Drucken
Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Familienstreit mit anschließenden Widerstand

MASSING, LKR. ROTTAL-INN. Am Donnerstag (05.12.2019) wurde gegen 22.00 Uhr der Einsatzzentrale der Polizei ein Familienstreit in Massing mitgeteilt.
Beim anschließenden Polizeieinsatz wurden durch einen 36-jährigen Deutschen vier Polizeibeamte leicht verletzt.
Schon beim Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich der 36-Jährige sehr aggressiv. Im weiteren Verlauf griff er die Polizeibeamten mit Faustschlägen und Fußtritten unvermittelt an. Beim anschließenden Gerangel drückte er einem Beamten seinen Daumen ins Auge, zudem bedrohte und beleidigte er die anwesenden Polizeibeamten. Durch die Widerstandshandlungen wurden vier Beamte leicht verletzt.
Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion Eggenfelden verbracht. Die Kriminalpolizei Passau hat, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut, die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Landshut wird der 36-Jährige im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dort muss er sich unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte verantworten.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Markus Fink, PHK
„Call-Center-Betrug“ - Rentner übergibt hohen Geldbetrag an falsche Polizeibeamte
LANDSHUT. Am Donnerstag, 05.12.2019, haben erneut sog. „falsche Polizeibeamte“ zugeschlagen. Ein Landshuter Rentner übergab einen fünfstelligen Geldbetrag an einen Unbekannten.
Die Vorgehensweise ähnelt stets dem gleichen Muster. Durch geschickte Gespräche wirken die Anrufer derart überzeugend und veranlassen ihre arglosen, zumeist ältere Mitmenschen immer wieder zur Übergabe von sehr hohen Bargeldbeträgen oder Wertgegenständen.
In dem aktuellen Fall, der sich gestern Vormittag bis in die frühen Nachmittagsstunden abgespielt hat, rief zunächst ein gewisser „Christian Reimer“ bei dem 83-jährigen Mann an und gab sich als Kriminalbeamter aus. Angeblich seien zwei Rumänen festgenommen worden. Auf einem Zettel, den die Rumänen bei sich gehabt hätten, habe man die Adresse, Bankdaten des Rentners und eine Notiz über einen hohen Bargeldbetrag aufgefunden.
Auf Nachfrage des Anrufers, ob die Daten auf dem Zettel richtig seien, bestätigte der Rentner dies. Im Verlauf weiterer, über mehrere Stunden andauernde Telefonate, überzeugte der Anrufer den 83-Jährigen schließlich, dass ein Mitarbeiter seiner Hausbank offensichtlich in kriminelle Machenschaften verwickelt sei und der Rentner zur Aufklärung der Tat mithelfen solle.
Nachdem sich der Rentner nach der Echtheit des Anrufes über die Notrufnummer „110“ erkundigen wollte, meldete sich die vermeintlich echte Polizeieinsatzzentrale und bestätigte dem 83-Jährigen, dass es den Kriminalbeamten „Christian Reimer“ tatsächlich geben würde.
Mittels des sog. „Call-ID-Spoofings“ (Englisch für Manipulation/Verschleiern oder Vortäuschen) können Kriminelle Telefonanschlüsse technisch so manipulieren, dass falsche Telefonnummern angezeigt werden. Vor einem erneuten Telefonanruf muss der Hörer unbedingt aufgelegt werden. Das alleinige Ertönen des Freizeichens ist keine Gewähr dafür, dass die Leitung tatsächlich getrennt war. Eine im Telefondisplay angezeigte Rufnummer ist keine sichere Möglichkeit, einen Anrufer eindeutig zu identifizieren.
Kurz darauf hob der Rentner einen niedrigen fünfstelligen Betrag bei seiner Bank ab. Nachdem der Rentner von seiner Bank zu Hause ankam, teilte der angebliche Polizeibeamte dem Rentner mit, dass es sich bei dem von der Bank kurz zuvor ausbezahltem Geld um Falschgeld handeln würde. Zur Untermauerung dieser Aussage ließ der unbekannte Anrufer dem Rentner ein Gespräch zwischen einem Bankmitarbeiter und einem Rumänen mithören, in dem Gespräch spielte man dem 83-Jährigen vor, es würde sich tatsächlich um Falschgeld handeln.
Nachdem die Betrüger den Rentner letztendlich davon überzeugt hatten, es würde sich tatsächlich um Falschgeld handeln, übergab der Mann wenig später einem vermeintlichen „Zivilbeamten“ das Bargeld.
Der Abholer des Bargeldes wird folgendermaßen beschrieben: etwa 175 cm groß, schlanke Figur, er sprach gebrochen Deutsch, bekleidet war der Mann mit einem grauen Baseball-Cap, dunkler Jeans und weißen Turnschuhen. Zeugen, die gestern, in der Zeit zwischen 09.30 Uhr bis etwa 13.30 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Klötzlmüllerstraße/Sonnblickweg/St.-Pius-Weg beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Das Polizeipräsidium Niederbayern nimmt den aktuellen Fall erneut und wiederholt zum Anlass, vor dieser dreisten Betrugsmasche zu warnen. Der Warnhinweis gilt insbesondere auch an Familienangehörige und Bekannte von älteren Mitmenschen. Sprechen Sie unbedingt mit Ihren Eltern und Großeltern über diese Betrugsmaschen (Falsche Polizeibeamten/Behördenmitarbeiter, Enkeltrick oder Gewinnversprechen).
Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
Die Polizei ruft Sie niemals unter der Notrufnummer „110“ an. Sollten Sie bei der Polizei zurückrufen, drücken Sie dabei nicht die „Rückruftaste“, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen. Wählen Sie die Nummer SELBST!
Wenden Sie sich ggf. an die örtliche Polizeidienststelle – wählen Sie auch hierbei die Nummer selbst.
Informieren Sie sich als Angehöriger über die verschiedenen Betrugsformen (Enkeltrick, falsche Polizeibeamte usw.)
Sprechen Sie mit ihrem Angehörigen über Verhaltensweisen, an denen man Betrüger und ihre „Maschen“ erkennen kann.
Helfen Sie Ihrem Angehörigen dabei, ggf. den Vornamen im Telefonbucheintrag abkürzen zu lassen oder entfernen Sie den Eintrag im Telefonbuch vollständig. Damit entziehen Sie den Tätern die Grundlage, auf Ihren Angehörigen aufmerksam zu werden.
Bestärken Sie Ihren Angehörigen darin, einfach aufzulegen, wenn ein Anruf verdächtig erscheint. Anschließend sollte die Polizei über 110 verständigt werden.
Hinterlassen Sie bei Ihrem Angehörigen Ihre Erreichbarkeit. So kann er im Zweifel mit Ihnen Rücksprache halten.
Wirken Sie darauf hin, dass Ihr Angehöriger keine größeren Geldbeträge oder Wertgegenstände zuhause aufbewahrt.
Wenn Ihr Angehöriger zu Hause Opfer einer Betrugsstraftat wurde: Unterstützen Sie ihn dabei, Strafanzeige bei der Polizei zu erstatten.
Weitere wertvolle Tipps, wie Sie sich gegen derartige Betrüger schützen können, finden Sie im Internet unter folgendem Link:
http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/
http://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/285-IB-Vorsicht-Falscher-Polizist-am-Telefon.pdf
Informationsbroschüre für Bankmitarbeiter zum Download:
http://www.polizei-beratung.de/fileadmin/Medien/286-IB-Betrugsmasche-Falscher-Polizeibeamter.pdf
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Bei Fake-Shop bestellt
LANDKREIS KELHEIM. Ein 31-jähriger Landkreisbewohner bestellte bei einem Online-Shop ein Haushaltsgerät für 285€. Das Geld wurde auf ein spanisches Konto überwiesen. Es stellte sich schließlich heraus, dass es sich um einen sogenannten Fake-Shop handelt.
Die Polizei Kelheim weist in diesem Zusammenhang auf Tipps der polizeilichen Kriminalprävention für sicheres Online-Shopping in der Weihnachtszeit hin. Unter www.polizei-beratung.de finden Sie nicht nur Hinweise zu derartigen Betrugsdelikten, sondern auch zu vielen anderen Themen wie Einbruchsschutz oder Trickdiebstahl.
Ladendieb lässt Beute auf Flucht zurück
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstagnachmittag beobachteten und verfolgten Mitarbeiter eines Drogeriemarkts einen Ladendieb.
Um 16:00 Uhr wollte ein unbekannter Täter mit 15 Parfums einen Drogeriemarkt in der Straubinger Straße in Abensberg verlassen. Als die Alarmanlage anschlug flüchtete er. Zwei Mitarbeiter verfolgten den Täter zu Fuß. Der Dieb ließ seine Beute fallen und konnte verschwinden. Der Wert der Parfums lag über 900 €.
Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten
SAAL/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstag ereignete sich gegen 16:00 Uhr ein Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen, was zu massiven Verkehrsbehinderungen auf der B16 führte.
Ein 39-jähriger VW-Fahrer war auf der B16 in Fahrtrichtung Ingolstadt unterwegs, als er bei der Abzweigung nach Teugn auf eine vor ihm fahrende 21-jährige Seat-Fahrerin auffuhr. Der Seat wurde noch auf einen Mercedes aufgeschoben. Schließlich kam von hinten noch eine 41-jährige Mazda-Fahrerin, die wiederum auf den VW auffuhr. Bei dem Unfall wurden zwei Personen leicht verletzt. Der 39-Jährige VW-Fahrer aus Riedenburg und die 21-jährige Seat-Fahrerin aus Neustadt wurden in einen Krankenhaus gebrachr. Drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Verkehr wurde einspurig vorbeigeleitet und zwischenzeitlich für die Abschleppungen komplett gesperrt. Aufgrund des Feierabendverkehrs bildete sich vor allem aus Regenburg kommend ein langer Stau auf der B16. Der Streckenabschnitt konnte erst gegen 18:15 Uhr wieder freigegeben werden.
