Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Vermisstensuche nach Johann Knapp – Polizei bittet um dringende Mithilfe

LANDSHUT. Die intensiven Suchmaßnahmen zahlreicher Einsatzkräfte nach dem seit Sonntag, 14.07.2019, vermissten Johann Knapp verliefen bislang leider ohne Ergebnis.
Heute (18.07.2019) wurden die Suchmaßnahmen nach dem seit Sonntag, 14.07.2019, vermissten Johann Knapp nochmals in den Isarauen auf Höhe Münchnerau mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers intensiviert. Es wurden u.a. die Freiflächen sowie dort zahlreich verlaufende Straßen ergebnislos abgesucht.
Die Landshuter Polizei bittet die Bevölkerung, insbesondere auch Spaziergänger und Freizeitsportler in den Isarauen, um deren Mithilfe. Hinweise zum Aufenthaltsort des Vermissten werden an die Polizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0 oder unter der Notrufnummer „110" oder jede andere Polizeidienststelle erbeten.
Medienkontakt: Polizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0
Gewalt gegen Polizeibeamte – Steigende Fallzahlen auch im Bereich Niederbayern
NIEDERBAYERN. Nachdem am Montag (08.07.2019) das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration das bayernweite Lagebild – Gewalt gegen Polizeibeamte- für 2018 veröffentlichte, gibt nun das Polizeipräsidiums Niederbayern die regionalen Zahlen bekannt.
Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte in den Landkreisen (Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)Im gesamten Regierungsbezirk Niederbayern kam es 2018 zu 656 Fällen von Gewalt gegen Polizeibeamte. Dies bedeutet einen Anstieg von fast 10 Prozent gegenüber 2017 (598 Fälle). Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Zahlen für die einzelnen Landkreise sowie für die kreisfreien Städte (Einwohnerzahl Stand: 31.12.2017).
Durch die Vorfälle waren insgesamt 1.444 Beamtinnen und Beamte betroffen (2017: 1338). Dabei stieg die Zahl der verletzten Beamtinnen und Beamten auf 259 an und erreichte damit seinen bisherigen Höchststand, d.h. dass fast jeder 8. Polizeibeamte in Niederbayern 2018 bei einem Angriff verletzt wurde. Größtenteils handelte es sich bei den Vorfällen um Beleidigungen (241 Fälle), Tätliche Angriffe und Körperverletzungen (257 Fälle) sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (123 Fälle).
Bei den Tatverdächtigen waren über 86 Prozent männlich und fast 70 Prozent standen unter Alkohol- und/oder Drogeneinfluss. Der Anteil der Nichtdeutschen Tatverdächtigen betrug knapp 30 Prozent. Die am meisten belastete Dienststelle im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern war die PI Landshut mit 187 Fällen.
Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte in den kreisfreien Städten (Grafik: Polizeipräsidium Niederbayern)Dass dieser besorgniserregende Trend so nicht hinnehmbar ist stellt Herbert Wenzl, Präsident des Polizeipräsidiums Niederbayern, fest, „Wir müssen alles tun, um unsere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich zu schützen“. Gerade dazu wird seit
15. April 2019, die priorisierte Bearbeitung von Strafanzeigen in ausgewählten Fällen von Gewalt gegen Polizeibeamte sowie Hilfs- und Rettungskräfte, flächendeckend in Absprache mit allen Staatsanwaltschaften in Niederbayern umgesetzt. Zielrichtung dieses Verfahrens ist es, eine zeitnahe Verurteilung der Tatverdächtigen herbeizuführen und damit auch einen abschreckenden Effekt zu erzielen.
Zudem wird die Niederbayerische Polizei seit Juli 2019 mit Body-Cams ausgestattet. Die Kameras sollen die Chancen auf eine eskalationsfreie Einsatzbewältigung erhöhen und dadurch einen signifikanten Beitrag zum Schutz der Einsatzkräfte leisten. Auch diese Maßnahme soll effektiv dazu beitragen, die Fallzahlen in diesem Bereich deutlich zu senken.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK

Tödlicher Verkehrsunfall auf der B 12
AUßERNBRÜNST: Am Donnerstag, 18.07.2019, befuhr ein 70-Jähriger aus dem Lkr. Passau die B 12 aus Richtung Passau kommend in Richtung Freyung.
Er schleppte zu diesem Zeitpunkt einen nicht zugelassenen Pkw. Dieser wurde von seinem 26-jährigen Sohn gelenkt. In der Gefällstrecke auf Höhe der Rastanlage „Bayerwald“ geriet der 70-Jährige aus noch nicht bekannter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Pkw, der von einer 21-Jährigen aus dem Lkr. Freyung-Grafenau, gelenkt wurde.
Der 70-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle, sein 26-jähriger Sohn blieb unverletzt, die 21-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 21.000 Euro. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft Passau ein Gutachter bestellt.
Die B 12 ist war mehrere Stunden gesperrt. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr unterstützte mit Bergungs-, Reinigungs- und Absperrmaßnahmen.

