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Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)

Polizeiliche Hinweise zu den Verboten und Untersagungen im Bereich der Oberpfalz

OBERPFALZ. Mit Bekanntmachung des Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wurden am Montag, den 16.03.2020, Veranstaltungsverbote und Untersagungen für Betriebe erlassen. Die Polizei Oberpfalz wird die Allgemeinverfügung intensiv und konsequent durch Kontrollen zum Schutz der Bewohner vor dem Corona-Virus überwachen.

Ab heute, 18.03.2020, gelten die neuen Öffnungszeiten für Ladengeschäfte des Einzelhandels und der Gastronomie auch in der Oberpfalz. Zudem dürfen grundsätzlich keine Veranstaltungen oder Versammlungen im öffentlichen Raum abgehalten werden. Davon betroffen sind sämtliche Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung dienen, wie beispielsweise Spielplätze oder Bäder. Um eine Verbreitung des Corona-Virus und der damit einhergehenden Gefahr einer Ansteckung für die Bevölkerung einzudämmen, wurden derartige notwendige Maßnahmen zum Schutz aller Bewohnerinnen und Bewohner getroffen. Die Polizei wird die Kontrollen in der gesamten Oberpfalz verstärken, um sicherzustellen, dass die Verbote und Untersagungen eingehalten werden. Ein Verstoß gegen die Allgemeinverfügung stellt immer den Tatbestand eines Vergehens, also eine Straftat, dar und ist damit schwerwiegender als eine Ordnungswidrigkeit. Die Kontrollen werden konsequent durchgeführt, allerdings weisen wir darauf hin, dass der Fokus auf der Sicherheit und dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor weiteren Ansteckungen liegt.

Die Oberpfälzer Polizei appelliert an die Bevölkerung, die Einschränkungen einzuhalten und für ernst zu nehmen. Im Falle einer Nichteinhaltung muss mit Schließungen, einer Strafanzeige und ggf. auch weiteren polizeilichen Maßnahmen gerechnet werden.

Den folgenden Links können weitere, aktuelle Informationen entnommen werden: https://bayern.de/corona-pandemie-bayern-ruft-den-katastrophenfall-aus-veranstaltungsverbote-und-betriebsuntersagungen/

https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/0/20200317_aenderung_allgemeinverfuegung_veranstaltungsverbot_betriebsuntersagungen-1.pdf

Die Polizei Oberpfalz setzt auf das Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger und bedankt sich für das entgegengebracht Verständnis.

Franziska Meinl
Polizeikommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle

Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Streit in Asylbewerberunterkunft endet in versuchtem schwerem Raub
REGENSBURG. Polizeibeamte waren am Montagabend zu einem Streit mit mehreren Beteiligten in einer Asylbewerberunterkunft in Regensburg gerufen worden. Ein 29 Jahre alter Mann griff dabei einen Polizeibeamten tätlich an. Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt unter anderem wegen versuchten schweren Raubes.
Am 16.03.2020 kam es gegen 23:30 Uhr zu einem Streit in einer Asylbewerberunterkunft in der Zeißstraße, bei dem zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes von drei Männern im Alter zwischen 19 und 29 Jahren körperlich angegangen worden waren. Diese verletzten sich dabei leicht und riefen die Polizei. Als die Einsatzkräfte an der Örtlichkeit angekommen waren, konnten die drei Aggressoren getrennt werden.
Der 29 - jährige Mann, der von Beamten der PI Regensburg Süd zur genaueren Sachverhaltsklärung befragt werden sollte, griff auf einmal an die Waffe eines Polizisten, die sich im Holster befunden hatte, und wollte sie entreißen. Das konnte allerdings verhindert werden, indem der Mann zu Boden gebracht wurde.
In enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde bei allen drei Beschuldigten eine Blutentnahme durchgeführt. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und einem Ermittlungsrichter beim AG Regensburg vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg erließ dieser Haftbefehl wegen versuchten schweren Raubes und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die beiden anderen beteiligten Asylbewerber wurden in Gewahrsam genommen. Gegen sie liegt eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vor.
Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg führt die Ermittlungen.

