Regensburg. Die Regensburger Polizei führt am Donnerstag, 14.10.2021, einen Aktionstag zur Steigerung der Sicherheit von Fahrradfahrern durch.

Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Im Jahr 2020 kam es im Stadtgebiet Regensburg zu 354 Verkehrsunfällen mit Radfahrerbeteiligung. Insgesamt wurden 319 Fahrradfahrer verletzt, eine Seniorin erlag ihren Verletzungen. In 42 Fällen waren Pedelecs beteiligt. Die Hauptunfallursache seitens der Radfahrer war, wie in den Vorjahren auch, die Benutzung des vorhandenen Radweges in falscher Richtung (sog. Geisterradler). Auch ist das Fahren ohne Schutzhelm bei diesen Verkehrsteilnehmern noch immer sehr verbreitet, was bei einem Verkehrsunfall zu schweren bzw. schwersten Verletzungen führen kann.
Die Polizeiinspektion Regensburg Süd führt zur Steigerung der Verkehrssicherheit von Radfahrern einen Aktionstag durch. Unterstützung erhält die hierbei durch die Polizeiinspektion Regensburg Nord, den Einsatzzug Regensburg, die Sicherheitswacht sowie den Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg.
Bei stationären und mobilen Kontrollen werden das Fahrverhalten sowie die Ausrüstung von Zweiradfahrern im Fokus stehen. Aber auch externe Gefahrenquellen wie Beispielsweise verparkte Radwege werden sanktioniert. Hierfür werden auch Streifen der Fahrradstaffel der Polizeiinspektion Regensburg Süd im Einsatz sein.
Autofahrer werden im Rahmen von Präventionsgesprächen an Großparkplätzen durch die Sicherheitswacht für Gefahrensituationen vor allem beim Abbiegen sensibilisiert.
Die Polizei wirbt um Verständnis für die Kontrollen bei den Radfahrern und Autofahrern.
 
 
 
Markus Reitmeier
Polizeioberkommissar
Polizeiinspektion Regensburg Süd
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