Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Viechtach und Arnbruck – Zeugenaufruf der Polizei Viechtach

ARNBRUCK, LKR. REGEN. Im Zusammenhang mit dem tödlichen Verkehrsunfall, bei dem gestern (25.11.2019) der 83-jährige Fahrer und seine 88-jährige Beifahrerin ums Leben kamen sucht die Polizei Viechtach dringend nach Zeugen.
Der 83-Jährige befuhr mit seinem Ford vermutlich bereits gegen 20.00 Uhr die Staatsstraße 2326 von Viechtach in Richtung Arnbruck. In einem Waldstück, kurz vor Baumgarten, kam der 83-Jährige nach links von der Fahrbahn ab und stürzte über eine rund vier Meter hohe Böschung in ein Waldstück. Die beiden angegurteten Insassen wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und konnten nur noch tot geborgen werden.
Gegen 20.00 Uhr wurde an der Unfallörtlichkeit ein 36-jähriger Fahrer eines Seat aus der Gemeinde Bodenmais von einem zunächst unbekannten Fahrzeug überholt. Hierbei streifte das überholende Fahrzeug den Seat leicht. Das Fahrer setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Aufgrund aufgefundener Fahrzeugteile und einem Teilkennzeichen ist nicht auszuschließen, dass es sich bei dem überholenden Fahrzeug um das verunfallte Fahrzeug des 83-Jährigen handelte. Entsprechende Überprüfungen und Ermittlungen hierzu laufen.
Die Polizeiinspektion Viechtach, die in Zusammenarbeit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die Ermittlungen übernommen hat, bittet dringend um Zeugenhinweise. Wer kann Angaben zu der vorangegangen Kollision zwischen einem Seat und einem dunklen Ford machen, bzw. wer kann Angaben zur Fahrweise des Ford im Bereich der Staatsstraße 2326 (Viechtach-Arnbruck) machen? Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Polizeiinspektion Viechtach, Tel. 09942/9404-0.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK
„Black Friday“ – Verhaltenshinweise des Polizeipräsidiums Niederbayern für ein sicheres Onlineshopping
NIEDERBAYERN. Einer Studie zufolge kaufen mittlerweile deutschlandweit rund 80 Prozent der Internetnutzer in Onlineshops ein. Gerade an Tagen wie den sog. „Black Friday“ am kommenden Freitag, 29. November 2019, an dem Onlinehändler wieder mit großen Preisersparnissen werben, gilt aber auch ein wachsames Auge besonderes auf sog. „Fake-Shop“ im Netz zu haben.
Mit besonders lukrativen und extremen Billigangeboten locken die Betreiber dubioser Onlineshops gerade an Tagen wie den „Black Friday“ und dem bevorstehenden Weihnachtsgeschäft wieder mit sog. Fake Shops Onlinekunden in die Falle. Derartige Shops, also gefälschte Verkaufsplattformen im Internet, sind auf den ersten Blick nur schwer von seriösen Plattformen zu unterscheiden. Sehr häufig sind sie täuschend echte Kopien vor real existierenden Webseiten und lassen beim Käufer nur selten Zweifel an ihrer Echtheit aufkommen.
Häufig werden die Waren auf den angebotenen Seiten trotz geleisteter Vorauszahlung, also nach Eingabe der vollständigen Kreditkarten- oder Kontodaten, nicht geliefert und das Angebot oder die Internet ist nach dem Bezahlvorgang plötzlich nicht mehr abrufbar.
Das Polizeipräsidium Niederbayern rät in diesem Zusammenhang sich vor der Bestellung über den Verkäufer/Anbieter der Waren genauestens zu informieren. Wirkt der Anbieter seriös, passt die Domain der Seite zum entsprechenden Warenangebot oder fehlt gar das Impressum auf der Internetseite? Niederbayernweit wurde allein zwischen Mitte November 2018 bis Jahresende ein Schaden von rund 17.000 Euro durch sog. „Fakeshops“ verzeichnet.

Hier noch einige hilfreiche Tipps für ein sicheres Onlineshopping:

Internetseite: Bemerken Sie bei einer eigentlich bekannten Internetseite Ungereimtheiten, kann dies bereits ein Indiz für einen „Fake-Shop“ sein. Suchen Sie den Namen des Anbieters in einer Suchmaschine, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden schnell herausfinden und müssen sich nicht auf die Versprechungen der Shop-Betreiber verlassen.

Prüfsiegel/Gütesiegel: Gütesiegel als Wegweiser im Onlinehandel. Zwar gibt es keine einheitlichen Gütesiegel für Online-Geschäfte, sie können aber eine gewisse Orientierung beim Online-Kauf geben, ersetzen aber keines Falls eine gesunde Portion Misstrauen. Verwendet der Onlineshop ein Prüf-/Gütesiegel? Klicken Sie auf das, falls vorhandene Emblem, in der Browserzeile, um das Prüfzertifikat angezeigt zu bekommen. Anschließend sollte ein Hinweis erfolgen, seit wann der Shop zertifiziert ist.

Zahlungsmethode: Wählen Sie sichere Zahlungswege. Der Einkauf auf Rechnung kann Sie vor Betrug durch einen „Fake-Shop“ schützen. Überweisungen können jedoch nur kurzfristig rückgängig gemacht werden. Auch beim Lastschriftverfahren können vorgenommene Abbuchungen noch nach einigen Tagen storniert werden. Nicht selten werden dem Kunden bis zum letzten Bestellschritt eine Auswahl an unterschiedlichen Zahlungsmethoden angeboten. Beim Abschluss des Bestellvorgangs ist dann die Zahlung nur noch auf Vorkasse oder durch Eingabe der Kreditkartendaten möglich.

Passwörter/Zugangsdaten: Ändern Sie umgehend Ihr Passwort, wenn Sie in dem Shop ein Passwort verwendet haben, dass Sie auch bei anderen Seiten (bspw. Onlinebanking) nutzen.

Wenn Sie dennoch Opfer eines „Fake-Shops“ geworden sind und bereits eine Zahlung geleistet haben, informieren Sie umgehend Ihre Bank, die Zahlung rückgängig zu machen. Bewahren Sie alle Belege Ihrer Bestellung auf und erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Weitere Infos zum Thema „E-Commerce“ und sicherer Onlinekauf/Gütesiegel finden Sie unter folgendem Link:

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Falsche Ware geliefert
LANDKREIS KELHEIM. Ein 21-Jähriger aus dem Landkreis Kelheim bestellte Ende Oktober einen günstigen Touchscreen Monitor auf einer asiatischen Verkaufsplattform. Nun erhielt er ein Päckchen. Statt Touchscreen wurde ihm nur eine Bildschirmlupe zugesandt. Kurz darauf konnte die Website nicht mehr gefunden werden. Für die Lupe bezahlte der er knapp 50 US-Dollar.
Fahrrad gestohlen
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). Einem 55-Jährigen aus Neustadt wurde am Mittwochnachmittag zwischen 14:45 Uhr und 15:30 Uhr ein braunes Stern-Tourenrad gestohlen. Er hatte das Rad im Tatzeitraum an der Pfarrkirche Bad Gögging angelehnt.
Am Samstag wurde zwischen 07:30 Uhr und 16:30 Uhr ein graues Kalkhoff-Rad in der Krankenhausstraße in Neustadt a.d. Donau gestohlen. Das Damenrad war unversperrt.
Hinweise an die PI Kelheim unter 09441/5042-0.
Pkw beschädigt
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Der Pkw Skoda Fabia einer 32-jährigen Abensbergerin wurde von einem Unbekannten beschädigt.
Zwischen Sonntag 16:30 Uhr und Montag 08:45 Uhr hat ein unbekannter Täter das hintere Fenster der Fahrerseite beschädigt. Möglicherweise versuchte der Täter das Fahrzeug durch Einschlagen der Scheibe zu öffnen. Der Sachschaden beträgt über 1.000 €.
Hinweise an die PI Kelheim unter 09441/5042-0.
Unfallflucht beobachtet
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Montag ereignete sich gegen 08:45 Uhr ein Verkehrsunfall in der Moststraße 13 in Abensberg.
Ein 47-jähriger VW-Fahrer stellte sein Fahrzeug am rechten Fahrbahnrand ab, um an einer dortigen Baustelle zu arbeiten. Er konnte vom Dach aus beobachten, wie ein vorbeifahrender VW Caddy an seinem Außenspiegel hängen blieb und diesen abriss. Die Fahrerin, eine 54-Jährige aus Abensberg, fuhr nach dem Zusammenstoß weiter ohne sich um den Schaden zu kümmern. Mittlerweile wurde Kontakt aufgenommen. Ermittlungen wegen Unerlaubten Entfernen vom Unfallort wurden eingeleitet.
Geschwindigkeitsmessung
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). In der Nacht von Donnerstag auf Freitag vergangener Woche führte die Verkehrspolizeiinspektion Landshut eine Geschwindigkeitsmessung auf der B16 bei Bad Abbach durch. Zwischen 22:00 Uhr und 04:30 Uhr durchfuhren knapp 330 Fahrzeuge die Kontrollstelle. 29 Fahrzeuge waren schneller als die erlaubten 100 km/h unterwegs. Der Schnellste wurde mit 155 km/h erwischt und muss mit einem Fahrverbot rechnen.

