Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Keine Gewalt- und Pornovideos auf Smartphones von Kindern – Plakataktion der Kriminalpolizei „DEIN Smartphone, DEINE Entscheidung“

NIEDERBAYERN. Der Trend ist ungebrochen, fast jedes Kind besitzt mittlerweile ein Smartphone mit ständigem Zugang zum Internet. Chatgruppen und die einschlägigen Messenger Dienste werden intensiv genutzt und sind kaum mehr aus dem Alltag von Kindern und Jugendlichen wegzudenken.
Häufig finden aber auch gerade auf diesem Weg Video-, Audio-, Bild- und Textdateien mit strafbarem Inhalt wie pornografische- oder gewaltverherrlichende Darstellungen den Zugang zu den Nutzern. Auf derartige Darstellungen sind gerade Kinder und Jugendliche aufgrund ihres Alters und Entwicklung noch nicht vorbereitet.
Um dieser Entwicklung und dem Trend steigender Fallzahlen entgegenzuwirken, möchten die niederbayerischen Kriminalpolizeidienststellen in Zusammenarbeit mit allen Schulen im Regierungsbezirk Niederbayern, der Jugendämter und der Jugendsozialarbeiter an den Schulen mit der am Mittwoch, 13.11.2019 beginnenden Plakataktion „DEIN Smartphone, DEINE Entscheidung“ auf diese, nicht nur moralische, sondern auch strafrechtlich höchst bedenkliche Entwicklung aufmerksam machen.
Plakat zur Aktion der Kriminalpolizei (Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)
Je nach Alter der Besitzer, Empfänger, Verbreiter oder Darsteller bzw. je nach Inhalt der Dateien können verschiedene Straftatbestände erfüllt sein. Zwar sind Kinder unter vierzehn Jahren noch strafunmündig und können nicht schuldhaft handeln. Eine rechtswidrige Straftat ist jedoch unabhängig davon erfüllt und kann die Einziehung des Smartphones, sprich die ersatzlose Wegnahme bedeuten. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 31 Fälle (Sexueller Missbrauch von Kindern durch Vorzeigen pornografischer Abbildungen oder Darstellungen, bzw. durch Abspielen von Tonträgern mit pornografischen Inhaltes). 2018 waren es niederbayernweit 48 Fälle. Im Deliktsbereich „Verbreiten pornografischer Schriften“ wurden niederbayernweit im Jahr 2017 124 Straftaten registriert, im Jahr 2018 waren es insgesamt 136 Fälle.
In einem aktuellen Fall wurde auf dem Smartphone einer Zwölfjährigen ein kinderpornografisches Video festgestellt. Anschließend wurden von der Polizei insgesamt zwölf Handys sichergestellt. Auf einem dieser Geräte befand sich zudem noch ein äußerst brutales Gewaltvideo (sog. SNUFF-Video). Die Dateien selbst waren von den Kindern über einen gängigen Messenger per Klassen-Chat getauscht worden. Bemerkenswert ist, dass das Vorschaubild zu dem Video nicht dessen tatsächlichen Inhalt, sondern lediglich ein Bild aus einer speziell dazu vorgeschalteten „harmlosen“ Sequenz (spielende Hundewelpen) anzeigte.
Die Nutzereinstellungen der Handys bzw. die Grundeinstellung von Apps können die Verbreitung solcher Dateien begünstigen (automatischer Download von Medien). Befinden sich die strafbaren Inhalte erst einmal auf dem Smartphone oder werden sie verbreitet, liegen die oben beschriebenen Straftatbestände vor. Ein aktives Handeln ist nicht immer erforderlich.

Phänomen „Sexting“/Bedeutung
Ein weiteres Phänomen ist unter dem Fachbegriff „Sexting“ (Sex und Texting) bekannt: Darunter versteht man den privaten Austausch selbst erstellter erotischer Fotos/Videos per Handy oder Internet.
Sexting ist eine moderne technologiegestützte Form des Flirtens. Das gilt für Kinder und Jugendliche ebenso, wie für Erwachsene. Auf diesem Weg gelangen die Dateien ins weltweite Netz und können auch missbräuchlich (Cybermobbing oder Erpressung) verwendet werden.

