Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)Polizeibeamter bei Widerstandshandlung schwer verletzt – 23-jähriger Mazedonier zu Freiheitsstrafe verurteilt

GRAINET, LKR. FREYUNG-GRAFENAU. Anfang April 2019 kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freyung aufgrund einer Mitteilung einen jungen Mann, der scheinbar Häuser und Grundstücke ausgekundschaftet hatte.
Da sich der junge Mann, wie sich später herausstellte, ein zur Tatzeit 22-jähriger Mazedonier, zunächst nicht ausweisen konnte, sollte er zur weiteren Überprüfung zur Polizeiinspektion Freyung verbracht werden. Während das Fahrrad des Mannes in das Dienstfahrzeug verladen wurde, trat der Mazedonier unvermittelt und gezielt gegen den Fuß eines Polizeibeamten. Der Beamte musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden.
Die Staatsanwaltschaft Passau beantragte unmittelbar nach der Tat einen Haftbefehl gegen den Mazedonier wegen des dringenden Tatverdachts der Gefährlichen Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der junge Mann wurde nach Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Passau am 03.04.2019 in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
In der Hauptverhandlung vom 13.05.2019 verurteilte das Amtsgericht Passau den Angeklagten zu einer mittlerweile rechtskräftigen Freiheitsstrafe von 16 Monaten ohne Bewährung. Dies ist u. a. auch das Ergebnis einer schnellen und abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei, um derartig schwerwiegende Fälle von Gewalt gegenüber Einsatzkräften zeitnah strafrechtlich zu verfolgen.
„Ich begrüße das Urteil des Amtsgerichts Passau als deutliches Signal aufgrund der schon fast beinahe täglichen Meldungen über Angriffe auf Polizeibeamte, Rettungs- und Hilfskräfte. Bei allem Unverständnis für die Gewaltbereitschaft, nicht nur gegenüber Polizeibeamten, sondern auch gegenüber den Einsatzkräften von Rettungsdiensten und Feuerwehr, möchten wir auch künftig für die niederbayerische Bevölkerung eine „bürgernahe“ Polizei sein. Der respektvolle Umgang mit „Ihrer“ Polizei und den anderen Einsatzkräften sollte eine Selbstverständlichkeit sein“, so das Fazit des niederbayerischen Polizeipräsidenten Herbert Wenzl.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Freyung v. 02.04.2019
Polizeibeamter bei Widerstandshandlung schwer verletzt
GRAINET, LKR FREYUNG-GRAFENAU. Am Dienstag, 02.04.2019, gegen 11 Uhr, meldete eine Frau der Polizei einen jungen Mann mit einem Fahrrad, der offensichtlich Häuser und Grundstücke auskundschaften würde. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Freyung konnte den Mann schließlich in Grainet antreffen. Da er keinerlei Ausweisdokumente mitführte, sollte er zur Polizeiinspektion Freyung verbracht werden. Während das Fahrrad verladen wurde, sicherte ein Polizeibeamter den Verdächtigen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Mann äußerst ruhig und kooperativ verhalten.
Der Festgehaltene versuchte unvermittelt und unvorhersehbar zu flüchten. Dabei trat er den neben ihm stehenden Beamten gezielt gegen den Fußknöchel. Der anschließende Fluchtversuch endete nach kurzer Verfolgung mit der Festnahme.
Der bei dem Angriff schwer verletzte Beamte wurde ins Klinikum Freyung eingeliefert. Bei der Überprüfung der Personalien des Verdächtigen auf der Dienststelle stellte sich heraus, dass er gegenüber den eingesetzten Beamten zunächst falsche Angaben über seine Personalien gemacht hatte.
Der 22-jährige mazedonische Staatsangehörige wurde am Mittwoch, 03.04.19, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau dem Haftrichter am Amtsgericht Passau vorgeführt. Nachdem dieser Haftbefehl erließ, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

18-Jähriger verletzt Kollegen schwer – Haftbefehl ergangen - Nachtragsmeldung
DINGOLFING. Gegen den 18-jährigen Auszubildenden, der gestern in den frühen Vormittagsstunden während eines Personalgesprächs einen 54-jährigen Mitarbeiter durch einen Faustschlag schwer verletzte, erging auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der Gefährlichen Körperverletzung.
Er wurde heute (29.05.2019) nach Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Der 54-Jährige befindet sich nach wie vor mit schweren Kopfverletzungen in einer Klinik, es besteht allerdings keine Lebensgefahr mehr.
Die Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft Landshut dauern an.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK

Hinweise zum „Tag der Polizei“ am 1. Juni 2019 am Polizeipräsidium Niederbayern in Straubing
STRAUBING. Wie bereits angekündigt feiert das Polizeipräsidium Niederbayern am Samstag, 01.06.2019, von 10 bis 17 Uhr in Straubing, Wittelsbacherhöhe 9/11, am und um das Gelände des Polizeipräsidiums sein 10-jähriges Bestehen mit einem „Tag der Polizei“.

Hierzu ist die Bevölkerung herzlichst eingeladen!

Die wichtigsten Hinweise für Ihren Besuch haben wir nachfolgend zusammengefasst:

Anreise:
Die Anfahrt direkt zum Veranstaltungsgelände ist nicht möglich, da die Hans-Adlhoch-Straße für den Zeitraum der Veranstaltung für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Die Zufahrt zum Hotel Asam, zum Fitnessstudio „Fritz“, zur Gaststätte Wildschenke und zum Parkhaus an der Hans-Adlhoch-Straße 13 ist aber möglich.

Parken:
Direkt auf der Trabrennbahn des Zucht- und Trabrennverein Straubing e.V. in der Ejadonstraße 45 in Straubing stehen Ihnen genügend kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Innerhalb von fünf Minuten erreichen Sie von dort zu Fuß das Veranstaltungsgelände. Gehbehinderte Personen können Parkplätze am Parkhaus in der Hans-Adlhoch-Straße 13 nutzen.

Veranstaltungsgelände:
Auf dem Veranstaltungsgelände ist das Mitführen von Hunden grundsätzlich erlaubt, sie sind jedoch stets an der Leine zu führen. Grundsätzlich ist unser „Tag der Polizei“ ein alkoholfreies Fest, weshalb das Mitbringen von Alkohol nicht erlaubt ist. Im Gebäude des Polizeipräsidiums befindet sich das Veranstaltungsbüro, welches zugleich Fundbüro und Infopoint für alle Fragen ist (siehe Kennzeichnung im Flyer).
Zudem befinden sich im Erdgeschoss des Polizeipräsidiums barrierefreie Toiletten sowie eine Wickelmöglichkeit. Diese Räumlichkeiten sind über den Haupteingang des Gebäudes erreichbar.
Zur Dokumentation der gesamten Veranstaltung werden vom Social Media-Team des Polizeipräsidiums Niederbayern viele Fotos und Lichtbilder gefertigt. Entsprechende Datenschutzhinweise zur Verarbeitung dieser Daten sind auf dem Veranstaltungsgelände zur Einsicht aufgestellt.
Im unteren Bereich finden Sie zum Download den Flyer zum „Tag der Polizei“ mit einem Übersichtsplan und dem Programm.
Flyer (.pdf )

Brand in einer Schreinerei – sehr hoher Sachschaden
ULRICHSCHWIMMBACH, LKR. DINGOLFING-LANDAU. Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro verursachte ein Feuer in einer Schreinerei am heutigen Mittwoch, 29.05.2019 gegen 07.30 Uhr.
Das Gebäude, in dem sich die Schreinerei und eine Hackschnitzelanlage befunden haben, wurde ein Raub der Flammen; Personen kamen nicht zu Schaden. Mittlerweile sind die Löscharbeiten beendet, nach derzeitigen Schätzungen beträgt der Sachschaden rund 350.000 Euro. Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die Ermittlungen zur bislang noch nicht bekannten Brandursache übernommen.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher Günther Tomaschko, KHK


Polizeiinspektion Kelheim

Sicherheitsgespräch im Landratsamt Kelheim – Polizeipräsident Herbert Wenzl übergibt den Sicherheitsbericht 2018 an Landrat Neumeyer
v.l.: Rita Festl (Sachgebietsleiterin Öffentliche Sicherheit und Ordnung), Mike Süß (Sachgebietsleiter Untere Straßenverkehrsbehörde, Erster Polizeihauptkommissar Erich Banczyk (PI Kelheim), Polizeivizepräsident Manfred Jahn (PP Niederbayern), Landrat Martin Neumeyer, Polizeipräsident Herbert Wenzl (PP Niederbayern), Erster Polizeihauptkommissar Johann Stanglmair (PI Mainburg), Kriminaldirektor Werner Mendler (KPI Landshut), Michael Welnhofer (Landratsamt Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung). (Foto: Sonja Endl/Landratsamt Kelheim)v.l.: Rita Festl (Sachgebietsleiterin Öffentliche Sicherheit und Ordnung), Mike Süß (Sachgebietsleiter Untere Straßenverkehrsbehörde, Erster Polizeihauptkommissar Erich Banczyk (PI Kelheim), Polizeivizepräsident Manfred Jahn (PP Niederbayern), Landrat Martin Neumeyer, Polizeipräsident Herbert Wenzl (PP Niederbayern), Erster Polizeihauptkommissar Johann Stanglmair (PI Mainburg), Kriminaldirektor Werner Mendler (KPI Landshut), Michael Welnhofer (Landratsamt Abteilungsleiter Öffentliche Sicherheit und Ordnung). (Foto: Sonja Endl/Landratsamt Kelheim)
KELHEIM. Polizeipräsident Herbert Wenzl überreichte am Dienstag, den 28.05.2019, im Rahmen des jährlich stattfindenden Sicherheitsgesprächs den Sicherheitsbericht 2018 für den Landkreis Kelheim an Landrat Martin Neumeyer. Ein erfreuliches Ergebnis vorneweg – die Fallzahlen im Bereich der Gewalt-, Straßen- sowie der Diebstahlskriminalität sind rückläufig.
Die Gesamtkriminalität, ohne Berücksichtigung der ausländerrechtlichen Verstöße, blieb 2018 annähernd auf dem Niveau des Vorjahres (3.614), nämlich bei 3.618 registrierten Straftaten. Ein wichtiger Index für die „Kriminalitätsbelastung der Bevölkerung“ ist die sog. Häufigkeitszahl. Sie gibt die Anzahl der erfassten Straftaten im Jahr, gerechnet auf 100.000 Einwohner, wieder. Die Häufigkeitszahl sank im Landkreis Kelheim erneut von 3.012 (2018) auf 2.987 und bewegt sich auch im 10-Jahres-Vergleich deutlich unter dem Durchschnitt (3.415).
Ein kleiner Wermutstropfen - die Aufklärungsquote ist im Landkreis Kelheim von 67 % (2017) auf 64 % zurückgegangen, ist aber mit dem gesamtbayerischen Durchschnitt vergleichbar (64,5 %).
Im Bereich der Gewaltkriminalität sank die Anzahl der bekannt gewordenen Fälle erfreulicherweise von 170 im Vorjahr auf 146 Fälle in 2017. Diese Entwicklung ist maßgeblich beeinflusst vom Rückgang der Fallzahlen bei den Raubdelikten sowie Gefährlicher und schwerer Körperverletzung.
Ebenso erfreulich ist der Rückgang bei der Diebstahlskriminalität; wurden 2017 noch 1.003 Fälle registriert, so waren es im Berichtsjahr nur 928 Delikte (- 4,20 %). Ebenfalls rückläufig sind auch die Zahlen im Bereich der Straßenkriminalität, im Vorjahr wurden 670 Fälle registriert, 2018 waren es 641 Delikte (- 4,3 %). Zur sog. Straßenkriminalität werden alle im öffentlichen Raum begangenen Straftaten, z. B. Sachbeschädigungen und Körperverletzungen, gezählt.
Gerade Wohnungseinbrüche wirken sich, neben den materiellen Schäden, häufig sehr belastend auf die Opfer aus. Zusätzlich kommt dazu, dass Einbrüche in die „eigenen vier Wände“ das Sicherheitsgefühl wie kaum eine andere Straftat beeinträchtigen. Durch entsprechende polizeiliche Schwerpunktsetzung einhergehend mit einem Maßnahmenbündel ist es gelungen, die Zahl der Wohnungseinbrüche in ganz Niederbayern in den letzten fünf Jahren kontinuierlich zu reduzieren. Entgegen dem niederbayernweiten Trend sind die Fallzahlen im Bereich der Wohnungseinbruchdiebstähle im Landkreis Kelheim minimal angestiegen; zu den 49 im Jahr 2017 bekannt gewordenen Fälle wurden im Berichtsjahr 2018 zwei Wohnungseinbrüche mehr registriert (+ 4 %). “Wir werden in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, die polizeiliche Ermittlungsarbeit in diesem Deliktsbereich noch weiter zu forcieren“, so Wenzl.
Deutlicher fällt die Steigerung der Fallzahlen im Bereich der Rauschgiftkriminalität aus; die registrierten Delikte stiegen hier von 175 Fällen in 2017 auf 216 Fälle im Berichtsjahr. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass es sich dabei um sog. Kontrollkriminalität handelt, d. h. es besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Fallaufkommen und den polizeilichen Kontrollmaßnahmen und –erfolgen.
2018 wurden im Landkreis Kelheim 3.774 Verkehrsunfälle polizeilich erfasst. Dies bedeutet einen Rückgang um rund 4 % im Vergleich zum Vorjahr (3.934). 2018 war ein Verkehrstoter weniger zu beklagen als im Vorjahr, d.h., neun Menschen verloren im Landkreis bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss stieg die Zahl von 56 Unfällen im Jahr 2017 auf 64 Unfälle im Jahr 2018 (+ 14,3 %).
Die Geschwindigkeitsunfälle stiegen von 188 in 2017 auf 216 in 2018 (+ 14,9 %). Die Radfahr-/Pedelecunfälle gingen von 143 (2017) auf 135 Unfälle zurück. Die Anzahl der Wildunfälle blieb nahezu identisch zum Vorjahr bei 1.413 Unfällen (1.424 in 2017).
„Die niederbayerische Polizei werde auch in Zukunft alles daran setzen, Niederbayern aber auch den Landkreis Kelheim, für die Bürgerinnen und Bürger noch sicherer und lebenswerter zu machen“, resümierte Polizeipräsident Wenzl. Landrat Neumeyer sagte auch weiterhin seine volle Unterstützung seitens des Landratsamtes zu und bedankte sich zum Schluss des Sicherheitsgesprächs für die aus seiner Sicht hervorragende Zusammenarbeit mit der niederbayerischen Polizei.

