Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)21-Jähriger von jugendlichem Quartett brutal zusammengeschlagen – Vier Tatverdächtige in Haft

STRAUBING. Wie der Polizei erst zwei Tage später mitgeteilt wurde, schlugen am Sonntag, 26.05.2019, vier Jugendliche auf offener Straße einen 21-Jährigen brutal zusammen. Die Kriminalpolizei Straubing konnte zwischenzeitlich vier Tatverdächtige ermitteln, diese befinden sich derzeit alle in Haft.
Erst im Nachhinein wurde der Polizei bekannt, dass am Sonntag, 26.05.2019, zwischen 02.15 Uhr und 02.35 Uhr, im Bereich der Gabelsbergerstraße/Hans-Adlhoch-Straße, ein 21-Jähriger Straubinger von vier Jugendlichen zusammen geschlagen und schwer verletzt wurde. Die Täter flüchteten, das Opfer musste mit schweren Verletzungen im Gesichtsbereich in eine Klinik eingeliefert werden, die er mittlerweile wieder verlassen konnte. Die Kriminalpolizei Straubing konnte durch intensive Ermittlungsarbeit vier Tatverdächtige ausfindig machen und vorläufig festnehmen. Die Tatverdächtigen sind 18 Jahre alt und stammen aus den Landkreisen Regensburg bzw. Straubing-Bogen.
Die Kriminalpolizei Straubing hat die Ermittlungen übernommen und bittet in diesem Zusammenhang um Zeugenhinweise. Wer Angaben zum Tatgeschehen machen kann, soll sich mit der Kriminalpolizei Straubing unter Tel.: 09421/868-0 in Verbindung setzten. Die vier Tatverdächtigen wurden am 29.05.2019 dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Regensburg vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg – Zweigstelle Straubing – Haftbefehl gegen das Quartett wegen des dringen Tatverdachts der gefährlichen Körperverletzung.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK
Brand in einer Schreinerei – keine Hinweise auf vorsätzliche oder fahrlässige Brandursache
ULRICHSCHWIMMBACH, LKR. DINGOLFING-LANDAU. Am Mittwoch, 29.05.2019, wurde eine Schreinerei in der Gemeinde Marklkofen ein Raub der Flammen.
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Brand in einer Schreinerei – sehr hoher Sachschaden »
Die Brandermittler der Landshuter Kripo können eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandlegung ausschließen, vielmehr ist davon auszugehen, dass der Brand aufgrund eines technischen Defekts im Bereich der Hackschnitzelanlage ausgebrochen ist. Die Höhe des Schadens wird zwischenzeitlich auf rund 500.000 Euro beziffert.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Bedrohung und handfeste Auseinandersetzung vor Schnellrestaurant – Zeugenaufruf der Landshuter Kripo
DINGOLFING. Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es am gestrigen Donnerstag (30.05.2019), kurz vor halb zehn Uhr abends vor einem Schnellrestaurant in der Laaberstraße. Die Kripo Landshut sucht dringend Zeugen des Vorfalls.
Ein 38-Jähriger und ein 36-Jähriger aus Dingolfing gerieten gestern Abend vor einem Schnellrestaurant in Streit, wobei der 38-Jährige seinem Kontrahenten zunächst damit gedroht habe sollte, ihn umzubringen. Im Verlauf der Auseinandersetzung verletzte er den 36-Jährigen mit möglicherweise mit einem Schraubenzieher mehrmals am Kopf, der Mann begab sich zunächst selbst zur Polizei und wurde anschließend mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Glücklicherweise sind die Verletzungen nicht lebensbedrohlich. Der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später an seiner Dingolfinger Wohnung widerstandslos festgenommen. Über die Haftfrage wird im Laufe des heutigen Tages entschieden.
Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer die Auseinandersetzung gestern Abend gegen 21.20 Uhr vor den Schnellrestaurant beobachtet hat und hierzu sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0 oder jede andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Streit in Landshuter Asylbewerberunterkunft eskaliert – Kripo Landshut ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts
LANDSHUT. Ein Streit in einer Asylbewerberunterkunft in der Niedermayerstraße lief gestrigen Donnerstag, 30.05.2019, gegen 22.30 Uhr, völlig aus dem Ruder.
Zunächst gerieten zwei Asylbewerber, ein 18-jähriger Mann aus Gambia, sowie ein 27-Jähriger aus Togo aus noch nicht näher bekannten Gründen aneinander. Im Innenhof der Unterkunft eskalierte dann der Streit. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen besteht der dringende Verdacht, dass der 18-Jährige mit einer abgebrochenen Weinflasche schließlich seinem Kontrahenten Schnittverletzungen im Kopf- und Brustbereich zufügte. Der 27-Jährige musste vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden, die Verletzungen sind nach bisherigen Erkenntnissen jedoch nicht lebensgefährlich. Der tatverdächtige Gambier flüchtete zunächst, konnte aber wenig später von einer Polizeistreife in Tatortnähe festgenommen werden.
Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut ermitteln nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Über die Haftfrage wird im Laufe des Tages entschieden.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

