Kripo Passau sucht Zeugen aus zurückliegender Auseinandersetzung
PASSAU. Wie bereits berichtet (siehe Pressemeldung der PI Passau vom 08.04.19) ereignete sich eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Kripo Passau führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zwischenzeit konnte ein 18-jähriger Afghane als Tatverdächtiger ermittelt werden. Bei den weiteren Beteiligten soll es sich um afghanische bzw. iranische Staatsangehörige gehandelt haben.
Die Kripo Passau übernimmt die weitere Bearbeitung wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Wer kann Angaben zu den beteiligten Personen geben? Gesucht wird insbesondere ein männlicher Zeuge, welcher vermutlich ein Handy-Video der Auseinandersetzung aufnahm.
Sachdienliche Hinweise an die Kripo Passau unter der Telefon-Nummer 0851/ 95110 oder an jede andere Polizeidienststelle.
Pressemeldung der PI Passau vom 08.04.19:
Körperliche Auseinandersetzung
PASSAU. Am gestrigen Sonntag, gegen 18:43 Uhr, kam es in der Passauer Innenstadt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen circa zehn Personen. Ein 26-Jähriger teilte der Polizeistreife mit, dass es aufgrund einer verbalen Auseinandersetzung zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Bereich der Nikolastraße zwischen zehn bis zwölf Personen kam. Die Beteiligten kannten sich nur flüchtig. Aufgrund der Meinungsverschiedenheiten gingen sie unmittelbar mit den Fäusten aufeinander los. Dabei wurde ein 31-Jähriger zu Boden geschlagen und mit Fußtritten gegen den Kopf und gegen den Oberkörper verletzt. Ein weiterer Geschädigter wurde ebenfalls mit den Fäusten im Gesicht verletzt. Beide Geschädigte wurden zur weiteren Untersuchung ins Klinikum verbracht. Lt. ersten Ermittlungen handelte es sich bei der Auseinandersetzung um ausländische Staatsangehörige.
Die eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief negativ. Die Ermittlungen der PI Passau dauern an.
Medien-Kontakt: Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Kripo Deggendorf stellt Rauschgift sicher – Haftbefehl erlassen
Rauschgift
Das gefundene Marihuana (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)Das gefundene Marihuana (Foto: Polizeipräsidium Niederbayern)VIECHTACH. Am Donnerstag (09.05.19) erfolgten aufgrund Ermittlungen der Kripo Deggendorf und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf Durchsuchungen in einer Asylbewerberunterkunft. Dabei wurde eine größere Menge Rauschgift sichergestellt. Zwei Personen wurden festgenommen. Gegen eine wurde Haftbefehl durch das Amtsgericht Deggendorf erlassen.
Ermittlungen der Kriminalpolizei Deggendorf erhärteten den Verdacht gegen einen 32-jährigen aus Sierra-Leone unerlaubt mit Marihuana Handel zu treiben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf erfolgten heute früh Durchsuchungen von zwei Zimmern in einer Asylbewerberunterkunft. Dabei wurden die Beamten der Kriminalpolizei Deggendorf von Angehörigen der Operativen Ergänzungsdienste Straubing unterstützt. Es konnten im Zimmer des 32-Jährigen ca. 750 Gramm Marihuana sichergestellt werden. Im Zimmer eines 45-jährigen Senegalesen wurde eine geringe Menge Marihuana sichergestellt. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen.
Der 45-Jährige wurde nach den erfolgten kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Deggendorf wurde der 32-Jährige dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Deggendorf vorgeführt. Nachdem dieser Haftbefehl erließ, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Kripo Deggendorf führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Deggendorf die weiteren Ermittlungen wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.
Pol.-Präs. Ndby., Pressesprecher, Stefan Gaisbauer, PK

Großkontrolle zur Nachtzeit - Schlussmeldung
NEUHAUS AM INN, LKR. PASSAU. Die Verkehrspolizei Passau kontrollierte mit umfangreichen Unterstützungskräften den gesamten Verkehr auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Linz. Dabei konnten zahlreiche Verstöße festgestellt werden.
Am Donnerstag, 09.05.2019, fand auf der BAB A 3 in Fahrtrichtung Linz von 21.00 Uhr bis 02.00 Uhr eine Großkontrolle unter der Leitung der Verkehrspolizeiinspektion Passau statt. Unterstützt wurde sie dabei von mehreren Polizeidienststellen aus ganz Niederbayern sowie der Bereitschaftspolizei aus Nürnberg und München. Auch waren Gäste aus Österreich und der Tschechischen Republik an der Kontrolle beteiligt. Bei der Kontrolle wurde der gesamte Verkehr in Fahrtrichtung Linz durch den Vorstauraum, einen Lkw-Parkplatz vor der Grenze zu Österreich, geleitet.
Kontrollwürdige Fahrzeuge, Pkw und Lkw, wurden angehalten und einer intensiven Überprüfung unterzogen.
Zeitgleich führte die Verkehrspolizei Passau auf Höhe der Rastanlage Donautal-West eine Geschwindigkeitsmessung durch. Hier gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Die Fahrzeuge mit ausländischer Zulassung, die zu schnell unterwegs waren, wurden an der Kontrollstelle angehalten und die Fahrer mussten das Bußgeld sofort begleichen. Während der Geschwindigkeitsmessung passierten 2436 Fahrzeuge die Messstelle. Davon überschritten 93 Fahrzeuge die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 28 dieser Fahrzeuge befanden sich im Verwarnungs- und 65 im Anzeigenbereich. Darunter waren sechs Anzeigen, die ein Fahrverbot nach sich ziehen. 18 Fahrzeuge wurden an der Kontrollstelle angehalten. Der Tagesschnellste war mit 168 km/h unterwegs.
Insgesamt wurden 128 Fahrzeuge kontrolliert.
Im Bereich des Schwerverkehrs konnten bei 40 kontrollierten Fahrzeugen bzw. Kombinationen 18 Verstöße festgestellt werden. Es handelte sich dabei um 16 Anzeigen wegen Verstößen gegen Sozialvorschriften, eine Anzeige wegen eines Verstoßes gegen Gefahrgutvorschriften und einen Auflagenverstoß eines Schwertransports.
Bei den Pkw-Kontrollen stellten die Beamten zwei Straftaten wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, einen Kennzeichenmissbrauch, eine Drogenfahrt, einen Verstoß gegen das Waffengesetz, drei Urkundenfälschungen und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz fest.
Nach der Kontrollaktion kann ein positives Fazit gezogen werden. Denn sie war nicht nur aus repressiver Sicht erfolgreich, sondern wirkt auch präventiv hinsichtlich des zukünftigen Pkw- und Lkw-Verkehrs auf der BAB A 3 sowie der Stärkung des Sicherheitsgefühls in der grenznahen Region.
Verkehrspolizeiinspektion Passau, 94036 Passau, PHKin Andrea Kerler-Simeth


Polizeiinspektion Kelheim

Jugendliche beobachten Sachbeschädigung
RIEDENBURG (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstag konnte eine Gruppe Jugendlicher beobachten, wie eine 23-jährige Frau offenbar grundlos gegen eine am Ufergeländer angebrachte Lampe schlug.
Durch den Schlag gegen die Lampe, fiel diese zu Boden und wurde beschädigt. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 250€. Drei 15-jährige Zeugen aus Riedenburg informierten die Polizei und konnten die Täterin später identifizieren. Es handelt sich um eine 23-Jährige aus Regensburg. Es wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Auf Gewinnversprechen hereingefallen
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). Betrüger erbeuten mit der Masche „Falsches Gewinnversprechen“ einen hohen dreistelligen Betrag.
Ein 59-jähriger Landkreisbürger erhielt in den letzten Tagen einen Anruf von einer unbekannten männlichen Person. Ihm wurde mitgeteilt, dass er bei einem Preisausschreiben 38.000€ gewonnen hätte. Um den Gewinn zu erhalten, müsse er jedoch zuvor Gutscheinkarten im Wert von 900€ erwerben und die Codes am Telefon durchgeben. Dies tat der Mann auch. Als er nochmals aufgefordert wurde, Gutscheinkarten im Wert von 2.000€ zu bezahlen, schöpfte er Verdacht und erstattete Anzeige bei der Polizei.
Radfahrerin bei Verkehrsunfall leicht verletzt
NEUSTADT/DONAU (LKRS. KELHEIM). Am Donnerstag ereignete sich gegen 13:15 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Regensburger Straße in Neustadt a.d. Donau, wobei eine Radfahrerin leicht verletzt wurde.
Ein 8-jähriges Mädchen befuhr mit ihrem Fahrrad zunächst den Sandweg und wollte dann die Regensburger Straße geradeaus überqueren, um dort auf dem Bürgersteig zu fahren. Der stadtauswärtige Verkehr musste zu diesem Zeitpunkt verkehrsbedingt halten. Also fuhr die 8-jährige, ohne den übrigen Verkehr zu beachten und ohne die Geschwindigkeit zu verringern zwischen den Pkws hindurch und wurde dann von einer stadteinwärts fahrenden 56-jährigen VW-Fahrerin übersehen. Es kam zu einem leichten Zusammenstoß. Die 8-Jährige wurde leicht verletzt. Sachschaden entstand offenbar keiner. Der Pkw-Fahrerin war hier kein Vorwurf zu machen.
Erstellt von POK Bohms


Polizeiinspektion Mainburg

Verkehrsdelikt
SIEGENBURG. Raser erwischt
Polizeibeamte der PI Mainburg führten am Mittwochabend eine Lasermessung auf der Landshuter Straße in Siegenburg durch. Die Beamten hatten kaum mit ihren Messungen begonnen, als gegen 19.10 Uhr ein Autofahrer mit 97 km/h gemessen und angehalten wurde. Nachdem der Fahrer aus dem benachbarten Ausland keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnte, hatte er die Geldbuße von 200,00 Euro zuzüglich der Gebühren an Ort und Stelle zu bezahlen.

Straßenverkehrsgesetz
MAINBURG. Fahren unter Alkoholeinfluss
Am 09.05., um 18.25 Uhr, wurde ein 61jähriger Pkw-Fahrer aus Mainburg auf der Äußeren Landshuter Straße einer Kontrolle unterzogen. Dabei wurde festgestellt, dass der Mann mit seinem Fzg unter leichtem Alkoholeinfluss unterwegs war. Nach Unterbindung der Weiterfahrt und Durchführung einer Blutentnahme im Krankenhaus wurde er wieder entlassen.
Am 10.05., um 02.28 Uhr, wurde bei der Kontrolle eines 19jährigen Pkw-Fahrers aus Mainburg im Bereich der Ebrantshauser Straße ebenfalls eine leichte Alkoholisierung festgestellt. Unterbindung der Weiterfahrt , Blutentnahme im Krankenhaus und eine Anzeige waren die Folgen.
Karl Kneitinger
Polizeioberkommissar