Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)REGENSBURG. Mehrere Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz, Straßenverkehrsgesetz sowie weitere Verstöße sind die Bilanz einer Verkehrskontrolle in Regensburg am Sonntag, den 22.11.2020. Ein Tatverdächtiger sitzt in Untersuchungshaft.

Die Beamten der Polizeiinspektion Regensburg Süd versuchten gegen 21:00 Uhr einen blauen Opel anzuhalten, um eine Verkehrskontrolle in der Rotteneckstraße durchzuführen. Der 55-jährige Fahrer machte keine Anzeichen abzubremsen, beschleunigte stattdessen sein Auto und fuhr im Stadtgebiet über einige rote Ampeln. Dabei setzte die Streife deutlich sichtbare Signale ein, um den Mann auf die Kontrolle aufmerksam zu machen. Da der 55-Jährige immer schneller und riskanter fuhr, wurden mehrere Streifen herangezogen, um den Mann zum Stoppen zu bringen.
Dies gelang den Einsatzkräften letztlich auch, sodass der Fahrer vor Ort festgenommen werden konnte. Wie sich herausstellte, war der 55 - Jährige im Besitz von Methamphetamin, Kokain und Marihuana. Zudem hatte er eine PTB-Waffe bei sich, für deren Führen keine Erlaubnis vorlag. Noch weiter machte sich der Mann wegen zusätzlichen Delikten, unter anderem wegen Diebstahls, strafbar, da er gestohlene Kennzeichen an seinem Fahrzeug angebracht hatte. Ob die im Kofferraum aufgefundenen Werkzeuge als Einbruchswerkzeug verwendet wurden, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen von der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg. Das Rauschgift, die Waffe, das aufgefundene Werkzeug und das Fahrzeug wurden durch die Polizei sichergestellt. Der Mann wurde inzwischen einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen illegalem Handel mit Betäubungsmitteln mit Waffen erließ. Der 55-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sucht Zeugen, die von einer Gefährdung im Straßenverkehr betroffen sein könnten. Wer wurde als Verkehrsteilnehmer gegen 21:00 Uhr in der Regensburger Innenstadt durch die Fahrweise eines blauen Pkws gefährdet? Zeugen mögen sich unter der Telefonnummer 0941/506-2888 melden.



Franziska Meinl
Polizeioberkommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle