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Mehrere Fälle von eingeschlagenen Autoscheiben – Warnung der Polizei

REGENSBURG. In den letzten zwei Tagen ereigneten sich im Stadtosten elf Fälle von Diebstählen aus verschlossenen Autos. Die Besitzer haben oftmals Wertsachen offen in den Fahrzeugen liegen gelassen. Unbekannte erkannten ihre Chance, schlugen die Scheiben ein und machten sich mit der leichten Beute davon.

Die Polizei warnt:

Ein Auto ist kein Tresor!

Die Polizei rät deshalb allen Fahrzeugführern:
  • Stellen Sie Ihr Fahrzeug sofern möglich auf gut beleuchteten Parkplätzen ab!
  • Lassen Sie keine Wertgegenstände oder Bargeld im Fahrzeug!
  • Schließen Sie Ihr Fahrzeug grundsätzlich ab! Achten Sie bei Funkschlüsseln darauf, ob es tatsächlich verschlossen ist!
  • Ausweise, Fahrzeugpapiere und andere Dokumente sollten niemals im Fahrzeug aufbewahrt werden!
Wenn Sie selbst Opfer werden, müssen Sie im Nachhinein noch Zeit, Geld und Nerven aufwenden, um gestohlene Dokumente wieder zu besorgen!
Sollten Sie jemanden beim Aufbruch eines Fahrzeuges beobachten oder jemanden, der sich im Bereich von abgestellten Fahrzeugen verdächtig verhält, dann teilen Sie dies bitte umgehend dem Polizeinotruf „110“ mit.

Dominik Lehmeier
Polizeikommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
-Pressestelle-

Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Tödlicher Unfall bei Waldarbeiten
PARSBERG. Bei Waldarbeiten im Buxholzer Forst ist am Mittwoch, 25.03.2020, ein 40-jähriger Mann ums Leben gekommen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat zur Klärung des genauen Unfallhergangs die Ermittlungen aufgenommen.
Am Mittwochnachmittag verunglückte ein 40-jähriger Landkreisbewohner bei Baumfällarbeiten. Während des Versuchs einen verkeilten Baum zu lösen, brach dieser mittig auseinander und fiel herab. Zeugen, welche den Unglücksfall beobachten konnten, leisteten sofortige Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Trotz der getragenen Schutzausrüstung konnte ein zum Unfallort alarmierter Notarzt nach Reanimationsmaßnahmen nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat zur Klärung der genauen Umstände die Ermittlungen aufgenommen.

COVID-19: Ausgangsbeschränkung in der Oberpfalz – Stand: Donnerstag, 26.03.2020, 06.00 Uhr
OBERPFALZ. Seit Samstag gilt in Bayern die vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie. In der Oberpfalz gab es von Mittwoch auf Donnerstag 85 Verstöße.
Im Zeitraum von 25.03.2020, 06.00 Uhr, bis 26.03.2020, 06.00 Uhr, stellten die Beamtinnen und Beamten 85 Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung fest.
Neben den Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkung, war es auch zu einem versuchten Betrug mit der Masche „Corona“ gekommen:
Bereits am Dienstag war eine 68 Jahre alte Frau aus dem Lkr. Cham von einer Unbekannten angerufen worden. Die unbekannte Täterin gab an, dass aufgrund der Corona-Situation Bankfilialen geschlossen und deshalb das Konto der Dame abgeglichen werden müsse. Die 68-Jährige wurde aufgefordert, ihre Bankdaten zu nennen. Die ältere Dame verweigerte das und legte auf.
Über ihre Bank erhielt sie am nächsten Tag einen Anruf, dass versucht worden war, Geld von ihrem Konto auf ein anderes zu überweisen. Aufgrund der vagen Aussagen der Täterin am Telefon gegenüber der Bankangestellten, wurde diese skeptisch und veranlasste keine Geldübertragung.
Die Polizei wurde daraufhin verständigt.
Die Polizei warnt vor Betrügern, die die derzeitige Lage von Bürgerinnen und Bürgern ausnutzen wollen. Sie rät:
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskunft zu Ihren Vermögensverhältnissen.
  • Überweisen Sie niemals Geld auf ein unbekanntes Konto.
  • Seien Sie allgemein misstrauisch über Angebote oder Telefonate durch Ihnen Unbekannte.
  • Wenden Sie sich im Zweifel an Angehörige oder die Polizei
Dominik Lehmeier
Polizeikommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
-Pressestelle-



Polizeiinspektion Regensburg Süd
Rollerdiebstähle aufgeklärt - zwei Tatverdächtige geschnappt
Regensburg. Zwei junge Männer, die im Verdacht stehen, in der Nacht zuvor Roller entwendet zu haben, wurden von zivilen Polizeikräften kontrolliert.
In der Nacht von Dienstag, den 24.03.2020 auf Mittwoch, den 25.03.2020 wurden im Bereich der Otto-Hahn-Straße zwei Kleinkrafträder entwendet.
Am Donnerstag, den 26.03.2020 gegen 02:30 Uhr führten zivile Kräfte der Regensburger Polizei eine Kontrolle von zwei 17 bzw. 18 Jahre alten Personen durch. Diese waren jeweils mit einem Kleinkraftrad unterwegs. Obwohl die Roller bereits umlackiert und mit anderen Versicherungskennzeichen versehen waren, stellte sich heraus, dass es sich um die in der Nacht zuvor entwendeten Fahrzeuge handelt. Auch wurde bei den beiden Fahrern weiteres Diebesgut aus anderen Taten aufgefunden. Einer von ihnen war außerdem nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zum Führen des Kleinkraftrades.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde das Duo entlassen bzw. an die Erziehungsberechtigten übergeben. Die PI Regensburg Süd leitete mehrere Strafverfahren ein.

Claus Feldmeier
Polizeikommissar