Deshalb die Bitte Ihrer Kriminalpolizei:
Sprechen Sie mit Ihren Kindern bzw. mit Ihren Schülern über diese Gefahren.
Seien Sie selbst Vorbild bei der Nutzung von Smartphones/Tablets.
Nutzen Sie vertrauliche Beratungs- und Hilfsangebote, z. B. beim Schulpsychologen, dem Jugendsozialarbeiter an der Schule (JaS), dem Jugendamt oder anderen sozialen Stellen bzw. Einrichtungen.
oder
Wenden Sie sich an Ihre Kriminalpolizei.
Weitere Informationen rund um das Thema Kinder- und Jugendschutz finden Sie unter folgenden Links:


Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Frontalzusammenstoß - drei Personen verletzt
SCHWEINHÜTT, REGEN, LKR. REGEN. 18-jähriger Pkw-Fahrer gerät aus ungeklärter Ursache auf Gegenfahrbahn und prallt frontal mit Gegenverkehr zusammen.
Am 11.11.19, gegen 11.20 Uhr, war ein 18-jähriger Pkw-Fahrer auf der B 11 von Regen kommend in Richtung Zwiesel unterwegs. Hierbei kam dieser auf einem geraden Teilstück in der Ortschaft Schweinhütt aus bislang ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw Peugeot zusammen, welcher von einem 67-jährigen Mann gelenkt wurde. Bei dem Unfall wurde die 61-jährige Ehefrau und Beifahrerin des Peugeot-Fahrers schwer verletzt. Diese wurde zusammen mit ihrem Ehemann, welcher wie der Unfallverursacher auch leicht verletzt wurde, in das Klinikum nach Deggendorf gebracht. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf geschätzte 20.000.- Euro. Die B 11 war für rund 1 ¼ Stunden komplett gesperrt. Die alarmierten Feuerwehren unterstützten an der Unfallstelle und übernahmen die Verkehrsregelung. Ebenso übernahmen sie die Reinigung der Fahrbahn.
Polizeiinspektion Regen

Brand in einem Mehrfamilienhaus – drei Personen verletzt, eine Person verstorben
ERGOLDSBACH, LKR. LANDSHUT. Kurz nach Mittag ist es heute (11.11.2019) in der Schlesierstraße zum Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Bei dem Brand kam eine Person ums Leben. Drei weitere Personen sind nach jetzigen Kenntnisstand leicht verletzt worden.
Die eingesetzten Feuerwehren haben den Brand mittlerweile gelöscht, derzeit wird das Anwesen entlüftet. Zur Brandursache können zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Aussagen gemacht werden. Die Kripo Landshut hat die Ermittlungen vor Ort übernommen. Die Identität der verstorbenen Person steht noch nicht fest.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Einbrüche in zwei Bankfilialen – Zeugenaufruf der Kripo Landshut
HERRNWAHLTHANN, DÜNZLING, LKR. KELHEIM. Zwei Geldinstitute wurden vermutlich in der Zeit von Freitag, 08.11.2019 bis Montag, 11.11.2019, jeweils Ziel eines Einbruchs. Die Kriminalpolizei Landshut bittet um Zeugenhinweise.
Am Raiffeisenplatz in Herrnwahlthann verschafften sich bislang unbekannte Täter zunächst über ein rückwärtiges Toilettenfenster Zugang zur Bankfiliale. Der oder die Täter entwendeten, nachdem die Zugangstüre zum Schalterraum aufgebrochen wurde, mehrere Sondermünzen im Wert von einigen hundert Euro.
In Dünzling gelangten auf ähnliche Weise ein oder mehrere Täter in die Bankfiliale in der Paringer Straße und entwendeten eine Geldkassette samt Inhalt sowie einige Münzattrappen. Der Beuteschaden beträgt ebenfalls mehrere hundert Euro. In dem angrenzenden Lagerhaus, das ebenfalls aufgebrochen wurde, wurde nichts entwendet.
Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise zu den beiden Einbrüchen. Wer hat in der Zeit, vermutlich von Freitag, 08.11.2019, ca. 12.30 Uhr bis Montag, 11.11.2019, ca. 08.00 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeuge in Herrnwahlthann oder Dünzling beobachtet? Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Kriminalpolizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0, oder jede andere Polizeidienststelle.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Verkehrskontrolle
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Montag wurde um 01:00 Uhr in der Nacht ein Pkw Audi A3 in der Max-Bronold-Straße in Abensberg kontrolliert.
Der 23-jährige Fahrzeugführer aus Nordrhein-Westfalen stand unter dem Einfluss von Drogen. Ein Vortest verlief gleich auf mehrere Drogenarten positiv. Folglich wurde noch eine Blutentnahme durchgeführt. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich außerdem heraus, dass für den Pkw kein gültiger Versicherungsschutz bestand. Daher wurden die Kennzeichen entstempelt und das Fahrzeug stillgelegt. Gegen den Fahrer und den Halter des Fahrzeugs, ein 23-jähriger aus dem Landkreis Regensburg, wird nun jeweils eine Anzeige nach dem Pflichtversicherungsgesetz geschrieben. Weiter haben die Beamten auch den 21-jährigen Beifahrer, ebenfalls aus Nordrhein-Westfalen, kontrolliert und hier bei der Durchsuchung Marihuana im Geldbeutel aufgefunden.
Diebstahl aus Wohnung
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Sonntagabend nutzte ein bislang unbekannter Täter eine günstige Gelegenheit, um sich Zutritt zu einem Wohnhaus zu verschaffen.
Im Rahmen einer nachbarschaftlichen Feier stand ein Einfamilienhaus in der Eisenmeierstraße in Abensberg am Sonntagabend zwischenzeitlich leer. Die Bewohner waren im Nachbarhaus bei einer Feier. Ein unbekannter Täter konnte durch eine nicht versperrte Türe in das Haus gelangen und durchwühlte mehrere Schubladen. Was und wie viel der Täter erbeuten konnte, ist noch nicht bekannt. Der Dieb wurde dann offenbar von den heimkehrenden Bewohnern gestört und flüchtete durch ein Küchenfenster.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

SIEGENBURG. Kennzeichen entwendet
Im Bereich der Ingolstädter Straße in Siegenburg entwendete ein bisher unbekannter Täter in der Zeit von 09.11, 23.30 Uhr bis 10.11., 09.45 Uhr, das hinter Kennzeichen eines Audi A4. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Mainburg, Tel. 08761/8633-0.
MAINBURG. Kennzeichen entwendet
Im fast gleichen Tatzeitraum, 09.11., 21.30 Uhr bis 10.11., 12.00 Uhr, wurde von einem VW Transporter, der auf dem Marktplatz in Mainburg abgestellt war, ebenfalls das hintere Kennzeichen entwendet. Auch hier werden Zeugen gebeten, sich mit der Polizei Mainburg, Tel. 08751/8633-0, in Verbindung zu setzen.
ROHR/NB. Gewässerverunreinigung
Am 07.11. ging die Mitteilung ein, dass auf dem Rohrbach ein Ölfilm, evtl. durch eine geringe Menge Heizöl oder Diesel festgestellt wurde. Durch die FFW Rohr wurden Ölsperren eingesetzt und das LRA Kelheim verständigt.
Die Ursache und die Einleitstelle ließen sich bisher nicht feststellen. Hinweise werden erbeten an die Polizei Mainburg, tel. 08751/8633-0.
MAINBURG. Trunkenheit im Straßenverkehr
Im Bereich Köglmühle wurde am 10.11. um 23.28 Uhr der 45jährige Fahrer eines BMW einer Verkehrskontrolle unterzogen. Die Überprüfung ergab, dass der aus Mainburg stammende Mann leicht alkoholisiert unterwegs war. Das Fzg wurde am Kontrollort abgestellt und ein gerichtsverwertbarer Alco-Test bei der PI Mainburg durchgeführt.
Vier Wochen Fahrverbot und 500 Euro Geldbuße zuzüglich Gebühren und Auslagen werden die Folge sein.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar