Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Einbruch in Wohnung - Zeugenaufruf der Kripo Straubing

VIECHTACH, LKR. REGEN. Am Freitag (06.12.2019) im Zeitraum von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr, gelang ein bisher unbekannter Täter über ein Fenster in ein Wohnhaus in Blossersberg.
Der Unbekannte entwendete Schmuck im Wert von ca. 500 Euro.
Am Freitag (06.12.2019), im Zeitraum zwischen 17.30 Uhr und 19.00 Uhr, verschaffte sich ein bislang unbekannter Täter Zugang zu einem Wohnhaus in Blossersberg, indem er mit einem Stein ein Fenster im Untergeschoss einwarf. Der Unbekannte durchwühlte mehrere Zimmer und entwendete Schmuck im Wert von ca. 500 Euro. Der entstandene Sachschaden beziffert sich auf ca. 200 Euro.
Die Kriminalpolizei Straubing führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat im genannten Zeitraum im Bereich des Irlseignweg verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder konnte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachten? Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminalpolizei Straubing unter der Telefon-Nummer: 09421/868-0
Verhaltenstipps zum Thema Einbruchschutz:

Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte Ihnen einige wertvolle Tipps für ein sicheres Zuhause geben:

- Schließen Sie Ihre Haustüre ab, sobald Sie Ihr Haus/Wohnung verlassen – auch wenn es nur für kurze Zeit ist.
- Lassen Sie Fenster und Terrassentüren nicht gekippt.
- Verstecken Sie Ihren Haustürschlüssel nicht draußen – Einbrecher finden jedes Versteck
- Sollten Sie Ihren Haustürschlüssel verlieren, wechseln Sie umgehend den Schließzylinder aus.

Stichwort: „Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft“! Achten Sie auf verdächtige Fahrzeuge/Personen in Ihrer Wohngegend/Straße/Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück und informieren Sie umgehend die Polizei über „110“.
Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, wie z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Markus Fink, PHK
Trügerischer Geldsegen – Kripo Passau nimmt Mitglieder der sog. „Nigeria-Connection“ fest
Die sichergestellten Betrugsutensilien (Foto: Kriminalpolizeiinspektion Passau)PASSAU, LKR. FREYUNG-GRAFENAU, FRANKFURT A. M. MAIN. Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Passau haben zusammen mit Beamten des Betrugskommissariats der Frankfurter Kripo am Freitag, 06.12.2019, in der Frankfurter Innenstadt zwei Männer festgenommen, die im dringenden Tatverdacht stehen, Mitglieder der sog. „Nigeria-Connection“ zu sein.
Nicht selten beginnt der erste Kontakt mit einem harmlosen kurzen Chat oder einer netten E-Mail von einer Unbekannten. Gezielt und leider auch immer wieder mit Erfolg, suchen Betrüger u. a. über einschlägige Partnerbörsen im Internet oder in sozialen Netzwerken nach potentiellen Opfern. Mit ungewöhnlich und interessant klingenden Lebensgeschichten versuchen die Betrüger bei ihrem Gegenüber, häufig unterstrichen mit einem attraktiven Foto, Eindruck zu erwecken. Ist der Kontakt erst einmal hergestellt, werden die Opfer mit ständig neuen Liebesbekundungen und Aufmerksamkeiten überschüttet, allerdings nur mit einem einzigen Ziel – ihrem Opfer das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ähnlich erging es seit mehreren Monaten einem 62-Jährigen aus dem Landkreis Freyung-Grafenau. Der Mann überwies seit Mai diesen Jahres in der Gesamtsumme einen hohen fünfstelligen Geldbetrag an eine Internetbekanntschaft in der westafrikanischen Elfenbeinküste. Vergangenen Montag (02.12.2019) offenbarte sich der Mann schließlich den Ermittlern der Passauer Kripo, dass er wohl Opfer einer Betrugsmasche geworden sei. Im Rahmen der kriminalpolizeilichen Vernehmung wurde bekannt, dass der 62-Jährige nun seiner Internetbekanntschaft behilflich sein soll, eine Erbschaft über fünf Millionen Euro nach Europa zu transferieren.
Das Geld sollte dann für die weitere gemeinsame Zukunft dienen. Bereits Ende November wurden dem 62-Jährigen in Frankfurt zwei Tresore mit gefärbtem Geld übergeben, wofür er mehrere tausend Euro an „Gebühren“ an unbekannte Männer bezahlte. Dem 62-Jährigen wurde glaubhaft gemacht, das echte Geld sei durch die Färbung bei möglichen Überprüfungen als solches nicht erkennbar. Die Gebühren seien für die Reinigung der Scheine.
Bei einer neuerlichen Übergabe weiterer Tresore am Freitag, 06.12.2019, konnten schließlich durch die schnelle Zusammenarbeit zwischen Kripo und Staatsanwaltschaft Passau mit Unterstützung des Betrugskommissariats der Frankfurter Polizei am Freitag, 06.12.2019, zwei Männer aus Kamerun in Frankfurt a. Main in einem Hotel widerstandslos festgenommen werden. Unmittelbar nach der Festnahmeaktion beantragte die Staatsanwaltschaft Passau Haftbefehle gegen die beiden Männer wegen des dringenden Tatverdachts des gewerbsmäßigen Bandenbetruges. Sie wurden am darauffolgendem Tag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Frankfurt a. Main vorgeführt und befinden sich seitdem in Untersuchungshaft.
Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt in diesem Zusammenhang vor dem Phänomen und den vielschichtigen Betrugsformen der sog. „Nigeria-Connection“, insbesondere vor dem sog.
„Love-Scamming“ bzw. „Romance-Scamming“.

