Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)Gemeinsame Mitteilung des Landkreises Tirschenreuth und des Polizeipräsidiums der Oberpfalz

62 bestätigte Fälle im Landkreis, Schwerpunkt weiter in der Stadt Mitterteich, Übersicht über Hotline-Nummern und Bürgertelefone, aktuelle Informationen zum Coronavirus auf der Homepage des Landkreises erhältlich Stand 19.03.2020 (15.00 Uhr) sind im Landkreis Tirschenreuth 62 Fälle mit dem Corona-Virus infiziert.
Der Schwerpunkt ist weiterhin in der Stadt Mitterteich. Für alle Fragen rund um das Thema wurden verschiedene Hotlines und Bürgertelefon eingerichtet, die genaue Aufteilung nach Themen entnehmen Sie bitte beiliegender Zusammenstellung. Weiter sind auf der Homepage des Landkreises Tirschenreuth (www.kreis-tir.de) die aktuelleste Informationen abrufbar. Polizeiliche Lage in der Stadt Mitterteich Die Oberpfälzer Polizei, insbesondere die Polizeiinspektion Waldsassen, kontrolliert seit dem Inkrafttreten der Allgemeinverfügungen (Bayern und Tirschenreuth) konsequent die entsprechende Einhaltung. Dazu ist sie mit ausreichend Kräften im Einsatz, deren Zahl ständig variiert und fortlaufend der aktuellen Situation angepasst wird. Zum bisherigen Verlauf kann festgestellt werden, dass sich die Bürgerinnen und Bürger im betroffenen Bereich Mitterteich ganz überwiegend richtig verhalten. In wenigen Fällen mussten die Einsatzkräfte das Gespräch suchen, konnten ihr gegenüber jedoch stets zur Einhaltung der Regeln überzeugen. Strafanzeigen mussten deshalb bisher nicht gefertigt werden. Zum Schutz der Bevölkerung ist es wichtig und notwendig, dass jeder Einzelne mitmacht, sich richtig verhält, indem er zu Hause bleibt und seine Sozialkontakte auf ein absolutes Minimum reduziert. Die Polizei sieht, dass diese Botschaft ankommt und appelliert an diejenigen, die sie noch nicht gänzlich verinnerlicht haben: Bleiben Sie zu Hause – sie retten dadurch Leben! Die Polizei Oberpfalz setzt weiterhin auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und bedankt sich für das entgegengebrachte Verständnis.


Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro/Pressestelle


Konsequente Verfolgung der Einhaltung der im Zusammenhang mit dem Coronavirus getroffenen Allgemeinverfügung im Bereich der Oberpfalz – Appell an die Bevölkerung
OBERPFALZ. Wie gestern, 18.03.2020, bereits berichtet, wurde am Montag, den 16.03.2020, durch die Bayerische Landesregierung eine für jeden verbindliche Allgemeinverfügung mit zahlreichen Beschränkungen erlassen. Im Bereich der Oberpfalz kam es im Laufe des gestrigen Tages zu zahlreichen Verstößen gegen die genannten Verbote und Untersagungen. Die Polizei Oberpfalz wird die Einhaltung dieser Beschränkungen konsequent überwachen, überprüfen und zur Anzeige bringen. Dabei setzt sie auf das Verantwortungsbewusstsein und den Zusammenhalt der Bevölkerung.
Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, wurde bayernweit durch die Bayerische Staatsregierung eine Reihe von Maßnahmen erlassen. So gelten z.B. neue Öffnungszeiten für Ladengeschäfte des Einzelhandels und der Gastronomie. Auch dürfen keine Veranstaltungen oder Versammlungen im öffentlichen Raum abgehalten werden.
Im Bereich der Oberpfalz kam es gestern im Laufe des Tages zu etwa 50 polizeilichen Einsätzen im Zusammenhang mit Verstößen gegen die Allgemeinverfügung. Dabei handelte es sich zumeist um die Nichteinhaltung der Öffnungszeiten von Gaststätten und das Zusammentreffen von größeren Personengruppen im öffentlichen Raum. Insbesondere trafen sich Studenten und Jugendliche auf Sport-/Spiel- und Fußballplätzen, sowie auf Grünflächen und Großparkplätzen zum privaten Beisammensein.
Die Oberpfälzer Polizei möchte nochmals ausdrücklich darauf hinweisen und appelliert an das Verantwortungsbewusstsein aller Bürgerinnen und Bürger, die genannten Beschränkungen einzuhalten. Sie bittet insbesondere die jüngere Generation die sozialen Kontakte zu beschränken. In diesem Zusammenhang darf auf die Abstandsregelung des Robert-Koch-Instituts von 1,5 Metern hingewiesen werden. Die Polizeibeamten führen seit gestern zielgerichtete Kontrollen in der gesamten Oberpfalz durch, um die Einhaltung der notwendigen Einschränkungen zu überprüfen und gegebenenfalls zur Anzeige zu bringen. Bei den Verstößen handelt es sich um Straftaten, die mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder Geldstrafe geahndet werden können.
„Die Bewältigung der Corona-Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen. Der Fokus der polizeilichen Kontrollen liegt dabei auf dem Schutz von Leben und Gesundheit aller Bewohnerinnen und Bewohner. Unser Ziel ist es die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen bzw. zu stoppen“, so Polizeivizepräsident Thomas Schöniger.
Die detaillierten Vorgaben und Bestimmungen sowie die entsprechenden Ausnahmen sind den Veröffentlichungen der Bayerischen Staatsregierung zu entnehmen:

https://bayern.de/corona-pandemie-bayern-ruft-den-katastrophenfall-aus-veranstaltungsverbote-und-betriebsuntersagungen/
Franziska Haas
Polizeioberkommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro/Pressestelle


Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Wohnungsdurchsuchung führt zur Sicherstellung von Betäubungsmitteln
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg durchsuchte am Mittwoch, 18.03.2020, in Regensburg die Wohnung eines 26-jährigen Mannes. Hierbei konnten ca. 70 Gramm Betäubungsmittel, darunter Kokain, Methamfetamin und Marihuana aufgefunden werden. Auch eine Schreckschusswaffe, Vermögenswerte und verschiedene Rauschgiftutensilien wurden sichergestellt.
Der Wohnungsinhaber wurde vorläufig festgenommen. Er muss sich nun u. a. wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.

Dominik Lehmeier
Polizeikommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
-Pressestelle-



Polizeiinspektion Regensburg Nord
Geschulter Blick entlarvt Schwarzfahrer
Wiederholt hatte sich ein 32 – jähriger Mann aus Regensburg in sein Auto gesetzt und fuhr damit im Stadtnorden herum, ohne im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Dabei war er am Mittwoch einer Polizeistreife aufgefallen, die ihn bereits in der Vergangenheit angehalten und kontrolliert hatte. Erneut stellten die Polizisten fest, dass der Mann keinen Führerschein hat und zudem noch unter Drogeneinfluss stand. Vor der Kontrolle wollte sich der Fahrer noch fußläufig der Kontrolle entziehen, konnte aber festgehalten werden. Bei der Überprüfung stellen die Beamten weiter fest, dass das Fahrzeug keine Zulassung besaß. Der irakische Staatsangehörige muss sich wegen der Verstöße nun auf ein Strafverfahren einstellen.

Unbekannter Exhibitonist im Gewerbepark
Am gestrigen Mittwoch spätnachmittags sahen sich zwei Frauen, die im Gewerbepark Regensburg Spazieren gingen, mit einem Exhibitionisten konfrontiert. Der ca. 30 jährige Mann, bekleidet mit blauem Pulli und schwarzer Jacke, saß auf einer Parkbank am südlichen Ufer des dortigen Teichs und manipulierte offensichtlich an seinem Geschlechtsteil. Zwei hinzugerufene Zeugen konnten den Mann schließlich vertreiben und ein Lichtbild des Täters fertigen. Andere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord zu melden. Telefonnummer 0941 / 506 – 2222.

Polizeifahrzeug beschmiert
Eine bislang unbekannte Person verursachte gestern in der Zeit von 18.00 -19.00 Uhr einen Sachschaden an einem Dienstfahrzeug der Polizei, indem er mit einem schwarzen Permanent-Marker das Fahrzeug verschmierte, welches am Parkplatz des Aberdeenparks abgestellt war. Wer hierzu Zeugenhinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord unter der Telefonnummer 0941/506 2222 zu melden.

Thomas Hasler
Polizeikommissar SB/E