Logo Polizei Niederbayern (br-medienagentur)Arbeitsunfall bei Rückbauarbeiten – Arbeiter im Kernkraftwerk tödlich verletzt

Am Donnerstag (06.06.2019) kam es im Kernkraftwerk Isar, im Rahmen von Rückbauarbeiten im Block 1, zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen übernommen.
Gegen 11.40 Uhr kam es im Zusammenhang mit dem Rückbau des KKI 1, bei Demontagearbeiten eines großen Behälters zu einem folgenschweren Arbeitsunfall. Ein Mitarbeiter eines Dienstleisters wurde durch ein herabfallendes Teil eingeklemmt und tödlich verletzt. Nach Auskunft der Betreiberfirma kam es durch den Vorfall zu keiner Freisetzung bzw. Kontamination von radioaktivem Material. Zurzeit laufen die Bergungsmaßnahmen, die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen übernommen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK
Bei Personenkontrolle gefälschten Ausweis vorgezeigt – Mann widersetzt sich der Personalienfeststellung
Am Mittwoch (05.06.2019) verweigerte ein 59-Jähriger aus Simbach, im Rahmen einer Grenzkontrolle, die Angabe seiner Personalien und zeigte einen falschen Ausweis vor. Der Mann widersetzte sich der weiteren Feststellung seiner Personalien, verletzt wurde niemand.
Beamte der Bereitschaftspolizei kontrollierten gegen 16.30 Uhr, auf der Innbrücke einen Mann, der mit einem Pkw aus Österreich in das Bundesgebiet einreisen wollte. Bei der anschließenden Kontrolle verweigerte der Mann die Angabe seiner Personalien und zeigte einen vermeintlich peruanischen Personalausweis vor. Nachdem das vorgelegte Papier Fälschungsmerkmale aufwies, sollten die Personalien des Mannes überprüft werden. Da der Mann weiterhin seine Personalien nicht angab, sollten er und sein Fahrzeug nach weiteren Ausweispapieren durchsucht werden. Der 59-Jährige kam mehreren Aufforderungen, aus seinem Fahrzeug auszusteigen, nicht nach. Er widersetzte sich den Maßnahmen, indem er die Anweisungen der Beamten sein Fahrzeug zu verlassen nicht befolgte und nicht freiwillig ausstieg. Durch den Einsatz wurde niemand verletzt. Im Fahrzeug des Mannes konnte letztlich ein gültiger deutscher Führerschein aufgefunden werden. Der 59-Jährige ist der Reichsbürger-Szene zuzuordnen, er wurde nach der Überprüfung seiner Personalien wieder entlassen.
Die Kriminalpolizei Passau ermittelt nun gegen den Mann wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verdacht der Urkundenfälschung.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK

Kontrolle der ANKER- Dependance ohne Vorkommnisse
Keine nennenswerten Vorkommnisse bei der Begehung der Dependance der Deggendorfer ANKER-Einrichtung in Osterhofen am heutigen Donnerstag, 06.06.2019.
Mit Unterstützungskräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei wurde in den frühen Morgenstunden eine Begehung der Unterkunft in Osterhofen vollkommen problemlos durchgeführt. Die Bewohner waren gegenüber den Einsatzkräften äußerst kooperativ.
Im Rahmen der Begehung wurde ein 32-jähriger Mann aus Aserbaidschan überprüft und in Gewahrsam genommen. Bei dem vollziehbar ausreisepflichtigen Aserbaidschaner handelt es sich um einen sog. Dublin-Fall, der in das für das Asylverfahren zuständige EU-Land Frankreich überstellt werden soll.
Die Begehung wurde gegen 07.45 Uhr ohne Zwischenfälle beendet.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Kontrolle der ANKER- Dependance ohne nennenswerte Zwischenfälle – Haftbefehl gegen 27-jährigen Nigerianer vollzogen
Ohne Zwischenfälle, so das Fazit einer Begehung der Dependance des Deggendorfer ANKER-Einrichtung in Stephansposching am heutigen Donnerstag, 06.06.2019.
Bei den rund 100 anwesenden Bewohner der Unterkünfte in Stephansposching wurden u. a. Identitätsfeststellungen durchgeführt sowie die Personalien überprüft. Die Bewohner verhielten sich gegenüber der Polizei sehr kooperativ und zeigten keinerlei Aggressionen. In ruhiger Atmosphäre konnten die Kontrollen durch Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei durchgeführt werden.
Im Rahmen der Begehung wurde ein 27-jähriger Nigerianer festgenommen. Gegen den jungen Mann bestand ein von der Staatsanwaltschaft Deggendorf beantragter Haftbefehl des Amtsgerichts Deggendorf, wonach dieser im dringenden Tatverdacht steht, an den Auseinandersetzungen am vergangenen Freitag (31.05.2019) in der Unterkunft in Stephansposching beteiligt gewesen zu sein. Aufgrund der bisherigen Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Deggendorf steht der Mann im Verdacht, einer der Rädelsführer am vergangenen Freitag gewesen zu sein und u. a. das Seitenfenster eines Polizeifahrzeuges mit den Füßen eingetreten zu haben. Er wird heute im Laufe des Tages dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Deggendorf vorgeführt.
Bei einem 26-jährigen Mann aus Sierra Leone, der vollziehbar ausreisepflichtig ist, handelt es sich um einen sog. Dublin-Fall. Er soll in das für das Asylverfahren zuständige EU-Land Italien überstellt werden. Zur Vorbereitung hierauf wurde der Betroffene in Gewahrsam genommen. Ebenfalls um einen Dublin-Fall handelt es sich bei einer 33-jährigen Frau aus Aserbeidschan, die vollziehbar ausreisepflichtig ist. Sie soll ebenfalls nach Italien überstellt werden. Auch sie wurde in Gewahrsam genommen. Da die Frau bei ihrer Festnahme gesundheitliche Probleme bekam, wurde sie von einem Rettungsdienst zur ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Ein 28-jähriger und ein 32-jähriger Nigerianer wurden auf Ersuchen der Regierung von Niederbayern in andere Unterkünfte verlegt. Die beiden Männer waren ebenfalls als Rädelsführer an den Ausschreitungen in Stephansposching am vergangenen Freitag beteiligt.
Der Einsatz wurde gegen 06.00 Uhr beendet.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Rettungshund bei Übung in die Tiefe gestürzt
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am Mittwochabend führte die Rettungshundestaffel auf dem Gelände eines Kieswerks zwischen Poikam und Gundelshausen eine Übung durch. Ein Hund stürzte hierbei ca. 15 Meter von einer Mauer in die Tiefe. Der Hund konnte von der Feuerwehr mit einer Seilwinde lebend geborgen werden. Der Hund wurde dann schnellstmöglich in die Tierklinik Kelheim verbracht.
Foto von der Hunderettung (Foto: Polizeiinspektion Kelheim)Foto von der Hunderettung (Foto: Polizeiinspektion Kelheim)

Nachbarschaftsstreitigkeit eskaliert - Mann benutzt Pfefferspray
In Bad Abbach kam es am Mittwochnachmittag zu einer Streitgkeit zwischen Nachbarn.
Insgesamt waren vier Personen an der Streitigkeit beteiligt. Da sich ein 78-jähriger Mann körperlich unterlegen fühlte, setzte er sein Pfefferspray im Treppenhaus ein, um seiner 55-jährigen Nachbarin zu helfen. Sie wurde zuvor von einem 58-jährigen Nachbarn bedrängt. Hier fielen wohl diverse Beleidigungen und Bedrohungen. Durch den Pfefferspray-Einsatz wurden jedoch alle im Treppenhaus befindlichen Personen beeinträchtigt. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ermittelt.
Randalierender Asylbewerber in Kelheim
KELHEIM. Am Mittwochnachmittag randalierte ein 24-jähriger Asylbewerber in einem Geschäft in Kelheim.
Der 24-Jährige wollte offenbar Alkohol und Tabak kaufen, hatte jedoch nicht genügend Geld bei sich, weshalb es zu einem Streitgespräch zwischen ihm und Angestellten des Marktes kam. Da der Mann hier wegen seines ungebührlichen Verhaltens bereits bekannt ist, wurde zeitnah die Polizei hinzugezogen. Der Störer wurde schließlich in das Filialbüro verbracht, wo er sich von einem Stuhl fallen ließ und sich selbst verletzte. Außerdem schrie er unentwegt lauthals herum. Da er erheblich alkoholisiert war, wurde er in Gewahrsam genommen. Am nächsten Morgen wurde er ausgenüchtert wieder entlassen.
Erstellt von POK Bohms