Weitere Informationen finden Sie über folgende Links:

www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/051-IB-Scamming-Betrug-mit-Vorauszahlungen.pdf

www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Tritte gegen Kopf – Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut ermittelt wegen versuchtem Totschlag
LANDSHUT. Zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern ist es am Sonntag (08.12.2019) gegen 01.00 Uhr in der Benzstraße gekommen. Ein 37-jähriger Ukrainer musste u. a. mit Kopfverletzungen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Aus bislang noch unbekannten Gründen gerieten drei Rumänen im Alter von 28, 32 und 33 mit dem Ukrainer zunächst in Streit, in dessen Verlauf der Ukrainer von dem Trio niedergeschlagen wurde. Nachdem dieser zu Boden ging, traten der 28-Jährige und der 32-Jährige schließlich noch mit den Füßen gegen den Kopf des Mannes. Er musste mit Kopfverletzungen, diversen Prellungen und einer Fraktur in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Lebensgefahr besteht jedoch nicht.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut erging gegen den 28- und 32-Jährigen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags. Sie wurden am Sonntag, 08.12.2019, nach Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Landshut in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Einen Tatnachweis, dass der 33-Jährige an den Tritten gegen den Kopf des Ukrainers unmittelbar beteiligt war, gibt es nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht.
Die Ermittlungen gegen das Trio dauern an.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Auseinandersetzung in Tankstelle
KELHEIM (LKRS. KELHEIM). Am Sonntagnachmittag fiel ein 41-Jähriger aus Kelheim mehrfach unangenehm bei einer Kelheimer Tankstelle auf.
Bereits um 16:30 Uhr erhielt der Mann ein Hausverbot in der Tankstelle. Gegen 17:00 Uhr kam er jedoch zurück und ging auf eine Angestellte los. Als er aus der Tankstelle verwiesen wurde, warf er mit einer Geldauflageschale nach ihr und traf sie am Fuß. Der Täter stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Die Polizei ermittelt wegen Gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch.
Auf ebay-Betrug hereingefallen
LANDKREIS KELHEIM. Ein 54-jähriger Landkreisbewohner bestellte über ebay-Kleinanzeigen ein Smartphone und überwies über PayPal 490 € an den Verkäufer. Er hatte sich zuvor mit ihm darauf geeinigt über PayPal für Freunde zu bezahlen. Somit wurde der Käuferschutz umgangen. Die Ware wurde nicht geliefert.
Unfallflucht beobachtet - Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am Sonntag ereignete sich gegen 10:55 Uhr ein Verkehrsunfall mit Sachschaden in der Kochstraße in Bad Abbach.
Eine Zeugin konnte beobachten, wie ein grauer VW Golf gegen einen geparkten Pkw gefahren ist. Der Unfallverursacher entfernte sich daraufhin von der Unfallstelle. Da die Zeugin eine Beschreibung des Fahrers und das Kennzeichen des Verursacherfahrzeugs mitteilen konnte, stieß die Polizei schnell auf einen 47-Jährigen aus Bad Abbach. Am VW Golf des 47-Jährigen konnten übereinstimmende Unfallschäden festgestellt werden. An beiden Fahrzeugen entstand nur geringer Sachschaden. Weiter stellte sich heraus, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Daher wird gegen ihn wegen Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall
BIBURG. Pkw landet nach Überschlag im Hopfengarten
Am 08.12., um 19.25 Uhr, fuhr ein 21jähriger aus Abensberg von Siegenburg kommend mit seinem Toyota Aygo auf der B301 in Richtung Altdürnbuch. Kurz vor der Ortschaft kam er aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab, wo sich das Fzg in einem angrenzenden Hopfengarten mehrfach überschlug, eine der Säulen abbrach und auf der Beifahrerseite zum Liegen kam. Da der Fahrer widersprüchliche Angaben über die Fahrereigenschaft und die Anzahl der Insassen machte, wurde ein Hubschrauber zur Absuche der Umgebung nach weiteren, evtl. verletzten Insassen, angefordert. Der 21jährige wurde mit mittelschweren Verletzungen von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Regensburg verbracht. Dort räumte der Mann auch ein, alleine im Fzg gewesen zu sein, weshalb die Suche nach weiteren Personen eingestellt werden konnte. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Mühlhausen, Siegenburg, Abensberg und Biburg im Einsatz. Der Gesamtschaden beträgt ca. 3.000 Euro.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar