Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)COVID-19: Tschechien führt Einreisekontrollen ein – Hinweise für Ausreisende aus Bayern

OBERPFALZ. Ab Montag führt die Tschechische Republik an ihren Landesgrenzen stichprobenartige Kontrollen hinsichtlich einer möglichen Corona-Infektion bei Einreisenden durch. Von Seiten der Tschechischen Republik wurde betont, dass es sich nicht um die Wiedereinführung von Grenzkontrollen handelt, sondern um eine präventive Maßnahme zur Verhinderung der Virusausbreitung in Tschechien. In Bayern kann es zu Verkehrsbehinderungen bei der Ausreise nach Tschechien kommen.
Nachdem es auch in Tschechien zu mehreren Infektionen mit dem Corona-Virus gekommen ist, hat die Tschechische Republik am Wochenende verschiedene Maßnahmen angeordnet. Dazu zählt die vorübergehende Einführung von Kontrollen beim Grenzübertritt nach Tschechien. Betroffen sind ab Montag daher auch Ausreisende aus Bayern.
An Grenzübergängen werden Kontrollstellen installiert, die am morgigen Montag, 09. März 2020, in Kraft treten sollen. Sie werden u.a. von der tschechischen Polizei, der Feuerwehr und der tschechischen Zollverwaltung betrieben. Die Beamten werden an Einreisende Informationsflyer zum Corona-Virus bzw. zu entsprechenden Verhaltenshinweisen verteilen und auch stichprobenartig Temperaturmessungen bei Einreisenden vornehmen.
Sofern sich bei diesen Kontrollen der Verdacht einer Infektion ergibt, wird die weitere Vorgehensweise vor Ort abgestimmt. Kommt es in so einem Fall zu einer Rückreise nach Deutschland, wird um Kontaktaufnahme mit einem Arzt bzw. mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Deutschland gebeten.
Durch die Maßnahmen kann es zu Rückstauungen nach Bayern kommen. Die Bayerische Polizei wird deshalb den Verkehr an den bayerischen Grenzübergängen besonders im Blick behalten und gegebenenfalls regelnd eingreifen.
Die zuständigen Behörden in Bayern werden darüber hinaus kommende Nacht verkehrslenkende Maßnahmen, wie beispielsweise die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit an relevanten Grenzübergängen, veranlassen.
Mit freundlichen Grüßen
Florian Beck Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz - Präsidialbüro/Pressestelle


FURTH IM WALD, LKR CHAM; Ein alleinbeteiligte 28jährige Frau verunfallte in den frühen Morgenstunden und verstirbt noch an der Unfallstelle
Am Sonntagmorgen, gegen 05.15 Uhr fuhr eine 28-jährige Frau aus Roding mit ihrem PKW VW Golf die Gemeindeverbindungsstraße von Lixenried nach Ränkam. In der dortigen Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Die Fahrerin verstarb noch an der Unfallstelle. Ein amtlicher Sachverständiger wurde zur Unfallrekonstruktion hinzugezogen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Feuerwehren Furth im Wald, Arnschwang und Ränkam waren zur Verkehrslenkung und Bergung am Unfallort. Die Gemeindestraße war bis 10.30 Uhr gesperrt.

Bernhard Scheimer
Erster Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Einsatzzentrale


Polizeiinspektion Regensburg Süd
Verkehrsunfall
Am Samstag, 07.03.2020, 13.45 Uhr, ereignete sich in der Clermont-Ferrand-Allee ein Verkehrsunfall, bei dem die 27jährige Fahrerin eines Ford Fiesta aus dem Stadtwesten von der A 93 kommend die Anschlussstelle West abfahrend an der Einmündung nach links abbog. Zur gleichen Zeit befuhr der 30jährige Fahrer eines VW Golf aus dem Landkreis Kelheim die Clermont-Ferrand-Allee aus Richtung Westbad kommend stadteinwärts. Obwohl der Kreuzungsbereich durch eine Ampel eigentlich eindeutig geregelt ist, kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge indem der VW frontal gegen die linke Seite des Fiesta stieß. Dadurch wurde die Fahrerin des Fiesta leicht verletzt. Sie musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Bei der Frage nach der Unfallursache konnte ein am Unfall unbeteiligter Fahrzeugführer weiterhelfen. Er gab den aufnehmenden Polizeibeamten an, dass er selber von der A 93 kommend hinter dem Ford Fiesta der verletzten Frau gefahren war und dass die dortige Ampel für die Frau eindeutig „grün“ gezeigt hatte. Im Rahmen seiner Personalienfeststellung als Zeuge stellte sich heraus, dass er von Beruf Kaminkehrer ist. Somit dürfte wieder mal bewiesen sein, dass Kaminkehrer tatsächlich Glück bringen - zumindest für die Fiesta-Fahrerin.

Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am Samstag, 07.03.2020, 20 Uhr, führten Beamte der PI Regensburg Süd in der Straubinger Straße eine Verkehrskontrolle beim Fahrer eines VW Golf mit Regensburger Stadtkennzeichen durch. Dabei stellten sie fest, dass der 24jährige Arbeiter aus dem südlichen Landkreis keinen ausreichenden Führerschein besitzt. Der Mann konnte lediglich eine Übersetzung eines syrischen Führerscheins vorzeigen. Tatsächlich hätte er aufgrund seines schon mehrjährigen Aufenthalts in Deutschland eine deutsche Fahrerlaubnis benötigt. Ermittlungen der Beamten ergaben weiter, dass er bereits 2018 wegen dem gleichen Verstoß beanstandet worden war. Somit wird sich der Mann als Wiederholungstäter auf eine entsprechende Anzeige einstellen dürfen. Weil ihm der VW Golf von einem befreundeten Landsmann zur Verfügung gestellt worden war, muss auch dieser mit einer Anzeige wegen des Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen. Er hätte sich überzeugen müssen, dass sein Freund eine ausreichende Fahrerlaubnis besitzt.
Scheingraber, PHK