Das Stadtmuseum Abensberg zeigt ab dem 20.10.2020 eine Sonderschau anlässlich des 100. Geburtstags von Ferdinand Kieslinger.
Signatur des Künstlers Ferdinand Kieslinger (Foto: Stadtmuseum Abensberg)Signatur des Künstlers Ferdinand Kieslinger (Foto: Stadtmuseum Abensberg)
Ferdinand Kieslinger ist allgegenwärtig in Abensberg. Seine Werke sind vielen Abensbergern noch immer im Gedächtnis. Er wurde am 19.01.1920 in Abensberg geboren und begann nach seiner Schulzeit in Abensberg und Freising eine Banklehre in Siegenburg. Er fing an nach dem zweiten Weltkrieg als Künstler zu arbeiten. Er hat viele Auftragsarbeiten für Kirchen und auch Illustrationen, wie z.B. im „Boarischen Kalendablaadl“ geschaffen. Durch Ausstellungen und durch verschiedene Publikationen wurde er überregional bekannt. Am 29.04.1984 starb er in Regensburg. Er war fasziniert von dem Material Holz, das er nach seinen Vorstellungen bearbeitet hat. Alle Praktiken, die er für seine Kunst benötigt hat, hat er sich eigenständig angeeignet. Dargestellt in seiner Kunst hat er vor allem den christlichen Glauben, das Menschliche und die Natur in Verbindung mit dem Christentum. Der Großteil seiner Werke ist schwarz-weiß, vereinzelt gibt es auch bunte Werke von ihm, wie man an den Holzschnitten in der Sonderschau sehen kann. Es werden ausgewählte Werke seiner Serie „Paradiesische Zustände“ gezeigt.

Die Sonderschau ist ab dem 20.10.2020 im 5. Stock des Stadtmuseums (Herzogskasten – Dollingerstraße 18, 93326 Abensberg) zu sehen.



Michaela Müller
Praktikantin des Stadtmuseums Abensberg