Franziska Meinl
Polizeikommissarin
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle


Polizeiinspektion Regensburg Nord
Rollerdiebe festgenommen
Bereits am 16.03.2020 wurden zwei junge Männer in Regensburg auf frischer Tat festgenommen, weil sie einen Roller geklaut hatten. Die beiden Täter, ein 30 – jähriger Regensburger und sein 26 – jähriger Regensburger Komplize hatten am Abend gegen 20.00 Uhr einen Roller in der Waldmünchener Straße entwendet, was der Besitzer jedoch sofort bemerkte und die Polizei verständigte. Bei der unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnten die beiden Diebe schließlich festgenommen werden. Das entwendete Kleinkraftrad konnte dem Besitzer wieder ausgehändigt werden. Gegen die beiden bereits polizeilich bekannten Täter wird nun wegen des Diebstahls strafrechtlich ermittelt. Sie wurden vorübergehend bei der Polizeiinspektion arrestiert. Nach eingehender Prüfung konnte jedoch vorerst kein dringender Haftgrund festgestellt werden. Die weitere Entscheidung liegt nun bei den Justizbehörden.

Thomas Hasler
Polizeikommissar SB/E



Polizeiinspektion Regensburg Süd
Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte durch mehrere Personen - Polizeibeamter verletzt
Regensburg. Bei der Festnahme eines flüchtigen Ladendiebes zeigten sich mehrere junge Männer solidarisch mit diesem und attackierten die eingesetzten Polizeibeamten.
Am Dienstag, den 17.03.2020 kam es gegen 17:55 Uhr in der Regensburger Innenstadt zu einem Ladendiebstahl. Der Täter entwendete Bekleidung im Wert eines niedrigen dreistelligen Eurobetrages und konnte zunächst flüchten.
Circa eine halbe Stunde später konnte im Rahmen der Fahndung ein 14-jähriger Tatverdächtiger von Beamten der Zivilen Einsatzgruppe Regensburg festgestellt werden. Zu diesem Zeitpunkt stand er in einer Personengruppe auf dem Steg zwischen dem Bahnhof und den Arcarden.
Bei der Kontrolle solidarisierten sich seine insgesamt sechs Begleiter im Alter von 15 bis 18 Jahren und attackierten die Polizeibeamten körperlich. Hierbei wurde ein Polizeibeamter durch einen Schlag im Kopfbereich verletzt. Mit Unterstützung der Bundespolizei und Kräften der PI Regensburg Süd konnte die Situation beruhigt werden.
Der Tatverdächtige des Ladendiebstahls nutzte die Gelegenheit zur Flucht. Diese war jedoch von kurzer Dauer, da er im Rahmen der weiteren Fahndungsmaßnahmen festgenommen werden konnte. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahl.
Gegen seine Begleiter wird unter anderem wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Der verletzte Polizeibeamte musste ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden.
Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Regensburg Süd unter der Telefonnummer 0941/506-2001 in Verbindung zu setzen.

Unter Alkoholeinfluss Pkw aufs Dach gelegt
Am Dienstag, den 17.03.2020 kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw auf dem Dach landete. Die 40-jährige Fahrerin wurde leicht verletzt.
Die Regensburgerin fuhr gegen 14:40 Uhr mit ihrem Audi in der Friedrich-Ebert-Straße. Hierbei fuhr sie gegen einen ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellten BMW. Dieser wurde hierbei gegen ein weiteres davor abgestelltes Fahrzeug geschoben. Der Audi der 40-jährigen drehte sich hierdurch und kam letztlich auf dem Dach zum Liegen.
Die Fahrerin konnte mit Hilfe von Passanten ihr Fahrzeug schnell verlassen. Sie wurde nur leicht verletzt.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird als Grund alkoholbedingter Fahrfehler vermutet. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über 1,1 Promille. Den genauen Wert wird die Untersuchung der entnommenen Blutprobe ergeben. Der Führerschein der 40-jährigen wurde sichergestellt. Auf sie kommt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs zu. Der Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.

Claus Feldmeier
Polizeikommissar

Verkehrslagebild 2019 für das Stadtgebiet Regensburg
Polizeihauptkommissar Hermann Hirsch (Sachbearbeiter Verkehr für das Stadtgebiet Regensburg, links) und Leitender Polizeidirektor Gerhard Roider (Dienststellenleiter der PI Regensburg Süd, rechts) (Foto: Polizeiinspektion Regensburg Süd)Polizeihauptkommissar Hermann Hirsch (Sachbearbeiter Verkehr für das Stadtgebiet Regensburg, links) und Leitender Polizeidirektor Gerhard Roider (Dienststellenleiter der PI Regensburg Süd, rechts) (Foto: Polizeiinspektion Regensburg Süd)
Die Polizeiinspektion Regensburg Süd hat heute den Verkehrslagebericht für das Stadtgebiet Regensburg bekanntgegeben. Der Bericht kann hier als PDF gelesen und auch downgeloadet werden.

Claus Feldmeier
Polizeikommissar