„Enkeltrickbetrüger“ haben wieder zugeschlagen – Rentnerin übergibt hohen Bargeldbetrag
VILSBIBURG, LKR. LANDSHUT. Am Dienstag, 28.05.2019, haben am frühen Nachmittag Enkeltrickbetrüger einen hohen Bargeldbetrag ergaunert.
Gegen 13.00 erhielt eine 77-jährige Rentnerin einen Anruf von ihren angeblichen Enkelin, diese würde dringend Bargeld für einen Wohnungskauf benötigen. In dem Glauben, das Geld sei tatsächlich für die Enkeltochter übergab die Seniorin wenig später einen unbekannten Mann mehrere zehntausend Euro. Von dem Geldabholer ist lediglich bekannt, dass er etwa 170 cm groß war, hochdeutsch sprach und einen rosafarbenen Pullover trug.
Trotz der regelmäßigen Medienberichterstattung fallen immer wieder ältere Mitmenschen auf diese dreiste Masche herein. Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte den aktuellen Betrugsfall erneut und wiederholt zum Anlass nehmen, vor dieser Betrugsmasche eindringlich zu warnen.
Geben Sie niemanden am Telefon Auskünfte über Ihr Vermögen oder Wertsachen. Der Enkeltrick, aber auch sog. „falsche Polizeibeamte/falsche Behördenmitarbeiter“ oder „Gewinnversprechen“ sind eine besonders perfide Betrugsmasche, die für die Betroffenen häufig existenzielle Folgen haben können. Die Täter rufen gezielt ältere Menschen an, geben sich diesen gegenüber als Verwandte (z. B. Enkel, Nichte etc.) oder Bekannte aus und bitten kurzfristig und dringend um Bargeld. Als Begründung wird oftmals ein momentaner finanzieller Engpass oder eine Notlage vorgetäuscht. Durch geschickte Gesprächstaktik werden die Opfer zusätzlich unter Druck gesetzt und die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der älteren Mitmenschen werden gezielt ausgenutzt, um an deren Ersparnisse zu gelangen.
Auf diese Weise werden Seniorinnen und Senioren sehr oft um die Ersparnisse ihres ganzen Lebens betrogen. Reden Sie als Angehörige mit Ihren Eltern, Großeltern und machen Sie Ihre Angehörigen auf diese Betrugsmaschen aufmerksam.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:


Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Gefährliches Wendemanöver führt zu Personenschaden
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Freitag ereignete sich gegen 00:00 Uhr ein Verkehrsunfall in der Straubinger Straße in Abensberg, wobei drei Personen leicht verletzt wurden.
Ein 21-jähriger Peugeot-Fahrer aus Abensberg befuhr die Straubinger Straße vor einem Pkw BMW. Plötzlich zog der Peugeot zunächst nach rechts in eine Bushaltestelle, um dann auf der Fahrbahn zu wenden. Der nachfahrende 24-jährige BMW-Fahrer aus Siegenburg konnte nicht mehr reagieren, sodass es zum Zusammenstoß kam. Der Peugeot wurde davon geschleudert und der BMW fuhr noch gegen einen Stromverteilungskasten. Der Mitfahrer im BMW wurde ebenso leicht verletzt, wie die beiden Fahrer. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme musste die Straubinger Straße etwa 2 Stunden gesperrt werden. Bei dem Unfall entstand Sachschaden in Höhe von über 40.000 €.
Geschwindigkeitsmessung auf der A93
HAUSEN (LKRS. KELHEIM). Am Mittwochvormittag wurde auf der A93 bei Hausen eine Geschwindigkeitsmessung durch die Verkehrspolizei Landshut durchgeführt. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit in der Messstelle betrug 60 km/h. Daher staunten die Messbeamten nicht schlecht, als der Tagesschnellste mit 129 km/h durch die Messstelle fuhr. Weitere 7 Verkehrsteilnehmer kassierten wegen ihren Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Fahrverbot. Insgesamt wurden 85 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit registriert.

Unfall zwischen zwei Radfahrern - Alkohol im Spiel
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstag begegneten sich gegen 17:50 Uhr zwei offenbar alkoholisierte Fahrradfahrer.
Beim Eichelberg in der Nähe von Marching kam es zum Zusammenstoß von zwei Radfahrern. Ein 62-jähriger dem Landkreis Kelheim wurde durch den Unfall verletzt und in die Goldbergklinik nach Kelheim verbracht. Dort wurde von einer Polizeistreife festgestellt, dass er erheblich alkoholisiert war. Der andere Unfallbeteiligte aus Pförring konnte nicht mehr angetroffen werden, da er bereits die Unfallstelle verlassen hatte, bevor eine Polizeistreife eintraf. Laut Auskunft der Rettungssanitäter der 20-jährige aber ebenfalls stark alkoholisiert.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Brandfall
MAINBURG. Essen im Ofen vergessen
Am 30.05., um 07.30 Uhr, kam es zu einer Rauchentwicklung in einem Haus in der Franz-Liszt-Strasse. Ein 31jähriger Mann hatte in den frühen Morgenstunden Hunger und befüllte den Backofen mit Chickennuggets und Pommes. Anschließend legte er sich ins Bett und schlief ein. Als sich das Essen in Rauch auflöste, schlug der Rauchmelder an. Da der Mann aufgrund Tiefschlafs weder auf den Rauchmelder noch Klingeln an der Türe reagierte, wurde die Eingangstüre durch die Feuerwehr geöffnet, der Mann geweckt und die Wohnung gelüftet. Es entstand weder Gebäudeschaden, noch wurde jemand verletzt.
Gewalt gegen Sachen
SIEGENBURG. Fensterscheibe eingeworfen
In der Zeit von 27.05., 07.00 Uhr bis 30.05.10.30 Uhr, wurde gewaltsam die Schranke zur ehemaligen Air Ground Range geöffnet. Bisher unbekannte Täter versuchten durch Einwerfen einer Scheibe in die gläserne Kanzel des Towers einzudringen. Ausserdem wurde die Türe dabei beschädigt. Nebenbei wurden noch - vermutlich mit einem Luftgewehr - Schießübungen auf ein Hinweisschild gemacht. Der Schaden wird auf ca. 2.500 Euro geschätzt. Zeugenhinweise bitte an die Polizei Mainburg unter Tel. 08751/8633-0.
Verkehrsdelikt
SIEGENBURG. Verstoß gegen Sonntagsfahrverbot
Ein 59jähriger bulgarischer Lkw-Fahrer wurde am 30.05., um 16.30 Uhr, mit seinem Lkw auf B301 angehalten und kontrolliert. Da er keine Ausnahmegenehmigung für seine Fahrt am Feiertag vorweisen konnte, wurde die Weiterfahrt bis um 22.00 Uhr untersagt und eine Sicherheitsleistung von 148,50 Euro kassiert.

Gewalt gegen Personen
MAINBURG. Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
Am 31.05., um 02.15 Uhr kam es in einem Lokal am Marktplatz zunächst zu einer Auseinandersetzung mit Gästen einer Abi-Feier und einem ungebetenen, alkoholisierten Gast. Dem 35jährigen Mann wurde im Verlauf des Streits von einem bisher Unbekannten auf die Nase geschlagen.
Da er sich auch gegen die eingetroffenen Polizeibeamten aggressiv, uneinsichtig und unkooperativ verhielt, einen Platzverweis nicht hinnehmen wollte, wurde er zur Verhinderung folgender Straftaten mit körperlicher Gewalt in Gewahrsam genommen. Der Rettungsdienst wurde zur Versorgung der Verletzung verständigt.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar