Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Anonymer Anrufer droht Berufsschule – Entwarnung

STRAUBING. Am heutigen Vormittag (13.11.2019) meldete sich ein bislang unbekannter Anrufer bei der staatlichen Berufsschule in der Pestalozzistraße und teilte mit, dass in der Schule eine Bombe platziert sei.
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Anonymer Anrufer spricht Drohung gegenüber Berufsschule aus – Schule vorsorglich geräumt »
Sofort wurde ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten herangezogen und die Schule vorsorglich geräumt. Die rund 400 Schüler wurden nach und nach zunächst in einer nahegelegenen Turnhalle untergebracht und betreut. Im weiteren Verlauf wurde in Absprache mit der Schulleitung das Unterrichtsende für den heutigen Tag festgelegt.
Die Absuche des gesamten Gebäudekomplexes sowie des Areals erfolgte durch die Einsatzkräfte unter Einbindung von Sprengstoffspürhunden, unter anderem von der Bundespolizei und des benachbarten Polizeipräsidiums Oberpfalz.
Gegen 17:45 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden - bei der Absuche konnten keine verdächtigen Gegenstände gefunden werden. Die Verkehrsmaßnahmen wurden daraufhin aufgehoben.
Die Kriminalpolizeiinspektion Straubing führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweigstelle Straubing, die weiteren Ermittlungen. Insbesondere wird versucht den bislang anonymen Anrufer zu ermitteln.
Wer sachdienliche Hinweise auf den bislang anonymen Anrufer geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Straubing, unter der Telefon-Nummer 09421/ 868-0, in Verbindung zu setzen.
Das Polizeipräsidium Niederbayern bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für das entgegengebrachte Verständnis bei möglichen Einschränkungen tagsüber im Stadtgebiet.
Hinweis des Polizeipräsidiums Niederbayern:
Wer absichtlich oder grundlos einen derartigen Polizeieinsatz auslöst, kann für die Kosten des Einsatzes herangezogen werden. Dieser Hinweis geht ausschließlich an solche Personen, die wissentlich oder absichtlich einen derartigen Polizeieinsatz provozieren. Wer nach bestem Wissen und Gewissen den Polizeinotruf wählt, ist davon selbstverständlich nicht betroffen.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, POK

Beamte der Polizeiinspektion Straubing stellen größere Menge Rauschgift sicher – Kripo Straubing ermittelt – 19-Jähriger in Haft
STRAUBING. Eine größere Menge Rauschgift sowie mehrere tausend Euro haben Beamte der Polizeiinspektion Straubing am vergangenen Freitag (08.11.2019) in der Wohnung eines 19-jährigen Mannes sichergestellt.
Die Kripo Straubing übernahm in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweigstelle Straubing, die weiteren Ermittlungen.
Am Freitag (08.11.2019) stellte eine Streife der Polizeiinspektion Straubing, im Rahmen eines anderen Einsatzes, in einer Wohnung in Straubing intensiven Geruch von Marihuana fest. Deshalb wurden vier männliche Personen, die sich in der Wohnung aufhielten, einer Kontrolle unterzogen. Hierbei verdichtete sich der Verdacht, dass in der Wohnung Drogen konsumiert worden waren. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung konnten eine größere Menge an Betäubungsmitteln und ein vierstelliger Geldbetrag sichergestellt werden. Die verdächtigen Personen sind in einem Alter zwischen 19 und 23 Jahre, sie wurden zunächst vorläufig festgenommen. Drei von ihnen, ein ukrainischer und zwei deutsche Staatsangehörige, befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß.
Die Staatsanwaltschaft Regensburg, Zweigstelle Straubing, führt in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Straubing die weiteren Ermittlungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg wurde der 19-jährige, deutsche Hauptverdächtige am Samstag (09.11.19) dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen ihn, woraufhin er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wurde.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Markus Fink, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrskontrolle
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Mittwoch wurde kurz nach Mitternacht ein Pkw BMW 5er in der Straubinger Straße in Abensberg kontrolliert. Bei dem 21-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Schweinfurt wurden Anzeichen für Alkoholkonsum festgestellt. Ein Atemalkoholtest bescheinigte eine Alkoholisierung im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Der junge Mann erhält eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die 0,5-Promille-Grenze.
Verkehrsunfall mit Personenschaden
LANGQUAID (LKRS. KELHEIM). Am späten Dienstagnachmittag ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Kelheimer Straße in Langquaid, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
Eine 61-jährige Opel-Fahrerin aus dem Landkreis Kelheim wollte am Dienstag gegen 17:30 Uhr von der Kelheimer Straße in die Herrnwahlthanner Straße einbiegen. Dabei übersah sie einen entgegenkommenden Motorradfahrer. Es kam zu Frontalzusammenstoß. Die Pkw-Fahrerin blieb unverletzt. Der 58-jährige Honda-Fahrer aus Kelheim zog sich diverse Prellungen und Schürfwunden zu. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 €. Das Motorrad war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Fahrraddiebstahl
SAAL/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag wurde das Rad einer 38-jährigen Landkreisbewohnerin gestohlen.
Die Dame hatte ihr Focus-Fahrrad am Bahnhofsplatz in Saal a.d. Donau abgestellt. Zwischen 05:00 Uhr und 14:15 Uhr wurde das Rad dort von einem unbekannten Täter gestohlen. Das Rad war versperrt.
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Über die Online-Anzeige-Funktion wurde der PI Kelheim ein weiterer Fahrraddiebstahl an der Aventinus Mittelschule in Abensberg mitgeteilt. Dort wurde ein Cannondale Fahrrad aus der Fahrradhalle entwendet. Das Rad war mit einem Kabelschloss gesichert.
Mehrere Fälle von versuchtem Trickbetrug am Telefon
LANDKREIS KELHEIM. Am gestrigen Dienstag kam es gleich zu drei Fällen von versuchten Telefonbetrug innerhalb kürzester Zeit.
Unbekannte Täter versuchten bei Bürgern aus Neustadt a.d. Donau mit dem Trick „Falsche Polizeibeamte“ Geld und Wertgegenstände zu erbeuten. Gegen 11:20 Uhr erfolgte der erste Anruf bei einer 81-jährigen Dame. Es hätte letzte Nacht einen Einbruch in ihrer Nachbarschaft gegeben und daher wolle er Informationen über Vermögenswerte der 81-Jährigen erheben.
Gegen 11:40 Uhr erzählte ein Anrufer einer 58-Jährigen, er sei Kriminalbeamter und in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden.
Fast zeitgleich klingelte auch das Telefon bei einer 74-jährigen Dame. Ihr wurde mitgeteilt, dass ein flüchtiger Einbrecher unterwegs sei und Hinweise vorliegen, dass er bei ihr einbrechen wolle.
Alle Angerufenen erkannten die Betrugsmasche und gingen nicht weiter auf die Gespräche ein, sodass es zu keinem Vermögensschaden kam.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfall
HAUSEN. Verkehrsunfall mit Sachschaden
Am 12.11., gegen 18:45 Uhr, verlor ein Pkw mit Anhänger von diesem einen soeben gekauften Sessel auf der Autobahn A93 kurz vor der Anschlussstelle Hausen in Fahrtrichtung München. Fahrer war ein 38-jähriger Langquaider. In den Sessel, bzw. in die umherliegenden Teile, fuhren drei weitere Pkw. Es entstand ein Sachschaden von über 15.000 €. Verletzt wurde dabei niemand. Ursache für den Verlust des Sessels war wohl eine unzureichende Sicherung von selbigem.
Opferstock aufgebrochen
SIEGENBURG. Opferstock in Kirche aufgebrochen
Zwischen 15.10 und 31.10 wurde in Siegenburg ein Opferstock aufgebrochen und das darin verwahrte Geld entwendet. Der Täter flüchtete unerkannt. Es entstand bei der Tat ein Sachschaden in Höhe von 200€, Beute waren circa 20 €.
Unfallflucht
MAINBURG. Pkw angefahren und geflüchtet.
Zwischen 11.11 20:45 Uhr und 00:00 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer den grauen Seat eines 26-jähriger Mainburger, welcher im Tatzeitraum ordnungsgemäß geparkt war. Dabei wurden an der rechten Fahrzeugtür zwei Dellen und ein Kratzer verursacht. Der Schaden beträgt circa 1000 €. Es besteht ein konkreter Tatverdacht. Ermittlungen hierzu dauern an.
Betrug
SIEGENBURG. Callcenterbetrug
Bei einem 69-jährigen Mann aus Siegenburg ging am 07.11 gegen 10:08 Uhr ein Anruf ein, bei welchem ihm ein Gewinn von fast 50.000 € versprochen wurden. Dafür müsse er jedoch noch Notarkosten zahlen. Um diese abzudecken, solle der Mann 18 Playstationkarten kaufen, um so die Auszahlung zu ermöglichen, da die, welche das Geld vorbei bringen kein Bargeld annehmen dürfen. Es entstand ein Beuteschaden in Höhe von 900 €. Die Ermittlungen übernimmt die KPI(Z) in Passau.

Patrick Peschanel
Polizeioberwachtmeister