Polizeiinspektion Freyung, Ansprechpartner: Deutscher, EPHK

23-jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis Passau Opfer eines Gewaltdeliktes
PULA/KROATIEN, LKR. PASSAU. Über die deutsche Botschaft in Zagreb wurde bekannt, dass am Dienstag, 16.07.2019, ein 23-jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis Passau in Pula/Kroatien offensichtlich Opfer einer Gewalttat geworden ist.
Zu den Tatumständen und einem möglichen Tatverdächtigen liegen hier keine Einzelheiten vor, die Ermittlungen werden vor Ort durch die kroatischen Behörden geführt. Soweit bekannt , ist es am Dienstag, 16.07.2019, in einem Lokal in Pula vermutlich zu einem Streit gekommen, in dessen Verlauf der 23-Jährige niedergestochen und tödlich verletzt wurde.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Streit unter Lkw-Fahrern – 55-Jähriger schwer verletzt – Haftbefehl ergangen
GANGKOFEN/LKR. ROTTAL-INN. Am Dienstagabend (16.07.2019) gerieten auf einem landwirtschaftlichen Betrieb zwei ungarische Lkw-Fahrer in Streit, in dessen Verlauf ein 55-Jähriger schwer verletzt wurde. Die Kriminalpolizei Passau hat die Ermittlungen übernommen.
Am Dienstag, 16.07.2019, gegen 22.40 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Eggenfelden die Meldung über eine verletzte Person ein, die bei einem landwirtschaftlichen Betrieb am Boden liegen soll. Von den Einsatzkräften konnte vor Ort ein verletzter Mann aufgefunden werden, der mit schweren Verletzungen im Kopf- bzw. Gesichtsbereich in eine Klinik eingeliefert werden musste. Am Einsatzort befanden sich noch drei weitere ungarische Staatsangehörige.
Die Klärung des Sachverhalts gestaltete sich zunächst, aufgrund sprachlicher Probleme und der Alkoholisierung der anwesenden Personen äußerst schwierig. Aufgrund der Schwere der Verletzungen übernahm die Kriminalpolizei Passau die Ermittlungen. Wie diese zwischenzeitlich ergaben, gerieten der 55-jährige Ungar und ein 49-jähriger Landsmann aus bislang noch ungeklärter Ursache in Streit, in dessen Verlauf der 49-Jährige seinen Kontrahenten körperlich attackierte und ihm schwere Kopfverletzungen zufügte. Das Opfer befindet sich nach wie vor in stationärer Behandlung und konnte bislang noch nicht zum Sacherhalt vernommen werden.
Gegen den Tatverdächtigen wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut vom zuständigen Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen Verdacht der versuchten schweren Körperverletzung sowie gefährlicher Köperverletzung erlassen. Der 49-Jährige wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Dier Ermittlungen der Kriminalpolizei Passau sowie der Staatsanwaltschaft Landshut dauern an.

Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

Nach Motorradkontrolle wird Weiterfahrt unterbunden
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am Mittwoch wurden gegen 20:00 Uhr zwei Motorräder bei einer Tankstelle in Bad Abbach einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Hier fielen diverse erhebliche Mängel auf. An dem KTM-Kraftrad eines 23-jährigen Landkreisbewohners waren keine Spiegel angebracht, die hinteren Blinker fehlten, Rückstrahler, Seitenstrahler und Kennzeichenbeleuchtung fehlten und ein Bremshebel ohne Teilegutachten war montiert. Bei dem Betamotor-Kraftrad seines Vaters wurden ähnlich gravierende Manipulationen festgestellt. Aufgrund der Vielzahl an verkehrssicherheitsrelevanten Mängeln wurde die Weiterfahrt untersagt. Es folgt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.
Handydieb entlarvt
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am Mittwochabend wurde einem 13-jährigen Jungen aus Pentling ein Smartphone aus dem Rucksack gestohlen, während er sich im Inselbad in Bad Abbach befand. Das Handy konnte unter Zuhilfenahme einer Ortungssoftware lokalisiert werden. Dort konnte ein 15-jähriger Junge angetroffen werden. Auf Vorhalt übergab er das Handy wieder an den Eigentümer. Es folgt eine Anzeige wegen Diebstahl.
Geldbeutel in Moment der Unachtsamkeit geklaut
KELHEIM. Am Mittwoch befand sich eine 22-jährige aus dem Landkreis Freising beim Einkaufen in einem Lidl-Supermarkt in der Kelheimwinzerstraße.
Als sie ihren Geldbeutel für einen Moment unbeaufsichtigt auf einer Brotschneidemaschine liegen ließ, konnte ein Unbekannter den Geldbeutel unbemerkt an sich nehmen. In dem Geldbeutel befanden sich diverse persönliche Dokumente und Bargeld.
Hinweise zu dem Fall an die PI Kelheim unter 09441/5042-0.
Unfall mit drei Fahrzeugen
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Mittwoch ereignete sich gegen 07:40 Uhr ein Verkehrsunfall in Offenstetten zwischen drei Pkws. Eine Unfallbeteiligte wurde leicht verletzt.
Eine 28-jährige Seat-Fahrerin wollte aus der Hofmark nach links in die Kreitmayrstraße einbiegen. Dabei übersah sie offenbar eine entgegenkommende 34-jährige Audi-Fahrerin. Beide Fahrzeuge leiteten eine Bremsung ein, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Sie kamen rechtzeitig zum Stehen, blockierten dann jedoch kurzzeitig die Kreuzung, sodass eine nachfolgende 52-jährige Ford-Fahrerin nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und in den Audi der 34-Jährigen fuhr. Die Ford-Fahrerin zog sich hier leichte Verletzungen zu und musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Seat-Fahrerin entfernte sich nach dem Unfall von der Unfallstelle, um ihre Kinder in den Kindergarten zu bringen. Da sie jedoch die ursprüngliche Unfallursache setzte, hätte sie als Unfallbeteiligte vor Ort bleiben müssen. Sie kam später zur Unfallstelle zurück. Es wird nun wegen Unerlaubten Entfernen vom Unfallort und Fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Überlautes Motorrad kontrolliert
SAAL/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Mittwochmorgen fiel Beamten der PI Kelheim ein überlautes Motorrad in der Oberfeckinger Straße in Saal a.d. Donau auf.
Bei der Verkehrskontrolle konnte festgestellt werden, dass diverse Manipulationen an dem Fahrzeug vorgenommen wurden. Unter anderem fehlte ein sogenannter „Dezibel-Killer“. Darüber hinaus wurden unzulässige Anbauten, wie Bremshebel und Lenker ohne Teilegutachten festgestellt. Der 18-jährige Fahrer aus Kelheim war sich seines Fehlverhaltens wohl durchaus bewusst. Gegen ihn wird nun eine Anzeige wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrs- und Zulassungsordnung erstellt. Die Weiterfahrt wurde bis zur Behebung der Mängel ebenfalls untersagt.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Eigentumsdelikt
MAINBURG. Diebstahl eines Fahrrades
In der Zeit von 11.07., bis 15.07. wurde aus der Garage eines Mehrfamilienhauses in der Zieglerstrasse ein graues Fahrrad, Marke Pegasus Solero im Wert von 380 Euro entwendet. Hinweise bitte an die Polizei Mainburg, Tel. 08751/8633-0.
SIEGENBURG. Metalldiebstahl
Bisher unbekannte Täter montierten vom Vereinsheim des Schützenvereins Siegenburg in der Zeit von 16.07., 21.00 Uhr bis 17.07., 11.15 Uhr, sämtliche Teile ab, die aus Kupfer bestanden. Angefangen von den Giebelblechen über die Gaubenverkleidungen, Ablaufbleche, ca. 25 Meter Dachrinnen und ein Wasserrinnenblech mit der Größe von 20 X 4 Metern. Zum Abtransport wurde vermutlich ein Lkw verwendet. Der Schaden beträgt geschätzte 18.000 Euro. Hinweise werden erbeten unter der Tel. 08751/8633-0.
Sonstiges
AIGLSBACH. Jagdwilderei
Am 16.07., in der Zeit von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr, wurde in Aiglsbach im Jagdbezirk des Wittelsbacher Ausgleichsfond‘s ein Rehkitz von einem freilaufenden Hund gerissen. Hundehalter und Hund sind nicht bekannt. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Mainburg, Tel. 08751/8633-0.
Brandfall
ROHR/NB. Brand eines Feldes
Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein Feld zwischen Sallingberg und Kirchdorf in Brand. Durch das Feuer wurden ca. 100 qm Fläche beschädigt. Der Schaden wird auf ca. 150 Euro geschätzt. Die Feuerwehren von Sallingberg und Offenstetten waren im Einsatz.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar