Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Störung des Telefonnetzes – Notrufnummer „110“ ist davon nicht betroffen

NIEDERBAYERN. Aktuell kann es bei verschiedenen Polizeidienststellen im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern immer wieder zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Telefonnetz kommen. Die Notrufnummer „110“ ist davon nicht betroffen. Wir melden, sobald die Störungen behoben sind.
Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Nach Geldforderung zwei Männer verletzt – Kripo Passau ermittelt
PASSAU. Am Freitag (26.07.19) traf ein 27-Jähriger seinen ehemaligen Arbeitgeber und bat ihn um Geld. Nachdem dieser ablehnte kam es zu Streitigkeiten, in deren weiteren Verlauf insgesamt zwei Männer leicht verletzt wurden. Die Kripo Passau führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Passau die weiteren Ermittlungen.
Am Freitag gegen 17:15 Uhr traf ein 27-jähriger syrischer Staatsangehöriger seinen ehemaligen Arbeitgeber, einen 30-jährigen Vietnamesen, zufällig im Stadtgebiet. Er bat seinen ehemaligen Chef um Geld. Nachdem dieser verneinte, folgte ihm der 27-Jährige bis zu seinem Restaurant. Dort drohte der Mann dem Chef sowie zwei weiteren Angestellten. Einen Angestellten verletzte er leicht mit einem Kopfstoß, einen weiteren bedrohte er mit einem Messer. Der 19-jährige Angestellte erlitt dabei eine leichte Abschürfungsverletzung im Gesicht. Die Verletzten verzichteten auf eine ärztliche Behandlung.
Der erheblich alkoholisierte 27-Jährige konnte von den Beamten der Polizeiinspektion vorläufig festgenommen werden. Nach Rücksprache mit der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Passau wurde der Mann aufgrund der Alkoholisierung sowie seines aggressiven Auftretens in Gewahrsam genommen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Passau unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung dauern an.
Er wurde nach seiner Ausnüchterung und den erfolgten kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK
Erneuter Zeugenaufruf nach schwerem Verkehrsunfall – Kripo Landshut ermittelt nun wegen eines versuchten Tötungsdeliktes
MARKLKOFEN, LKR. DINGOLFING-LANDAU. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Sonntag, 28.07.2019, ermittelt die Landshuter Kripo nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft Landshut gegen den 28-jähriger Skoda-Fahrer wegen eines versuchten Tötungsdeliktes durch Unterlassen.
Am Sonntag, 28.07.2019, kam es kurz nach Mitternacht im Rahmen des Steinberger Seefestes zu einem folgenschweren Verkehrsunfall, bei dem ein 41-jähriger Besucher beim Überqueren der Kreisstraße DGF 19 (Milchstraße) von einem Pkw erfasst und hierbei schwer verletzt wurde. Der zunächst unbekannte Fahrer flüchtete, stellte sich aber einen Tag später bei der Polizei.
Im Zusammenhang mit dem Unfallgeschehen bittet die Kripo Landshut erneut um Zeugenhinweise, insbesondere sollen sich Personen melden, die Angaben zum Unfallgeschehen machen können und sich gegen 00.20 Uhr beim Seefest bzw. in Höhe des Freibades in Steinberg in Nähe der Milchstraße aufgehalten haben.
Wem ist kurz nach Mitternacht bis gegen 00.30 Uhr ein dunkler Skoda Oktavia mit slowakischer Zulassung aufgefallen und wer kann Angaben zur Fahrweise des Fahrer machen?
Es ist nicht auszuschließen, dass der Skoda-Fahrer im Bereich Poxau beinahe eine Fahrradfahrer erfasste. Dieser Fahrradfahrer wird dringend gebeten, sich bei der Polizei als Zeuge zu melden. Sachdienliche Hinweise werden erbeten an die Kriminalpolizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0, bzw. an die Polizeiinspektion Dingolfing, Tel. 08731/3144-0, oder jede andere Polizeidienststelle.
Der 41-jährige Fußgänger befindet sich aufgrund seiner schweren Verletzungen nach wie vor in stationärer Behandlung, es besteht allerdings keine Lebensgefahr.
Die Staatsanwaltschaft Landshut beantragte zwischenzeitlich Haftbefehl gegen den 28-Jährigen wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. Über die Haftfrage wird heute im Laufe des Tages entschieden!
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Pkw-Fahrer tödlich verunglückt
FALKENBERG, LANDKREIS ROTTAL-INN. Am späten Sonntagabend kam es zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein 29-jähriger Autofahrer tödliche Verletzungen erlitt.
Am Sonntag, 28.07.2019, gegen 23.00 Uhr befuhr ein 29-Jähriger aus Eggenfelden mit seinem Pkw die Kreisstraße von Rimbach kommend in Richtung Eggenfelden. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er auf Höhe Mertsee nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine kleine Brücke, die über den parallel zur Straße verlaufenden Bach führt. Anschließend kam er auf den Rädern im Bachbett zum Stillstand. Der allein im Fahrzeug befindliche 29-jährige Fahrer konnte nur noch tot aus seinem Pkw geborgen werden. Am Einsatzort befanden sich die Feuerwehren Falkenberg, Eggenfelden und Taufkirchen sowie Einsatzkräfte der Wasserwacht. Weiter musste technisches Gerät zur Bergung des Unfallopfers eingesetzt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter hinzugezogen.
Polizeiinspektion Eggenfelden, Pressebeauftragter Christian Biedermann


Polizeiinspektion Kelheim

Zwei Fälle von versuchtem Trickbetrug
LANDKREIS KELHEIM. Am Sonntag erhielten zwei Kelheimer Landkreisbewohner spät abends Anrufe von vermeintlichen Polizeibeamten.
Um 23:00 Uhr wurde eine 85-jährige Dame aus Kelheim angerufen. Der Anrufer stellte sich als „Kommissar Schneider“ vor und warnte die Dame vor einer Einbrecherbande. Als er eine Streife vorbeischicken wollte, beendete die Dame das Gespräch und informierte ihre Tochter, welche wiederum die Polizei hinzuzog. Die 85-Jährige wurde über die Betrugsmasche aufgeklärt, sodass ein möglicher Vermögensschaden verhindert werden konnte.
Gegen 23:20 Uhr erhielt eine 70-Jährige aus Saal einen ähnlichen Anruf. Es meldete sich ein „Herr Schreiber“ von der PI Kelheim und warnte ebenfalls vor Einbrechern in der Nachbarschaft. Die Dame ging jedoch gar nicht erst auf das Gespräch ein und legte wieder auf. Über ihre Tochter wurde dann wieder die echte Polizei informiert. Nach ersten Erkenntnissen wurden die beiden Opfer aufgrund ihres traditionellen Vornamens von den Tätern ausgewählt, da sie dahinter eine leicht zu täuschende ältere Dame erwarteten. Stattdessen trafen sie auf zwei fitte Rentnerinnen, die den Betrugsversuch im Keim ersticken konnten.
Parkplatzrempler - Verursacher gesucht
RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM). Am Sonntag stellte eine 45-jährige Landkreisbewohnerin ihren Pkw Suzuki gegen 10:10 Uhr auf einem Parkplatz beim Agathasee ab. Als sie gegen 13:00 Uhr zu ihrem Fahrzeug zurückkam, waren Beschädigungen an ihrer Fahrertüre erkennbar. Offenbar hatte ein anderer Verkehrsteilnehmer beim Ein- oder Aussteigen seine Türe gegen ihr Fahrzeug geschlagen. Der Sachschaden beträgt etwa 200€. Die Polizei sucht nach Zeugen. Hinweise unter 09441/5042-0.
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am Samstag stellte eine 20-Jährige ihren Pkw Kia Picanto gegen 16:30 Uhr auf dem Parkplatz des Tanzcafe Ardelean in der Regensburger Straße in Bad Abbach ab. Also sie am Sonntag gegen 03:45 Uhr wieder fahren wollte, bemerkte sie Beschädigungen an der Stoßstange und am Kotflügel hinten rechts. Der Sachschaden beträgt etwa 1.000 €.
Hinweise an die PI Kelheim unter 09441/5042-0.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

ROHR/NB. Gewässerverunreinigung
Am 28.07., um 15.20 Uhr wurde ein Ölfilm auf einem Weiher zwischen der Staatsstraße 2144 und der A93 im Bereich Bachl mitgeteilt. Ein Ölfleck auf einem Feldweg neben der A93 dürfte Auslöser für die Verschmutzung gewesen sein. Von dort gelangte das Öl über den Hopfenbach in den Weiher. Die Ermittlungen zum Verursacher laufen noch. Durch die Feuerwehren Bachl und Offenstetten wurden Ölsperren errichtet. Die Gemeinde Rohr war mit dem Entfernen des verseuchten Erdreich’s beschäftigt.
ATTENHOFEN. Schlägerei nach Fußballspiel
Nach Beendigung des Fußballspieles zwischen der Mannschaft aus Attenhofen und einem Gegner aus Landshut ging am 28.07., gegen 17.00 Uhr eine 54jährige Zuschauerin auf den Torwart der Landshuter Mannschaft los, attackierte diesen sowohl körperlich als auch verbal und verletzte ihn dabei leicht. Grund war vermutlich ein angeblich zu hartes „Einsteigen“ gegen einen Spieler der Heimmannschaft. Ein weiterer Zuschauer (61) warf eine leere Bierflasche in Richtung eines Landshuter Spielers. Außerdem kam es zu diversen Beleidigungen. Die Ermittlungen laufen noch.
MAINBURG. Betriebserlaubnis erloschen
Bei der Kontrolle eines 37jährigen Kradfahrers aus dem südl. Landkreis Freising wurde am 28.07., um 22.05 Uhr, festgestellt, dass er seine Auspuffanlage manipulierte, indem er den sogenannten DB-Killer aufbohrte, um eine erhebliche höhere Geräuschentwicklung zu erreichen. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und eine Anzeige wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis erstellt.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar