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In der gesellschaftlichen Nutzung von Leistungen der Universität kommen weitere Deutungsaspekte, Urteilskriterien und Systemlogiken zur Geltung. Anwendungsfragen können somit weder durch die Wissenschaft noch ohne sie geklärt werden; sie verstricken die Universität aber in normative gesellschaftliche Debatten, führen zu einer Mitverantwortung für Folgen und erfordern eine entwickelte ethische Reflexionsfähigkeit in der Universität – in Form von ethischer Urteilskompetenz ihrer Mitglieder und von Strukturen der Ethikberatung. Besondere Aufmerksamkeit erfahren dabei im Projekt die Anforderungen an die akademische Bildung, durch die Universitäten in besonderer Weise in die Gesellschaft hineinwirken.
„Ungewöhnlich ist, dass ich dieses Projekt mit DFG-Förderung im Ruhestand leite“, eklärt Prof. Laux, der sich seit 1. April 2021 im Ruhestand befindet. Allerdings gibt es von Seiten der DFG keine diesbezügliche Altersbeschränkung. Thematisch und methodisch gehört das Projekt der „Theologischen Sozialethik“ an, die sich als Fach der Katholischen Theologie mit der gerechten Gestaltung gesellschaftlicher Strukturen und Institutionen befasst.
Die Förderung bezieht sich im wesentlichen auf die Finanzierung der Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin. Die Projektdauer beträgt 3 Jahre.
„Diese Förderung ist schon in Nicht-Pandemie-Zeiten ein Grund zur Freude und Gratulation an Prof. Dr. Laux, ganz besonders in Zeiten wie diesen rückt jedoch die Verantwortung der Universität und die Bedeutung der Wissenschaft in den Vordergrund. Um so mehr freut es mich, dass ein Projekt wie dieses eine entsprechende Würdigung erhält“, so Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg.
 
 
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