Kinder angesprochen – Polizei bittet um Hinweise
BAD ABBACH/ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Seit Anfang November kam es im Zuständigkeitsbereich der PI Kelheim zu zwei Vorfällen, bei denen Kinder berichteten, sie wären von Unbekannten angesprochen worden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und die Örtlichkeiten entsprechend überwacht.
Ein 10-jähriges Mädchen gab an, dass sie am 12.11.2019 gegen 16:15 Uhr in Bad Abbach, nahe dem Spieleparadies „Ghupft wie Gsprunga“ von einem etwa 50 Jahre alten Mann bedrängt wurde. Der Mann wird als etwa 50 Jahre alt, 170cm groß und korpulent mit kurzen schwarz-grauen Haaren und einer Warze auf der Nase beschrieben. Überwachungsmaßnahmen an der entsprechenden Tatörtlichkeit verliefen bislang erfolglos. Befragungen im Umfeld und Gespräche mit Kindern und Angehörigen erbrachten keine weiteren Anhaltspunkte. Die Polizei bittet daher um Hinweise unter 09441/5042-0.
Eine Woche später ereignete sich am 19.11.2019 ein ähnlicher Vorfall in Offenstetten bei Abensberg. Eine 12-jährige Schülerin wurde von einem Unbekannten belästigt als sie gegen 13:30 Uhr von der Bushaltestelle in der Kreittmayrstraße in Richtung An der Linde ging. Die Polizei hat auch hier die Ermittlungen aufgenommen. Zwischenzeitlich wurde ein Verdächtiger ermittelt. Der junge Mann aus dem Landkreis Kelheim wurde bereits zu der Sache befragt. Weitergehende Maßnahmen folgen in den nächsten Tagen. Die zuständigen Ermittler bleiben mit der Person in engem Kontakt.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Betrug
SIEGENBURG. Computerbetrug
Ein 61jähriger Siegenburger erhielt bereits am 09.10.11 durch eine Bank die Aufforderung, die Rechnung einer Fluggesellschaft in Höhe von 1017 Euro für einen gebuchten Flug zu überweisen. Da ein bisher Unbekannter seine Daten missbräuchlich für die Buchung verwendet hat, erstattete er Anzeige.
Sonstiger Vorgang
ELSENDORF. Falscher Polizeibeamter ruft an
Am 25.11., um 13.00 Uhr, erhielt eine 68jährige Frau aus Elsendorf den Anruf eines Mannes, der sich als Beamter der Polizei Elsendorf ausgab und die Frau über angebliche Einbrüche in ihrer Nachbarschaft ausfragen wollte. Da die Frau auf die Fragen nicht einging, legte der Unbekannte wieder auf. Der Frau kam der Anruf komisch vor und meldete dies vorsorglich. Es kann nur immer wieder darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt, wenn vor allem ältere Menschen telefonisch oder auch persönlich dazu aufgefordert werden, ihren Schmuck und Bargeld zum Schutz vor einem geplanten Einbruch der Polizei vorübergehend zu übergeben.
Betrug
SIEGENBURG. Ausspähen von Daten
Ein 30jähriger Siegenburger bewarb sich am 11.11. bei einer vermeintlichen Firma im Internet für einen Minijob. Dazu wurden seine persönlichen Daten gefordert. Mit diesen Daten wurde von einem unbekannten Täter ein Konto eröffnet und Transaktionen getätigt. Jetzt bekam der Mann eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 567 Euro.
Diebstahl
SIEGENBURG. Ladendiebstahl
Ein 51jähriger Mann aus dem südl. Landkreis Kelheim wurde am 23.11. in einem Lebensmittelgeschäft in der Otto-Schmidmayer-Straße dabei beobachtet, wie er Nahrungsmittel im Wert von 25,39 Euro entwendete. Der Mann erhielt Hausverbot für das Geschäft und wurde angezeigt.
Sonstiger Vorgang
TRAIN. Verdächtige Wahrnehmung
An der Haustüre einer 79jährigen Frau aus dem Waldweg in Train klingelte am 25.11., gegen 16.30 Uhr, ein bisher unbekanntes Pärchen und gaben an, dass sie für die Frau etwas dabei hätten. Die Frau öffnete den beiden Personen aber nicht. Dem Besuch ging Tage zuvor ein Anruf voraus, bei dem sie zum Thema Mülltrennung an einer Verlosung teilnehmen könnte. In dem Gespräch wurde auch der Besuch angekündigt. Von den beiden Personen ist nur bekannt, dass der Mann ca. 25 – 30 Jahre alt war und die auch jüngere Frau einen Trolley dabei hatte. Sie waren mit einem weißen Pkw unterwegs.
Hinweise bitte an die PI Mainburg unter Tel.: 08751/86330
Diebstahl
MAINBURG. Fahrraddiebstahl
In der Zeit von 22.11., 18.00 Uhr bis 24.11., 13.00 Uhr, wurde aus einem Carport im Hopfenweg ein gelbes Fahrrad der Marke Rockrider im Wert von 314 Euro gestohlen. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Mainburg, Tel. 08751/8633-0.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar