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Logo Polizei Niederbayern (Foto: br-medienagentur)45-Jähriger von drei unbekannten Männern überfallen und ausgeraubt – Kripo Landshut bitte um Zeugenhinweise

VILSBIBURG/LKR. LANDSHUT. Drei unbekannte männliche Personen überfallen 45-jährigen Mann und nehmen ihm gewaltsam seine Geldbörse ab. Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen übernommen.
Das 45-jährige Opfer gab bei der Polizei an, Opfer eines Überfalls geworden zu sein. Wie er schildert, ging er am Dienstag, 21.05.2019, gegen 09.20 Uhr vom Kastanienweg in Richtung Volksfestplatz. Nach seinen Angaben wurde er auf dem weiteren Weg in Richtung Untere Stadt, auf Höhe des dortigen Kinderspielplatzes, von drei Männern angesprochen und zum Stehenbleiben aufgefordert. Dabei wurde die Herausgabe der Geldbörse gefordert. Der 45-Jährige wurde am Arm festgehalten, währenddessen wurde ihm die Geldbörse aus der Hosentasche gezogen. Das Opfer wurde durch den Überfall nicht verletzt, das Tätertrio flüchtete zu Fuß in Richtung Pfarrbrückenweg und weiter in Richtung zum Wehr. Sofort eingeleitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.
Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen übernommen und fahndet in diesem Zusammenhang nach drei männlichen Personen, alle im Alter zwischen 30 und 35 Jahren. Dabei soll ein Tatverdächtiger etwa 180 – 185 cm groß gewesen sein, hatte braune schulterlange Haare und trug eine Brille. Er war mit einer weißen Jacke mit der Aufschrift „Nike“ und dem entsprechenden Logo, sowie grünen Turnschuhen bekleidet und sprach bayerischen Dialekt. Der zweite Tatverdächtige war ca. 170 – 175 cm groß, hatte blonde kurze Haare und trug eine blaue Jeans, sowie eine schwarze Jacke. Der Dritte war ca. 170 – 175 cm groß, hatte braune längere Haare und war mit einer grünen Jacke und einer grauen Jogginghose bekleidet.
Wer kann Angaben zu den drei flüchtigen Tätern machen oder hat das Tatgeschehen beobachtet? Sachdienliche Hinweise werden an die Kriminalpolizei Landshut unter Tel.: 0871/9252-0 erbeten.
Polizeipräsidium Niederbayern, Pressesprecher, Andreas Zenger, PHK


Polizeiinspektion Kelheim

Reh von Hunden gehetzt
WELTENBURG (LKRS. KELHEIM). Bereits am Wochenende berichtete die Polizei von einem Vorfall mit einem zu Tode gehetzten Reh im Bereich Weltenburg. Allem Anschein nach wurde das Reh am Donnerstag oder Freitag von einem freilaufenden Hund gehetzt und stürzte schließlich eine Steilwand hinab.
Die Polizei Kelheim hat in dieser Sache nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Jagdwilderei aufgenommen. In jedem Fall liegt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Bayerischen Jagdgesetz vor, wenn der Hundehalter in einem Jagdgebiet nicht mehr auf sein Tier einwirken kann. Heißt, der Hund muss im Wald an einer Leine geführt werden oder muss in jedem Fall den Anordnungen des Hundehalters folgen. Wenn dies nicht gewährleistet werden kann und der Hund folglich unbeaufsichtigt durch den Wald streift, kommen o.g. Tatbestände in Betracht. Der Jagdtrieb des Hundes kann, wie in diesem Fall, schwerwiegende Folgen für Wildtiere haben. Da Hunde nicht zwingend das Reh fassen wollen, sondern bereits Freude am bloßen Jagen haben, werden die Rehe teilweise bis zur völligen Erschöpfung gehetzt, was auch im Nachgang noch zum Tod des Tieres führen kann.
Zeugenhinweise zu dem Vorfall werden bei der PI Kelheim unter 09441/5042-0 entgegengenommen.
Wucher bei Sanitärnotdienst
BAD ABBACH (LKRS. KELHEIM). Sanitärnotdienst verlangt für überschaubare Arbeit horrenden Lohn.
Am Sonntag erfuhr eine 56-jährige Vermieterin aus dem Landkreis Regensburg, dass es in ihrem Mietshaus in Bad Abbach einen Wasserschaden gab. Bei einer Internetrecherche stieß sie auf einen Sanitärnotdienst-Vermittler, welcher schließlich eine Firma aus Hessen beauftragte, den Wasserschaden zu beheben. Zwei Handwerker verlangten schließlich für eine halbe Stunde Arbeitszeit und geringfügige Materialkosten etwa 1.600 €. Die Handwerker verlangten die sofortige Bezahlung in Bar. Im Nachgang erstattete die Geschädigte Vermieterin nun Anzeige bei der Polizei. Ermittlungen wegen Wucher wurden eingeleitet.
Sachbeschädigung beim Kreisbauhof
KELHEIM. Am Wochenende wurden zwei Fensterscheiben des Kreisbauhofs Kelheim mit Dachziegelscherben eingeworfen.
Unbekannte Täter warfen mit am Boden liegenden Dachziegelscherben zwei Fensterscheiben der rückwärtigen Gebäudeseite des Kreisbauhofs Kelheim ein. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 €. Möglicherweise kommen feiernde Personen in der Nacht von Samstag auf Sonntag als Verursacher in Betracht.
Zeugenhinweise an die PI Kelheim unter 09441/5042-0.
Polizeibeamte aus vorbeifahrendem Pkw beleidigt
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag befanden sich Polizeibeamte der PI Kelheim in der Weinbergerstraße in Abensberg. Als ein 3er BMW an den Beamten vorbeifuhr, schrie der Beifahrer lauthals aus dem Fenster „Fuck the Police“.
Das Fahrzeug war mit drei Heranwachsenden Männern besetzt und konnte wenig entfernt angehalten werden. Der 19-jährige Beifahrer aus dem Landkreis Kelheim wurde mit seinem Verhalten konfrontiert und er zeigte sich geständig. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung ermittelt.
Verkehrsunfallflucht auf Parkplatz
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). In der Nacht von Montag auf Dienstag parkte ein 79-jähriger Mann aus Hildesheim seinen Pkw VW Tiguan auf dem Parkplatz des Kurhotels Monarch in der Kaiser-Augustus-Straße 36 in Neustadt a.d. Donau.
In diesem Zeitraum wurde der Pkw massiv beschädigt. Aufgrund des massiven Schadensbildes vermutet der Geschädigte ein Baustellenfahrzeug als Verursacher. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 €. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit.
Hinweise zu dem Unfallvorgang bitte an die PI Kelheim unter 09441/5042-0.
Bei Auffahrunfall zwei Personen verletzt
KELHEIM. Am Dienstag ereignete sich gegen 16:10 Uhr ein Verkehrsunfall in der Bahnhofstraße in Kelheim. Hierbei wurden zwei Mitfahrer leicht verletzt.
Ein 31-jähriger Opel-Fahrer musste verkehrsbedingt in der Bahnhofstraße halten. Ein 63-Jähriger Abensberger konnte mit seinem Citroen hinter dem Opel anhalten. Eine dahinterfahrende 46-jährige Ford-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, fuhr auf den Citroen auf und schob diesen noch in den Opel hinein. Insgesamt entstand durch den Verkehrsunfall 5.600€ Sachschaden. Ein drei- und 12-jähriger Junge im Ford wurden durch den Unfall leicht verletzt und anschließend in einem Krankenhaus behandelt.
Da die 46-Jährige aus dem Landkreis Kelheim an der Unfallstelle von Bremsversagen sprach, wurde das Fahrzeug sichergestellt. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft muss nun eventuell in einem technischen Gutachten ermittelt werden, ob tatsächlich technische Mängel an dem Fahrzeug bestanden, die unfallursächlich sein könnten.
Bei Auffahrunfall Pkws aufeinander geschoben
ABENSBERG (LKRS. KELHEIM). Am Dienstag ereignete sich gegen 07:55 Uhr ein Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person auf der Staatsstraße 2144 bei Abensberg.
Ein 44-jähriger Skoda-Fahrer aus dem Landkreis Kelheim übersah das Bremsen des vor ihm fahrenden VW Golf und fuhr diesem hinten auf, sodass der Golf auf einen vor ihm stehenden VW Touran aufgeschoben wurde. Der Unfallverursacher und die 35-jährige Fahrerin des VW Touran blieben unverletzt. Die 37-jährige Golf-Fahrerin aus dem Landkreis Kelheim dazwischen wurde leicht verletzt in die Goldbergklinik verbracht. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 €.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsunfälle
MAINBURG. Unfall ohne Verletzte
Am 21.05., um 06.05 Uhr, kam es auf der A93 zwischen den Anschlussstellen Aiglsbach und Mainburg zu einem Verkehrsunfall. Ein 53jähriger Pkw-Fahrer verlor aufgrund Aquaplaning die Kontrolle über sein Fzg. Er schleuderte nach rechts von der Fahrbahn über die Böschung und prallte mit seinem Pkw gegen einen Baum. Am Pkw entstand ein Schaden von ca. 5.000 Euro, der Mann blieb unverletzt.
Am 21.05., um 10.00 Uhr, kam es in Mainburg zu einer Kollision von zwei Pkw’s, als eine 46jährige Frau aus Lappersdorf vom Busbahnhof nach links in die Walther-Schwarz-Straße abbiegen wollte. Dabei übersah sie einen von links vorfahrtsberechtigt ankommenden Pkw. Bei der Kollision wurde niemand verletzt, der Schaden an beiden Fzgen wird auf ca. 5.000 Euro geschätzt.
Betrug
MAINBURG. Warenbetrug
Eine 47jährige Frau aus Mainburg bestellte bereits Anfang April im Internet bei zwei Anbietern jeweils ein Tupperware-Set im Wert von 20 und 36 Euro. Da die Ware trotz Bezahlung ausblieb, erstattete sie jetzt Anzeige wegen Warenbetrug.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar
Keine Internetverbindung