Regensburg: Heute ist es wieder soweit!

Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Die Sommerferien sind vorbei und für viele Mädchen und Jungen beginnt wieder das neue Schuljahr. Darunter sind auch zahlreiche Schulanfänger. Gerade diese „ABC-Schützen“ liegen der Polizei besonders am Herzen, da sie zu den schwächsten Verkehrsteilnehmern gehören und besonderer Rücksicht bedürfen. Kinderschwärme an Bushaltestellen, Kinder mit Schulranzen zu Fuß und auf dem Fahrrad, Schulbusse und Eltern, die Kinder mit dem Pkw zur Schule bringen, gehören jetzt wieder zum Straßenbild und sorgen für Veränderungen und somit für Unfallgefahren.
Die Polizei will auch dieses Jahr wieder in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg ihren Beitrag leisten, damit der Schulanfang in geordneten Bahnen verläuft und das Miteinander von Fußgängern, Radfahrern und Autofahrern funktioniert. An allen Grundschulen im Stadtgebiet wird die Polizei bei Schulbeginn und Schulende der Erstklässler vor Ort sein. Besonderes Augenmerk wird auf Falschparker in Schulnähe gelegt. Gegen diese wird konsequent eingeschritten. Die Polizei appelliert an die Eltern, die Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen: „Versuchen Sie bitte, nicht direkt vor der Schule einen Parkplatz zu suchen. Fahren Sie rechtzeitig los und suchen Sie sich Parkmöglichkeiten im weiteren Umkreis.“
Die schwerpunktmäßige Überwachung des Schulwegs durch die Polizei und den Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg erfolgt vom 14.09.2021 bis 01.10.2021.
Die Polizeibeamten werden hier insbesondere die Gurtanlege- und Kindersicherungspflicht im Auge haben.
Noch einige Tipps seitens der Polizei:
Kinder am Fahrbahnrand sind immer ein Signal, um die Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren und bremsbereit zu sein.
Besonders sensible Bereiche sind Bushaltestellen, wenn Schulbusse ihr Warnblinklicht eingeschaltet haben und Kinder gerade aus- oder einsteigen. Bedenken Sie, dass Kinder morgens häufig in Eile sind und nach Schulschluss müde und unkonzentriert sind. Auch hier gilt: „Fuß vom Gas“.
Schulanfänger sollten grundsätzlich nicht mit dem Fahrrad zur Schule fahren! Den Anforderungen des Straßenverkehrs ist ein sechsjähriges Kind als Radfahrer mit schwerem Schulranzen auf dem Rücken nicht gewachsen. Die Auswertung der Schulwegunfälle im Stadtgebiet ergibt regelmäßig, dass die Mehrheit der Kinder mit dem Fahrrad auf dem Schulweg verunglückt.
Die Polizeiinspektion Regensburg Süd teilt daher den Appell des bayerischen Innenminister Joachim Herrmann: „Zu schnelles Fahren, Abgelenkt sein sowie Unaufmerksamkeit beim Abbiegen sind nur einige Beispiele, wie unsere Schulkinder völlig unnötig gefährdet werden.“
Deshalb: „Jedes Kind, das auf seinem Schulweg zu Schaden kommt, ist eines zu viel. Wir müssen als Gesellschaft alle noch mehr für die Schulwegsicherheit tun“, so der bayerische Innenminister Herrmann.
 
 
 
Daniel Geißler
Polizeihauptmeister
PI Regensburg Süd
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