Öffentlichkeitsfahndung – Josef Schönberger aus Nabburg vermisst

Der Gesuchte Josef Schönberger (Foto: privat)Der Gesuchte Josef Schönberger (Foto: privat)NABBURG. Am 3. Januar 2020 wurde Herr Josef Schönberger aus Nabburg als vermisst gemeldet. Fahndungsmaßnahmen in Deutschland und Tschechien blieben bisher ohne Erfolg. Die Polizeiinspektion Nabburg fahndet nun mit Fotos nach Herrn Schönberger.
Am Neujahrstag, 01. Januar 2020, wurde der 81-jährige Josef Schönberger aus Nabburg zuletzt lebend gesehen. Er wurde an diesem Tag, gegen 18.52 Uhr, von einer Videoüberwachungskamera eines Travel-Free-Shops in Železná (Tschechien, nahe Grenzübergang Tillyschanz) aufgenommen. Mutmaßlich befand er sich dort um einzukaufen.
Herr Schönberger ist auf Medikamente angewiesen und leicht dement. Umfangreiche polizeiliche Ermittlungen erbrachten bislang keine Hinweise auf den derzeitigen Aufenthaltsort von Herr Schönberger. Zu den Maßnahmen zählte eine erste öffentliche Vermisstenfahndung durch die PI Nabburg am 3. Januar, Absuchen mit mehreren Streifen und einem Polizeihubschrauber in Bayern. Auch in Tschechien wurden Fahndungsmaßnahmen veranlasst.
Bild Überwachungskamera Schönberger (Foto:  Polizeipräsidium Oberpfalz)
Die Polizei fahndet deshalb nun auch öffentlich mit Fotos nach dem Vermissten. Dazu zählen ebenso Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken auf den Seiten der Polizei Oberpfalz (Facebook und Twitter). Die Bevölkerung ist aufgerufen, Hinweise zu dem Gesuchten an die Ermittler weiterzugeben.
Herr Josef Schönberger wird wie folgt beschrieben:
- 81 Jahre
- ca. 175 cm groß
- ca. 60-65 kg
- schlanke Figur
- leicht gekrümmter Rücken
- schwerfälliger, langsamer Gang
- gelegentlich mit Gehilfe (Gehstock) unterwegs
- Brillen- und Gebissträger
- leicht ungepflegte Erscheinung
Er war zuletzt mit einem silbernen Daihatsu Sirion (PKW) mit dem amtlichen Kennzeichen NAB-JS 3 unterwegs.
Hinweise zum Verbleib des Vermissten oder zu dem gesuchten Fahrzeug nimmt die Polizeiinspektion Nabburg unter der Telefonnummer 09433/2404-0 entgegen. Wer den aktuellen Aufenthaltsort von Herr Schönberger kennt, möge sich bitte sofort an den Polizeinotruf 110 wenden.
Florian Beck
Polizeihauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz -
Präsidialbüro/Pressestelle
Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Kripo löst in akribischer Detailarbeit zwei Einbrüche
Durch aufwändige Ermittlungen gelang es Kriminalbeamten einen Tatverdächtigen für zwei Einbrüche im Stadtgebiet zu identifizieren – er sitzt nun in Untersuchungshaft.
Bereits am Sonntagnachmittag, 22.09.2019, drang ein damals Unbekannter gewaltsam in ein Geschäftsgebäude im Regensburger Gewerbepark ein, wo er rund 500 Euro Sachschaden verursachte und Wertgegenstände im Wert eines dreistelligen Eurobetrages entwendet hat.
Pflanzen waren wohl nicht das Ziel des Einbrechers, der in der Nacht vom 08.11. auf 09.11.2019 in einen Blumenladen in der Prüfeninger Straße einbrach und dort insbesondere Schmuck und Bargeld entwendete. Neben einem niedrigen fünfstelligen Diebstahlschadens, hatten die Geschädigten einen Sachschaden von rund 2.000 Euro zu beklagen.
Die Erfahrung und die regelmäßige Gesamtschau der Einbruchskriminalität im ihrem Zuständigkeitsbereich kam den Fachermittlern nun zu Gute. Im ständigen Abgleich der Fälle im Stadtgebiet, durch Spurenauswertungen und aufgrund weiterer Hinweise gelang es nun einen 39-jährigen Mann als Tatverdächtigen zu ermitteln. Dieser ist bereits mehrfach, auch wegen ähnlicher Delikte, polizeilich in Erscheinung getreten.
Nach seiner Festnahme am Mittwoch, 08.01.2020, ist er einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Ein Haftbefehl wurde durch die Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt umgehend vollzogen. Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg ist auch, ob der Tatverdächtige für weitere Einbrüche in Frage kommt.


Kriminalpolizeiinspektion Weiden

Schleierfahnder stellen Metamfetamin, Messer, Totschläger und Elektroschocker sicher – Haft für österreichischen Staatsbürger
WALDSASSEN. Wieder bewiesen Schleierfahnder an der deutsch-tschechischen Grenze den richtigen Riecher. Bei einer Kontrolle stellten die Polizisten in den frühen Nachmittagsstunden des Dienstag, 07.01.2020, Betäubungsmittel und Waffen sicher.
Eine gemeinsame Streife der Landes- und Bundespolizei der Polizeiinspektion Waldsassen nahm gegen 14:30 Uhr einen silbernen Peugeot nach seiner Einreise in das Bundesgebiet ins Visier. Die intensive Kontrolle führte die erfahrenen Beamten zu einem nur vermeintlich gut gewählten Versteck im Fahrzeuginnern. Darin befanden sich über 60 Gramm Metamfetamin.
Grund genug genauer nachzusehen. Bei der weiteren eingehenden Nachschau in dem Kraftwagen und bei dem Tatverdächtigen fanden die aufmerksamen Polizeibeamten zwei Messer, einen Totschläger und ein Elektroschockgerät auf.
Der 34-jährige Österreicher hat sich nun wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz zu verantworten. Er wurde am 08.01.2020 auf Antrag der Staatsanwaltschaft vom zuständigen Ermittlungsrichter angehört. Der erlassene Haftbefehl wurde durch die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt umgehend vollzogen.
Dietmar Winterberg
Kriminalhauptkommissar
Polizeipräsidium Oberpfalz
Präsidialbüro / Pressestelle


Polizeiinspektion Regensburg Süd

Auseinandersetzung am Regensburger Hauptbahnhof
Am Donnerstagnachmittag kam es gegen 16:15 Uhr zu einer Auseinandersetzung am Regensburger Hauptbahnhof, bei welchem laut Zeugenangaben ein Beteiligter ein Messer eingesetzt hätte. In der Folge wurden mehrere Streifen der Landespolizei, Bereitschaftspolizei sowie Bundespolizei zum Hauptbahnhof entsandt. Im Rahmen der Fahndung konnte ein 40-jähriger Täter von den Einsatzkräften angetroffen und überwältigt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte bei dem Festgenommenen ein Schweizer Taschenmesser aufgefunden werden. Der wohnsitzlose Täter, der zur Tatzeit stark alkoholisiert war, wurde vorläufig festgenommen und zur PI Regensburg Süd verbracht.
Das mutmaßliche Opfer entfernte sich noch vor Eintreffen der Polizeikräfte vom Bahnhof, weshalb zum Verletzungsbild derzeit keine Angaben gemacht werden können.
Die weiteren Maßnahmen, insbesondere ob der Täter in Haft verbleibt, werden in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg getroffen.
Zeugen der Tat werden gebeten, sich mit der PI Regensburg Süd unter Tel. 0941/506-2001 in Verbindung zu setzen.

Florian Waldher
Polizeioberkommissar