Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Kriminalpolizeiinspektion Amberg

Betrügerische Anrufe durch falsche Polizeibeamte in Amberg
AMBERG. Am Mittwochabend, 11.04.2018 versuchten Betrüger, die sich am Telefon als Polizeibeamte aus gaben und über die Festnahme eines Einbrechers berichteten, an persönliche Daten der Angerufenen zu gelangen. Die Angerufenen zeigten sich aufmerksam und verständigten folgerichtig die „richtige Polizei“.
In den späten Abendstunden klingelte bei mindestens zwei Ambergern gegen 21:00 Uhr das Telefon und eine Frauenstimme gab an Polizeibeamtin zu sein und wichtige Information für die Angerufenen zu haben.
Wie schon so oft folgte durch die Täterin die Aussage, dass ein Einbrecher festgenommen wurde und dass bei diesem Informationen über die angerufen Person gefunden wurden. Darüber hinaus wurde angekündigt, dass in den Folgetagen zu einem persönlichen Kontakt kommen wird.
Die Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Amberg, welche die Sachbearbeitung übernommen haben, gehen davon aus, dass es sich bei der Anruferin um eine Betrügerin handelt, die an persönliche Daten und im weiteren Verlauf an Barmittel oder Wertgegenstände gelangen wollte.
Dank der umsichtigen Reaktion der Angerufenen blieben diese ohne finanziellen Schaden.
Die Polizei mahnt Betroffene solcher Anrufe zur Vorsicht. Die richtige Polizei frägt telefonisch nicht nach persönlichen Daten insbesondere nicht nach verfügbarem Geld oder Schmuck.
Um noch glaubhafter zu wirken, lassen die Täter auch immer wieder im Display des Angerufenen die Anrufer-Nummer 110 in Verbindung mit der Ortsvorwahl erscheinen.
Hierzu stellt die Polizei klar: Anrufe mit der Notrufnummer 110 gibt es nicht!
Ist die 110 auch in Verbindung mit einer örtlichen Vorwahl erkennbar ist dies bereits ein deutliches Indiz für einen betrügerischen Anruf.
Personen die solche Anrufe erhalten sind aufgefordert, sich umgehend mit der „richtigen Polizei“ oder mit Personen ihres Vertrauens in Verbindung zu setzen. Insbesondere wenn Zeitdruck erzeugt wird oder um Geheimhaltung gebeten wird, ist besondere Vorsicht geboten.
Geben Sie in keinem Fall telefonisch Auskünfte zu ihren wirtschaftlichen Verhältnissen.
Weitere Informationen können unter folgendem Link abgerufen werden:
Verbotene Prostitution im Landkreis Cham
LKR. CHAM. Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ergaben Hinweise, dass Frauen in einer Privatwohnung im östlichen Landkreis verbotswidrig der Prostitution nachgingen. Der Wohnungsinhaber und die Frauen sehen sich nun mit polizeilichen Ermittlungen konfrontiert.
Im März ergaben sich in enger Zusammenarbeit zwischen Schutz- und Kriminalpolizei im Landkreis Cham Hinweise darauf, dass Frauen aus osteuropäischen Ländern, entgegen dem bestehenden Verbot, der Prostitution nachgehen. Über einen Fall in einem Hotel berichtete bereits die Polizeiinspektion Cham.
Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führen derzeit Ermittlungen durch, da drei Frauen mit rumänischer Staatsangehörigkeit in einem Wohnhaus im östlichen Landkreis Cham offensichtlich Liebesdienste gegen Bezahlung anboten. Dabei zeigte sich, dass die Frauen auch nicht über die nach dem Prostitutionsschutzgesetz erforderliche Anmeldebescheinigung verfügten. Entsprechende Belehrungen wurden durchgeführt, die zuständigen Fachbehörden eingebunden und die weitere Ausübung untersagt.
Die Ermittler prüfen nun, ob die Handlungen der Frauen als Ordnungswidrigkeiten zu werten sind oder ob gar Straftatbestände verwirklicht wurden.
Gegen den Wohnungsinhaber wurden strafrechtliche Ermittlungen unter anderem wegen der Förderung der verbotenen Prostitution eingeleitet.
Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an.
Albert Brück
Polizeihauptkommissar


Polizeiinspektion Regensburg Nord

Widerstand wegen Haftbefehl
Am 11.04.2018, gegen 23.15 Uhr, sollte ein 50-jähriger Regensburger aufgrund eines bestehenden Haftbefehls in seiner Wohnung festgenommen werden. Damit zeigte er sich jedoch nicht einverstanden.
Er wollte weder den offenen Geldbetrag zahlen noch mit der Polizei mitkommen. Bei der Festnahme leistete er deshalb Widerstand, wobei er auch um sich schlug. Letztendlich konnte er gefesselt und zur Dienststelle verbracht werden. Dort entschied er sich dann nach dieser sinnlosen Aktion, den niedrigen offenen Geldbetrag zu bezahlen. Da bei dem Mann in der Wohnung ein verbotener Gegenstand nach dem Waffengesetz gefunden wurde, wird er nun neben Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auch wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt.
Beck Ludwig, PHK


Polizeiinspektion Regensburg Süd

Schwerpunktkontrolle am Hauptbahnhof Regensburg
Regensburg. Am 11.04.2018 fand in und um den Hauptbahnhof Regensburg erneut eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle von Bundespolizei, Landespolizei und Kommunalem Ordnungsservice statt. Die Kontrollen stießen auf positive Resonanz.
Der Regensburger Hauptbahnhof ist nicht nur für Zugreisende ein wichtiger Knotenpunkt. In unmittelbarer Nähe befinden sich auch wichtige Haltestellen für Regional- und Fernbusse. Hier kommen täglich tausende Pendler und Touristen nach Regensburg. Der Bahnhof übt aber ebenso auf soziale Randgruppen ohne Reiseabsicht eine Anziehungskraft aus, so dass es dort zu Straftaten der Gewalt- und Betäubungskriminalität sowie Ordnungsstörungen kommt.
Damit sich die Szene nicht etabliert und Reisende sich weiterhin sicher fühlen, gehen regelmäßig Beamte der Bundespolizei und der Polizei Regensburg gemeinsam auf Streife am Hauptbahnhof. Für festgestellte Wiederholungstäter verfügt die Stadt Regensburg ein Aufenthaltsverbot im Bereich Hauptbahnhof. Bei Verstößen wird ein Zwangsgeld festgesetzt.
Wie bereits im Februar, wurde am Mittwoch, den 11.04.2018, im Zeitraum von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr erneut eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle durch die Bundes- und Landespolizei durchgeführt. Unterstützt wurde diese hierbei neben der Bayerischen Bereitschaftspolizei auch vom Kommunalen Ordnungsservice der Stadt Regensburg. Insgesamt wurden nahezu 200 Personen kontrolliert. Dabei wurden 7 Straftaten (sechs Verstöße gegen das Betäubungsmittelrecht, einmal Hausfriedensbruch) und 19 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Außerdem haben Beamte 67 Platzverweise ausgesprochen.
Die Resonanz bei Reisenden und Passanten war durchgehend positiv.
Markus Reitmeier
Polizeihauptmeister