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Bad Abbacher Kurier

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Montag, 18. Dezember 2017
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Mit Kickboxer aus Abbach ist auch international zu rechnen

Der sonnige Süden war das Ziel der Taekwon-Do-Kickboxschule Jungshin am vergangenen Wochenende. In Castellanza in der Nähe von Mailand wurde der Pointfighting Cup ausgetragen.

rechts Kathi FlieserSamstag starteten die Erwachsenen, Sonntag die Jugend und Junioren, circa 750 Starts bei 400 Kämpfern waren gemeldet, darunter auch Pascal und Marco Seifert, Michael Huber, Stefanie Gleixner und Katharina Flieser von Jungshin.
Stefanie Gleixner hatte gleich im ersten Fight Adrienn Kadas aus dem ungarischen Kiraly-Team zur Gegnerin. Dass dies nicht einfach werden würde, wusste Trainer Gebhardt Ruckdeschel im Vorfeld.

Doch Steffi Gleixner kämpfte überraschend beherzt, hatte ja nichts zu verlieren und mit ein bisschen mehr Courage seitens der 19-jährigen wäre auch ein Weiterkommen in die nächste Runde möglich gewesen. So jedoch schied sie bereits nach ihrem ersten Kampf aus. In ihrer 2. Gewichtsklasse kam sie eine Runde weiter, doch dann war das Turnier für sie beendet.
Gut verkaufte sich Katharina Flieser in diesem mit vielen dominierenden Koryphäen gespicktem Turnier. Sie kämpfte sich in ihren beiden Gewichtsklassen bis ins Halbfinale vor. Während bei der „bis 65 kg Klasse“ im Halbfinale Schluss war, wäre in der „bis 60 kg Klasse“ mehr möglich gewesen. Hier stand sie im Halbfinale der amtierenden Europameisterin und Vizeweltmeisterin Luisa Gallotti aus Italien gegenüber. Durch die Lockerheit in Kathis Flieser Kampfstil und ihrer hervorragenden Beinarbeit machte sie der Italienerin das Leben schwer. Und so stand es kurz vor Schluss unentschieden. Doch dann wurde Kathi Flieser die Entscheidung – Finale oder nicht – aus der Hand genommen. Das italienische Kampfrichtertrio gab der Sizilianerin einen Punkt, der keiner war und so musste die Deutsche die bittere Niederlage einstecken. „Hätte die Italienerin den Punkt verdient erhalten, wäre das kein Problem gewesen, aber so in das natürlich höchst ärgerlich.“, kommentierte Coach Gebhardt Ruckdeschel.
Der erste, der am Sonntag auf der Matte stand, war zugleich auch der jüngste der Jungshin-Kämpfer. In der Klasse „+ 47 kg“ dominierte Pascal Seifert das Feld und konnte auf die extra für die Finalkämpfe errichtete Bühne steigen. So wie er vorher die Konkurrenz beherrscht hatte – dreimal mit technischem K.O. –, so schwer tat sich der 12-jährige jedoch gegen seinen Finalgegner aus Italien. Pascal Seifert fand einfach nicht in den Kampf und musste dem Italiener den ersten Platz auf dem Siegerpodest überlassen.
Sein älterer Bruder Marco konnte auch seine Mitstreiter ausschalten und fand sich wie Pascal auf der Finalkampfbühne wieder. Hier fand er auch wieder in seinen Kampfrhythmus zurück, den er in seinen Vorkämpfen zum Teil vermissen ließ. Immer wieder gingen die Punkte hin und her, keiner konnte davonziehen. Kurz vor Schluss setzte der Italiener einen gesprungenen Kick zum Körper, der ihm zwei Punkte einbrachte. Marco Seifert gab zwar alles, doch leider konnte der Italiener die Angriffstechniken abfangen und trug den Sieg davon. Mit dem 2. Platz konnte sich der Abbacher lange Zeit nicht anfreunden, auch wenn ihm von seinen Trainern Gebhardt Ruckdeschel und Kathi Flieser klargemacht wurde, dass er es hier ja mit erstklassigen Kämpfern zu tun hatte. Über diesen zweiten Platz sollte der 15-jährige sehr glücklich sein.
Zu guter Letzt trat Michael Huber an. In seinem ersten Turnier noch im Juniorenbereich, er wurde im März 16, konnte er sich gleich mit den Besten messen. Michi Huber verkaufte sich gut, gewann auch eine Runde, schied dann aber im Viertelfinale und in seiner zweiten Gewichtsklasse im Achtelfinale aus.
Die Bilanz, zwei 2. Plätze und zwei 3. Plätze, zeigt, dass auch international mit der Bad Abbacher Truppe zu rechnen ist.
Infos unter www.jungshin.de oder Tel. 09405/5905

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