Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Marihuana im Schließfach

REGENSBURG: Am 20. September 2022, gegen 14:20 Uhr, kontrollierten Beamte der PI Regensburg Süd einen Mann, der Marihuana mit sich führte. In einem von ihm genutzten Schließfach fanden die Beamten dann weiteres Rauschgift.
Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Die Beamten der EG RaDiuS (Ermittlungsgruppe Rad, Diebstahl und Sucht) kontrollierten den 28-jährigen Mann in einem Park nahe des Regensburger Hauptbahnhofs. Er versuchte noch vor der Kontrolle eine kleinere Menge Marihuana wegzuwerfen. Später fanden die Ermittler in einem Schließfach des Mannes am Hauptbahnhof dann noch mehr als 300 Gramm Marihuana, woraufhin er vorläufig festgenommen wurde.
Der Beschuldigte wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Handels mit Betäubungsmitteln erließ. Der Tatverdächtige wurde im Anschluss in Untersuchungshaft genommen.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg übernimmt die weiteren Ermittlungen.
 

Kriminalpolizeiinspektion Amberg

Betrug mit Baumaschinen – Vorsicht vor Fakeshop

KÜMMERSBRUCK, Lkr. AMBERG-SULZBACH: Die Domain www.top-bauma.com  gibt sich im Internet als eine Firma aus Kümmersbruck aus und bietet hochwertige Baumaschinen zum Kauf an. Die gekauften und bezahlten Fahrzeuge werden nicht geliefert.
Bereits mehrere Geschädigte aus dem europäischen Ausland meldeten sich seit dem Frühjahr 2022 bei der Polizei. Sie fanden auf der optisch professionell wirkenden Internetseite www.top-bauma.com  verschiedene Angebote und schlossen einen Kaufvertrag ab. Die Täter gaben zunächst vor, die Fahrzeuge würden geliefert werden. Teilweise nannten die Betreiber des Fake-Shops noch Gründe, warum es zu einer verspäteten Lieferung komme. Schließlich brach der Kontakt ab. Geliefert wurde nichts.
Der sogenannte Fake-Shop missbraucht die Identität einer real existierenden Firma, um Betrugsdelikte zu begehen. Eine hohe Dunkelziffer weiterer Geschädigter ist anzunehmen. Die Polizei vermutet, dass regionale Interessenten auf die Besichtigung eines Fahrzeuges bestehen würden, sodass Geschädigte im regionalen Bereich eher nicht zu vermuten sind.
Trotzdem wird ausdrücklich vor der Internetseite www.top-bauma.com  gewarnt, gerade weil sie so professionell aufgebaut ist und eine Täuschung bereits mehrfach gelungen ist. Bislang ist ein Vermögensschaden von ca. 90.000 Euro entstanden.
Die Kriminalpolizei Amberg ermittelt wegen Betrugs in mehreren Fällen.
 
So können Sie Fake-Shops erkennen:
Zunächst sehen die Internetseiten auf den ersten Blick professionell aus und wirken täuschend echt. Nicht selten ist am Ende der Seite sogar ein Impressum mit Angaben zu dem vermeintlichen Anbieter. Allerdings gibt es doch entsprechende Hinweise, wie Sie mögliche Betrugsseiten erkennen können:
• Vergleichen Sie Preise – ist der Preis für die derzeitigen Verhältnisse realistisch?
• Ein besonders günstiger Preis ist vor allem für derzeit stark gefragte Produkte stets ein „Lockmittel“ der Betrüger.
• Schauen Sie nach dem Impressum – existiert die Firma tatsächlich?
• Suchen Sie nach Erfahrungsberichten über den Anbieter im Internet – geben Sie die Webseite in eine Suchmaschine ein. Oftmals finden Sie hier bereits Warnhinweise zu diesem Fake-Shop.
• Vorsicht vor Vorauskasse – wird Ihnen ausschließlich diese Möglichkeit angeboten könnte das bereits ein Alarmsignal für eine Betrugsseite sein.
 
 
 
Tanja Hausladen
Kriminaloberkommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Pressesprecherin
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