Gestohlenes Fahrrad entdeckt
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag entdeckte ein 52-jähriger Landkreisbewohner sein gestohlenes Fahrrad bei einem Supermarkt in Abensberg.
Beim Dieb handelt es sich um einen 45-jährigen rumänischen Hilfsarbeiter. Das Fahrrad wurde dem Eigentümer zurückgegeben. Gegen den 45-Jährigen wird wegen Diebstahl ermittelt. Es wurde bereits Kontakt zur Staatsanwaltschaft aufgenommen.
Ladendieb ertappt - Bei Durchsuchung Drogen aufgefunden
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag beobachtete ein Ladendetektiv einen 32-jährigen Mann, wie er einige Batterien stehlen wollte.
Gegen 17:40 Uhr bezahlte der 32-jährige Landkreisbürger 2 Energy-Drinks an der Kasse eines Supermarkts in Neustadt a.d. Donau. Drei Packungen Batterien hatte er in seiner Jackentasche versteckt. Der Ladendetektiv hielt den Mann fest und informierte die Polizei. Bei einer Durchsuchung konnten noch Betäubungsmittelutensilien aufgefunden werden. Folglich wird der 32-Jährige wegen Ladendiebstahls und einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.
Bei Verkehrskontrolle ausgebaute Drossel festgestellt
IHRLERSTEIN (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag wurde gegen 18:15 Uhr ein Peugeot-Roller in Ihrlerstein einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen.
Es wurde festgestellt, dass der Roller des 44-jährigen Landkreisbürgers deutlich schneller als 25 km/h fuhr. Der Mann hatte jedoch keine gültige Fahrerlaubnis. Es stellte sich heraus, dass die elektronische Drossel ausgebaut wurde. Nun wird wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt.
Alkoholisierung bei Verkehrskontrolle festgestellt
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag wurde gegen 17:15 Uhr ein Pkw Opel im Schloßbergweg in Bad Abbach einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Die Beamten konnten bei dem 29-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Kelheim deutlichen Alkoholgeruch feststellen. Ein Atemalkoholtest bestätigte eine Alkoholisierung im Bereich einer Ordnungswidrigkeit.
Drei Fahrraddiebstähle in Kelheim
KELHEIM. Gleich drei Geschädigte kamen am Dienstag zur Wache der PI Kelheim, um anzuzeigen, dass ihnen ein Fahrrad gestohlen wurde.
Ein 24-Jähriger stellte sein Rad am Dienstag zwischen 08:40 Uhr und 12:00 Uhr versperrt an der FOS/BOS ab und musste feststellen, dass es trotz Schloss entwendet wurde. Das Rad hatte einen Wert von knapp 1000 €.
In zwei weiteren Fällen wurden Fahrräder aus der Garage gestohlen. Ein Mountainbike wurde zwischen Sonntag und Dienstag aus einer Garage in der Görlitzer Straße gestohlen. Am Samstag oder Sonntag wurde ein weiteres Mountainbike aus einer unversperrten Garage im Lilienweg entwendet. Das Rad wäre hier zusätzlich mit einem Schloss gesichert gewesen. Der Beuteschaden beträgt hier jeweils etwa 200 €.
Lkw rammt Leitplanke und entfernt sich vom Unfallort
LANGQUAID (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag ereignete sich gegen 13:20 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2144 bei Langquaid.
Ein Lkw fuhr von Schierling in Fahrtrichtung Abensberg und kam auf Höhe einer Brücke nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei erfasste er einen Leitpfosten. Trotz Gegenlenken touchierte der Anhänger des Gespanns noch die Leitplanke. Der Unfall wurden von Zeugen beobachtet. Der unbekannte Fahrer des Lkws winkte noch einem der Zeugen zu und fuhr dann davon. Insgesamt entstand hier Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Bislang ist nur ein Teilkennzeichen des Lkws bekannt.
Wenn Zeugen weitere Hinweise zu dem Unfallverursacher geben können, werden Sie gebeten, sich unter 09441/5042-0 bei der PI Kelheim zu melden.
Pkw auf Parkplatz angefahren
KELHEIM. Am Dienstag parkte eine 32-jährige Audi-Fahrerin ihren Pkw auf dem Parkplatz einer Bäckerei in der Kelheimwinzerstraße in Kelheim. Zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr wurde ihr Pkw offenbar von einem dunklen Fahrzeug angefahren.
Die Geschädigte nahm auch ein entsprechendes Geräusch wahr, konnte aber nur noch einen dunklen Pkw wegfahren sehen. An ihrem Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.000 €. Die Fahrerseite und Stoßstange wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Zeugenhinweise zu dem Unfall an die PI Kelheim unter 09441/5042-0.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikt
MAINBURG. Trunkenheit im Verkehr
Eine 69jährige Frau aus Neustadt/Do. wurde am 28.05., um 21.40 Uhr in der Walther-Schwarz-Strasse mit ihrem Pkw angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Der dabei festgestellte Alkoholgeruch in ihrer Atemluft wurde durch einen Alco-Test bestätigt. Eine Blutentnahme wurde im Krankenhaus durchgeführt und das Fzg am Kontrollort abgestellt.
Betrug
SIEGENBURG. Warenbetrug
Bereits am 20.05. kaufte ein 29jähriger Siegenburger über eine Internet-Plattform einen portablen Lautsprecher im Wert von 250 Euro. Die Ware wurde bezahlt, aber nicht geliefert. Entsprechende Ermittlungen zum Verkäufer werden geführt.
Verkehrsunfall
TRAIN. Unfall mit Verletzten
Sekundenschlaf war nach eigenen Angaben des Verursachers der Grund für einen Unfall auf der A93, Fahrtrichtung Regensburg, Höhe Train, am 28.05, um 12.00 Uhr. Der 66jährige Fahrer eines VW-Transporters fuhr zunächst ohne ersichtlichen Grund ungebremst auf den Anhänger eines vorausfahrenden Lkw auf. Bei dem Unfall wurde der Mann verletzt und mit dem Rettungsdienst ins nächstliegende Krankenhaus verbracht. Auch der Fahrer des Lkw erlitt leichte Verletzungen und begab sich im Anschluß an die Unfallaufnahme selbst zum Arzt. Zum Unfallhergang gab der Fahrer des Transportes an, dass er eingeschlafen sei. An den beiden Fzgen entstand ein geschätzter Schaden von ca. 20.600 Euro. Die FFW Elsendorf war vor Ort im Einsatz.

Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar