Römische Weinkanne aus Bronze - Fundort Eining - (Foto: Archäologisches Museum der Stadt Kelheim)Römische Weinkanne aus Bronze - Fundort Eining - (Foto: Archäologisches Museum der Stadt Kelheim)Von der gebratenen Flamingozunge zum Sportwagen – Luxus damals und heute Luxus – was ist das überhaupt?

Zu einem luxuriösen Lebensstil gehören in der heutigen Gesellschaft weite Reisen, große und schnelle Autos, das neueste Handy oder Tablet, teures Essen, ein großes Haus, am besten eine Villa mit Pool, etc. Doch wie hat sich unser Luxusverständnis überhaupt entwickelt? Verstehen wir immer noch das gleiche Leben als luxuriös wie die Römer? Bereits das Wort „Luxus“ stammt aus dem Lateinischen und bezeichnet etwas Prachtvolles. Waren Luxusvorstellungen der Römer in Stadt und Land gleich? Wie und warum zeigten die Römer ihren Reichtum in der Gesellschaft? Was sind lukullische Genüsse? Galt es bereits als Luxus, Sklaven zu haben? Durften auch Frauen luxuriös leben? Galt das ausgiebige Baden als Privileg der Oberschicht? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Luxus in der Römerzeit beantwortet die Referentin Veronika Zimmermann und informiert in ihrem Vortrag über Luxus, Dekadenz und Statussymbole im alten Rom.


Archäologisches Museum der Stadt Kelheim
Datum: Mittwoch, 04.11.2020
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Eintritt 4,00€

Aufgrund der COVID19-Bestimmungen bitten wir um Anmeldung unter 09441/10492. Die Plätze sind beschränkt.
Bitte folgen Sie den dann aktuellen Hygienebestimmungen



Rebecca Färber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.
Donaupark 13
93309 Kelheim

Tel. 09441/207-7331
Fax 09441/207-7350

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Dunkeln auf Erkundungstour durchs Museum – ausnahmsweise fürs Foto mit Licht! (Foto: Archäologisches Museum der Stadt Kelheim)Im Dunkeln auf Erkundungstour durchs Museum – ausnahmsweise fürs Foto mit Licht! (Foto: Archäologisches Museum der Stadt Kelheim)
Jedes Kind träumt einmal im Leben davon, zu sehen, was nachts im Museum passiert. Sogar ein Hollywood-Film hat sich schon genau mit dieser Frage befasst. Aber was passiert wirklich im Museum, wenn die Besucher das Gebäude verlassen und die Angestellten die Lichter ausgelöscht haben? Am 26. Oktober können die Kinder, geführt von Frank Späth, genau das herausfinden. Dreht sich das Skelett in der Steinzeit-Vitrine wirklich jede Nacht um, oder ist das nur ein Mythos? Gerüstet mit Taschenlampen geistern die Kinder durch das Museum und erkunden selbst die dunkelsten Ecken der Ausstellungen.

Ort: Archäologisches Museum der Stadt Kelheim
Datum: Freitag, 23.10.2020
Uhrzeit: 19.30 – 21.00 Uhr

Anmeldung bis Do. 22.10.2020 unter 09441/10492 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hinweis: Bitte Taschenlampe mitbringen!
Maximale Teilnehmerzahl: 20; empfohlenes Alter: 1.-4. Jahrgangsstufe
Die Kelheimer hatten ein angespanntes Verhältnis mit ihm: König Maximilian II.  (Foto: Katrin Berger)Die Kelheimer hatten ein angespanntes Verhältnis mit ihm: König Maximilian II. (Foto: Katrin Berger)Denkmalspaziergang „Im Schatten der Halle“

Die Befreiungshalle, das Wahrzeichen Kelheims, ist zweifelsohne das bekannteste, auffälligste und alles überragende Monument der Stadt. Quasi in ihrem Schatten stehen aber noch viele andere Denkmäler und es lohnt sich, auch mal einen Blick auf sie zu werfen. Ein Denkmal, das ist ein Mal, also ein Zeichen, das auf Erinnerungswürdiges hinweist. Es gibt mehrere Anforderungen an solch ein Erinnerungszeichen: Es muss öffentlich zugänglich und nachhaltig, seine Aussage prägnant und verständlich sein. Das gilt für den Moment, aber auch für die Zukunft. Und es braucht Menschen, die es entziffern und verstehen können. Manche Denkmäler sind direkt als Mahnmale geschaffen, andere sind erst durch die Zeit zu einem Denkmal geworden. Häufig sind Grund und Anlass bereits darauf vermerkt und unterstützen dadurch die Erinnerungsarbeit. Oft sind die Denkmäler aber lediglich aus ihrer Zeit heraus verständlich und haben im Lauf der Jahre ihren diesbezüglichen Wert eingebüßt. Begeben Sie sich mit Katrin Berger auf einen Spaziergang durch Kelheim und lassen Sie sich die steinernen und bronzenen Zeugnisse im Schatten der Halle aus vielen Jahrhunderten kompetent und spannend erklären! Sie werden sehen, es lohnt sich!

Treffpunkt: Archäologisches Museum Kelheim

Zeitpunkt: 24.10.2020 15:00Uhr

Eine Anmeldung ist unter (09441) 10492 erforderlich





Yvonne Kandziora
Vorzimmer Bürgermeister / Pressearbeit
Tel. 09441 701-221
Fax 09441 701-229
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadt Kelheim
Ludwigsplatz 16
93309 Kelheim
www.kelheim.de
www.facebook.com/kelheim

Logo der Frauenunion der CSU (Grafik: Frauenunion)Logo der Frauenunion der CSU (Grafik: Frauenunion)
Der Ortsverband Kelheim der Frauen-Union lädt alle Interessierten herzlich ein zum Bericht über Aktuelles aus dem Kelheimer Stadtrat am Mittwoch, 21. Oktober, um 18:30 Uhr in der Georgsstubn im Gasthof Weißes Lamm, Kelheim, Ludwigstr. 12. Johanna Frischeisen ist nicht nur als Stadträtin, sondern auch als 3. Bürgermeisterin bestens informiert über die Stadtpolitik und hat viel Interessantes aus erster Hand zu berichten. Auf Einhaltung der Hygienebestimmungen wird geachtet, bitte Mund-Nasenschutz nicht vergessen! Eintritt frei, Nichtmitglieder willkommen.


Dr. Gudrun Weida
Vorsitzende des Ortsverbands Kelheim der Frauen-Union
Mitterweg 7
93309 Kelheim
Tel. 09441 2531 oder 0171 7230226

Das Stadtmuseum Abensberg zeigt ab dem 20.10.2020 eine Sonderschau anlässlich des 100. Geburtstags von Ferdinand Kieslinger.
Signatur des Künstlers Ferdinand Kieslinger (Foto: Stadtmuseum Abensberg)Signatur des Künstlers Ferdinand Kieslinger (Foto: Stadtmuseum Abensberg)
Ferdinand Kieslinger ist allgegenwärtig in Abensberg. Seine Werke sind vielen Abensbergern noch immer im Gedächtnis. Er wurde am 19.01.1920 in Abensberg geboren und begann nach seiner Schulzeit in Abensberg und Freising eine Banklehre in Siegenburg. Er fing an nach dem zweiten Weltkrieg als Künstler zu arbeiten. Er hat viele Auftragsarbeiten für Kirchen und auch Illustrationen, wie z.B. im „Boarischen Kalendablaadl“ geschaffen. Durch Ausstellungen und durch verschiedene Publikationen wurde er überregional bekannt. Am 29.04.1984 starb er in Regensburg. Er war fasziniert von dem Material Holz, das er nach seinen Vorstellungen bearbeitet hat. Alle Praktiken, die er für seine Kunst benötigt hat, hat er sich eigenständig angeeignet. Dargestellt in seiner Kunst hat er vor allem den christlichen Glauben, das Menschliche und die Natur in Verbindung mit dem Christentum. Der Großteil seiner Werke ist schwarz-weiß, vereinzelt gibt es auch bunte Werke von ihm, wie man an den Holzschnitten in der Sonderschau sehen kann. Es werden ausgewählte Werke seiner Serie „Paradiesische Zustände“ gezeigt.

Die Sonderschau ist ab dem 20.10.2020 im 5. Stock des Stadtmuseums (Herzogskasten – Dollingerstraße 18, 93326 Abensberg) zu sehen.



Michaela Müller
Praktikantin des Stadtmuseums Abensberg

In der Franziskanerkirche befindet sich das Orgelmuseum Kelheim (Foto: Egon Vellusig)In der Franziskanerkirche befindet sich das Orgelmuseum Kelheim (Foto: Egon Vellusig)
Zu einer Benefizveranstaltung zugunsten des Fördervereins Orgelmuseum Franziskanerkirche Kelheim:e. V. am Samstag, 24. Oktober, um 16:00 Uhr lädt die Frauen-Union ein. Geboten wird ein klassisches Orgelkonzert zum Erntedank mit geistlicher Musik des 18. bis 20. Jahrhunderts in der Franiskanerkirche in Kelheim, Am Kirchensteig 4. Auf dem Programm stehen Werke von John Ernest Galliard, Johann Sebastian Bach, Leopold und Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy, César Franck, Antonin Dvorak, Robert Stolz und Loreena McKennitt. Für die musikalische Gestaltung wurden Thomas Harrieder (Orgel), Barbara Mathes (Sopran), Miriam Ott (Geige) und Sebastian Perzl (Posaune) gewonnen.. Stadtpfarrer Reinhard Röhrner trägt besinnlicheTexte vor.Eintritt 12 €, Karten erhältlich an der Abendkasse. Mit dem Erlös, der dem Förderverein und Träger der Franziskanerkirche zugute kommt, hofft die Frauen-Union einen kleinen Beitrag zu seinem Erhalt leisten zu können. Veranstalter und Interpreten würden sich über einen regen Besuch freuen. Auf Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften wird geachtet. Direkt vor der Kirche befindet sich die KEXI-Haltestelle Nr. 136, Buchung Montag bis Samstag von 06:00 bis 21:00 Uhr unter Tel. 08009999800.



Dr. Gudrun Weida
Kreis- und Ortsvorsitzende der Frauen-Union Kelheim
Mitterweg 7
93309 Kelheim
Tel. 09441 2531 oder 0171 7230226

Omwoldon im Museum.  (Foto: Dr. Bernd Sorcan)Omwoldon im Museum. (Foto: Dr. Bernd Sorcan)
Traditionell um die Oktobermitte lädt das Archäologische Museum zu einem besonderen Abend ins Museum ein – Omwoldon aus Riedenburg lassen die Musik längst vergangener Zeit wieder aufleben: Sie entlocken alten Instrumenten Klänge, die die Zuhörer entführen in die Welt der Kelten. Keltische Geschichten und Texte, deren Erbe noch heute in unserer Literatur verankert ist, runden den Abend ab. Beginn ist am Samstag, 10. Oktober 2020, um 19 Uhr im Archäologischen Museum der Stadt Kelheim.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen wird um eine Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und Tel.: 09441/10492 gebeten. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Der Eintritt beträgt 4 Euro.



Yvonne Kandziora
Vorzimmer Bürgermeister / Pressearbeit
Tel. 09441 701-221
Fax 09441 701-229
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stadt Kelheim
Ludwigsplatz 16
93309 Kelheim
www.kelheim.de
www.facebook.com/kelheim

Plakat Kirta Moda (Grafik/Foto: Andreas Schambeck)Plakat Kirta Moda (Grafik/Foto: Andreas Schambeck)Bayernpartei Bad Abbach Donnerstag, den 19. Oktober 2020 ab 18 Uhr Kirta Moda Musi bei der Bayernpartei Bad Abbach beim Fischerwirt in Bad Abbach Dazu spielt Alleinunterhalter Stefan zümftig auf. Auf Ihr kommen freut sich die Bayernpartei Bad Abbach. Für Ihr leibliches Wohl ist bestern gesorgt.


Andreas Schambeck

Bayernpartei

Logo OBA (Grafik: BRK-Kelheim)Logo OBA (Grafik: BRK-Kelheim)Die „Offene Behinderten Arbeit“ des BRK Kelheim bietet eine Naturführung mit anschließender Bastelaktion zum Thema „Wenn die Blätter tanzen“ für Kindergartenkinder mit und ohne Behinderung an.

Treffpunkt ist am Samstag, den 17.10.2020 um 14:00 Uhr am Naturfreundehaus Hammertal, Sausthal 3, 93346 Ihrlerstein bzw., falls es an diesem Tag regnen sollte, am Samstag, den 24.10.2020 zur gleichen Uhrzeit.
Die Führung inklusive Bastelaktion wird schätzungsweise 1,5 Stunden dauern. Im Anschluss daran ist geplant, dass die Beteiligten im Naturfreundehaus einkehren. Das Angebot wird von der Kinderpflegerin, Frau Brigitte Schmoll, geleitet, von der OBA begleitet und findet nur bei gutem Wetter sowie ausschließlich im Freien unter den derzeit geltenden Hygienevorschriften statt. Jedes Kind darf maximal 1 Begleitperson mitbringen.

Es besteht für alle Erwachsenen während der gesamten Dauer der Aktionen Maskenpflicht. Für Selbstzahler wird ein Beitrag von 5,00€ pro Kind erhoben. Begleitersonen können kostenlos teilnehmen. Eine Abrechnung über die Pflegekasse ist unter Umständen möglich, falls die teilnehmenden Kinder einen Pflegegrad besitzen. Die Bewirtung durch die Mitarbeiter des Naturfreundehauses erfolgt nach dem Hygienekonzept dieses Hauses auf eigene Kosten. Da aufgrund der Corona-Auflagen die Plätze für dieses Angebot äußerst begrenzt sind, wird um baldmögliche Anmeldung gebeten.

Nähere Informationen und Anmeldung bei Frau Lioba Scheidel, Tel.: 09441 50 28-19, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Angela Plenkers
Referentin
Geschäftsführung/ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
BRK-Kreisverband Kelheim
Abensberger Straße 6
93309 Kelheim

Tel. +49 (0) 9441 5028-14
Fax +49 (0) 9441 5028-21
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: http://www.kvkelheim.brk.de

Herbstwald (Foto: Faltermeier)Herbstwald (Foto: Faltermeier)Am Sonntag, den 18.10.2020 um 13.30 Uhr lädt der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. und der Naturpark Altmühltal unter der Leitung von Förster Peter Faltermeier, Natur- und Landschaftsführer, zu einer ca. dreistündigen Rundwanderung im Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“ ein. Die Tour führt durch den herbstlichen Buchen- und Eichenwald des Hienheimer Forstes, vorbei an urzeitlichen Erzschürfgruben und weiter auf dem Keltenwall bis zur Donau. Durch das Naturwaldreservat „Donauhänge“ gelangen wir wieder zurück zum Ausgangspunkt. Treffpunkt ist in Kelheim am Forstbetrieb, Hienheimer Straße 14. Erwachsene zahlen 5,00 €, Kinder 3,00 €, Familien 10,00 €. Eine Anmeldung bis 16.10. unter 09441/9341 ist zwingend erforderlich, Teilnehmerzahl begrenzt. Bitte auf festes Schuhwerk achten und Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!

Auf dem Keltenwall zum Donaudurchbruch
Termin: Sonntag, 18.10.2020
Uhrzeit: 13.30 – ca. 16.30 Uhr
Treffpunkt: Kelheim, Forstbetrieb, Hienheimer Straße 14
Veranstalter: Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. und Naturpark Altmühltal
Leitung: Peter Faltermeier, Förster und Natur- und Landschaftsführer
Preise: Erw. 5,00 €, Kinder 3,00 €, Familien 10,00 €
Anmeldung: bis 16.10. unter 09441/9341, Teilnehmerzahl begrenzt Hinweis: Bitte auf festes Schuhwerk achten und Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!




Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
Franziska Jäger
Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
M.Sc. Forst- und Holzwissenschaften
Gebietsbetreuerin Weltenburger Enge
Donaupark 13
93309 Kelheim

Tel: 09441/207 7324
Fax: 09441/207 7350
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.voef.de

Pferde dienten nun als Reittier: Ein reich verzierter Trensenknebel. (Foto: J. Zuber, Kreisarchäologie Kelheim)Pferde dienten nun als Reittiere: Ein reich verzierter Trensenknebel. (Foto: J. Zuber, Kreisarchäologie Kelheim)Der frühbronzezeitliche Schatz von Langquaid und seine Zeit

Vortrag von Dr. Joachim Zuber M.A.; Kreisarchäologie Kelheim


Gegen Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. endet in Süddeutschland die Steinzeit. Als neue Werkstoffe setzten sich ab etwa 2200 v. Chr. zunächst Kupfer und dann die Bronze als wichtigstes Metall durch. Die Fundstücke des 1908 entdeckten frühbronzezeitlichen Depotfundes von Langquaid kennzeichnen den Beginn des Siegeszuges der Bronzemetallurgie. Sie prägte für die nächsten 1000 Jahre das Leben in Mitteleuropa. Der Fundort Langquaid gab außerdem einem ganzen Zeitabschnitt der frühen Bronzezeit seinen Namen. Wie die archäologischen Quellen nahelegen, änderten sich mit diesem Strukturwandel auch die Lebensverhältnisse der Menschen. Die Funde zeugen von weitreichenden Kontakten, über die Waren, Wissen und Vorstellungen vermittelt wurden. Die „neue Zeit“ erforderte und ermöglichte innovative Mittel und Wege zur Sicherung des Lebensunterhaltes und neue Strukturen in den Siedlungsgemeinschaften.
Der Vortragende Kelheimer Kreisarchäologe Dr. Joachim Zuber referiert den derzeitigen Kenntnisstand zu den frühbronzezeitlichen Lebens- und Kulturverhältnissen in Süddeutschland. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Landkreis Kelheim, aus dem neben dem Schatzfund von Langquaid weitere bedeutende archäologische Funde und Befunde dieser Zeit bekannt geworden sind.

Archäologisches Museum der Stadt Kelheim
Datum: Mittwoch, 21.10.2020
Uhrzeit: 20.00 Uhr Eintritt 4,00€

Rebecca Färber
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V.
Donaupark 13
93309 Kelheim

Tel. 09441/207-7331
Fax 09441/207-7350

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.herzstueck.bayern www.rauszeit.bayern

Auf der Wanderung gibt es neben Wissenswertem zur Geschichte auch einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt. (Foto: Dunkel-Littel)Auf der Wanderung gibt es neben Wissenswertem zur Geschichte auch einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt. (Foto: Dunkel-Littel)Wanderung mit dem VöF für Fußgänger und Rollstuhlfahrer auf dem „Panoramaweg der Stadt Abensberg“

Am Sonntag, den 18.10.2020 um 14.00 Uhr findet unter der Leitung von Inge Dunkel-Littel, Landschaftsarchitektin und Marion Huber-Schallner, 3. Bürgermeisterin und Behindertenbeauftragte der Stadt Abensberg eine Wanderung auf dem Panoramaweg der Stadt Abensberg statt. Treffpunkt zu der gemütlichen, ca. 2,5-stündigen Wanderung für Fußgänger und Rollstuhlfahrer ist in Abensberg am Parkplatz Gillamooswiese.

 - Was hat es mit dem „Gillamoos“ auf sich?
 - Welche Besonderheiten hat das Abenstal zu bieten?

Bei der geführten Wanderung gibt es Informationen zur Stadtgeschichte, zu Landschaft und Naturhaushalt sowie zur Tier- und Pflanzenwelt.
Die Wanderung des Landschaftspflegeverbandes Kelheim VöF e.V. ist speziell für Rollstuhlfahrer geeignet. Ein Behinderten-WC ist vorhanden.

Anmeldung bitte bis 16.10. unter 09452/2589. Bei Regen entfällt die Wanderung. Bitte Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!


Wanderung für Fußgänger und Rollstuhlfahrer auf dem „Panoramaweg der Stadt Abensberg“
Termin: Sonntag, 18.10.2020 Uhrzeit: 14.00 – ca. 16.30 Uhr
Treffpunkt: Abensberg, Parkplatz Gillamooswiese
Veranstalter: Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
Leitung: Inge Dunkel-Littel, Landschaftsarchitektin und Marion Huber-Schallner, 3. Bürgermeisterin und Behindertenbeauftragte der Stadt Abensberg
Wilder Hopfen - Auf der Wanderung gibt es neben Wissenswertem zur Geschichte auch einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt. (Foto: Dunkel-Littel)Auf der Wanderung gibt es neben Wissenswertem zur Geschichte auch einen Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt. (Foto: Dunkel-Littel)
Anmeldung: bis 16.10. unter 09452/2589 Hinweis: Die Wanderung ist speziell für Rollstuhlfahrer geeignet. Ein Behinderten-WC ist vorhanden. Bei Regen entfällt die Wanderung. Bitte Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!



Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
Franziska Jäger
Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
M.Sc. Forst- und Holzwissenschaften
Gebietsbetreuerin Weltenburger Enge
Donaupark 13
93309 Kelheim
Tel: 09441/207 7324
Fax: 09441/207 7350
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.voef.de

Die DOLINA Gesellschaft für Landeskunde e.V. lädt alle an der Geschichte Bayerns und seines bedeutendsten Adelsgeschlechts Interessierten am Sonntag, 18. Oktober, herzlich zum Besuch der Bayerischen Landesausstellung „Statt befreit - Wittelsbacher Gründerstädte“.ein.
Landesausstellung Antependium (Foto: Tassilo Letzel, © Erzbischöfliches Ordinariat München)Landesausstellung Antependium (Foto: Tassilo Letzel, © Erzbischöfliches Ordinariat München)
Die Besucher erfahren in der Ausstellung, wie und wann Bayern zum Städteland wurde. Das uns heute so vertraute System der bayerischen Städte und Märkte ist innerhalb nur eines Jahrhunderts, etwa von 1200 bis 1300, entstanden. Mit der gezielten Gründung und Förderung von Städten und Märkten festigte vor allem die junge Herzogsdynastie der Wittelsbacher ihre wirtschaftliche, militärische und politische Macht. Für die Menschen bot das Leben in den neuen Städten viele Chancen: Sicherheit der Person, Schutz des Eigentums, Freiheit des Handels.
So lautet ein bis heute populärer Rechtssatz: „Stadtluft macht frei!“. Die diesjährige Bayerische Landesausstellung findet in zwei Wittelsbacher Städten statt: Im Wittelsbacher Schloss in Friedberg stehen acht historische Räume zur Verfügung, die nach der aufwändigen Renovierung optimale museale Bedingungen für die kostbaren Originalexponate aus dem Mittelalter und der frühen Neuzeit bieten. Im FeuerHaus in Aichach werden in multimedialen Inszenierungen die verschiedenen Facetten von Stadtleben und Stadtplanung im Wandel der Jahrhunderte nachgezeichnet.

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Aichach, FeuerHaus, Martinstr. 17, Kassenbereich.
Nach dem Besuch der Ausstellung bis 14:00 Uhr traditionell-altbayerischer Frühschoppen am Schlossplatz unter der alten Eiche.
Ab 15:00 Uhr Führung durch die Ausstellung in Friedberg im Wittelsbacher Schloss,
Treffpunkt im Empfangszentrum vor dem Schloss, Burgwallstr. 5.
Eintritt Kombikarte Aichach/ Friedberg ermäßigt 9 €, Audioguide 3 €. Führung Friedberg 6 €.

Weitere Informationen, Anmeldungen sowie Wünsche und Angebote von Fahrgemeinschaften unter Tel. 09441 2531 (Weida) oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bei genügend Anmeldungen kann ein Bus eingesetzt werden. Ansonsten empfiehlt sich die Fahrt mit dem Bayernticket per Bahn, z. B. Regensburg Hbf 08:45 Uhr, Aichach 10:39, Aichach-Friedberg 18 Minuten im Halnstundentakt, Fußweg Bahnhof – Ausstellung jeweils 13 Minuten.

Dr. Gudrun Weida
2. Vorsitzende der DOLINA Gesellschaft für Landeskunde e.V.
Mitterweg 7
93309 Kelheim
Tel. 09441 2531 oder 0171 7230226

Neue Bücherspenden erwünscht
Der Bücherflohmarkt vom 27. September war trotz Corona-Vorschriften ein großer Erfolg (Foto: Hans Schmid)Der Bücherflohmarkt vom 27. September war trotz Corona-Vorschriften ein großer Erfolg (Foto: Hans Schmid)
Theater am Bahnhof, VdK, Freunde des offenen Bücherschrankes und Familienhilfe Abensberg organisierten am vergangenen Sonntag, den 27. 9. einen Bücherflohmarkt als Ersatz für den „Offenen Bücherschrank“. Bücher, die der Familienhilfe geschenkt worden waren, konnten gegen eine kleine Spende mit nach Hause genommen werden.
Exkursion zum Pilz des Jahres 2020: Die Gemeine Stinkmorchel
Schätze des Waldes (Foto: Franziska Jäger/VöF)Schätze des Waldes (Foto: Franziska Jäger/VöF)
Viele bunte Hüte (Foto: Franziska Jäger/VöF)Ob Hexenröhrling oder Steinpilz, ob giftig oder nicht: die Welt der Pilze ist vielfältig und bietet eine Menge zu entdecken. Derzeit gibt es in den Wäldern rund um Kelheim wieder verschiedene „bunte Hüte“ zu bestaunen, bei denen natürlich jeder Pilz seine Besonderheiten aufweist. Erfahren sie außerdem Wissenswertes sowie spannende Geschichten zum Pilz des Jahres 2020, der Gemeinen Stinkmorchel. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. laden am Samstag, den 10. Oktober 2020, um 9 Uhr zu einer ca. 2,5 stündigen Pilz-Wanderung unter der Leitung der sachkundigen Pilzsachverständigen Willibald Bittner, Helmut Zitzmann, Dieter Henker und Peter Lang ein. Treffpunkt ist der Parkplatz am „Frauenhäusl“. Anfahrt über die Kreisstraße KEH 25, Kelheim Richtung Sinzing, nach 3 km rechts abbiegen. (Siehe auch Karte im Artikel des Veranstaltungskalenders des Bad Abbacher Kurier)

Erwachsene zahlen 4 €, Kinder und Jugendliche sind frei.
Eine Anmeldung bis 08.10. unter 09441/2077324 ist zwingend erforderlich.
Bitte auf festes Schuhwerk achten und Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!

Viele bunte Hüte
Termin: Samstag, 10.10.2020 Uhrzeit: 9.00 – ca. 11.30 Uhr
Treffpunkt: "Frauenhäusl", Kelheim Richtung Sinzing (KEH 25) nach ca. 3 km rechts abbiegen
Veranstalter: Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. und Landesbund für Vogelschutz (LBV)
Leitung: Willibald Bittner, Helmut Zitzmann, Dieter Henker und Peter Lang, Pilzsachverständige
Anmeldung: bis 08.10. unter 09441/2077324 ist zwingend erforderlich
Preise: Erw. 4,00 €, Kinder und Jugendliche frei
Hinweis: Bitte auf festes Schuhwerk achten!
Pilze im Korb (Foto: Franziska Jäger/VöF)

Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
Franziska Jäger Dipl.-Ing. Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
M.Sc. Forst- und Holzwissenschaften
Gebietsbetreuerin Weltenburger Enge
Donaupark 13 93309 Kelheim
Tel: 09441/207 7324
Fax: 09441/207 7350
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kreis-Frauen-Union und Volkshochschule Kelheim laden alle Interessierten ein zu einem Vortrag aus erster Hand im Rahmen der Reihe VHS-Campus über ein Dauerthema der internationalen Politik ein:
Prof. Dr. Johann Plank im schwer zerstörten Mossul (Foto: Plank)Prof. Dr. Johann Plank im schwer zerstörten Mossul (Foto: Plank)
Am Montag, 12. Oktober, um 19:00 Uhr spricht Prof. Dr. Johann Plank, Inhaber des Lehrstuhls für Bauchemie an der Technischen Universität München, im Deutschen Hof in Kelheim, Alleestr. 21 über "Aktuelle Eindrücke aus Mossul und Irak - ist der Islamische Staat (IS) besiegt?" 2017 feierte die Welt den militärischen Sieg über den IS, wobei die Befreiung der irakischen Millionenstadt Mossul am wichtigsten war. Doch ist der IS damit wirklich besiegt? Letzten Dezember besuchte Prof. Plank im Rahmen einer Universitätskooperation Mossul sowie die alte Assyrerstadt Nimrud und hatte Gelegenheit, mit den Menschen vor Ort zu sprechen. Sein Bericht handelt von erschütternden Schicksalen und gleichzeitig von der überwältigenden Gastfreundschaft der Bevölkerung, die jedoch mit Sorge in die Zukunft blickt. Prof. Plank wird einige Antworten darauf geben, in welche Richtung sich der Irak künftig entwickeln wird. Eintritt frei. Bitte Hygienebestimmungen beachten.

Zum Referenten:
Prof. Plank (*1952) stammt aus Saal an der Donau; sein Abitur legte er am Donau-Gymnasium Kelheim ab. Nach dem Studium der Chemie in Regensburg promovierte er dort 1980 bei Prof. Dr. Wolfgang Herrmann. Zunächst arbeitete er von 1980-1986 als Forschungsgruppenleiter bei der SKW in Trostberg im Bereich Bauchemie. 1997 wurde er Forschungsleiter des Geschäftsbereichs Bau- und Ölfeldpolymere, was mit Auslandsaufenthalten in den USA, Singapur und Japan verbunden war. Im Jahr 2001 kam er als Ordinarius an die TUM. Gastprofessuren führten ihn u.a. an die Wuhan University of Technology, an die National University of Singapore sowie an das Tokyo Institute of Technology. Prof. Plank ist Vorsitzender des Kuratoriums der Leonhard Lorenz-Stiftung und Mitherausgeber der Zeitschrift Cement & Concrete Research. Er befasst sich mit Grundlagenforschung auf dem Gebiet der anorganischen Bindemittel und organischen Zusatzmittel.

Dr. Gudrun Weida
Kreisvorsitzende der Frauen-Union
3. Vorsitzende der Volkshochschule Kelheim
Mitterweg 7
93309 Kelheim
Tel. 09441 2531 oder 01717230226