REGENSBURG / Donau Arena: Polizeihauptkommissar Thomas Kolb verlässt die Polizeiinspektion Regensburg Nord und damit seine langjährige Einsatzleitertätigkeit bei den Eisbären Regensburg

Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)1. Februar 2024, in der Walhalla-Allee 22 in Regensburg jubeln knapp 4600 Fans. Corey Trivino schießt die Eisbären Regensburg in der 52. Minute zum 3:0 und sichert damit den Sieg im 50. Hauptrundenspiel gegen die Krefeld Pinguine. Doch während man sich auf und neben dem Eis freut, blickt eine Person mit Wehmut auf seine letzte Eishockeybegegnung in ganz bestimmter Funktion. Polizeihauptkommissar Thomas Kolb, Angehöriger der Polizeiinspektion Regensburg Nord und Eishockeyfan war nicht nur dieses eine Mal im Stadion um den Fans und Funktionären ein reibungsloses Spiel zu ermöglichen. Keine andere Führungskraft der Polizei war für mehr Sporteinsätze beim Eishockeyverein Regensburg als Einsatzleiter der polizeilichen Einsatzkräfte eingesetzt. Daher ließen es sich die Funktionäre des EVR und die Mannschaft der Eisbären Regensburg nicht nehmen, ihn mit einer besonderen Geste zu verabschieden. Zum Spielende kam ihm die Ehre zuteil, alleine mit der gut gelaunten Siegermannschaft vor ausverkauftem Stadion ein Foto auf dem Eis zu machen. Diese unglaubliche Erinnerung wird einen ganz besonderen Platz bekommen: In den Räumlichkeiten des Dienststellenleiters der Polizeiinspektion Neutraubling. Dorthin verschlägt es nämlich Polizeihauptkommissar Kolb, denn seit dem 1. März leitet er die dortigen Geschicke, weshalb er die „Nord“ verließ.
Die Aktion verdeutlicht erneut die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem EVR, den Eisbären Regensburg, den Funktionären und nicht zuletzt mit den Fans des Vereins. Die Polizeiinspektion Regensburg Nord wünscht den Eisbären Regensburg viel Erfolg bei den DEL 2 Play-Offs und Polizeihauptkommissar Kolb eine immer erfolgreiche Zeit in seiner neuen Funktion - trotz fehlendem Eishockey.

OBERPFALZ: In diesem Moment häufen sich vor allem im Raum Regensburg Anrufe von Betrügern. Die Polizei warnt vor der Masche des „Falschen Polizeibeamten“!

Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Aktuell kommt es zu vermehrten Anrufen durch unbekannte Täter, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Betrüger versuchen mit der bekannten Masche des „Falschen Polizeibeamten“ an Bargeld oder andere Wertgegenstände zu kommen. Insbesondere werden Notsituationen (wie zum Beispiel die Beteiligung an einem tödlichen Verkehrsunfall) von Angehörigen vorgetäuscht, um an das Vermögen der Angerufenen zu kommen. Insbesondere die Stadt Regensburg, aber auch der Raum Cham sind von den betrügerischen Anrufen betroffen.
Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt eindringlich vor dieser und ähnlich gelagerten Betrugsmaschen. Legen Sie bei solchen Gesprächen sofort auf!

NEUMARKT I. D. OPF.: Wie berichtet wurde am Montagabend, 26. Februar, eine Frau im Bereich Neumarkt i. d. Opf. schwer verletzt

Gegen den Ehemann erging Haftbefehl.
Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Gegen 19:45 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Feldweg nahe dem Neumarkter Ortsteil Pelchenhofen gerufen. Dort wurde eine schwerverletzte 29-Jährige zusammen mit ihrem 31-jährigen Ehemann angetroffen. Der Rettungsdienst brachte die Frau in ein Krankenhaus. Sie ist mittlerweile außer Lebensgefahr, jedoch aktuell nicht vernehmungsfähig.
Die Kriminalpolizeiinspektion Amberg ermittelt weiterhin mit Hochdruck. Die Auswertung der gesicherten Spuren dauert an. Die Ermittler werden hierbei beispielsweise von einem Rechtsmediziner unterstützt, der die Verletzungen der Frau untersuchte. Auch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes wurden eingebunden. Hierbei sollen aus der Verteilung der Blutspuren am Tatort Rückschlüsse auf den Tatablauf gewonnen werden.
Der Tatverdacht richtet sich weiterhin gegen den Ehemann der Frau. Bei ihm handelt es sich um einen 31-jährigen deutschen Staatsangehörigen aus Neumarkt i. d. Opf. Er wurde gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Hierbei machte der Mann keine Angaben zum Sachverhalt. Es wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Die Polizei brachte den Beschuldigten in eine Justizvollzugsanstalt.
Beim Tatort handelt es sich um einen Schotterweg, welcher in einer Stellfläche mündet. Der Weg wird auch zum Spazieren- oder Gassigehen genutzt. Wer am Montagabend in diesem Bereich unterwegs war oder anderweitig im Bereich Pelchenhofen Verdächtiges wahrgenommen hat, soll sich bei der Kriminalpolizei Amberg unter der Telefonnummer 09621/890-0 melden.
 
 
 
Claus Feldmeier
Polizeioberkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Pressesprecher

Regensburg: Für Freitag, 01.03.2024 wurde in Regensburg eine Versammlung angemeldet

Diese wird durch die Polizeiinspektion Regensburg Süd betreut.
Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Im Zeitraum von 15:00 - 17:00 Uhr findet ein Demonstrationszug in Form einer Fahrradsternfahrt im Stadtgebiet statt. Die Aufzüge beginnen in der Prüfeninger Straße, der Landshuter Straße und der Galgenbergstraße und verlaufen Richtung Bahnhof.
Nachdem alle drei Demonstrationszüge in der Bahnhofstraße zusammengetroffen sind, setzen diese ihre Aufzugsstrecke gemeinsam fort. Die Strecke verläuft dann über D-Martin-Luther-Straße in die Wöhrdstraße und anschließend über die Nibelungenbrücke in die Nordgaustraße. Dort findet eine Abschlusskundgebung statt.
Durch die erforderlichen Verkehrsmaßnahmen wird es zu kurzfristigen Sperrungen kommen. Für den Zeitraum der Abschlusskundgebung wird die Nordgaustraße zwischen der Isarstraße und Amberger Straße komplett gesperrt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten Verzögerungen in diesem Bereich mit einzuplanen und ihn nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren.
 
 
 
Kerstin Stolze
Polizeihauptmeisterin
Polizeiinspektion Regensburg Süd
Lage-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

WAIDHAUS, LKR. NEUSTADT A.D.WALDNAAB: Bei einer Kontrolle stellte die Grenzpolizei Waidhaus ein entwendetes Wohnmobil sicher

Der Fahrer sitzt nun in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Weiden i. d. OPf ermittelt über die deutschen Grenzen hinweg.
Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Am Donnerstagnachmittag, 22. Februar, kontrollierten Beamte der Grenzpolizei Waidhaus ein Wohnmobil, das auf der Staatsstraße 2154 in Fahrtrichtung Tschechische Republik unterwegs war. Eine genauere Überprüfung ergab, dass es in Spanien im Bereich Valencia als gestohlen gemeldet wurde. Mittlerweile steht fest, dass die angebrachten slowakischen Kennzeichen nicht zu diesem Fahrzeug gehören. Weiter konnte der Fahrer keinerlei Dokumente zu sich oder dem Wohnmobil vorlegen. Bei ihm handelt es sich vermutlich um einen 21-jährigen Ukrainer ohne Wohnsitz in Deutschland. Diesbezüglich laufen aktuell noch entsprechende Überprüfungen im In- und Ausland. Auch wird geprüft, ob der Fahrer überhaupt eine Fahrerlaubnis besitzt. Die Grenzpolizisten nahmen den Mann fest. Er wurde am Freitag, 23. Februar, einem Ermittlungsrichter vorgeführt, welcher einen Haftbefehl erließ. Die Polizei brachte ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Die Kriminalpolizei Weiden i. d. OPf. ermittelt in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen. Im Fokus sind unter anderem die Überprüfung der Personalien des Festgenommenen, der Diebstahl in Spanien, eine mögliche Hehlerei, die Herkunft der slowakischen Kennzeichen sowie mögliche pass- und verkehrsrechtliche Verstöße.
 
 
Claus Feldmeier
Polizeioberkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Pressesprecher

NEUMARKT I.D.OPF.: Am Montagabend, 26. Februar 2024, wurde eine Frau auf einem Feldweg bei Neumarkt i.d.OPf. schwer verletzt

Ihr Ehemann wurde vorläufig festgenommen. Die Polizei ermittelt zu den Tatumständen.
Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Gegen 19:45 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Feldweg nahe dem Neumarkter Ortsteil Pelchenhofen gerufen. Dort wurde eine schwerverletzte 29-Jährige zusammen mit ihrem 31-jährigen Ehemann angetroffen. Der Rettungsdienst brachte die Frau in ein Krankenhaus. Sie befindet sich in Lebensgefahr.
Wie es zu den Verletzungen kam, ist Teil der Ermittlungen, die von der Kriminalpolizeiinspektion Amberg übernommen wurden. Im Rahmen der bislang durchgeführten Spurensicherungsmaßnahmen vor Ort, die noch andauern, wurde auch der Pkw des Ehepaares sichergestellt. Es besteht der Verdacht, dass der 31-Jährige für die Verletzungen verantwortlich ist. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellt Haftantrag wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Im Lauf des Tages wird ein Ermittlungsrichter entscheiden, ob er einen Haftbefehl erlässt. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Amberg laufen auf Hochtouren. Sie bittet Zeugen, die im Verlauf des gestrigen Abends im Bereich Pelchenhofen Verdächtiges wahrgenommen haben, sich unter der Telefonnummer 09621/890-0 zu melden.
 
 
 
Claus Feldmeier
Polizeioberkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Pressesprecher
WAIDHAUS, LKR. NEUSTADT A. D. WALDNAAB: Polizeipräsident Thomas Schöniger stellte am 26. Februar den neuen Dienststellenleiter der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus, Ersten Polizeihauptkommissar Thomas Meiler vor. Zugleich verabschiedete er den Interimsleiter, Polizeioberkommissar Michael Mühlbauer und den bisherigen Leiter der Grenzpolizeiinspektion, Ersten Polizeihauptkommissar Stefan Moller.
v.l.: Erster Polizeihauptkommissar Thomas Meiler, Polizeioberkommissar Michael Mühlbauer, Polizeipräsident Thomas Schöniger, Erster Polizeihauptkommissar Stefan Moller (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz/Polizeihauptkommissar Joachim Baumer)v.l.: Erster Polizeihauptkommissar Thomas Meiler, Polizeioberkommissar Michael Mühlbauer, Polizeipräsident Thomas Schöniger, Erster Polizeihauptkommissar Stefan Moller (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz/Polizeihauptkommissar Joachim Baumer)
Am 26. Februar 2024 lud das Polizeipräsidium Oberpfalz zum Amtswechsel des Dienststellenleiters der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus in das Rathaus des Marktes Waidhaus ein. Vor etwa 70 teilnehmenden Gästen aus Politik, Justiz, verschiedenen Behörden und Organisationen sowie den Leitern der umliegenden Polizeidienststellen verabschiedete der Oberpfälzer Polizeipräsident Thomas Schöniger bei diesem Festakt gleich zwei Dienststellenleiter - Ersten Polizeihauptkommissar Stefan Moller und Polizeihauptkommissar Michael Mühlbauer.
Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)In den frühen Morgenstunden des 25.02.2024 kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Regensburg Nord eine Frau, die mit ihrem Pkw auf der Oberpfalzbrücke unterwegs war. Im Rahmen dieser Überprüfung roch die Fahrzeugführerin stark nach Alkohol. Ein freiwilliger Atemalkoholtest bei ihr ergab einen Wert im Bereich der absoluten Fahruntüchtigkeit. Die 32-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen – auch ihr Führerschein wurde sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
 
 
 
Polizeiinspektion Regensburg Nord

REGENSBURG: Im Stadtosten konnte die Polizei dank eines aufmerksamen Anwohners zwei Tatverdächtige festnehmen

Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Am Donnerstagmittag verständigte ein Anwohner in der Prinz-Rupprecht-Straße die Polizei. Er gab an, dass soeben zwei Personen versucht hätten, in die Nachbarwohnung einzubrechen und anschließend geflohen seien. Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei, die zu diesem Zeitpunkt die Regensburger Kollegen unterstützten, waren nur wenige Minuten später am Tatort. Sie befragten weitere Nachbarn und konnten so eine detaillierte Personenbeschreibung an die fahndenden Streifen weitergeben. Tatsächlich gelang es der Polizei, zwei Verdächtige in der Nähe festzunehmen. Bei ihnen handelt es sich um zwei Regensburger im Alter von 28 und 39 Jahren. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Personen wieder auf freien Fuß gesetzt.

 
 
 
Claus Feldmeier
Polizeioberkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Pressesprecher

FURTH IM WALD, LKR. CHAM: Eine doppelte Veränderung wird sich zum März bei der Leitung der Polizeiinspektion Furth im Wald ergeben

Polizeichef Sven Buhl wird ins Polizeipräsidium Oberpfalz nach Regensburg wechseln. Sein derzeitiger Stellvertreter, Johann Schächtl, wird sich in den Ruhestand verabschieden und durch Josef Weindl beerbt.
v.l.: Polizeioberkommissar Michael Mühlbauer, Erster Polizeihauptkommissar Johann Schächtl, Polizeirat Sven Buhl, Polizeihauptkommissar Josef Weindl (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)v.l.: Polizeioberkommissar Michael Mühlbauer, Erster Polizeihauptkommissar Johann Schächtl, Polizeirat Sven Buhl, Polizeihauptkommissar Josef Weindl (Foto: Polizeipräsidium Oberpfalz)Zum 01. März 2024 wird Polizeirat Sven Buhl die Polizeiinspektion Furth im Wald für einen längeren Zeitraum verlassen. Er wird zum Polizeipräsidium Oberpfalz abgeordnet und nimmt dort eine Führungsrolle im Sachgebiet E 2, welches für Ordnungs-, Schutz- und Verkehrsaufgaben zuständig ist, ein. Wie bereits im Jahr 2021, als Sven Buhl die Leitung der Polizei in Furth im Wald von Vincent Bauer übernahm, wird er nun auch im Präsidium dessen Nachfolge antreten. Polizeioberrat Vincent Bauer wird intern im Polizeipräsidium wechseln und die Leitung des Sachgebiets Einsatztechnik übernehmen. Sven Buhl saß seit Oktober 2021 auf dem Chefsessel der Polizeiinspektion Furth im Wald. Ob ihn sein dienstlicher Werdegang nochmals an die Dienststelle im Grenzgebiet zurückführt, bleibt offen.
Ebenfalls zum Anfang des kommenden Monats wird sich ein Wechsel beim stellvertretenden Leiter der Polizei in Furth im Wald ergeben. Erster Polizeihauptkommissar Johann Schächtl verabschiedet sich nach 43 Jahre Polizeidienst und zeitgleich mit seinem 60ten Geburtstag in den Ruhestand. Johann Schächtl, der seine Karriere bei der bayerischen Polizei bereits mit 16 Jahren begann, war nach seinem Aufstieg in die 3. Qualifikationsebene (vormals gehobener Dienst) seit 1994 fast durchgängig im Bereich Furth im Wald eingesetzt. Seine nunmehr letzte Station als aktiver Polizeibeamter füllte er seit Januar 2021 bei Polizeiinspektion Furth im Wald als stellvertretender Leiter aus. Seine Nachfolge wird Josef Weindl antreten. Der momentan noch bei der benachbarten Dienststelle in Bad Kötzting tätige Polizeihauptkommissar, wird damit zeitgleich die Interimsleitung der Polizeiinspektion Furth im Wald mit seinem neuen Vertreter, Polizeioberkommissar Michael Mühlbauer, übernehmen. Die polizeiinterne Einführung in sein neues Amt wird am 27. Februar 2024 mit einem Besuch von Herrn Polizeivizepräsident Fuchs in der Stadt des Drachenstichs einhergehen.
 
 
 
Matthias Gröger
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro/ Pressesprecher

REGENSBURG: Am Sonntagnachmittag, den 18. Februar 2024, kam es zu einem Raubdelikt im Regensburger Kasernenviertel

Zwei Täter traten hierbei an den Geschädigten heran und entwendeten ihm unter Vorhalt eines Messers mehrere Gegenstände. Die Polizei konnte nun zwei Tatverdächtige ermitteln und festnehmen.
Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Der Geschädigte, ein 26-jähriger Mann, erschien am Sonntag, 18. Februar 2024, um 22:00 Uhr bei der Polizeiinspektion Regensburg Süd, um dort eine Anzeige zu erstatten. In seiner Vernehmung gab der Mann an, gegen 17:20 Uhr in der Von-Seeckt-Straße unterwegs gewesen zu sein. Hier sprachen ihn zwei männliche Personen an und forderten die Herausgabe seiner Wertsachen. Einer der beiden Männer bedrohte ihn dabei mit einem Messer. Der zweite Täter griff daraufhin in die Bauchtasche des Geschädigten und entnahm daraus das Mobiltelefon und die Geldbörse des jungen Mannes. Im Anschluss flohen die Täter. Der Geschädigte wurde bei der Tat nicht verletzt.
Die Kriminalpolizei Regensburg hat wegen des Anfangsverdachts des schweren Raubes die Ermittlungen übernommen. Den Ermittlern gelang es schließlich zwei Tatverdächtige ausfindig zu machen. Die beiden tunesischen Staatsangehörigen im Alter von 27 und 23 Jahren konnten am gestrigen Tag festgenommen werden. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurde ein Teil der Beute aufgefunden, was den Tatverdacht gegen die Beiden erhärtet. Zusätzlich wurde im Rahmen der Durchsuchung eine geringe Menge Betäubungsmittel, u.a. 17 Ecstasy-Tabletten, aufgefunden.
Die zwei Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg im Laufe des Nachmittags des 21. Februar 2024 einem Richter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Die beiden Männer sitzen nun getrennt voneinander in zwei bayerischen Justizvollzugsanstalten ein.

Erneut Luft aus Reifen gelassen

REGENSBURG: In der Nacht von Mittwoch, 21.02.2024, auf Donnerstag, 22.02.2024, wurde im Regensburger Westen erneut bei mehreren Fahrzeugen die Luft aus den Reifen gelassen. Die Polizei sucht Zeugen.
Fahrzeughalter aus dem Stadtwesten informierten am Donnerstagmorgen die Polizei, nachdem sie ihre Fahrzeuge mit platten Reifen vorgefunden hatten. Die Täter hinterließen an den betroffenen Fahrzeugen jeweils einen Zettel an der Windschutzscheibe, der auf ein politisch motiviertes Handeln hindeutet. Aktuellen Informationen zufolge beläuft sich die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge auf einen mittleren zweistelligen Bereich.
Die Regensburger Polizei hat umgehend Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung eingeleitet. Aufgrund des mutmaßlich politischen Hintergrunds dieser Vorfälle wird die Kriminalpolizei Regensburg die weitere Bearbeitung übernehmen. Zeugen, die in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Regensburger Westen verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu Personen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888, bei jeder anderen Polizeiinspektion oder am Notruf zu melden.
 
 
Corinna Wild
Polizeihauptkommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Pressesprecherin
Google Analytics Alternative