Zweimal Enkeltrick versucht
LANDKREIS KELHEIM. Am Donnerstagnachmittag versuchten Betrüger wieder ihr Glück mit der Enkeltrick-Masche.
Eine 76-jährige Rentnerin aus Saal wurde von einem Unbekannten angerufen, der sich als Verwandter ausgab. Er habe etwas bei einer Auktion gesteigert und bräuchte nun dringend Geld. Der Betrüger wollte schließlich 4.000€ abholen, kam aber dann doch nicht.
In einem weiteren Fall ging der Betrüger mit der gleichen Masche vor. Auch er wollte eine Geldleihe, weil er etwas gesteigert hätte. Hier konnte der Anrufer jedoch eine Nachfrage der 81-Jährigen nicht beantworten, weshalb das Gespräch vorzeitig beendet wurde.
Auffällig war, dass beide Opfer denselben eher unzeitgemäßen Vornamen haben. Offenbar suchen die Täter in Telefonbüchern oder sonstigen Dateien nach Vornamen, die auf ein höheres Alter schließen lassen und wählen so ihre Ziele aus. Glücklicherweise fielen die Damen nicht auf den Betrugsversuch herein und informierten frühzeitig die Polizei.

Verkehrsunfall glimpflich ausgegangen
RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstagnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall mit Sachschaden auf der Staatsstraße 2230 bei Riedenburg.
Eine 78-jährige Skoda-Fahrerin aus dem Landkreis Neumarkt befuhr gegen 14:45 Uhr die Staatsstraße 2230 von Riedenburg in Richtung Dietfurt. Kurz nach dem Ortsausgang kam die 78-Jährige nach rechts von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Leitpfosten. Dann fuhr sie einige Meter mit den rechten Reifen auf der Leitplanke ehe sie wieder auf die Straße krachte und dann in die linke Leitplanke prallte. Erstaunlicherweise blieb die Fahrerin nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Sie wurde dennoch zur Überprüfung in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand bei dem Unfall Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 €.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall mit Sachschaden
HAUSEN. Zusammenstoß beim Spurwechsel
Am Donnerstag, 05.12.2019 gegen 16. 30 Uhr kam es auf der A 93 im Bereich von Hausen in Fahrtrichtung München zu einem Zusammenprall von einem Pkw BMW, Fahrer war ein 34-jähriger Regensburger und einem Pkw Dacia, der von einem 53-jährigen aus dem Lkr. Kelheim gesteuert wurde. Eines der beiden Fahrzeuge wechselte die Fahrspur und verursachte so den Zusammenstoß, bei dem insgesamt ca. 19.000 Euro Sachschaden entstanden. Die beiden beteiligten Fahrer schilderten den Unfallhergang völlig unterschiedlich, sodass die Polizei zur Klärung des Unfallherganges auf mögliche Zeugen angewiesen ist. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Mainburg, Tel. 08751/86330
Bedrohung mit Beleidigung
MAINBURG. Streit zwischen Mieter und Vermieter
Am späten Donnerstag Abend kam es zwischen dem 73-jährigen Vermieter und seiner 42-jährigen Mieterin eines Mehrfamilienhauses zu einem heftigen Wortwechsel. Im Verlauf dessen drohte die 42-jährige damit, dass sie ihren Kontrahenten umbringen werde und beleidigte ihn auch noch mit derben Ausdrücken. Außerdem versuchte sie auch noch ihn zu schlagen. Der Vermieter lies das Ganze nicht auf sich sitzen und erstattete Strafanzeige.
Betrügerisches Gewinnversprechen
MAINBURG. 4-stelligen Eurobetrag verloren
Die Freude eines Mainburgers war groß, als er telefonisch von einem Unbekannten über einen 5-stelligen Bargeldgewinn unterrichtet wurde. Er müsse lediglich einen niedrigen 4-stelligen Betrag für die Notarkosten im Voraus bezahlen. Der Geldgewinn würde ihm dann in bar überbracht werden. Das Betrugsopfer überließ daraufhin telefonisch über einen sog. Steam-Code den geforderten Betrag. Wenige Tage später meldete sich der Täter nochmals und verwies auf einen angeblichen Fehler der Bank und versprach einen Gewinnbetrag von knapp 100.000 Euro. Dazu müsste der Geschädigte jedoch nochmals für die Versicherung einen weiteren 4-stelligen Betrag bezahlen. Dazu ließ sich das Opfer dann auch noch überreden und übermittelte dem Anrufer per „RIA-Payment“ den geforderten Betrag auf eine ausländischen Konto. Kurze Zeit später war die Telefonnummer des Anrufers nicht mehr erreichbar. Weder seine beiden Geldbeträge noch den versprochenen Gewinn wird das Opfer aller Voraussicht nach jemals wieder erhalten.
Betrug durch Online-Shop
NEUSTADT/DO. Spielzeug nicht geliefert
Eine 37-jährige Neustädterin bestellte bereits Anfang November in einem Online-Shop Spiewaren im Wert von knapp 100 Euro. Weil sie die Ware bisher nicht bekommen hat, erstattete sie nun Strafanzeige.

Johann Stanglmair
Erster Polizeihauptkommissar