfall auf Tankstelle

    Landkreis Amberg-Sulzbach: Versuchter Raubüberfall auf Tankstelle an der A6 durch einen unbekannten flüchtigen Täter

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Am Montag, 16.01.2023, gegen 01:45 Uhr betrat ein unbekannter Täter den Kassenraum der Tankstelle, Rastanlage Oberpfälzer Alb und forderte unter Vorhalt eines Messers das Bargeld. Die Kassenkraft wiederum schloss die Kasse und der Täter flüchtete zu Fuß ohne Beute.
    Der Täter war etwa 180 cm groß, dunkel gekleidet und vermummt.
    Der Geschädigte, ein 63jähriger aus dem Landkreis Neustadt Waldnaab wurde leicht an der Hand verletzt.
    Intensive Fahndungsmaßnahmen mit starken Kräften auf den Fernstraßen und im Nahbereich, auch unter Einbindung eines Polizeihubschraubers verliefen ergebnislos.
    Die Kriminalpolizei Amberg hat noch vor Ort die Ermittlungen übernommen.
     
     
     
    Bernhard Scheimer
    Erster Polizeihauptkommissar
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Leiter Einsatzzentrale
  • Versuchter Wohnungseinbruch nahe des Ostparks

    REGENSBURG: In der Nacht auf Mittwoch versuchte eine unbekannte Person in eine Wohnung einzubrechen

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Weil der Wohnungsinhaber die Person bemerkte, flüchtete diese.
    Am 14. Juni 2023, gegen 01:50 Uhr, bemerkte der Wohnungsinhaber, dass eine unbekannte Person an der gekippten Balkontüre im Hochparterre seiner Wohnung in der Adm.-Scheer-Straße hantierte. Als die Person dies bemerkte, lief sie davon, ohne zuvor in die Wohnung gelangt zu sein.
    Die eingesetzten Polizeibeamten fanden bei der eingeleiteten Fahndung die tatverdächtige Person nicht. Die verdächtige Person wurde als ca. 1,90 Meter großer, schlanker und mit dunkler Hose bekleideter Mann beschrieben.
    Die Kriminalpolizei in Regensburg hat Spuren gesichert und die weiteren Ermittlungen übernommen.
    Zeugenaufruf:
    Melden Sie sich bitte bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter 0941/506-2888, wenn Sie im Bereich der Adm.-Scheer-Straße zur Tatzeit eine Person gesehen haben, auf die die Beschreibung zutrifft.
     
     
     
    Tanja Hausladen
    Polizeioberkommissarin
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Pressesprecherin
  • Versuchtes Raubdelikt

    Regensburg: Am Dienstag, den 05.12.2023, kam es kurz nach Mitternacht zu einem versuchten Raubdelikt am Bahnhofsvorplatz

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Ein Tatverdächtiger konnte festgenommen werden.
    Gegen 0:20 Uhr sprach ein zunächst Unbekanner einen 23-jährigen Geschädigten am Bahnhofsvorplatz an. Im Verlauf des Gesprächs nahm dieser das Mobiltelefon des Geschädigten an sich. Kurz darauf schlug er dem jungen Mann mit der Faust ins Gesicht und versuchte dessen Rucksack wegzureissen. Hierbei setzte sich der 23-Jährige zur Wehr, sodass der Mann mit dem Mobiltelefon die Flucht ergriff. Durch die Schläge wurde der Geschädigte leicht verletzt.
    Das Smartphone konnte der 23-Jährige im inneren Osten von Regensburg orten, woraufhin eine Streifenbesatzung die Örtlichkeit aufsuchte. Hierbei konnte durch die Beamten ein Tatverdächtiger in einem unversperrten Pkw festgestellt werden. Bei den 36-Jährigen konnten sowohl das zuvor entwendete als auch ein weiteres Mobiltelefon aufgefunden werden, welches ihm ebenfalls nicht gehörte. Die Ermittlungen zum rechtmäßigen Eigentümer des zweiten Telefons dauern noch an.
    Das Fahrzeug in dem der Verdächtige angetroffen wurde, war nicht auf diesen zugelassen. Der Halter konnte ermittelt werden, aus dem Fahrzeug wurde nichts entwendet.
    Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Raubes, Diebstahl und Körperverletzung.
     
     
     
    Kerstin Stolze
    Polizeihauptmeisterin
    Polizeiinspektion Regensburg Süd
    Lage-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Versuchtes Tötungsdelikt auf dem „Gillamoos“

    Kripo Landshut bittet um Zeugenhinweise – 1. Nachtragsmeldung

    ABENSBERG, LKR. KELHEIM: Am vergangenen Wochenende ist es auf dem „Gillamoos“ zu mehreren heftigen Auseinandersetzungen gekommen - die Kripo Landshut bittet nun in einem Fall um Zeugenhinweise.
    Polizei Niederbayern (Symbolfoto)Nachdem ein 37-jähriger Mann aus dem Raum Bad Abbach auf einen 28-Jährigen Volksfestbesucher mit einem Maßkrug einschlug hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg am Samstag, 03.09.2022, Haftbefehl gegen den 37-Jährigen wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags erlassen.
    Zeugenaufruf der Kripo Landshut
    Volksfestbesucher, die das Geschehen am Samstag, 03.09.2022, kurz vor 01.30 Uhr, im Außenbereich des Weinzeltes / im Bereich der Herrentoilette beobachtet haben und hierzu sachdienliche Angaben machen können, werden Sie gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0, in Verbindung zu setzen.
    Ursprüngliche Polizeimeldung:
    Schlägereien auf dem „Gillamoos“ – Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln

    ABENSBERG, LKR. KELHEIM: Zu mehreren Auseinandersetzungen unter Besuchern des „Gillamoos“ kam es am vergangenen Wochenende. In zwei Fällen ermittelt die Landshuter Kriminalpolizei wegen gefährlicher Körperverletzung bzw. wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

    Am Samstag, 03.09.2022, gegen 01.20 Uhr, nahmen die Einsatzkräfte vor dem Weinzelt einen 48-jährigen Mann aus der Gemeinde Biburg vorläufig fest, da dieser den bisherigen Ermittlungen zufolge einem 27-Jährigen aus dem Landkreis Eichstätt einen Maßkrug ins Gesicht schlug. Scheinbar wollte der 27-Jährige einen Streit schlichten, an dem der 48-Jährige beteiligt war. Der 27-Jährige musste mit einer Platzwunde in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

    Nur wenige Minuten später gerieten erneut zwei Besucher aneinander. Ersten Ermittlungen zufolge soll ein 37-jähriger Mann aus dem Raum Bad Abbach zunächst missbräuchlich mit einem Feuerlöscher gesprüht haben, worauf er von einem 28-Jährigen aus Abensberg zur Rede gestellt wurde. Nachdem das Gespräch eskalierte soll der 37-Jährige mit einem Maßkrug auf den Kopf des 28-Jährigen eingeschlagen haben, sodass er mit einer erheblichen, aber nicht lebensbedrohlichen Kopfverletzung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

    Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut und die Staatsanwaltschaft Regensburg ermitteln nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Zwischenzeitlich erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl gegen den 37-Jährigen wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags. Er wurde gestern, 03.09.2022, nach Vorführung beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Regensburg in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

    Bei beiden Fällen waren die Beteiligten z. T. nicht unerheblich alkoholisiert.

  • Versuchtes Tötungsdelikt bei Schlägerei im Diskothekenviertel

    REGENSBURG: In der Nacht auf den 27. April wurden bei einer Schlägerei im St.-Peters-Weg zwei Personen mit Faustschlägen und Fußtritten verletzt. Von den vier Tatverdächtigen konnte bereits ein 16-Jähriger festgenommen werden. Gegen drei Personen laufen Fahndungsmaßnahmen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen.
    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich im St.-Peters-Weg in Regensburg gegen 1:45 Uhr ein Streit zwischen mehreren Personen. Derzeit wird polizeilich von vier Personen ausgegangen die auf zwei Personen eingeschlagen und auch mit den Füßen getreten haben sollen. Bei Eintreffen der zufällig erscheinenden Polizei flohen die Täter unmittelbar vom Ort des Geschehens, sodass eine Fahndung nach den Personen eingeleitet wurde. Noch vor Ort konnte ein 16-jähriger mit deutscher Staatsangehörigkeit festgenommen werden. Ein Verletzter befindet sich in stationärer Behandlung, der zweite konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.
  • Versuchtes Tötungsdelikt im Bahnhofsbereich

    REGENSBURG: Am Montagabend kam es im Bahnhofsbereich zum Streit zwischen zwei Männern

    Einer verletzte den Anderen dabei vermutlich mit einem Messer und wurde kurze Zeit später festgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Am 24. Juli 2023, gegen 20:35 Uhr, kamen zwei Männer im Bereich der Maximilianstraße nahe des Hauptbahnhofs miteinander in Streit. Dabei soll ein 25-jähriger tunesischer Staatsangehöriger einen 17-jährigen, ebenfalls tunesischen Staatsangehörigen, mit einem Messer verletzt haben. Den 17-Jährigen brachten Rettungskräfte in ein Krankenhaus, wo er versorgt wurde. Zwischenzeitlich konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.
    Sofort eingeleitete Ermittlungen führten zur Festnahme des 25-jährigen Tatverdächtigen. Der 25-Jährige wies Verletzungen an der Hand auf, die ebenfalls in einem Krankenhaus versorgt wurden. Am 25. Juli wurde der Tatverdächtige schließlich dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Der 25-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
    Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Melden Sie sich bei der Kriminalpolizei in Regensburg unter 0941/506-2888, wenn Sie Beobachtungen gemacht haben, die in Zusammenhang mit der Tat stehen könnten.
     
     
     
    Tanja Hausladen
    Polizeioberkommissarin
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Pressesprecherin
  • Versuchtes Tötungsdelikt im Rahmen eines Beziehungsstreits - Zeugenaufruf

    Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

    SINZING, LKR. REGENSBURG. Am Freitag, den 4. August 2023, kam es zu einem gewaltsamen Angriff auf eine 27-jährige Frau.

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Ein 23-jähriger Mann sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Regensburg wegen versuchten Totschlags aufgenommen.
    Gegen 16.15 Uhr attackierte ein 23-jähriger Syrer eine 27-jährige Syrerin auf dem Parkplatz vor einem Verbrauchermarkt Am Reitfeld in Sinzing mit Faustschlägen. Ersten Erkenntnissen zufolge soll der mutmaßliche Täter die Frau an den Haaren gezogen und den Kopf der Frau mehrfach gegen die Teerdecke gestoßen haben. Hintergrund des körperlichen Angriffs war vermutlich ein Beziehungsstreit. Der Tatverdächtige konnte schließlich von einem pensionierten Polizeibeamten bis zum Eintreffen der Nittendorfer Streifenbesatzung festgehalten werden. Die attackierte Frau wurde schwer verletzt und musste zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Sie befindet sich außer Lebensgefahr.
    Die Kriminalpolizei Regensburg hat umgehend die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg aufgenommen. Der tatverdächtige Mann wurde am 5. August 2023 einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Kriminalpolizei Regensburg bittet Zeugen des Vorfalls sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 zu melden.
  • Versuchtes Tötungsdelikt in Schwandorf

    SCHWANDORF, LKR. SCHWANDORF: Am Sonntag, den 8. Oktober 2023, griff ein 31-jähriger Mann seine Mutter an

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Der 31-Jährige wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes in eine Fachklinik eingewiesen. Die Kriminalpolizei Amberg hat die Ermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Amberg wegen eines versuchten Tötungsdelikts aufgenommen.
    Gegen 13.00 Uhr verständigte eine über 60-jährige Frau den Rettungsdienst, da ihr Sohn sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Beim Eintreffen des Rettungsdienstes ging der 31-Jährige mit einem Messer auf seine Mutter los, wodurch diese leicht verletzt wurde. Im weiteren Verlauf versuchte der tatverdächtige Mann auch den Rettungsdienst anzugreifen. Die Sanitäter konnten den Angriff abwehren und den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Streifenbesatzung der Schwandorfer Polizei festhalten. Der 31-Jährige leistete Widerstand gegen die Polizeibeamten. Letztendlich gelang es den Polizisten den Tatverdächtigen festzunehmen. Weder Kräfte des Rettungsdiensts noch der Polizei wurden verletzt. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wird von einem versuchten Tötungsdelikt gegen die Mutter ausgegangen. Der 31-jährige Tatverdächtige wurde am 9. Oktober einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Unterbringungsbefehl, woraufhin der tatverdächtige Mann von der Polizei in eine Fachklinik gebracht wurde.
    Die Kriminalpolizei Amberg sicherte die Spuren am Tatort und hat umgehend die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Amberg aufgenommen. Den tatverdächtigen Mann erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen der begangenen Straftaten.
     
     
     
    Corinna Wild
    Polizeihauptkommissarin
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Pressesprecherin
  • Versuchtes Tötungsdelikt sowie Vergewaltigung in Regensburg

    – schneller Ermittlungserfolg der Kriminalpolizei Regensburg

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)REGENSBURG: Am späten Samstagabend, 22. April 2023, wurde in Burgweinting eine Frau von einem zunächst Unbekannten vergewaltigt und lebensgefährlich verletzt. Bereits am nächsten Tag konnte die Polizei einen Tatverdächtigen ermitteln und festnehmen. Es erging Untersuchungshaftbefehl.

    Gegen 22:30 Uhr traf sich eine 23-Jährige mit einem ihr namentlich nicht bekannten Mann in Burgweinting. Während des Aufeinandertreffens schlug die Situation für die Frau unerwartet um. Der Mann soll sie vergewaltigt und mit verschiedenen Gegenständen schwer verletzt haben und anschließend geflohen sein. Die Frau konnte über Personen, die sie in der Nähe antraf, den Notruf verständigen. Sie musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Mittlerweile befindet sie sich nicht mehr in Lebensgefahr.
    Die Kriminalpolizei Regensburg übernahm noch in der Nacht die Sachbearbeitung. Obwohl lediglich ein Pseudonym des Tatverdächtigen bekannt war, gelang es der Kriminalpolizei Regensburg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg durch aufwendige und intensive Ermittlungen bereits wenige Stunden nach der Tat noch am Sonntag einen Tatverdächtigen zu ermitteln. Er wurde am Sonntagabend durch Spezialkräfte in Regensburg festgenommen. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-jährigen Regensburger.
    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde er einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl unter anderem wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
     
     
     
    Claus Feldmeier
    Polizeioberkommissar
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Pressesprecher
  • Vertagt: Sitzungen des Stadtrats und der Ausschüsse

    Logo Stadt Kelheim (Grafik: Stadt Kelheim)Bis auf Weiteres finden auf Wunsch und nach Absprache mit allen Fraktionssprechern keine Stadtrats- und Ausschusssitzungen statt. Damit ist der Erste Bürgermeister ermächtigt, Eilentscheidungen zu treffen. Selbstverständlich agiert Christian Schweiger nicht im Alleingang, sondern informiert und bespricht - im Sinne der klaren Kommunikation und Transparenz - diese mit den Fraktionsführern. So ist er gewiss, dass in einer entsprechenden Sitzung das Gremium genau so entschieden hätte. Von der Möglichkeit der Eilentscheidung ausgenommen sind Entscheidungen über Vergaben und Satzungen. Diese müssen leider bis zur regulären Gremiumssitzung warten. Bauanträge, die über den Verwaltungsweg bearbeitet werden können, werden dementsprechend bearbeitet.



    Yvonne Kandziora
    Vorzimmer Bürgermeister / Pressearbeit
    Tel. 09441 701-221
    Fax 09441 701-229
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    Stadt Kelheim
    Ludwigsplatz 16
    93309 Kelheim
    www.kelheim.de
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  • Verwenden statt verschwenden: ein zweites Leben für Speiseöl

    Sammelsystem für Altfett – Tag der Erde am 22. April

    Der Ressourcenschutz dürfte zum Tag der Erde eine besondere Rolle spielen. Ein gutes Beispiel ist das Altfett-Sammelkonzept für Privathaushalte von der Firma Altfettentsorgung und -recycling Lesch. (Foto: © Jeder Tropfen Zählt GmbH)
    In Deutschland fallen in Privathaushalten jedes Jahr zwischen 65.000 und 140.000 Tonnen Altspeiseöle und -fette an, die nach dem Abgießen von Antipasti oder dem Frittieren von Pommes und Co. meistens über den Ausguss entsorgt werden. Das Problem: So gehen wertvolle Rohstoffe verloren – ein Aspekt, der beim diesjährigen Tag der Erde am 22. April neben anderen Themen eine besondere Rolle spielen dürfte. Denn schließlich lautet das Motto: „Jeder Bissen zählt. Schütze, was Du isst – schütze unsere Erde.“ Die Firma Altfettentsorgung und -recycling Lesch hat hierfür erfolgreich eine Lösung entwickelt: ein Sammelkonzept für Privathaushalte. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat das Vorhaben fachlich und finanziell mit rund 303.341 Euro gefördert.
    Landet das alte Fett in der Kanalisation, gehen nicht nur Sekundärrohstoffe verloren, es lagern sich auch Reste im Abwassersystem ab, die teuer beseitigt werden müssen. „In Deutschland existierte bis dato kein flächendeckendes System, das gebrauchte Speisefette aus Privathaushalten erfasst und recycelt, um sie sinnvoll weiter zu verwerten“, sagt Dr. Susanne Wiese-Willmaring, DBU-Referatsleiterin für Lebensmittel. „Dabei bilden die energiereichen Altfette einen wertvollen Sekundärrohstoff, der sehr gut zu Biokraftstoff verarbeitet werden kann und damit also für eine zusätzliche Nutzung zur Verfügung steht.“
  • Veterinäramt Kelheim rät zur Staupeimpfung für Hunde

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Im Landkreis Kelheim wurden in letzter Zeit einige tot aufgefundene Füchse von Jägern gemeldet.

    Im Rahmen einer pathologischen Untersuchung von einem Fuchs konnte eine Infektion mit dem Staupevirus nachgewiesen werden. Da eine Staupeinfektion bei Hunden- und Marderartigen (z. B. Fuchs, Dachs, Marder, Iltis, Wiesel, Waschbär) sehr häufig zum Tod führt, ist davon auszugehen, dass die tot aufgefundenen Füchse an einer Staupeinfektion verendet sind.

    Hunde infizieren sich hauptsächlich durch Kontakt zu infizierten Tieren oder durch Kontakt an deren Ausscheidungen, z.B. Nasen-, Augensekret, Urin und Speichel. Das Staupevirus ist in der Umwelt nicht sonderlich stabil, sodass außerhalb des Organismus das Virus nur wenige Tage infektiös bleibt, insbesondere bei warmen Temperaturen.

    Hundehalter können durch eine Impfung ihre Hunde sehr effektiv vor Staupe schützen. Das Veterinäramt Kelheim rät deshalb allen Hundebesitzern, ihre Hunde beim Tierarzt regelmäßig zur Impfung vorzustellen. Ein Impfschutz hält, in Abhängigkeit vom verwendeten Impfstoff, zwischen ein und drei Jahre. Weitere Informationen zur Staupeimpfung können sich Hundehalter bei ihrem praktischen Tierarzt einholen.

    Sonja Endl
    Pressestelle

  • Veterinäramt Kelheim: Geflügelpest in Deutschland

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Sicherheitsmaßnahmen für Geflügel auch in Kelheim

    In Deutschland sind seit dem 30.10.2020 mehrere H5-Fälle der hochpathogenen Geflügelpest bei Wildvögeln nahezu zeitgleich an der Nord- und Ostseeküste sowie in Hamburg aufgetreten. Das Friedrich-Löffler-Institut, Riems (FLI) hat hierzu am 05.11.2020 eine Risikoeinschätzung veröffentlicht und rät den Geflügelhaltern zu vermehrter Vorsicht. Dabei soll die Biosicherheit in den Geflügelbetrieben überprüft und gegebenenfalls optimiert werden. Kontakte zwischen Geflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden. In dem Merkblatt „Schutzmaßnahmen gegen die Geflügelpest in Kleinhaltungen“ rät das FLI unter anderem zur Umsetzung von folgenden Punkten:


    • Schützen Sie ihr Geflügel vor Kontakt mit Wildvögeln.
    • Trennen Sie strikt zwischen Straßen- und Stallkleidung.
    • Bewahren Sie Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, die mit Geflügel in Berührung kommen können für Wildvögel unzugänglich auf.
    • Verfüttern Sie keine Geflügelteile und keine Eierschalen von gekauften Eiern.
    • Sichern Sie die Ein- und Ausgänge zu den Ställen oder die sonstigen Standorte des Geflügels gegen unbefugten Zutritt oder unbefugtes Befahren. Halten Sie betriebsfremde Personen (Kinder, Besucher, Eierkunden usw.) und Haustiere (z. B. Hunde, Katzen) von den Ställen fern.
    • Reinigen und desinfizieren Sie Gerätschaften und Fahrzeuge und bekämpfen Sie Schadnager.


    Die Risikoeinschätzung des FLI und weitere Informationen und Merkblätter finden Sie unter folgendem Link: https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/
    Das Veterinäramt Kelheim bittet um Beachtung dieser Empfehlungen!


    Sonja Endl
    Pressestelle

  • Veterinäramt Kelheim: Vorbereitung auf den Seuchenfall Afrikanische Schweinepest

    Das Landratsamt Kelheim übte gemeinsam mit den Führungskräften der Feuerwehren, dem THW und den Jägern Maßnahmen zur Eingrenzung einer ASP-Infektion bei Wildschweinen.
    Probennahme bei einem Wildschwein (Foto: Dr. Martin Schmid)Probennahme bei einem Wildschwein (Foto: Dr. Martin Schmid)Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere virale Infektionskrankheit der Schweine, die nahezu bei jedem Schwein zum sicheren Tod führt. Betroffen sind Hausschweine und Wildschweine, nicht der Mensch. Für unsere schweinehaltenden Betriebe in der Landwirtschaft stellt die ASP bei Wildschweinen eine starke Belastung hinsichtlich der Biosicherheit ihrer Bestände und für die Wirtschaftlichkeit dar. Die ASP kommt ursprünglich aus Afrika und wurde nach Osteuropa verschleppt. Von dort breitete sich diese Virusinfektion kontinuierlich nach Westen aus und hat im September 2020 in Brandenburg deutsche Wildschweine erreicht. Die Tierseuche überträgt sich von Schwein zu Schwein, aber auch durch nicht erhitzte Lebensmittel, die aus Fleisch von infizierten Schweinen hergestellt worden sind.
    Sollte die Afrikanische Schweinepest den Landkreis Kelheim erreichen, müssen verschiedene Maßnahmen des Rahmenplanes Afrikanische Schweinepest der bayerischen Staatsregierung umgesetzt werden. Dabei versucht man die Tierseuche zu tilgen und die Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Vorrangig werden dafür zwei Ziele bei einem Ausbruch der ASP bei Wildschweinen verfolgt, erstens die Verhinderung der Abwanderung von infizierten Wildschweinen aus dem Ausbruchsgebiet und zweitens die unschädliche Beseitigung aller seuchenverdächtigen Wildschweine.
    Da zur Umsetzung der oben genannten Aufgaben sehr schnell speziell geschultes Personal benötigt wird, übte das Veterinäramt Kelheim mit der Feuerwehr, THW und Jägern die vorgesehenen Maßnahmen.
    Am 10.09.2020 übten Führungskräfte der Feuerwehren des Landkreises unter Anleitung des Veterinäramtes den Aufbau eines Elektrozaunes. Mit diesem würden im Ernstfall infizierte Wildschweine in einem Kerngebiet von nicht infizierten Wildschweinen abgetrennt werden. Die Vorteile in einem Elektrozaun bestehen durch einem schnellen Aufbau und guten Schutz.
    Übung Aufbau eines Elektrozaunes (Foto: Dr. Michael Haimerl)Übung Aufbau eines Elektrozaunes (Foto: Dr. Michael Haimerl)
    Am 17.10.2020 übte der Ortsverband Kelheim des THW gemeinsam mit Vertretern von Jägern, der bayerischen Waldbauernschule und Staatsforsten die Suche von verendeten Wildschweinen und deren anschließenden sachgerechten Bergung. Dafür wurde ein erlegtes Wildschwein wieder im Wald abgelegt. Nach intensiver Suche konnten Mitglieder des THWs unter Beachtung aller seuchenhygienischen Vorgaben in Schutzanzügen (zum Schutz vor der Verschleppung des Virus) das gefundene Schwarzwild sicher einpacken und abtransportieren.
    Foto: Dr. Martin Schmid; Fallwildsuche durch das THW
    Fallwildsuche durch das THW (Foto: Dr. Martin Schmid)Fallwildsuche durch das THW (Foto: Dr. Martin Schmid)
    Im Ernstfall wären in erster Stelle die Jagdausübungsberechtigten bei der Aufgabe der Fallwildsuche gefordert, da nur diese die nötigen Kenntnisse zu den Gegebenheiten vor Ort haben. Das THW wirkt dabei bei der Suche nur unterstützend mit.
    Fotos: Dr. Schmid; Herr Landrat Neumeyer vergewissert sich über den Übungsverlauf
    Landrat Neumeyer vergewissert sich über den Übungsverlauf (Foto: Dr. Martin Schmid)Landrat Neumeyer vergewissert sich über den Übungsverlauf (Foto: Dr. Martin Schmid)

    Das Landratsamt Kelheim sieht sich durch die beiden Übungen gut gerüstet und hofft, die speziellen Übungskenntnisse nie einsetzen zu müssen.


    Sonja Endl
    Pressestelle

  • VHS-Abensberg: Kursbetrieb läuft wieder an

    Die Vhs von Abensberg beginnt nach dem Corona-Lock-down mit dem Neustart (Foto: Lena Schmid/Stadt Abensberg)Die Vhs von Abensberg beginnt nach dem Corona-Lock-down mit dem Neustart (Foto: Lena Schmid/Stadt Abensberg)Vhs Abensberg startet mit kleinem Programm

    Die Volkshochschule Abensberg freut sich, ab dem Montag, 15. Juni 2020, ein ausgewähltes Programm an Kursen und Einzelveranstaltungen anbieten zu können. Auch in den Nebenstellen in Bad Abbach und in Siegenburg werden dann wieder einzelne Termine stattfinden.
    Allerdings: „Mit der Erlaubnis für Präsenzkurse sind umfangreiche Hygienemaßnahmen verbunden, was dazu führt, dass wir unser ursprüngliches Frühjahrssemester nicht mehr wie geplant durchführen können. Leider mussten wir alle noch ausstehenden Kurse absagen“, so Leiterin Katrin Koller-Ferch. „Dafür haben wir ein kleines, aber feines Kursprogramm zusammengestellt, für das man sich ab Montag, 8. Juni, online oder telefonisch anmelden kann.“ Online auf www.vhs-abensberg.de und telefonisch unter der Nummer 09443/ 910 377. Insgesamt sind es aktuell 29 Kurse und Veranstaltungen, die angeboten werden können. Darunter Englisch, ein Kräuterspaziergang, Yoga (im Freien) und diverse Vorträge.
    Die vhs bittet dabei um Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Diese sind - für vhs-Kunden wie für vhs-Dozenten - ebenfalls auf der Homepage zu finden.

    Ingo Knott
    Bürgerinformationen
    Stadt Abensberg
    Im Herzogskasten
    Dollingerstraße 18
    93326 Abensberg
    Tel. 09443/ 910 353

  • Video-Sprechstunde mit Bundestagsabgeordneten Florian Oßner

    CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Foto: CSU)CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Foto: CSU)Am Donnerstag, 17. Juni, hält der Heimatabgeordnete im Bundestag, Florian Oßner (CSU), von 10 bis 12 Uhr seine monatliche Bürgersprechstunde für den Landkreis Kelheim Corona-bedingt via Videokonferenz ab, alternativ auch telefonisch. Um eine telefonische Anmeldung zur besseren Koordination vorab unter der Abensberger Bürgerbüro-Nummer 09443 / 992 357-6 wird gebeten. Alternativ können die aufkommenden Fragen auch an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.



    Web-Schreibfeder
    Maria Aicher

  • Videosprechstunde mit Bundestagsabgeordneten Florian Oßner

    CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Foto: CSU)CSU-Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (Foto: CSU)Abensberg.
    Am kommenden Donnerstag, 18. Februar, hält der Heimatabgeordnete im Bundestag, Florian Oßner (CSU), von 10 bis 12 Uhr seine monatliche Bürgersprechstunde via Videokonferenz ab, alternativ auch telefonisch. Um eine telefonische Anmeldung zur besseren Koordination vorab unter der Abensberger Bürgerbüro-Nummer 09443 / 992 357-6 wird gebeten. Alternativ können die aufkommenden Fragen auch an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.



    Web-Schreibfeder
    Maria Aicher

  • Videosprechstunde mit Bundestagsabgeordneten Florian Oßner

    CSU-Bundestagsabgeorneter Florian Oßner (CSU Niederbayern)Am Donnerstag hält der Heimatabgeordnete im Bundestag, Florian Oßner (CSU), von 10 bis 12 Uhr seine monatliche Bürgersprechstunde coronabedingt in Form einer Videokonferenz ab. Alternativ kann auch ein Telefontermin vereinbart werden. Um eine telefonische Anmeldung zur besseren Koordination vorab unter der Abensberger Bürgerbüro-Nummer 09443/992 357-6 wird gebeten. Wahlweise können die aufkommenden Fragen via E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gestellt werden.
     
     
     
    Maria Rohrmeier
    Büroleitung Bürgerbüro Landshut
    Freyung 618
    84028 Landshut
    Telefon: + 49 871 97 46 37 – 80
    Fax: + 49 871 97 46 37 - 81
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